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Beiträge von weltreisewolfgang

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 6. Februar 2008 um 15:25

    Ebabord ist ein Material mit wesentlich höherer Dichte, hat spezifische Gewichte vom 3-fachen des von mir gewählten. Wird dann fast wie Holz oder noch schwerer. Ich habe Muster von allen Ebalta-Typen. Das von mir gewählte hat bei sehr geringem Gewicht eine Druckfestigkeit, die so gut ist, dass man mit einem Finger keinen Abdruck machen kann, mit dem Fingernagel aber schon, dafür verwende ich die Gegenzugfolie als Sandwich.

    Zum Vergleich die spez. Gewichte:
    Polystyrolschaum (Styropor) 0.015, hochfeste Qualitäten bis 0,030
    Schäume vom Bau (Kellerisolation, z.B. Styrofoam) 0,040
    Die von mir gwählte PU-Schaumplatten: 0,160
    Pappelsperrholz: 0,60-0,70
    Weichholz: (Tischlerplatten etc.) 0,70-0,80
    Hartholz: 0,80-0,90
    Phenolharzplatten (Resopal etc.): ca. 1,20
    Alu: 2,70
    Die ebalta-Platten habe ich in 20mm Stärke 1x2m auf Anfrage erhalten und direkt abgeholt, samt Spezialkleber.
    Kosten der Platten+Kleber 590 EUR für das ganze Auto. Der Unterschied liegt im Arbeitsaufwand, da ich überall Fichtenrähmchen herum brauche (billig), dass man alles stabil verschrauben kann. Die Gegenzugfolie kostet fast nix. Das Furnier 10EUR/m2. Nur als Sandwich ist dann alles sehr robust!!
    Ich verwende für Wände 20mm direkt nur mit Gegenzugfolien, vor allem wenn noch was draufkommt (PVC-Belag, Txtilien, Polster etc. Nur die Sichtflächen kommt ein Bambusfurnier, belastete Platten eine zweite Gegenzugfolie.
    Das fertige Sandwich hat also ca. 21mm (geht noch fast mit allen normalen Beschlägen), wiegt 5-6kg/m2 (je nach Rähmchenanteil), Pappel 15mm etwa 11-12kg/m2, Tischlerplatten 19mm ca. 15kg/m2. Wobei die Bamusfurnieroberfläche sehr viel hochwertiger ist (härter als Eiche!). Man braucht aber einen Tischler mit einer Furnierpresse, das kostet noch ein paar Stunden Tischlerleistung.
    Man kann zuerst alle Möbel nur mit den Rähmchen im auto einbauen, das geht schnell und dann sieht man die ganze Einteilung schon und kann noch ohne Kosten gut "optimieren".
    Korpusse für Küche etc. mach ich nicht, lediglich Steher, wo ich die Schubladenführungen anschraube. Die Steher sind Alurohre 20x20 (sehr leicht). Die ganzen Möbel haben bei einem 6m WOMO etwa 100kg statt 200kg.

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 31. Januar 2008 um 21:59

    Zum Bremach: Kaufentscheid war 1999/2000, ich kann nur den zu diesem Zeitpunkt gültigen Vergleich kommentieren, natürlich haben alle Marken seit 8 Jahren einiges gearbeitet und verbessert.
    Mir hat der Bremach durchaus gut gefallen, insbesondere ist der Iveco-Motor (je nach Baujahr mit kleinen Problemen rund um den Steuerkettenspanner) durchaus ein guter robuster Motor, haben da gute Erfahrung. Qualitätsmängel sind mehrere aus erster Hand, aber unangenehme Kleinigkeiten mit Ärger verbunden, nichts kritisches.
    Was ich klarstellen möchte ist, dass es für mich insbesondere auf Grund der Grösse und des Gewichtes des Chassis nicht möglich war, die Ziele die sich durch 4 Personen mit hohem Komfortanspruch ergeben in der Innenraumgrösse mit einem Bremach Chassis zu erreichen. Mindestens ebenso wichtig war der Umstand, dass es möglich ist ein (fast-)Neufahrzeug als Sprinter als quasi-Windlauf oder -Vorbau zu kriegen, indem ich ein Fahrzeug mit Blechschaden kaufen kann, weil der Markt der Sprinter das hergibt. Mein Chassis war 20 Tage alt und hat 16,000 EUR gekostet, war nur Blech kaputt, das ich eh wegschmeisse. Den Allrad habe ich selber reingebaut, war auch preiswert.

