Ich lebe, wie schon öfter erwähnt, zeitweise in den Rocky Mountain in Canada. Ich setze mich zwar meist im Winter ab,aber so 2-3 Wochen Skifahren ist schon drin. -30 oder ein paar Grad weniger sind nicht ungewöhnlich. Mein Auto (Benziner) steht immer draußen. Das war nie ein Problem. Wenn es ganz kalt ist braucht die Batterie manchmal Hilfe zum Starten. Steifes Öl und kältebedingt niedrige Batterieleistung sind das Problem. Da bei uns der Winterdiesel bis- 45c geht hat auch mein Nachbar mit Dieselmotor wenig Probleme. Wenn allerdings kein guter Winterdiesel verfügbar ist, geht nichts mehr. Die Diesel Pick up bei uns haben riesige Batterien. Reines Propan zum Heizen geht. Sobald, wie in Deutschland Butan beigemischt ist, geht nichts mehr. Es gibt bei uns einige Leute, die auch bei diesen Temperaturen in Camping Trailer oder 5th wheels leben. Solange genügend Propane da ist und alle Tanks und Leitungen innen liegen ist das kein Problem. Feuchtigkeit ist bei großer Kälte nicht hoch. Ich habe auch in der Zeit als ich Vollzeit in Canada gelebt habe nie erlebt, dass es bei großer Kälte über 20% Feuchtigkeit hatte.
Das Problem, das ich bei extremem Wintercamping sehe, sind die gewaltigen Vorräte an Brennstoff und Strom,die selbst für ein paar Tage mitgeführt werden müssen. Das geht nur bei großen Fahrzeugen und die haben in Europa Dieselmotoren., die bei extremer Kälte anfällig sind.
Übrigens sind die- 25c im Altiplano nicht so problematisch. Da wird es nämlich tagsüber wieder über 0c und schlimmstenfalls muss man halt ein paar Stunden warten, bis der Diesel wieder aufgetaut ist (Winterdiesel gibt es kaum). Blöd ist nur, dass Dieselheizungen im Altiplano gerne zicken (kein Winterdiesel,verrußen wegen schlechter Dieselqualität, nicht für 4000m ausgelegte Höhenkompensation) . Da braucht man einen warmen Schlafsack.
Gruß aus dem warmen Canada. Stefan
Beiträge von Canoe
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Hallo Steff,
Der Abfall der Spannung bei laufendem Motor ist mir zuerst aufgefallen, als ich die Kabine montiert habe und das Trennrelais nicht verbunden hat. Die Fahrzeugbatterie war wohl voll. Ich habe dann mit dem Multimeter die Spannung bei laufendem Motor an den Polen der Starterbatterie gemessen und nur 12,6V bekommen. Der Cyrix verbindet aber erst ab 13V. Da ich schon mal von dem neuen Limamanagementsystem gehört hatte, habe ich eine Weile das Licht bei stehendem Motor brennen lassen und dann angelassen. Da hatte ich 14,4 V an der Starterbatterie und in der Kabine an meinem Victron Monitor 18A bei 14,3 V. Das Trennrelais hatte bei der höheren Spannung also ordentlich verbunden. Damit hatte ich einen Hinweis auf das Problem. Jetzt mit der zwangsweise Verbindung über Klemme 85 an Tagfahrlicht sehe ich, dass solange die Aufbaubatterie bei unter 95% ist, der Bedarf offenbar beim Management der Lima ankommt und mit über 14 V ordentlich geladen wird. Auch vorne an der Starterbatterie sehe ich mit dem Multimeter über 14 V . Jetzt lasse ich nicht stundenlang den Motor im Leerlauf laufen um an den beiden Batterien Messreihen durchzuführen. Ich will nämlich reisen. Also habe ich auf der Fahrt bei Pausen immer mal wieder am Victron in der Kabine nachgeschaut, wie die Ladung sich entwickelt. Dabei habe ich sehr unwissenschaftlich gesehen, dass es bis 98% recht flott ging und danach nur sehr zäh. Also werde ich weiter auf meinen Reisen das System beobachten und schauen, ob die Ladeleistung reicht.
Die Ladebooster, die ich mir im Netz angeschaut habe, trennen und verbinden entweder wie der Cyrix über die Spannung der Starterbatterie (über 13V) oder durch Spannung an einem D+genannten Eingang, also genauso wie mein Cyrix. Gibt es da noch andere Systeme wie der Booster weiß, dass die Lima jetzt läuft und bereit ist zu laden?
