Das ist ja top.
Beiträge von Canoe
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Meine Ranchos haben einige Jahre bis zum Verkauf des Autos letztes Jahr gehalten. Mein Auto hatte aber auch nur etwa 3.000kg als maximales Gewicht und ist damit viel leichter als die 3500er, die normalerweise Kabinen tragen.
Stefan -
Hier
ist ein Video, das eine interessante Methode zeigt, leichte Möbel zu bauen. Ob das wohl hält?Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Sorry, mein Auto steht in Costa Rica, da komme ich erst wieder im Dezember ran. Es ist nicht das Stangenschloss mit 3 Riegeln, sondern ein Schloß mit einer Zunge. Hat aber den gleichen Schlüssel, wie alle meine Schlösser an Klappen und Türen.
Stefan -
Ich habe genau so eine nach innen öffnende Tür als Verbindung zwischen Kabine und Fahrerhaus. Das Schloß habe ich von Ormocar. Frag doch mal dort an.
Stefan -
Frag doch mal im Expedition Portal Forum http://www.expeditionportal.com/forum/forums/2…-Size-and-Other . Da ist jede Menge Know how zu US HD Pick Ups. Ich habe nachgeschaut, die verstellbaren Ranchos 9000 für Deinen Truck kosten bei Amazon 219 $ das Paar.
Gruß Stefan -
Mir waren die Fox auch zu teuer. Die Ranchos waren deutlich günstiger, ich glaube etwa 400$ für den Nissan Titan.
Stefan -
Ich hatte bei meinem vorigen Pick up auch das "Wankproblem", wenn ich die Kabine drauf hatte. Ich habe dann hinten Rancho RS 9000 adjustable shocks montiert und das Problem war weg. Ohne Kabine habe ich sie auf Stufe 2 gefahren, um wenigstens etwas Komfort zu haben, mit Kabine bei Stufe 9 (volle Härte), um das Fahrverhalten zu stabilisieren. Da Du keine Absetzkabine und damit keine wechselnden Gewichte hast, brauchst Du möglicherweise keine verstellbaren Dämpfer, sondern nur härtere. Mein Vorschlag ist, in Stufen vorzugehen. Erst einmal bessere und härtere Dämpfer, dann sehen, ob das reicht. Nur wenn das nicht funktioniert, die Federn verändern. Ich habe in meinem anderen Womo Zusatzluftfedern und würde nach meinen Erfahrungen abraten. Gerade auf schlechten Straßen verstärken sie die Unruhe im Fahrwerk. Sie wirken ein wenig wie ein gut aufgeblasener Gummiball, den man auf den Boden dotzt. Da die Verstärkerfedern noch nicht greifen, bist Du auch nicht überladen. Hast Du schon einmal überlegt, Gummipuffer an die Anschläge der Verstärkerfedern zu bauen, um sie etwas sanfter eingreifen zu lassen? Ich meine, so etwas schon gesehen zu haben, kann es aber im Netz gerade nicht finden.
Gruß Stefan -
Ich bin da viel einfacher gestrickt. Wintercamping in einer kleinen Hubdachkabine habe ich bestimmt nicht vor und sei sie noch so gut isoliert. Wobei ich zugegebenermaßen immer in kanadischen Maßstäben denke. Da kann es auch im Herbst Frost geben und bei uns hat auch eine Sommernacht häufig nur knapp über 10c. Ich will eigentlich als Nahziel nur ein trockenes Bett, selbst wenn das Wetter mal für längere Zeit besch... ist. Alles andere geht nur mit einem anders konstruierten Camper, den es hier in Kanada nicht von der Stange gibt. Es gibt leider auch nur ein Unternehmen, das unseren Standards entsprechende Einzelanfertigungen baut. Panele kann man als Kleinkunde nicht kaufen. Also eine einfache Bastellösung, für die Ihr schon ein paar hilfreiche Vorschläge gemacht habt. Ich bin derzeit am recherchieren, welche Isomaterialien ich hier finde.
