Das kannte ich schon. Ist wirklich toll, eigentlich märchenhaft, gemacht! Kommt in Frage wenn man viel stationiert ist bzw. auf einem Grundstück lebt. Zum wirklich reisen ist das Schloss wohl eher unpraktisch...
Und höllisch viel Aufwand haben die beiden da reingesteckt.
Beiträge von dreamteam
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Sieht echt gut aus bis hierher!
Einzig würde ich raten das Riffelblech mit irgendwas zu lackieren, sonst wirds nach ein paar Jahren ganz hässlich sobald es von Salz o.a. angegriffen wird.

LG und weiter so!
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Olle, der 410er ist zwar etwas kleiner als der andere den Du letztens (T2 814) angeschaut hast, aber das "LKW" Gefühl ist ganz ähnlich.
Wenn es eine Basis als T1 wie dieser werden soll wirst Du eine Schaukelbude haben, ausser Du rüstest ihn mit Luftfedern auf. Aber immerhin ein zuverlässiger Mercedes. Die 400tkm müssen nicht unbedingt das kommende Ende bedeuten- kommt drauf wer und wie mit dem Ding gehandhabt hat. Der könnte theoretisch noch seine 2-300tkm machen.BTW:
Das perfekte Womo gibts nicht. Auch wenn man es selber baut kann immer noch etwas besser sein. Ich würde Dir vorschlagen das Du Dir ein erschwingliches Womo besorgst mit dem Du halbwegs zufrieden sein könntest und dann ab mit Dir (im positiven Sinne
), sonst verbratest Du zu viel Zeit mit der Sucherei und weisst zum Schluss nicht mehr wo vorn und hinten ist. Den kannst Du ja dann ein Jahr oder zwei fahren, sehen was Dir passt und was nicht, Pläne schmieden, zwischendrin was dazu sparen und Augen und Ohren für eine gescheite Basis offen halten, evtl. auch den einen oder anderen probefahren und vlt auch zuschnappen. Nach dieser Zeit kannst Du deinen z.B. T1 immer noch weiter verkaufen, wahrscheinlich mit etwas Verlust, und dann mit deinem Selbstbau loslegen. Aber bis dahin hattest Du ein Womo und konntest WE und Urlaube damit verbringen.Schade das dir der T2 vom Michi nicht gesessen hat. Aber jeder hat halt seine eigenen Wünsche und Vorstellungen...
LG
Beni -
Hy Olle,
Auch bei mir funzt der Link nicht...
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...auch meinerseits:
Der Bully war nur für den Anfang gut. Da hatten wir alles dringend notwendige zum (über-)leben- ein Dach, ein Bett und ne kleine Küche. Wobei drin leben im Winter eher nur in Spanien möglich war- der hatte ja nicht mal ne Heizung....

Aber weil uns der Lebensstil gefallen hat mussten wir sofort als wir zurück zu Hause waren ein angemesseneres FZ her. Das war dann, aber auch von vorn herein nur als Ülö, der 309er Kastenwagen, diesmal sogar mit Hochdach, so dass ich fast stehen konnte. Dieses "fast" wurde aber dann irgendwann auch nervend. Ausserdem hatten wir erstmals auch eine eigene Dusche... ...welch ein Luxus!