Gruß Stefan -
Also ich war in vielen dieser Länder unterwegs. Toyota ist sicher am besten vertreten, gefolgt von Mercedes und Ford und Nissan. In der Praxis wird das zwischen den 4 wenig Unterschied machen, da sie alle in größeren Städten vertreten sind. Die Toyota sind länderspezifisch unterschiedlich, Ford und Nissan haben da mehr Gleichteile. DPF Diesel geht allerdings gar nicht bei Deiner Route. Das hast Du aber auf dem Schirm.
Gruß Stefan -
Ich war jetzt 2 Tage campen und habe einen kleinen Praxistest machen können. Also diese Notschaltung funktioniert jedenfalls soweit, dass die Batterie geladen wird. Mein erster Eindruck ist, dass sie aber nicht so gut geladen wird, wie in dem alten Auto mit konventioneller Lima. Das kann ich aber erst nach einem längeren Test sagen. Möglicherweise muss dann doch ein Booster her,wenn die Ladespannung zu niedrig ist. Wenn ich den Motor einschalte ist die Spannung ok. Möglicherweise fällt sie aber nach einiger Zeit ab,wenn sich die Batterien der Volladung nähern. Das kann ich aber nicht sehen, da mein Batteriecomputer im Aufbau sitzt.Jedenfalls lädt es bis 98%ganz flott, danach wird es richtig zäh. Da hilft vermutlich ein Booster. Der braucht übrigens auch ein D+ oder Ersatzlösung. Die sind alle eine Kombination aus Trennrelais und Spannungsbooster.
Gruß Stefan -
Wenn das die Dachluken von Remi mit dem Kurbelmechanismus sind,dann lass bloß die Finger davon. Ich hatte drei von denen und nach 9 Monaten Afrika musste ich alle 3 austauschen. Bei allen Luken war wahrscheinlich durch Staub und Sand der Kurbelmechanismus vollständig hinüber. Ich habe jetzt die einfachsten Hekis mit einem einfachen Aufstellhebel. Ist zwar auch lausige Qualität aber der einfache Mechanismus kann wenigstens nicht fest gehen.
Gruß Stefan -
Meine Theorie ist eben, dass bei verbundenen Batterien die Starterbatterie nicht voll wird, bis die Aufbaubatterie auch voll ist. Ich probiere es einfach mal aus und werde berichten.
Gruß Stefan -
Campo. Es handelt sich nicht um den Transit. Der hat ein serienmäßiges Doppelbatteriesystem, das problemlos funktioniert. Ich habe 2 Womos. Den Transit mit dem ich im Winter derzeit in Lateinamerika unterwegs bin und eine FourWheelCamper Hawk Hubdachkabine für die ich Ende 2015 ein neues Basisfahrzeug gekauft habe. Das ist ein nagelneuer Ford F 150 4x4 mit 3,5l Ecoboost Maschine. Den benutze ich in Kanada, wo wir im Sommer wohnen. Das Trennrelais funktioniert an sich einwandfrei, die Werte habe ich oben angegeben.
Holger: Das Limamanagementsystem funktioniert wie oben beschrieben, so dass die Lima nur lädt, wenn die Batterie Bedarf meldet. Dann lädt sie allerdings mit 14,4V, wenn die Batterie voll ist geht die Lima in Leerlauf die Spannung sinkt auf 12,5V. Ich hoffe, dass wenn ich die beiden Batterien unabhängig von der Spannung zusammen schalte die Lima solange lädt und nicht in Leerlauf geht, bis beide voll sind. HWK ginge bei mir an sich leicht, da der Ford schon serienmäßig einen 400 W Inverter eingebaut hat. Nur finde ich in Kanada bisher kein Ladegerät unter 45 A. Die haben hier nur Teile für die riesigen RVs. Bisher habe ich kein Ladegerät, da dort wo wir campen sowieso kein Strom ist.
Stefan -
Ich habe natürlich die Werte, Cyrix macht bei 13V an der Starterbatterie nach 10 min auf, bei 13,8 V sofort und unter 13V gar nicht. Die Starterbatterie hat aber, wenn die Lima "leer" läuft, weil die Batterie keinen Bedarf meldet, nur 12,5 V.
