Es ist die Standard-Bodenplatte von Ormocar für leichte Kabinen. Auf der Website von Ormocar ist das näher beschrieben. Ich glaube es sind 3 mm Gfk unten, dann 37 mm PU und dann 12 mm Holz. Ob zwischen PU und Holz noch Gfk ist, weiß ich nicht. Da wo die Schrauben durch den Boden gehen und direkt im Rahmen verschraubt werden, würde ich auf jeden Fall eine Verstärkung einbauen, damit die Schrauben nicht mit der Zeit den Sandwich zusammen drücken. Vielleicht hat Restler mehr Details, er hat auch eine Ormocar Kabine auf Transit.
Gruß Stefan
Beiträge von Canoe
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Hallo Peter,
mein Boden besteht aus Gfk Sandwich mit ich glaube 50 mm Schaumdicke und einer aufgeklebten 12 mm Sperrholz Platte (ist leichter als Multiplex). Dort wo die Platte auf dem Rahmen aufliegt, sind Holzverstärkungen im Sandwich. Die Platte ist ohne Zwischenrahmen direkt mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt ohne Dämpfer, Federn oder ähnliches. Ich habe links an der Seite einen kleinen Doppelboden mit etwa 10 cm Höhe und 30 cm Breite in dem alle Leitungen und auch die Warmluftrohre laufen. Meine Kabine ist direkt an das Fahrerhaus geklebt, das keine Rückwand hat. Nach 85.000 km z.T. schlechtester oder gar keiner Straßen keine Schäden. Die Warmluftverteilung ist bisher kein Problem und leicht mit den Klappen an den Ausströmöffnungen zu regeln. Kälteste Nacht war bisher -15c. Allerdings habe ich eine isolierte Wand zwischen Fahrerhaus und Kabine. Bei einem Vorgänger mit offenem Durchgang war es immer kalt vom Fahrerhaus und ich habe viel mehr heizen müssen. Der Unterschied ist enorm.
Gruß aus Guatemala. Stefan -
Solche Stecker gibt es. Ich habe sie bei meinem Pick up eingesetzt. Es sind die Verbindungen zwischen Elektromotor und Akku. Die Elektromotoren werden als Außenborder auf Seen mit Motor Verbot eingesetzt. Schau mal bei http://www.bootsmotoren4you.de . Die haben 60A.Das reicht bei mir seit Jahren.
Gruß Stefan -
Mal ein paar Zahlen aus der realen Welt. Ich habe ein Ford Transit Fahrgestell mit Allrad aber ohne Untersetzung und Sperren. Meine Kabine hat etwa 3,4m Innenlänge, 1,5mm GfK außen und 1,2mm innen, kein Zwischenrahmen. Bisher keine Risse oder Beulen und ich fahre seit Jahren im rauen Einsatz (Afrika und derzeit Lateinamerika).Das ausgebaute Leergewicht bei TÜV Abnahme war 2,85t. Durch extremen Leichtbau hätte ich max. 100 kg einsparen können. Da Deine Kabine und der Crafter größer und schwerer sind als mein Transit wirst Du ausgebaut kaum unter 2,9t liegen, selbst wenn Du alle Register des Leichtbaus ziehst. Mit Wasser, Vorräten und Moped und natürlich Freundin kommst Du immer über 3,5t. Ich liege voll aufgerüstet für Langzeit-Reisen bei 3,7t, ohne Moped.
Wo willst Du eigentlich anspruchsvolles Gelände fahren? Außerhalb Europas geht es mit Euro 6 nämlich nicht.
Sorry. Gruß Stefan -
Um wieder zum Thema zu kommen. Ich habe wie Ran4x4 einen Transit mit Allrad und der 2,4l Maschine. Bei der Verschiffung von der Baja auf das Festland von Mexiko wurde er gewogen. Mit uns Beiden drin, voller Expeditionsausrüstung, Essen für 2 Wochen und allen Tanks voll waren es 3.700kg. Derzeit habe ich 81.000km in Afrika, Osteuropa und Nord-und Zentralamerika gefahren. Bisher 3 Reifenschäden, 2 defekte Stoßdämpfer und ein ABS Sensor. Bin zufrieden. Habe übrigens inzwischen mehrere Reisende mit verstopften Partikelfiltern getroffen. Um präzise zu sein, ich habe noch keinen Reisenden in Lateinamerika getroffen, der einen Partikelfilter hatte und ohne Probleme unterwegs war.