    Die Vollintegrierte Version bedingt, dass man entweder schlechte Zugänglichkeit zum Motor hat bei einer sehr hohen Windschutzscheibenunterkante mit schlechter Geländesicht (wie die WoMo-Bauer das machen. Die CAB-Over version (die es seit dem alten LT im 3.5t Bereich fast nirgens mehr gibt) hat den schweren Nachteil des mangelhaften Durchgangs.
    Meine Lösung ist innovativ: Die Windschutzscheibe geht weit hinunter - optimale Geländesicht - und kann zur Motorwartung geöffnet werden! Siehe Bild des Rohbaus unten. Ich habe äusserst komfortablen Motorzugang!
    Habe ich sonst noch nirgens gesehen.

    Meine Familie ist leidensfähig, darf dafür mitfahren.... Ist halt mein Hobby, statt Saufen oder Sporteln.... Wohin gehts denn: Ich war schon in über 50 Ländern auf 4 Kontinenten, ich glaube es gibt noch ca. 150 weiter Länder..... Viele Ziele.

    Möbelbau:Ich verwende http://www.ebalta.de/ISY/index.php?get=144 ebezell160, hat spez. Gewicht 0.16 (1/4 von Pappelsperrholz). Rundherum Fichtenleisten 10mm stark oder im Sichbereich Alu-Kante. Beidseitig Gegenzugfolie 0,3mm (vom Tischler) und Sichtseiten furniert mit Bambus fine line 0.5mm dick, ist sehr hart. Im Bereich der Beschläge mit Fichteneinlage. Die Platten haben fertig "gesandwitcht" dann im Durchschnitt 40-50% Gewicht von Pappelsperrholz und sind sehr steif! Wegen des Geringen Gewichtes ist auch die Belastung aller Beschläge bei Erschütterungen viel kleiner. Bin da gerade im Bau.

    Bilder

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  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 17. Januar 2008 um 20:36

    Vergleich zum Bremach:
    -Vergleichbare Grösse ca. 300kg mehr, unter 3,5t nicht mehr möglich - ist KO-Kriterium.
    In Österreich ist über 3.5to mit so vielen massiven Einschränkungen verbunden, dass das nicht sinnvoll ist.
    Mindersteifigkeit beim Fahrgestell habe ich durch den Aufbau mehr als kompensiert, hat mich nicht mal 50kg gekostet.
    -Brauche 2m Schlaflänge bei quer schlafen (habe 2 Kids) heisst das Aussenbreite ca. 2100. Wegen der viel schmaleren Spur beim Bremach geht das nicht mehr.
    -Länge 5999mm (brauch ich für 2 Kids und den erwünschten Komfort) ist mit Bremach nur bei Radstandsverlängerung zu machen, da sonst der hintere Rampenwinkel zu klein wird.
    -Höhe wird wegen des 50-150mm höheren Rahmens (bei gleicher Bodenfeiheit/Bereifung) höher, ich hätte dann 2999mm nicht geschafft, will mich innen nicht bücken müssen. Hat einige Nachteile über 3m.
    -Fahrerhaus ist zu lang, dadurch ist eine Integrierte Bauweise mit Busfront kaum mehr möglich, musste sogar schon den Sprintervorbau kürzen. Dadurch sind die 2 Schlafstellen (2m x 1,7m) über dem Fahrerhaus kaum machbar.
    -Vorne zu viert (!) komfortabel sitzen geht nicht im Bremach, im Sprinter habe ich das verwirklicht, weil das Fahrerhaus verbreiterbar ist und die Lenkung relativ weit aussen ist. Und wer will schon hinten sitzen.
    -Innengeräusch Bremach ist geschätzte 5-10db(A) höher, ist mir eindeutig zu laut. Vibrationen sind auch mehr. LKW-Feeling.
    -Fahrverhalten hart bis "ruppig", (war beim Pritz-Treffen) mal mit Ihen gefahren. Das hatte ich die letzten 30 Jahre. Jetzt habe ich eine Luftgefederte Einzelradaufhängung.
    -Ersatzteilversorgung "ab Lager" ist in vielen Ländern nicht gegeben. Schickenlassen geht in manchen Ländern fast nicht (Emargos oder Zollprobleme). War für uns ein grosses Argument. Wahrscheinlichkeit von Sprinter-Ersatzteilverfügbarkeit ist viel höher.
    -Das wichtigste war der Preis: Einen neuen Sprinter mit Blechschaden habe ich um 15.000 EUR billiger erhalten, das Blech habe ich eh weggeschmissen. Ein neuer Bremach mit so einem Schaden ist wegen des extrem kleinen Marktes fast chancenlos. Als Neufahrzeuge sind Sprinter und Bremach in vergleichbarer Ausführung ziemlich gleich teuer.
    -Aus eigenen Referenzen ist das Fahrzeug im Kommunalbetrieb gut, als Fernreisefahrzeug etwas anfällig für Reparaturen.
    + Der Iveco Motor ist wirklich gut.
    + Das VG ist optimal, leider fast 10cm höher als das Toyota/Sprinter-VG, daher auch der höhere Rahmen

