Hallo Krabbe.
Ohne Dich erschrecken zu wollen, aber - ich habe Zweifel bezüglich des geschätzten Fahrzeuggewichtes.
Mein T 4 wurde erst durch die Kombination von Auflastung auf 3300 Kg und den Leichtbau der Kofferpritsche zu einem wirklich nützlichen Gefährt im Hinblick auf die verbleibende Zuladung.
Die eingeschränkte Auflastbarkeit des T 4 - Synchro in Verbindung mit dem deutlich höheren Leergewicht hat mich zum Normalantrieb trotz möglicher Traktionsprobleme greifen lassen.
Aus meiner Erfahrung verhauen sich die Leute oftmals ganz gewaltig bei der Kalkulation des am Ende herauskommenden Fahrzeuggewichtes. Schon die Absetzbarkeit der Kabine bedingt eine nicht zu unterschätzende Zunahme an Kilos gegenüber einem Festaufbau ( meine Kiste wiegt immerhin 1100 Kg ).
Die Wahl einer Doppelkabine bedeutet im Normalfall auch, dass, anders als bei mir, mehr als nur 2 Personen reisen wollen. Auch das bedeutet : mehr Personen mit mehr Gepäck = mehr Gewicht.
Ich drücke Dir die Daumen, dass am Ende kein Auto vor Dir steht, in das ausser Dir als Fahrer niemand mehr einsteigen darf aufgrund ansonsten überschrittenen zul. Gesamtgewichtes.
Beiträge von KlauDa
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Hallo Wolfgang.
Ich bin bekanntlich umgestiegen von Heck- auf Frontantrieb ( VW T3 auf T4 ) für meine BIMOBIL-Wechselkabine.
Ich habe gewisse Zweifel an der Eignung des Heckantriebs beim Transit, der auch aus meiner Sicht aus den bereits genannten Gründen neben dem VW T5 als einziges Basisfahrzeug mit weitgehend Pkw-ähnlichem Feeling daherkommt - der VW allerdings erheblich mehr als der Transit.
Was nun die Antriebsart betrifft, kann ich der Theorie von der besseren Eignung des Heckantriebs nicht ganz zustimmen. Bei aufgesetzter Kabine ( bei mir 1100 Kg ) ist die angetriebene Hinterachse ohne Zweifel von Vorteil.
Im Solobetrieb ( bei mir zu ca 90 % , da Fahrzeug Pkw-Ersatz ) sieht das ganz anders aus.
Ich hatte selbst mit dem T3 ( Motor und Getriebe über der Hinterachse ) z.T. erhebliche Traktionsprobleme.
Die unbelastete Hinterachse eines Fahrzeuges mit Motor und Getriebe vorn und ausserdem noch fehlendem Gewicht des Pritschenaufbaus dürfte massive Schwierigkeiten haben, genügend Vortriebskraft auf die Strasse zu bringen.
Ich würde das unbedingt vorher testen !
Ebenso ist das Fahrverhalten der leeren Fahrzeuge aus meiner Erfahrung bei den normalerweise verwendeten hinteren Starrachsen deutlich schlechter als bei der Schräglenker-Hinterachse der VW`s.
Ein wirklich gutes Antriebskonzept stellt bei einem WoMo mit Absetzkabine meines Erachtens nur der Allradantrieb dar. Die zweitbeste Lösung ist für mich der Frontantrieb, sofern das Auto überwiegend ohne die Kabine benutzt wird. -
Hallo Christian.
Ich würde so zusammenfassen :
Wer, wie offenbar in Deinem Fall, für ein geregeltes Gleichgewicht von Stromverbrauch und Nachschub sorgen kann und dabei die Eigenschaften der Starterbatterien nicht ausser Acht lässt, kann damit zu vergleichsweise geringen Kosten seinen Energiebedarf decken.
Wer, wie in meinem Fall, auch im Winter möglichst ausserhalb von Campingsplätzen stehen und dabei nicht auf Sat-TV, 220 V-Wechselrichter und sonstige Annehmlichkeiten verzichten will, wird mehr Geld für eine halbwegs ausreichende Stromversorgung investieren müssen.
Die bei mir z.Zt. laufenden 5 Batterien ( Starter- und Zusatzbatterie für Stand- / Sitzheizung etc im T4 sowie 3 Sonnenschein Dryfit Gelbatterien mit je 85 Ah in der Kabine ) sind vermutlich nicht als Regelfall anzusehen, geben mir aber eine weitgehende Bewegungsfreiheit bezüglich möglicher Stellplätze.