Nach drei Jahren, oder insgesamt Bully mitgerechnet 4,5 Jahre, wars aber dann auch Zeit endlich mal was normal bewohnbares zu haben. Da kam dann ein 814er in Frage. Der ausgesuchte wurde uns auf dem Weg zum Verkäufer vor der Nase wegverkauft.
Also kamen alternativ auch Stangenwomos mit Alkoven ins Spiel. Von all dem angebotenen war dieser Clou dann doch das beste......als erneute Ülö.Mit seiner Bodenlänge von 4m plus Alkoven und einem zGG von 5t ist er im Grunde genommen ausreichend gross um zu zweit einigermassen gemütlich drin zu wohnen. Allerdings mit all unserem Haben sind wir jetzt bei 4,7t, Beiboot und Waschmaschine inklusive, was uns aber auf Europareisen einschränkt. Entfernte Länder mit schlechten Strassen traue ich dem Fahrgestell mit solch einer ständigen Belastung nicht zu bzw. ich möchte ihm das nicht antun.
Würden wir uns irgendwas einfallen lassen um selbstständig zu sein, müsste auf jeden Fall ein Hänger ins Spiel kommen......oder ein grösseres FZ.
Allerdings sehe ich mich/uns nicht das wir den Clou als Alltagsfahrzeug nutzen würden. Ist nicht praktisch, verbraucht viel und ist langsam.Ich würde da eher zu einem Zugfahrzeug mit (Wohn-)Hänger raten. Zugfahrzeug z.B. ein T4 oder ein R Trafic, beide Alltagstauglich und man hat sein Werkzeug u. Material immer dabei. Gut eingerichtet könnte noch Stauraum übrig bleiben.
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Hoi,
Wir haben mit einem Bully, MB 309 Kastenwagen und Clou 570 Erfahrung gesammelt.
Die ersten beiden sind eher Freizeitfahrzeuge, bzw. der 309er könnte evtl einem alleinlebendem schon reichen.Clou bietet alles was man zum Leben braucht, jedoch nur zum einigermassen normal Leben zu zweit, aber nicht um noch selbstständig grossartig was zu tun. Kommt natürlich drauf an was man machen will. Wenn Besuch kommt, dann wirds schnell ganz eng hier drin.
Für Europareisen OK, Marokko etc. bei solch einer Belastung des Fahrgestells lieber nicht.Am sonsten steht der nächste Umzug vor der Tür. Kannste hier lesen: http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=11&t=7982
Fahrzeugreparaturen können auch ein Hinderniss darstellen, denn nicht jede Werkstatt wird dich als Gast akzeptieren.
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Wir werden leider nicht dabei sein können... ...Arbeit ruft.

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Ich finde das nicht weniger interessant als ein Womo Selbstbau! Es könnte von mir aus gern hier dokumentiert werden und ich würde dem Thema mit vergnügen folgen.
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Evtl. wäre Nissan Atleon eine gebrauchte und deswegen billigere Alternative zum Fuso...
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Wie wärs mit nem angebauten Alkoven? Öffnet neue Dimensionen so ein Ding. Muss ja nicht unbedingt zum ständig drin schlafen sein, kann aber auch als Rumpelkammer gut dienen...
Dann würde mir noch einfallen das Heck hinter der HA zu senken.......bringt auch nochmal mächtig viel Stauraum. -
Hy,
der Prototyp ist eigentlich schon fertig, allein als Ofen betrachtet. Wenn ich die Std. mit dem von Dir angelegtem Stundenlohn rechnen würde sind wir bei 5k...


Grossproduktion? Hm... ich denke sooo gross wird die Nachfrage danach nun auch nicht sein... Aber den einen oder anderen könnte ich schon noch bauen... hab sowieso noch Lust zwei drei andere Modelle zu bauen (kleiner, andere From, alles Edelstahl, etc.) auf welche ich kaum warten kann... ...Einfach per PN fragen.
Gasflaschen aus verschiedenen Ländern haben verschiedene Druchmesser und Grössen, was bedeuted das es fast jedes mal ein Einzelstück sein würde. Hängt damit zusammen das ich den Deckel, die Tür und einige andere Teile werde ich in Zukunft lieber lasern lasse. War insgesamt zu aufwändig die dicken Stahl- und Edelstahlplatten mit der Flex zu schneiden. Kostet zwar mehr, aber erleichtert das ganze emenz.
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Zitat von AntonAlles anzeigen
Hallo
Gute, große Basis, das gefällt mir!