    ++ Wenn man ein kleines kompaktes extrem schmales Fahrzeug möchte (keine Kids nur 2 Personen, geringe Platzansprüche) ist der Bremach optimal und dem Sprinter vorzuziehen - keine Frage. Besonders wenn man gerne die Robustheit auch hört und spürt und auf LKW-Feeling steht. Kann ich ehrlich empfehlen!

    IVECO/SCAM: Ist 700kg schwerer, daher als 3.5to WOMO unmöglich.

    Verbesserungsvorschläge Bremach: Schall und Vibrationen reduzieren, vorne Einzelradaufhängung, breitere Spur, mind. 200kg abspecken, Rahmen runtersetzen, Vorbau kürzen.

    Ich bin eben der Rolls-Royce-Typ und nicht der Traktor-Typ, ich weiss, der Traktor zieht den Rolls aus dem Sumpf, nicht umgekehrt.....

  • Nasszelle/Dusche bauen, aber aus was?

    • weltreisewolfgang
    • 15. Januar 2008 um 20:03

    Hab in meinem letzten WOMO einfach Pappelsperrholzwände, die ich an den Ecken verschraubt habe und darüber ein ganz gewöhnlicher dünner PVC-Belag (Bodenbelag) geklebt. Dann die Fugen mit Silikon verfugt (schön breite Fugen machen). Die Kiste ist von -18 bis +49° und auch lange in den Tropen und in der Wüste bewohnt worden, alles zusammen über 2 Jahre drin gewohnt, ist jetzt 25 Jahre alt und immer noch OK. Lediglich die Fugen beginnen zu schimmeln. Es hat uns aber immer gestört, dass nach dem Duschen das Klo und alles nass ist. Wir haben ca. 1000 x geduscht!

    Neuer Bus (Man lernt dazu): Die Dusche ist da im Durchgang nach Hinten zwischen der Toilette und einem Küchenhochschrank, dahinter sind nur noch die quer eingebauten Stockbetten der Kids. Die Duschtasse versehnke ich im Boden (4cm tief) und drinnen ist ein Deckel mit Bodenbelag zum Aufklappen, wenn man duscht. Zu den Stockbetten nach hinten und nach vorne ist je eine Klappduschwand (selbergemacht, ähnlich gekaufte Duschwände), diese sind im Normalzustand so zusammengeklappt, dass sie an der Wand zur Toilette sind. D. h. im Normalzustand sieht man die Dusche gar nicht, sie braucht auch gar keinen Platz. Während dem Duschen können die Kids nicht zu Ihrem Bett, das ist der einzige Kompromiss.
    Material für die Duschwand (Klappwand und die Seiten) ist Polystyrol, gibts im Baumarkt z.B. Hornbach um 48EUR 1x2m-Platte in weissem Marmordekor. Mit Silikon verfugen - fertig. Die Duschtasse mache ich aus Niro (1.4301), sind ca. 8kg. Ich kann dann den Gulli ziemlich in der Mitte machen, was bei einer flachen Tasse am günstigsten ist, man weiss ja nie wie man steht.
    Die phenolharzgebundenen Platten sind sehr schwer bzw. in 1mm dicke extrem brüchig und haben starke Ausdehnungskoeffizienten. Bei einem Kollegen sind sie wegen der Temperaturschwankungen mittendurch gerissen. Ich denke Polystyrol, PMMA oder Polycarbonat sind für diesen Zweck besser. An kritischen Stellen sollte man statt mit Silikon mit PU-Klebern (Teroson oder Sika) verfugen.

    W.