Übrigens - dass ein Generator nur so zu betreiben ist, dass niemand durch Lärm oder Abgas belästigt wird, versteht sich nach meiner Meinung von selbst ( trifft aber leider in der Tat nicht auf alle Camper zu ). -
Wer, wie ich es mache, die rechnerisch vorhandene Batteriekapazität auch weitgehend ausnutzen will, wird mit Starterbatterien nach meiner Erfahrung Probleme bekommen.
Trotz Solaranlage und Honda-Stromgenerator ED 300 ( 6 / 12 / 24 VDC = 19 A bei 12 V ) wurden meine Batterien offenbar zu oft in den für diesen Batterietyp schädlichen Bereich der Tiefentladung gebracht.
Mir stellt sich einfach die folgende Frage : was nutzt mir eine nominale Kapazität von z.B. 2x 90 Ah = 180 Ah, wenn ich bereits nach weniger als der Hälfte der rechnerisch möglichen Entladezeit an eine Steckdose gehen oder den Generator anwerfen muss, um die Batterien nicht durch zu starke Entladung zu schädigen ?
Ich meine, wer möglichst lange autark mit einmal gebunkertem Strom unterwegs sein will, kann mit Starterbatterien nicht zufriedenstellend arbeiten und braucht zyklenfeste Typen ( was nicht zwingend Gel-Batterien bedeutet ).
Mein Honda-Generator wird übrigens demnächst bei Ebay zum Verkauf stehen, da für meine Gel-Batterien nicht geeignet. -
Meine Erfahrungen mit div. Batterietypen ( immer 2 Stck gleicher Bauart und Kapazität / um die 90 Ah / parallel mit kapazitätsangepasstem, elektronischem Ladegerät bzw Solarregler ) :
Starterbatterien = ungeeignet ( wartungsintensiv / bei Tiefentladung kurze Lebenszeit )
Solarbatterien mit flüssiger Säurefüllung = unter Vorbehalt geeignet ( wartungsintensiv, da ständig der Wasserstand zu beobachten und aufzufüllen ist )
Gelbatterien = gut geeignet, da wartungsfrei und zyklenfest ( aber nur bei ausschliesslicher Verwendung eines für diesen Typ geeigneten Lagegerätes ). Auf zu hohe Spannungen / Ladeströme ( z.B. Lichtmaschine ) reagieren diese Batterien empfindlich.
Zu dieser Frage finden sich im Internet reichlich Informationen. -
Hallo Christian.
Vielen Dank für die Beschreibung !
Festigt meine Ansicht, das Geld damals sinnvoll angelegt zu haben . -
Hallo Christian.
Die Bauweise von BIMOBIL ist ja auf deren Homepage recht gut dargestellt. Man kann halt nur nicht sehen, wie sie es handwerklich durchführen.
Für mich eine abenteuerliche Vorstellung, sowas in Eigenregie zu machen :
- Eine Riesenplatte ( Gesamtlänge von Unterkante Rückwand bis Anstoss Alkoven-Unterseite an die Frontwand ) erstmal anfertigen aus Sperrholz und Hartschaum
- Diese Platte mit Alublech ( von der Rolle oder wie auch immer ) vollflächig bekleben
- Von der Innenseite die V-Schnitte exakt passend zu den Seitenwänden setzen
- Das Trumm den Seitenwänden entsprechend abkanten.......Na ja, dem mutigen Selbstbauer viel Erfolg und gutes Gelingen !
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Hallo Martin.
Meine alte BIMOBIL-Kabine wurde offensichtlich so ähnlich gebaut. Von der Unterkante der Rückwand über das Dach und den Alkoven bis zur Front der Kabine wurde das Alublech ( vermutlich von einer Rolle abgewickelt ) vollflächig nahtlos mit der PU-Isolierung der bereits gebauten Kabine verklebt. Damit entfallen bei den im vorliegenden Fall 7 Einzelflächen ( Platten ) 6 ansonsten erforderliche, mechanisch herzustellende Verbindungen / Nahtstellen.
Ich führe den Umstand, dass ich seit 1982 keine Probleme bez. Dichtheit, Verwindung etc hatte, weitgehend auf diese nahtlose Bauweise zurück - wo keine Naht ist, kann auch keine undicht oder mechanisch labil werden.
Da ausser im Boden ( Absetzkabine ) keine Querträger zu finden sind, wurde offenbar vor dem Aufkleben der Blechhaut die Kabine schon aus Sandwichplatten Sperrholz + PU-Schaum aufgebaut.