Ich habe jetzt ein paar weitere Messungen gemacht und festgestellt, daß wenn die Starterbatterie etwas entladen ist und " Bedarf" meldet, sie mit 14,4 V geladen wird und dann natürlich auch die Aufbaubatterie schön geladen wird. Jetzt habe ich im Cyrix Schaltplan die Klemme 85 gesehen, mit der man offenbar das Relais schließen kann, wenn dort Strom anliegt. Ich vermute, das ist ähnlich wie bei den früheren einfachen Trennrelais mit D+. Meine Idee ist nun, Klemme 85 mit dem Tagfahrlicht zu verbinden, das sich anschaltet, sobald und solange der Motor läuft. Damit stelle ich bei laufendem Motor eine feste Verbindung zwischen Starterbatterie und Aufbaubatterie her ( die Aufbaubatterie ist über - und + über das Cyrix und eine Sicherung direkt an den Polen der Starterbatterie angeschlossen) und beide Batterien dann einen ähnlichen Ladezustand erreichen, bzw. die Aufbaubatterie entlädt die Starterbatterie solange, bis sie auch voll ist. Damit müßte solange eine Bedarfsmeldung an der Steuerelektronik der Lichtmaschine ankommen, bis beide Batterien voll sind.
Meint Ihr ich beschädige den Cyrix, wenn ich über lange Zeit Spannung an Klemme 85 anlege? Wenn das unbedenklich ist, würde ich das mal ausprobieren und mir einen teuren Ladebooster sparen, den ich hier in Kanada sowieso nicht bekomme.
Gruß Stefan -
Hallo,
vor 3 Jahren habe ich ein Cyrix-i Trennrelais gekauft und in eine Wohnkabine für einen Pick up eingebaut. Der Cyrix funktioniert auch Bestens. Der Cyrix öffnet nicht nicht mit D+ ( das haben neuere Autos nicht mehr), sondern er misst die Spannung der Starterbatterie und verbindet Aufbau und Starterbatterie, sobald die Starterbatterie über 13 V geht, da sie von der Lichtmaschine geladen wird. Jetzt habe ich in Kanada ein neues Basisauto gekauft ( Ford F 150), bei dem die Lichtmaschine offenbar nur lädt und damit die Spannung auf über 13 V erhöht, wenn die Fahrzeugbatterie Bedarf hat. Das bedeutet, daß der Cyrix meist nicht "aufmacht", wenn der Motor angestellt wird, sondern erst irgendwann während der Fahrt Fahrzeug- und Aufbaubatterie solange verbindet, wie die Fahrzeugbatterie der Lichtmaschinensteuerung Bedarf meldet. Wenn die Fahrzeugbatterie voll ist, lädt die Lichtmaschine nicht mehr (die Aufbaubatterie ist der Steuerungselektronik der Lichtmaschine offenbar völlig egal) und die Spannung der Starterbatterie sinkt wieder auf 12,5 V und der Cyrix trennt, weil er glaubt, der Motor sei aus. Das ist natürlich nicht ausreichend, um die Aufbaubatterie ausreichend zu laden. Was kann ich da tun? Sorry ich bin Laie und versuche das Problem so zu beschreiben, wie ich es beobachte. Einem Fachmann stehen sicher die Haare zu Berge bei meiner Wortwahl. Ich hoffe, Ihr erkennt trotzdem das Problem.
Gruß Stefan -
Noch ein kurzer Hinweis: Wenn Du auf einen Pick up aufbaust must Du wirklich auf Gewicht der Kabine achten. Zusätzlich zum Kabinengewicht brauchst Du nämlich für eine Langreise etwa 400 bis 500 kg Zuladung für Wasser (100l), Gas, Vorräte, Werkzeug, Ersatzteile, Bergematerial, Kleidung für 4 Jahreszeiten, Campingstühle etc. Ich habe auch gestaunt, wie sich das summiert.
Gruß Stefan -
Wo soll es denn hingehen? Ich bin seit 5 Jahren unterwegs und Zusatztanks habe ich nie gebraucht. Ich habe 105 l und 80 l zusätzliche Kapazität. Die habe ich bisher 2 mal gefüllt und nicht gebraucht.
So eine Kabine, wie sie Dir vorschwebt, hat das Team der Zeitschrift Explorer auf der Abenteuer Allrad gebaut. Sie wollen die wohl als Bausatz anbieten. Schau doch mal auf deren Website. https://explorer-magazin.com
Gruß Stefan -
Mich wundert, dass Ihr immer so gegen Gas seit. Es brennt gut,die Geräte sind zuverlässig, viel zuverlässiger als Dieselbrenner, und es ist überall verfügbar. Ich war bisher in etwa 30 Ländern in Europa, Afrika und Nord- und Lateinamerika unterwegs und hatte mit meinen Tankflaschen und diversen Adaptern nie Probleme, meine Flaschen gefüllt zu bekommen.