Gruß aus Belize. Stefan -
In Nordamerika hat jeder Pick up serienmäßig einen Brake Controller, für andere Fahrzeuge gibt es den zum nachrüsten. Der Controller wird in die Bremselektronik des Zugfahrzeuges integriert und steuert über einen Ausgang in der Steckdose für den Anhänger die Bremsen des Anhängers. Funktioniert gut. Näheres bei Wikipedia. Ob das in Deutschland zulassungsfähig ist, weiß ich nicht.
Stefan -
Ich habe bei meiner Pick up Kabine einen wasserdichten Hochstromstecker, wie er von Anglern zum Anschluß ihrer Elektromotore genutzt wird. Habe ich in einem Bootsladen gekauft. Die Leitungen, ich glaube sie sind 16mm2, (+ und -) sind durch eine 80 A Sicherung geschützt. Auf meinem Bateriecomputer habe ich schon kurzzeitig am Beginn der Ladung Ströme von 40 A gesehen. Nach ein paar Minuten geht das allerdings drastisch auf etwa 9-10 A runter. Die volle Spannung von 14,x V an der Hausbatterie brauchst Du vorallem am Ende des Ladezyklus, wo kaum mehr als 5 A fließen. Das sollten die Kabel ohne Spannungsabfall aushalten. Laut Voltmeter habe ich an der Batterie über 14 V bei laufendem Motor. Damit wird die Batterie schon ziemlich voll.
Gruß Stefan -
Ich habe bei meinen Autos schon beide Systeme gehabt, zusätzliche Blattfeder (in einem Isuzu Trooper) und Zusatz-Luftfeder in meinem aktuellen Transit. Der Vorteil der Luftfedern ist die Möglichkeit, sie leicht an verschiedene Lasten anzupassen. Das war s dann aber auch. Nachteile sind das relativ hohe Gewicht, schwer in der 3. Welt zu reparieren und nach meinem Eindruck Neigung zum Nachschwingen, was stärkere Dämpfer erforderlich macht. Für letzteres habe ich aber keine Werte, ist nur mein subjektiver Eindruck. Bei einer Absetzkabine würde ich bei Einsatz in Europa Luftfedern nehmen, sonst eine zusätzliche Federlage.
Gruß Stefan -
Ich nutze eine Hubdachkabine (FourWheelCamper) seit einigen Jahren im Sommer und Herbst in den Rocky Mountains. Da wird es nachts schon mal +/- 0C. Meine Kabine hat außen eine LKW Plane und innen als 2. Lage einen Isolationsstoff.Dazwischen ist ein Luftraum von etwa 3 cm. Das nennt sich bei FWC "Arctic Pack". Bei kühlen Nächten ist die Innenseite der Plane immer nass und ohne den 2. Isolationsstoff hätte ich eine Tropfsteinhöhle. Durch die 2. Lage ist es wenigstens trocken, aber es trotz Heizung ist immer kalt und zugig. Mein anderer Camper hat eine feste Ormocarkabine. Selbst bei Frostnächten gibt es keine Kondensation und die Isolation ist um Größenordnungen besser. Es ist gemütlich ohne kalten Stellen und die Heizung läuft kaum. Eine Hubdachkabine hat viele Vorteile und ich nutze sie gerne im Sommer im "Busch". Wintertauglich ist sie aber nur für sehr harte Naturen.
Gruß Stefan -
Hier baut einer gerade so ein Autohttp://http://www.expeditionportal.com/forum/threads/…d-on-Dodge-2500
Andere Flatbed Camper hier: http://www.fourwh.com/popup-truck-camper-products/ oder http://xpcamper.com/
Da kannst du Ideen sammeln. Der Dodge ist eine solide Basis, nur ob du einen guten 1997 bekommst ist fraglich. Grundsätzlich sind die Dodge und auch die GM mit der Duramax Maschine bis 2006 fernreisetauglich. Danach haben sie DPF. Ford Diesel nach dem 7,3l sollte man meiden.
Gruß Stefan -
Da wirst du ein Problem mit der Zuladung bekommen. Der 2500 Diesel hat deutlich weniger als 2000kg. Dein geplanter Bau klingt sehr schwer.