Ich stelle mir die Arbeit mit winklig zueinander angeordneten Platten schon recht schwierig vor. Das Ganze noch mit Rundungen.....? Ich würde es mir jedenfalls nicht zutrauen. -
Hallo Lois.
Die ursprünglich von Herrn Bilgram ( Hersteller der unmöblierten Kabine ) montierten Stützen / Elektromotoren stammten von der US-Firma A&E-Systems. Die Antriebe habe ich später ( vor ca 18 Jahren ) im Eigenbau durch angepasste 12 V - Industriemotoren mit Planetengetriebe ersetzt ( Vorteil - kompakte Bauweise ). Die Stützen selbst sind noch unverändert. -
Ich denke, das Hauptproblem liegt darin, die Zugänglichkeit der CEE-Anschlussdose zu gewährleisten, ohne für deren Anbringung die Karosserie im Sichtbereich anbohren zu müssen. Da fallen mir nur die Stossfänger ein. Innerhalb der Radläufe oder vorn hinter dem Spoiler würde eine dort angebrachte Dose trotz der vorhanden Schutzklappe vermutlich in kürzester Frist, spätestens nach einem "gesalzenen" Winter, völlig versaut sein. Ganz unproblematisch ist der Einbauort im Bereich Anhängerkupplung zwar auch nicht, aber die dort üblicherweise vorhandenen 12 V - Anschlussdosen machen aus meiner Erfahrung keine Schwierigkeiten.
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Hallo Martin.
CEE vorn im Batteriebereich ?
Frage : Wohin mit dem Ladegerät und wie ist die Leitungsführung ( 220 V rein zum Ladegerät / 12 V raus zu den Batt. ) ?
Wenn Stromanschluss verfügbar, dann jedesmal Motorhaube auf - Abdeckung ( klapprig ) entfernen - 220 V - Kabel von unten hochpfriemeln - Stecker in CEE-Dose ?
Ich weiss nicht so recht ......
Eine zündende Idee habe ich allerdings z.Zt. leider auch nicht .
Nächstliegend erscheint mir eine Lösung ähnlich der Anschlussdose für die Anhängerkupplung . -
1. Guckst Du hier http://www.vwn.de/vwn-extranet/a…u/tr/index.html Masszeichnungen aller Varianten in versch. Dateiformaten zum Downloaden
2. Ich habe den Rahmen hinten um 26 cm kürzen lassen ( Fahrgestell / langer Radstand )
3. Originalpritsche ist verschraubt / meine Kofferpritsche dito -
Sehe ich auch so.
Sind die Mängel zu beheben, würde ich das tun. Wären gravierende Macken nicht zu beseitigen, würde das Fahrzeug nahezu unverkäuflich zu einem akzeptablen Preis.
Zu unterscheiden wäre aus meiner Sicht allerdings unbedingt zwischen zwei Arten von Mängeln :
Was stellt einen tatsächlichen technischen Fehler dar, den ich dem Käufer nicht verschweigen darf. Sowas drückt natürlich die Verkaufschancen, wenn nicht beseitigt.
Was betrachte ich als Auftraggeber als misslungen, weil nicht meinen Vorstellungen und Vorgaben entsprechend ausgeführt, ohne dass es einen Mangel im juristischen Sinn darstellt. Sowas fällt möglicherweise dem potenziellen Käufer gar nicht auf oder er empfindet das nicht als ein Problem. Ich würde jedenfall nicht gezielt darauf hinweisen. ( s.u. )
Und, aus meiner Sicht wichtig : auch in einem selbst geplanten und gebauten Teil gäbe es am Ende mit Sicherheit ein paar Dinge, die nicht so gelungen sind oder die man im Nachhinein anders machen würde. Beim ersten Selbstbau sowiso.
Abschliessend noch eine Anmerkung.
Wenn das Fahrzeug wirklich verkauft werden soll zu einem auch nur halbwegs akzeptablen Preis, stellt die Veröffentlichung dieses Mängelberichts aus meiner Sicht eine Art Kamikaze-Aktion in Richtung der Erfolgschancen dar. -
Hallo Christian.
Ohne Haare spalten zu wollen, aber....
Zitat : " Überlass den Verkauf einem Verkäufer, der beschreibt wertfrei nur die Vorteile. "
Da fehlten mir eben die Mängel . -
Hallo Christian.
Gegen die Befolgung Deines Rates sprechen m.E. mind. 3 Gründe :
1. Ehrlichkeit :
Es scheint mir nicht korrekt, einen möglichen Käufer, der eventuell Jahre auf sein Wunschmobil gespart hat, übers Ohr hauen zu wollen.