Gruß Stefan -
Hallo Pelzer,
meine Erfahrungen decken sich mit Deinen. Ich bin seit den 80er Jahren in der 3. Welt unterwegs, die letzten 5 Jahre sogar etwa 4-5 Monate im Jahr. Einen Filter hatte ich nie in meinem Auto und Probleme auch nicht. Wenn das Wasser zweifelhaft ist, was höchst selten vorkommt, nehmen wir Micropur und zum Trinken, des Geschmacks wegen, sowieso Flaschenwasser oder Gehaltvolleres.
Wenn man im Restaurant isst oder Kaffee trinkt, verwenden die auch kein Filterwasser zum Kochen und Spülen.
Gruß Stefan -
Also wenn Ihr die Reise im Januar startet und Ihr in Europa bleiben wollt, ergibt sich die Route doch fast von selbst. Um die Zeit ist es praktisch nur in Südspanien oder Süd-Griechenland erträglich, alles andere ist m.E. zum Campen zu kalt. Von dort immer der Temperatur folgend bis zum Nordkap und dann wieder auf der an Seite von Europa auf der Flucht vor der Kälte nach Süden.
Viel Spaß Stefan -
Nimm die 1. Lösung. Ich habe erst die 2. probiert und das gab Probleme mit der Ladung wenn die Batterien beinahe voll sind. Sie nehmen dann nicht den kombinierten Ladestrom beider Anlagen auf und die Regler schalten dann unkoordiniert ab (mal der eine, mal der andere, mal beide) und wenn dann der Ladestrom zu niedrig wird genauso wild wieder ein, anstatt den Ladestrom gemeinsam runterzuregeln.
Stefan -
Hallo,
Ich bin jetzt seit ein paar Jahren in Europa, Afrika und jetzt Lateinamerika unterwegs und habe folgende Erfahrungen:
1. Allrad oder nicht: Ich habe einen Ford Transit Allrad und es ist nett, einen Allrad zu haben. Bei Deinen Budgetvorgaben wirst Du aber Kompromisse machen müssen. Wenn Du auch nur halbwegs im Budget bleiben möchtest, dann gibt es mit Allrad nur alte BehördenLKW oder wirklich ausgelutschte LeichtLKW bis 5,5t. Mit Hinterradantrieb ist die Auswahl viel größer. Ich hätte all meine Reisen auch nur mit Hinterradantrieb (nicht mit Frontantrieb) machen können. Vielleicht hätte ich ein paar Mal gegraben, aber mit Sandblechen (das wichtigste Bergemittel) wäre ich immer schnell wieder frei gekommen. Für mich wäre Allrad der erste Punkt, den ich von der Liste streichen würde.
2. Fahrzeugalter: Ein neues Fahrzeug mit Dieselpartikelfilter schränkt die Auswahl der Ziele auf Gebiete mit schwefelarmem Diesel ein. Wenn Du in Europa oder angrenzenden Gebieten bleibst, hast Du aber vermutlich weniger Probleme. Elektronik habe ich bisher nicht als ein Problem erlebt, da die Einheimischen ja auch modernere Dieselfahrzeuge mit Common Rail Motoren haben. Bei Reisenden mit alten Autos (über 200.000km), insbesondere der leichteren Klasse habe ich viele technische Probleme gesehen. Läßt sich meist lösen, nervt aber. Alte BehördenLKW mit wenig KM sind wohl relativ zuverlässig, wenn sie vor Abfahrt überholt und Standschäden (Schläuche, Gummiteile, Dichtungen) beseitigt werden. Sie sind halt furchtbar unbequem und durstig.
3. Größe: Natürlich kann man mit großen Fahrzeugen reisen und hat damit auch viel Wohnkomfort. Wenn man aber Nebenstraßen und Städte besuchen will, hat man mit großen LKW ziemliche Einschränkungen.
4. Wohnkomfort und Fahrkomfort: Du wirst viel Zeit im Auto verbringen, in heißen Ländern und auf schlechten Straßen. Wenn es Toiletten und Duschen gibt, möchte man sie häufig nicht betreten. Das gilt, konstruktionsbedingt, besonders für Frauen. Ohne eigene saubere Toilette und Dusche wäre ich inzwischen sicher alleine unterwegs. Bei der Fahrt ist eine Fahrerhausklimaanlage und ein erträglicher Geräuschpegel ein Segen.