Bei allem Respekt vor Dir, Peter, aber mir wär das auf Dauer zu klein. Für die Reise ja vielleicht noch OK, aber zum drin wohnen? Mit 2 Leuten?
Aber ich wünsch Dir, das dein Traum in Erfüllung geht!
VG
Anton
Wir habens auch drei vier Jahre ausgehalten. Aber dann irgendwan will man doch etwas mehr Gemütlichkeit. Vor allem wirds mit der Zeit immer kleiner (man will ja immerwieder noch dies und jenes dabei haben) und nie grösser!
Vielleicht wird ja unser Peter nach zwei drei Jahren wieder an seinem neuen Traummobil Pläne schmieden...
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Zum Abschluss noch ein paar Pics des Endgerätes...
Freu mich wie ein Reh!
Dieser erste hat mich zwar viel an Zeit gekostet, dafür wird jeder nächste umso schneller fertig.
Jetzt werd ich mich langsam an den Wärmetauscher ran wagen. Ich werde ihn im Kaminrohr bauen und nicht wie ich zuerst dachte im inneren des Ofens. Somit sind diese beiden Teile (Wärmetauscher und Ofen) untereinander nicht abhängig.
Das ganze WW System werde ich doch auf schon bekannte Weise ausführen (ich wollte das ganze stromlos bauen, macht aber keinen Sinn oder hab keine Lust risiken einzugehen). Eine Diesel Wasserheizung wird als Backup Heizung verbaut. Es wird Boiler, FBH und Konvektoren geben... Der Ofen wird mit seinem Wärmetauscher nur mit ins System gebunden. -
Hey Petsi, willkommen im Forum!
Das mit dem 814er ist ja schon mal ein guter Anfang!

Vielleicht fährt man sich ja irgendwann irgendwo übern Weg...Viel Spass beim bauen! Und Bilder mögen wir alle hier!

LG,
Beni -
Hallo Jens,
Was wer unter "vernünftig drin Leben" versteht ist relativ. Wenn man aber "anspruchslos" wortwörtlich nimmt, da kann ein T4 auch schon ausreichen.
Wir verbrachten die ersten 1,5 Jahre in einem Bully ohne Hochdach. Da wurde uns klar das wir damit zwar alle Möglichkeiten haben, aber doch etwas mehr Platz haben würden. So kam als Notlösung ein MB 309 mit Hochdach für die nächsten 2,5 Jahre. Mensch, schon dieser Unterschied waren Welten!
Dann aber, weil wir schon beim Bully wussten das es min. 6m lang sein muss, suchten wir nach einem LKW mit 6,2m Koffer. Gesucht, gefunden .......und verpasst. Also kam wieder ne Notlösung. Das ist die, die du in unserem Avatar siehst.
Dieser ist unserer Meinung nach eigentlich ausreichend gross um "vernünftig" drin leben zu können. D.h. festes Bett und feste Sitzgelegenheit, Dusche, Stauraum. Von der Grösse her gerade noch gut in Städten zu fahren und zu parken (der passt mit seinem 3,6m Radstand gerade so noch auf einen normalen Parkplatz wenn ich den Hintern über einer Wiese o. Gebüsch überhängen kann).
Nun aber nähert sich die Zeit wo wir endlich auf einen LKW mit 6,2m Aufbaulänge umsteigen werden. Dieser steht schon zu Hause und wartet auf den Umbau.Wasser: wir beide kommen mit 140l genau 1 Woche aus (Duschwasser ist hier nicht inbegriffen). Pro Dusche brauchen wir beide zusammen ca. 15l im Spargang.
Im LKW sind min. 300l geplant, aber nicht mehr als 500l. So das man gemütlich zwei drei Wochen autark sein kann.
Es ist wichtig einen gut isolierten Aufbau zu haben. Nicht nur im Winter, auch im Sommer zahlt sich dies aus.
Für dein Vorhaben brauchst du m.E. nach kein Allrad. Jedoch ist es vorteilhaft ein robustes Fahrgestell zu haben, welches ZGG ca. 2t über dem des "reisefertigen" Gewichtes ist, was zur Langlebigkeit des Fahrgestells hilft. Reisefertig mit einem 4x2 ist bis 7,5t gut möglich. Über 7,5t gibs schon so einige Hindernisse im Sinne von Verboten.Extrem wichtig ist das man für den Winter ein zuverlässige Heizung hat. Da dient ein Holzofen sicher, anderenfalls ist es schon nett wenn man beim versagen der Truma noch eine zweite Backupheizung hat.
Seit uns Truma zweimal im Winter im Stich gelassen hat, und wir beide Male ne ganze Woche im kalten sassen, haben wir einen Holzofen. Dieser versagt nie! Und strom braucht der auch keinen (auch ganz wichtiges Thema im Winter)! -
latest impression...
...morgen ist "ER" fertig! Endlich!!!