Gruß Stefan -
Du hast geschrieben, dass Dein Solarregler mit 13,5V lädt. Das ist nicht viel.Der Regler der Lichtmaschine lädt meiner Erinnerung nach beim Transit mit etwa 14,5V (ich kann das erst im Dezember nachschauen, der Wagen steht noch in Mexiko im Sommerlager und ich bin in Kanada). Das könnte bei fast vollen Batterien einen Teil der Differenz im Ladestrom erklären. Gruß Stefan
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Hallo Restler,
meine Erfahrungen mit Solaranlagen deckt sich mit Deiner, jedenfalls in nördlichen Breiten. Der Einfluss des Einfallswinkels der Sonne auf die Panele scheint beachtlich zu sein. Bei ähnlicher Sonnenschein Dauer hatten wir im Äquator-nahen Afrika eine erheblich bessere Stromausbeute als im Herbst in den USA. Ich würde heute bei der Planung einer Solaranlage pro 100Ah Batteriekapazität 150-200 Wp Solar nehmen. Ein weiterer wichtiger Punkt scheint mir die Ladespannung des Solarreglers zu sein. Wenn sie unter 14,5 V liegt, werden die Batterien sehr schnell nur wenig Strom aufnehmen,selbst wenn die Panele die Leistung bringen könnten.
Gruß aus Kanada Stefan -
Wie ihr wisst, habe ich einen Transit Allrad und den durchaus an seine Grenzen gebracht. Die Kupplung war bisher kein Problem.
Natürlich habe ich mir den Extrem Transit in Kissingen genau angeschaut und auch mit dem Standpersonal gesprochen. So wie er ausgestellt war würde ich das Auto nicht kaufen. Der Allradantrieb selbst ist original Ford. Das Auto war nur mittels Distanzstücken höhergelegt, mit größeren Reifen ausgestattet und mit einem Unterfahrschutz versehen. Daß ist ja an sich nicht verkehrt, wenn noch eine Untersetzung dazu kommt. Die fehlende Untersetzung ist nämlich nach meiner Erfahrung das größte Manko, das nur bedingt durch den sehr kurzen 1. Gang ausgeglichen wird. Genau das wird aber durch die sehr viel größeren Reifen, ich glaube es waren 235/85R16, konterkariert. So große Reifen gehen nur mit Untersetzung oder zumindest einer kürzeren Übersetzung. Das haben auch die Leute von Extrem so gesehen. Sie seien dabei, eine Lösung zu finden. Das wird aber den schon sehr heftigen Aufpreis von etwa 5.000 Euro für die bisherigen Maßnahmen noch kräftig in die Höhe treiben. Wenn die dann wirklich nur mit kürzeren Achsen die Übersetzung wieder um den Effekt der großen Reifen korrigieren und keine echte Untersetzung einbauen, lohnt sich der Aufwand und der Aufpreis meines Erachtens nicht. Dann kann man für deutlich weniger Geld die serienmäßigen 235/65R16 durch 225/75R16 oder 245/75R16 AT Reifen ersetzen und hat praktisch den gleichen Effekt. Übrigens der US Allrad Transit hat eine echte Untersetzung. Die nehmen nämlich den gesamten Antriebsstrang (Motor, Getriebe, Untersetzungsgetriebe und Verteilergetriebe) vom 4x4 Pick Up.
Gruß Stefan -
Hallo,
vor einiger Zeit hatte ich meine persönliche Erfahrung berichtet, nach der bei mir meine Kühlbox deutlich weniger Strom verbraucht hat, als mein Kompressorkühlschrank. Nun waren die Geräte, obwohl beides Kompressorgeräte nicht wirklich vergleichbar und ich hatte auch keine Messreihen unter genormten Umständen gemacht. Insbesondere hat mein Kühlschrank ein Gefriefach, meine Box nicht. Nun hat Waeco dieses Jahr eine Kühlbox mit Gefrierfach herausgebracht und im neuen Reimokatalog kann man sehr schön die Verbrauchsangaben vergleichen. Sie sind für sehr ähnliche Geräte von Waeco:Typ:Kühlinhalt/l- Gefriefach/l- Verbrauch bei 20/25c - Verbrauch bei 32c - Preis - Seite Reimokatalog
CR-65 - 57l - 7,2l - 1,6 Ah/h - 1,9 Ah/h - 839 € - 690
MDC-65 - 54l - 10l - 1,13Ah/h - 1,69 Ah/h - 935 € - 691
CFX65DZ - 53l - 17l - 0,42 Ah/h - 0,76 Ah/h - 999 € - 699Die beiden ersten sind Kühlschränke, der letzte ist eine Kühlbox. Leider wird der Verbrauch bei den Kühlschränken im ersten Wert bei 25c Umgebungstemperatur und bei der Box bei 20c Umgebungstemperatur angegeben, bei 32c Umgebungstemperatur (der 2. Wert) passt es wieder. Die Werte sind meines Erachtens noch zugunsten des Kühlschrankes geschönt, da bei der Messung vermutlich nicht, wie in der Realität, die Türen/Deckel öfters geöffnet werden, um Sachen ein- oder auszuräumen. Da ist dann der Kälteverlust bei den Kühlschränken noch erheblich höher, da dort die Kälte "herausfällt", während sie in der Box bleibt. Selbst ohne diesen Effekt verbraucht damit ein gleichgroßer Kühlschrank bei 32c etwa 40-46 Ah am Tag, die Box nur 18,25 Ah am Tag, selbst wenn man nie die Tür öffnet. Da das nicht realistisch ist, muß man nach meiner Erfahrung an sehr heißen Tagen bei einem Kühlschrank fast mit dem doppelten Verbrauch rechnen, bei einer Box etwa mit 10-20% mehr. Ich hoffe, das hilft bei der Planung.