Aber laß Dich nicht beirren. Reisen macht unheimlich Spaß und wir hatten in 6 Jahren mit etwa 8 Monaten pro Jahr Reisezeit bisher kein ernsthaftes Problem.
Viel Spaß. Stefan -
Wir hatten bisher 2 Einbrüche. Beidesmal über die Mittagszeit. Das 1. Mal auf dem bewachten Parkplatz des Guggenheim Museums. Wir hatten einen Ducato Bj. 2005. War leicht zu knacken. Einfach Schraubenzieher in das Schloß stecken und drehen. Geklaut wurden die 2 Gameboys unserer Kinder. Alles Wichtige war in Geheimfächern und wurde nicht gefunden. Das 2. Mal auf einer belebten Straße vor einem Museum in Litauen. EinSeitz Fenster aufgehebelt und wohl ein Kind durchgeschoben. Für einen Erwachsenen ist das Fenster zu klein. Da weder die Seitentür noch die Türen des Führerhauses von innen ohne Schlüssel geöffnet werden können, wurden nur Kleinigkeiten gestohlen. Alles Wertvolle war wieder in gesicherten Geheimfächern und wurde nicht gefunden. Wir haben jetzt die Fenster und die große Dachluke durch Edelstahlstangen gesichert. Übrigens bei unseren vielen Reisen in"gefährlichen" Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas wurde bisher nie etwas geklaut.
Gruß aus Nicaragua, Stefan -
Bei mir war Mercedes seeehr motiviert, so dass der Preisunterschied nicht ausschlaggebend war. Ich wollte an sich den Sprinter. 2010, als ich das Fahrzeug gekauft habe, gab es allerdings nur noch den Transit ohne Russpartikelfilter. Da ich ein Fernreisefahrzeug wollte, sind Sprinter und Iveco damit ausgeschieden. Der 3,5t Sprinter braucht übrigens die gleichen Verstärkungen.
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Hallo Jörn/ran4x4,
du hattest nach km Stand und weiteren Schäden gefragt: 85.000km, an Schäden: 2 Stoßdämpfer, 1 ABS Radsensor, 4 Reifenschäden, sonst wirklich nichts außer normaler Wartung. Luftfilter habe ich allerdings schon 6 verbraucht und Ölwechsel mache ich in der 3.Welt alle 10.000 km, also weit häufiger, als vorgeschrieben.
Campo:Ich bin nicht 85.000 km offrod gefahren, sondern etwa 35.000 km Afrika und etwa bisher 15.000 km Lateinamerika. Etwa 10-15.000 km waren ungeteert mit viel Wellblech. Echt offroad, also Tiefsand oder nur Fahrspuren ohne jeden Straßenbau waren max. 1.000 km. Aber auch die Teerstrassen sind hier z.T. ziemlich übel. Halt die normale 3.Welt Mischung.
Gruß Stefan -
Zum neuen Transit kann Dir vermutlich Keiner Langzeit Erfahrungen geben, da er einfach zu neu ist. An sich ist der Transit robust und etwas grobschlächtig. Die 2,2l Motoren hatten (haben?) Probleme. Ob sie wirklich inzwischen behoben sind, weiß ich nicht. Nach meiner Erfahrung mit dem alten Transit im Gelände ist der Extrem Kit eher kontraproduktiv. Der Transit hat keine Untersetzung. Mit dem kurzen 1. Gang und dem hohen Drehmoment ist das im Gelände gerade noch vertretbar (ich bin viel in Sand, Schlamm, Geröll und Flussdurchfahrten gefahren). Mit dem Extrem Umbau bekommst Du deutlich größere Räder (235/85r16) gegenüber den 225/75r16, die ich fahre. Außerdem bekommst du AWD nur mit dem schwächeren Motor. Da hätte ich Bedenken bezüglich Mindestgeschwindigkeit und Durchzug mit den 235/85 Reifen. Ausserdem wiegt der Höherlegungskit, etwas was du bei einem 3,5t Womo gar nicht brauchen kannst. Nehme die Vorderachse mit der höchsten Achslast, montiere die verstärkten Goldschmitt Vorderfedern, die sind jeden Euro wert und ziehe hinten ein zusätzliches Federblatt ein. Du kannst auch versuchen, ob die Hinterachsfedern des 5t Transit passen. Dann hast Du ein ordentliches 1.Welt Reisemobil, das auch mal Gröberes kann.
Gruß Stefan