Gruß Stefan -
Danke für die Ideen. Das hilft wirklich. Um die Matratze anzuheben plane ich Frolis zu nehmen und dafür die MatratzenAuflage, die wir gekauft hatten, um den Schlafkomfort zu verbessern herauszunehmen. Damit bleibt die Gesamthöhe der Matratze ungefähr gleich und ich habe die Trennung. Ich suche noch hier in den Baumärkten Isolationslösungen, die ich aussen unter den Boden des Alkoven und möglicherweise auf das Dach kleben kann.
Picco, danke für den Hinweis, dass schon 10mm Armaflex an der Decke reichen können. Das wäre meine Rückfalllösung, wenn ich nichts für Aussen finde.
Stefan -
Das Problem mit der höchsten Priorität ist der Alkoven, da eine kalte nasse Matratze keinen Spaß macht und es auch nicht so toll ist, wenn das Wasser einem beim Schlafen von der Decke auf die Nase tropft. Daher suche ich zunächst eine Lösung für den Boden des Alkoven und das Dach. Wegen der beschriebenen Enge möchte ich die Isolierung am Liebsten aussen unter den Alkoven und auf das Dach kleben. Unverkleidetes XPS sieht da nicht so gut aus.
Stefan -
Darüber denke ich intensiv nach. Der Arbeitsaufwand wäre überschaubar. Sorgen macht mir die Höhe des Alkovens in eingeklapptem Zustand. Für eine halbwegs vernünftige Isolierung brauche ich mindestens 25 mm an Decke und Boden, das sind 50 mm zusammen. Schon jetzt ist der Abstand von Matratze zu Decke im eingeklappten Zustand knapp. Da muss ich noch intensiv grübeln und vorallem schauen, ob ich irgendwo Panele bekomme, die ich aussen unter dem Boden des Alkoven aufsetzen könnte . XPS Platten gibt es, aber bisher habe ich nichts beschichtetes gefunden.
Stefan -
Seit etwa 4 Jahren haben wir eine FourWheelCamper Hubdachkabine (selbstausgebaut) und seit etwa einem Jahr einen Ford F 150 Pickup als Basisfahrzeug. Der Ford hat eine moderne 3,5l 6 Zylindermaschine mit etwa 360 PS. Ich habe jetzt 20.000 km auf der Uhr, 10.000 km davon auf unserer Nordkanada Tour bis nach Inuvik nördlich des Polarkreises. Etwa 3.000 km waren Piste von gut bis sehr schlecht. Wir haben die FourWheelCamper Hubdachkabine im Sommer permanent montiert. Da der Ford mit 830 kg eine relativ hohe Zuladung hat (wir haben nicht die Ausführung mit der erhöhten Zuladung) hatten wir selbst voll geladen für unseren 6 wöchigen Nordtrip mit allen Tanks voll noch etwas Reserve.
Wir hatten bisher keinerlei Probleme. Da der Wagen mit 3,2 t zul. GG relativ leicht ist und die Reifen mit 275/70r18 nicht zu klein sind brauchen wir nur einen Luftdruck von 2,5 bar. Das bringt enorm viel Komfort auf der Piste. Kein Vergleich zu unserem Transit mit 225/75r16 und fast 5 bar hinten.
Der Verbrauch über die gesamte Nordreise mit viel Gebirge, Piste und Wind lag bei 14l. Das ist etwas weniger als mein Transit. Ich bin also bisher zufrieden.
Nicht zufrieden bin ich mit meiner FourWheelCamper Kabine. Bisher hatten wir die Kabine in wärmeren Gegenden genutzt. Nach einer kalten Nacht oder einem Regentag haben wir zwar Kondensation bemerkt, aber da es dann immer gleich wieder warm und sonnig wurde, ist die Kabine sehr schnell getrocknet. Diesmal hatten wir leider die ersten 2,5 Wochen sehr schlechtes Wetter mit fast täglichem Regen und Temperaturen zwischen 0 und 10c. Dafür ist die Kabine vollkommen fehlkonstruiert. Mit Kondensation auf den Stoff-Seitenteilen hatte ich gerechnet. Wir haben den sog, Arctic Pack mit doppelten Stoffwänden. Das hat sogar relativ gut isoliert und die Kondensation, die sich zwischen den Stoffkagen gebildet hat, zumindest von uns fern gehalten. Damit kann ich leben.