Gruß Stefan -
Kommen morgen, alllerdings mit Zelt und Auto da Womos wo anders sind. F-PP193.
Vielleicht sieht man sich Gruß Stefan -
Hallo,
ich bin so einer, bei dem sich der Schwerpunkt vom Bauen auf das Reisen verschoben hat. Trotzdem schaue ich noch oft ins Forum und lerne häufig dazu. Ohne die Hilfe der Forumsmitglieder wäre mein Womo nicht so befriedigend und problemlos. Danke dafür an all die technischen Spezialisten. Da ich nur Jurist bin, kann ich nur gelegentlich etwas beitragen, außer praktischen Erfahrungen.
Über den Ton mancher Beiträge in letzter Zeit habe ich mich schon gewundert. Aber bei so etwas sollte man die Souveränität haben, solche Beiträge einfach zu ignorieren. Wer blöd genug ist, so zu schreiben, diskreditiert sich selbst.
Als praktischen Vorschlag, um das Zerreden von Threads und unsachliche Beiträge in den Griff zu bekommen, schlage ich vor, dass die Moderatoren offensiver von ihrem Recht Gebrauch machen, ThrThreads zu teilen. Aber wenn sie es aus Zeit-oder anderen Gründen nicht schaffen/oder wollen, sollten wir auch entspannt damit umgehen können.
Das Treffen ist schon wichtig. Es schafft "Identität" . Wenn der Platz knapp wird, sollte man lieber einen anderen Ort finden, einen Vorschlag gibt es schon, als Frustration mit Beschränkungen zu schaffen.
Und zuletzt bin ich klar dafür, dass unsere Moderatoren, insbesondere Wolfgang, der die meiste Last trägt, auch eine finanzielle Entschädigung für seine Arbeit bekommt. Nur Arbeit und Ärger ohne auch mal eine kleine Belohnung hält Niemand auf die Dauer aus. Wir sollten Werbung im Forum akzeptieren und der Erlös sollte an die Moderatoren gehen. Wir tolerieren die Werbung als unseren Dank an die Moderatoren.
Gruß Stefan -
In den USA gibt es bald den neuen Transit mit "echtem" 4x4 mit Untersetzungsgetriebe, 235/8516 Reifen und starken (175-310PS) Diesel- und Benzinmotoren. Besonders der 3,7l Benzinmotor wäre interessant, da er keinen Turbo hat und auch keine Probleme mit Drittwelt Treibstoff. Hier gibt es Näheres: http://news.pickuptrucks.com/2015/04/quigle…ransit-4x4.html. Wird es aber leider nicht in Europa geben.
Gruß Stefan -
Eine Zulassung vor dem Stichtag wird kaum möglich sein, wenn der Iveco erst im Herbst oder noch später lieferbar ist. Also wohl doch Euro 6 mit DPF und Adblue. schwefelarmen Diesel und Adblue gibt es aber in der 3. Welt nicht, also keine langen Fernreisen ohne Änderungen am Motor und am Steuergerät. Schade. Gruß Stefan
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Danke für Eure Hinweise. Wenn ich wieder in Deutschland bin werde ich versuchen, die technischen Daten des Reimo Panels zu bekommen, um zu sehen, ob es ausreichend leistungsfähig ist.
Gruß Stefan