2. Juristischer Laienverstand :
Auch Nicht-Juristen wird klar sein, dass das bewusste Verschweigen bekannter Mängel eines angebotenen Gegenstandes den Tatbestand der vorsätzlichen Täuschung erfüllt und neben der Rückabwicklung des Geschäftes auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
3. Intelligenz :
Es wäre doch wohl reichlich dämlich, nach ausfühlichster Veröffentlichung der Mängel im Internet die Hoffnung zu haben, man käme langfristig mit dem Verschweigen eben dieser Mängel durch.
Die Einschaltung eines wie auch immer gearteten Verkäufers ändert an dem Sachverhalt doch wohl nichts. Der würde jegliche Regressansprüche des getäuschten Käufers doch umgehend an der Auftraggeber weiterleiten.
Sehe ich die Sache falsch ? -
Hallo Lachnummer.
Dein Name scheint gut gewählt.....
1. Der Abstand Dach - Alkoven beträgt ca 6 cm.
2. Der Huckel im vorderen Dachbereich des T 4 ist die Antenne des Radio-Navigationssystems. -
Hallo Niklas.
Es tut mir leid, aber die Werbung für MTB´s oder Ferienhotels neben den Photos Deiner Tochter halte ich für eher nicht gelungen.
Genau hier zeigt sich m.E. eine Schwäche der Google-Erweiterung : auch bei nicht vorhandener Kausalität zum Seiteninhalt wird Werbung angezeigt. Ich halte das für Blödsinn.
Dass bei Textinhalten die Trefferquote besser ist, ist zwar richtig – aber was soll´s. Eine Bereicherung ist es aus meiner Sicht gewiss nicht – eher das Gegenteil.
Daher nochmals meine Meinung : überflüssig ! -
Hallo Niklas.
Zitat : " Die Portalseite ist m.E. eh nur ein Gimmick, wenn auch ein nettes und hilfreiches. "
Ich persönlich gehe ausschließlich über die Portalseite rein und wäre von irgendwelchen Erweiterungen der beschriebenen Art keinesfalls begeistert.
Je beladener eine Internetseite ist, desto mehr geht meines Erachtens die Übersichtlichkeit verloren. -
Hallo Thomas.
Da die Kabine für den VW T3 gebaut wurde, ergab sich die Höhe des Koffers und damit die Fahrzeug-Gesamthöhe aus dem Abstand Aufliegefläche zur Alkoven-Unterkante. Im Vergleich zum T3 ist das Auto nun vorn ( Frontmotor ) um einige cm länger bei praktisch unveränderter Höhe.
Das Fahrgestell ( langer Radstand ) wurde hinten um 26 cm gekürzt, um ohne Kabine parklückentauglich zu bleiben. Die hintere Schräge des Koffers dient eigentlich nur der besseren Optik ( ergaben Vergleiche bei der Planung ). Ob es einem gefällt oder nicht, ist sicher eine Frage individueller Betrachtung.
Besonders zierlich wirkt das Fahrgestell mit dem Koffer - in Natura - nun allerdings eher nicht. -
Hallo Christian.
Der Koffer wurde nach meinen Plänen als Einzelstück bei einem hiesigen Fahrzeugbauer gefertigt. Zur naheliegenden Frage nach dem Preis folgende Anmerkung :
Ich habe auf drei Kriterien Wert gelegt :
1. Es muss eine möglichst hohe Zuladung bei den max 3.300 Kg zul.Gesamtgewicht verbleiben
2. Der Koffer muss ggf. einem neuen Fahrzeug ( z.B. VW – T5 ) angepasst werden können, also leicht demontierbar sein
3. Die gute Zugänglichkeit zu dem grossen Stauraum muss durch ausreichende Dimensionierung der drei Klappen gewährleistet sein
Aus diesen Forderungen ergibt sich allerdings eine äusserst aufwändige Bauweise.
Leichtbau bei hoher Belastbarkeit führte zu den 1“-Alu-Waben-Verbundplatten. Die grossen Klappen bewirken eine Schwächung der Konstruktion, die durch den Einsatz von drei integrierten Stahlprofilträgern kompensiert wird.
Für die lösbare Verbindung der einzelnen Elemente wurden weit über 1000 Gewindeinserts und Schrauben unter Verwendung des dafür vorgesehenen Spezialklebers verbaut. Die Kosten für Material- und Zeitaufwand sind entsprechend.
Die Grössenordnung für den kpl. Neu- und Umbau liegt beim Neupreis eines deutschen Kleinwagens.
Bei Reduzierung der Anforderungen liesse sich das Ganze natürlich erheblich weniger aufwändig und damit kostengünstiger realisieren.