Aber dass der Rest der Kabine nass wird, war ein Schock. Die untere Hälfte besteht aus unisoliertem Sperrholz, der Alurahmen in Wänden und Dach sowie die Einscheibenfenster und die Fenster und Türrahmen sind nicht isoliert. All diese Flächen waren trotz Heizen und Lüften bald feucht/nass. Das ist besonders ärgerlich an der Decke über dem Bett. Da haben wir dauernd trocken gewischt. Die Schaumstoffmatraze (Schwamm) liegt direkt auf dem kaum isolierten Alkovenboden und berührt an 3 Seiten den unisolierten Alurahmen. Nach einer Woche im nass-kalten Wetter war sie nass. Da hat FWC so ungefähr alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ärgerlich. Ich versuche wenigstens die Matratze trocken zu halten indem ich unter die Matratze Frolis montiere und zwischen Rahmen und Matratze Abstandhalter baue. Mal sehen, ob das hilft Wenn nicht, muß ich selbst eine bauen, da es sonst keine vernünftige Hubdachkabine zu kaufen gibt.
Gruß Stefan -
Nachdem meine Arktiserfahrungen jetzt ein paar Jahre alt sind, war ich jetzt in der Arktis und bin gerade zurück in Dawson City. Die Reise ging mit dem Auto bis Inuvik und dann mit Kleinflugzeug und Boot weiter bis ins Eismeer. Dabei habe ich auch erkundet, ob eine arktische Winterreise jedenfalls in Kanada möglich ist. Das Ergebnis ist, dass eine solche Reise sogar leicht machbar ist. Winterdiesel ist hier inzwischen bis -50c spezifiziert. Im Winter gibt es vorallem in den North West Territories eine ganze Reihe von öffentlichen Iceroads, die sogar auf lokalen Karten ganz offiziell eingezeichnet sind. Mit ihnen kann man ganze Regionen und Dörfer erreichen, die im Sommer nicht mit Fahrzeugen erreichbar sind. Dort gibt es Treibstoff und sonstige Versorgungsmöglichkeiten. Reisen im Winter sind offenbar nicht ungewöhnlich.
Gruß Stefan -
Bei der Diskussion, ob kleine Fahrzeuge fernreisetauglich sind, muss ich auch meinen Senf dazu geben. Ich bin jetzt seit Jahren auf den Straßen und Wegen der Welt unterwegs und die Reisemobile, die ich sehe, sind in der Mehrzahl kompakte Fahrzeuge. Die Expeditions-Lkws sieht man eher bei den Fernreisetreffen. LKW basierte Womos habe ich in Afrika, wo die Straßen am härtesten sind, praktisch nie gesehen, in Lateinamerika jetzt öfter. Jedenfalls im südlichen Afrika bis etwa Malawi ist fahren mit Lkws auch frustrierend, da man mit Fahrzeugen über 3,5t in viele Parks nicht rein darf oder erhebliche Restriktionen hat.
Wenn man mit den Fahrern spricht, kann ich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Fahrzeugklassen in der Häufigkeit von Pannen feststellen, wohl aber in den Wartungskosten. Die kleinen Fahrzeuge sind allerdings tendenziell auch jünger, da es dort das uralte Schwermetall der Behörden (BW u.Ä.) nicht gibt.
Die Aussage, dass an die Zulassungsgrenze beladene Klein-Lkw nach 4 Jahren auseinanderfallen ist schlicht falsch. Ich kenne jede Menge Beispiele, mich eingeschlossen, die das Gegenteil zeigen.