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Woaw Picco, wirklich toller Bericht!!!

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Campo die Rohre die Du meinst waren für die Abgasnachbrennung gedacht und nicht fürs Wasser. Obwohl diese dort eigentlich ganz gut hin passten haben sie jetzt keine Funktion und werden wahrscheinlich abgeschnitten.
Ich habe mich fürs Warmwasser für einen Wärmetauscher im Ofen entschieden. Es wird ein Stromloses System werden. Der obere Ausgang vom Wärmetauscher wird eine Steigung zum Boiler hin haben und somit wird das natürliche Prinzip der Thermik möglich ohne eine Umwälzpumpe brauchen zu müssen. Dies wird ein etwas zäheres System- soll heissen es wird etwas länger zum aufheitzen brauchen, aber jegliche Störanfälligkeit ist somit komplett ausgeschlossen. Dies wird immer funktionieren, egal ob ich Strom habe oder nicht. Auch ist mir die etwas längere Aufheizzeit nicht sooo wichtig, denn der 30l Boiler wird erstens ausreichend gross dimensioniert, zweitens gut isoliert, und drittens muss man sowieso den Raum heizen.
Natürlich werden wir auch im Sommer (bzw. auch Frühling u. Herbst) Warmwasser haben wollen ohne noch zusätzlich Wärme mit dem Ofen schaffen zu müssen. Dazu wird im Boiler für Sonnentage wo der Ofen nicht laufen muss ein 300W 12V Heizstab verbaut. Eines von den Solarpanelen wird mobil/aufstellbar angebracht sein um bei evtl. längeren Standzeiten im Schatten ausreichend Sonne fangen zu können. Der Heizstab wird auch das erwärmen des Wassers während der Fahrt ermöglichen.
Als Backup wird ein Generator an Bord, der sowieso vorhergesehen ist.Evtl. werde ich noch ein V2A Rohr mir dem entsprechenden Durchmesser der Truma Luftheizungen verbauen und somit Warmwasser mit Hilfe einer Eberspächer oder Webasto Luftheizung erzeugen. Die Luftheizung wird an den nicht ganz so kalten Tagen, morgens kurz zum aufheitzen oder bei Brennholzmangel eingesetzt.
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Danke danke!
Der Ofen wurde ausprobiert. Leider gab es etwas "shit happens" welches ich euch aber nicht vorenthalten möchte. Teils bin ich selber dran schuld und teils bin ich selber dran schuld. Also bin ich komplett selber dran schuld.

Als erstes habe ich vergessen die Distanzhülse für den Türriegel einzubauen. Dieser sollte verhindern den Druck des Riegels beim schliessen der Tür ans Glas zu leiten. Also gab es erstmal ein geplatztes Glas und ein vor sich her murmelndes "Sch....e"...

Na ja, 35Eur Lehrgeld in der Kategorie "unerwartende Dummheiten" wird man überleben.
Dann schmeiss ich den Ofen an und warte... ...und warte... ...und warte... ...und warte vergebens auf die Abgasnachbrennung. Ich wollte sie dieses mal anders konstruieren, stellte aber schlussendlich fest das ich es doch auf die schon bekannte Weise umbauen werden muss. Dies habe ich in der Zwischenzeit auch schon behoben. Jetzt ist der effekt, ohne welchen ich keinen Ofen haben will, da.
Der letzte Hacken ergab sich beim unteren Schieber. Ich habe die Führungen zu knapp bemessen, was sich als unschiebbarer Schieber gezeigt hat. Dieser Effekt kam zustande als sich das Material der Hitze wegen dehnte. Das ist auch schon behoben- piece of cake von 5min Nacharbeit.Der Versuch mit der Glasreinigenden Luftzufuhr hat sich als Viertelerfolg erwiesen, denn es ergab nur ein Viertel des sauberen Glases. Erwähnenswert dazu ist noch das ich mit nicht allzu trockenem Holz gefeuert habe (was zu natürlich zur höheren Russablage führt). Dazu habe ich mir auch schon was einfallen lassen. Ob ich mir aber bei diesem Exemplar noch die Mühe machen werde wissen bisher nur die restlichen Dreiviertel der Götter.