Stefan -
Die LKW und Busse in den Ländern der 3. Welt haben alle Doppelbereifung, egal auf welchen Wegen sie unterwegs sind. Das gilt auch für Baustellen- LKW in der 1.Welt. In der Summe hat Einzelbereifung bei LKW für mich mehr Nachteile als Vorteile. Nachteil: Exotische Reifengrösse, höhere Reifen mit schlechterem Fahrverhalten auf Teer, teure Reifen. Vorteile gibt es bei Traktion im Sand und Schlamm und dem immer wieder zitierten aber bei LKW Fahrern offenbar wenig vorkommenden Problem mit Steinen zwischen den Reifen.
235/85R16 ist eine weltweite Standardgrösse für Geländewagen und gibt es mit allen Profilen und ordentlichen Traglasten.
Gruß Stefan -
Ich würde, wenn ich heute neu bauen könnte, eine Benzinheizung und Warmwasserbereitung mit kleinem separatem Benzintank im Aufbau einbauen. Der Stromverbrauch ist geringer und Benzin ist unproblematisch bei Kälte und verrust die Brennkammer auch weniger. Versorgung ist kein Thema.
Gruß Stefan -
Klar,da musst du andere Felgen nehmen, wie sie im US Canter verwendet werden. Es ging mir eher um die Frage der Zulassungsfähigkeit. Möglicherweise gibt Mercedes eine Freigabe für diese Größe.
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Als ich noch in Kanada gearbeitet habe, habe ich mir die mobilen Wohncontainer, die wir in den nördlichen Camps eingesetzt haben, angesehen. Sie sind für den arktischen Winter gebaut, da die Exploration im Norden überwiegend im Winter stattfindet. Im Sommer kann man sich mit Fahrzeugen außerhalb der wenigen Straßen nicht bewegen.
Hier ein paar Punkte die mir aufgefallen sind. Es sind nur Anregungen und lassen sich bei einem Womo auch nur zum Teil umsetzen. Kanadische Häuser sind übrigens ähnlich gebaut.
Keine Wasserleitungen an Außenwänden, Decke oder exponiertem Boden. Bei extremen Temperaturen sind die Wände so kalt, dass Leitungen selbst bei geheizten Räumen gefrieren können.
Alle Wasserleitungen haben ein Gefälle zu einem Entleerungshahn. Droht die Hütte einzufrieren, können die Leitungen schnell entwässert werden.
Be- und Entlüftung erfolgt nur durch Ventilatoren. Das ist effizient und Fenster sind eh schnell zugefroren.
Warmluft Heizungen mit Feuchtigkeitsregulierung. Sie sind weniger fehleranfällig, da sie einfacher im Aufbau sind. Friert die Hütte ein, gibt es keine Schäden. Durch die dauernde Luftumwälzung wird Kondensation reduziert. Problematische Stellen können gezielt angeblasen werden. Die Luftansaugung ist an der Decke, Auslässe am Boden.
Kälteschleuse am Eingang. Dort werden auch die nassen Kleidungsstücke ausgezogen, um die Feuchtigkeit im Wohnraum unter Kontrolle zu halten.
Geheizt wird mit Gas (Propan) oder Benzin. In großen Camps mit Stromversorgung manchmal auch Strom.
Notfallausrüstung. Jeder Mitarbeiter hat persönliche Kälteschutzausrüstung einschließlich Schlafsack (arktistauglich), jeder Container Notfallrationen und kleinen Gas- oder Benzinkocher. Verläßt ein Mitarbeiter den Container, insbesondere bei White out conditions (das kann wochenlang sein) muss er einen Spot Emergency Beacon http://www.findmespot.ca/en/ tragen.
Das Alles ist sicher nicht für eine kalte Nacht auf dem Altiplano nötig. Da reichen warme Kleidung und ein guter Schlafsack. Aber aus eigener Erfahrung bei kurzen Besuchen im Camp kann ich Euch sagen, auch nur ein paar Tage bei unter- 50c zeigt dir eine andere Welt mit eigenen Gesetzen, die man nur einmal im Leben unterschätzt.
Gruß Stefan -
Peter hatte doch geschrieben, 235/85R16 ginge auch. Das ist ein sehr verbreitetes Format. Es ist die Standardgrösse für Land Rover und Landcruiser.
Gruß Stefan