  • Hier kommt "Nummer 4"

    • weltreisewolfgang
    • 15. Januar 2008 um 19:16

    Hi,

    Soweit ich weiss, gibt es irgendwo versteckt im Paragraphenjungle eine EU-Regelung, die sinngemäss besagt, dass ein Unterfahrschutz dann nicht nötig ist, wenn der Verwendungszweck des Fahrzeuges dadurch nicht erfüllt werden könnte. Beispiele sind Kommunalfahrzeuge und so Sonderdinger. Ich würde diesen §§ heraussuchen und dem TÜV - Mann das Lastenheft des Fahrzeuges vorlegen, aus dem ganz klar die Anforderung hervorgeht, dass ein Rampenwinkel von ...Grad benötigrt wird. Wenns das Lasteneft noch nicht gibt, muss mans halt machen.....

    Vermutlich kennt kaum ein TÜVler die Regel, man wird sie ihm schon unter die Nase halten müssen. Aber im Internet findet man mit etwas Aufwand diese ganzen Gesetzwerke.

    Hatte ein ähnliches Problem mit meiner Vandalismussicheren Windschutzscheibe, war a weng Arbeit und Nervenverbrauch, aber jetzt ist alles eingetragen.

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 9. Januar 2008 um 21:44

    Kosten-Übersicht:
    Fahrgestell: 6009m, 30 Tage alt, Frontschaden (das was ich sowieso mit der Flex wegschneiden musste, kein nennenswerter sonstiger Schaden) 16.000 EUR.
    Allradumbau: Gebrauchten Iglhaut 4x4 gekauft, Allrad ausgebaut, komplett zerlegt und überholt (samt Sandstrahlen des Rahmens), alle anderen brauchbaren Dinge auch ausgebaut und dann wieder verkauft (Richtung Osten) - Verlust (also das hat mich alles gekostet) 4000 EUR (samt Seilwinde, Klima, Standheizung u. v. mehr).
    Ich habe aber vieles von Iglhaut umgebaut, das technisch nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat.
    Blechmaterial: 2500 EUR, Lackiermaterial 1500 EUR (selber lackiert), Kühlschrank 1000 EUR, Verglasung 1500 EUR, Möbelplatten (PU-Hartschaum) 1000 EUR.
    Alles Zusammen 40 - 50kEUR. Die Differenz ist Kleinzeug.
    Aufwand 3700 Stunden Werkstatt (Habe Stempeluhr) und ca. 1500 Stunden Büro (Konstruktion, Berechnung, Einkaufen etc.).
    Eingenfertigungsanteil >99,9%.

    Form: Mir war wichtig viel Platz bei min. Maßen = Schachtelbox. Ich habe dann noch ein bischen eigenwilliges Disign reingebracht.
    Farbe: Wie Australien: Unten Braunrot, Mitte Himmelblau nach oben verlaufend Hellblau......

    Übersichtlichkeit: Ist sehr gut, die Windschutzscheibe ist weit runtergezogen, dass ich hinaussehe wie beim Originalsprinter - Das Armaturenbrett geht steil nach vorne abwärts! Sogar nach hinten kann ich direkt durchsehen - Keine Kameras. Einzig an die Pfosten im Sichtbereich muss man sich gewöhnen, man hat aber 2 Augen - es gibt keinen toten Winkel.
    Durch die Tiefe Scheibe ist kein Motordeckel möglich, bei mir geht die ganze Frontscheibe auf, herrlicher Zugang zum Motor - wie Original. Kann sogar die ganze Front mit wenigen Schrauben komplett abmachen. Unter der offenen Scheibe kann man regengeschützt arbeiten.

    Zugang zu Technologie: Habe ich nicht, habe mir alles Werkzeug und eine Biegebank gekauft. Garage habe ich selber gebaut (Extra Stunden....). Material kann man Kaufen - findet alles im Internet. Ich bin allerdings Techniker und habe beruflich mal in nem Fahrzeugbau gearbeitet. Man kann alles selber machen wenn man will.....
    WER INTERESSE AN BESTIMMTEN MATERALIEN HAT - GEBE GERNE MEINE LIEFERANTEN BEKANNT!

    Zum Bremach: War bei mir 2. Wahl beim Fahrgestell, ist aber ca. 300kg schwerer, dann wäre sich meine Rechnung nicht ausgegangen. 3.5to mit Bremach ist fast nicht zu schaffen - die Qualität ist auch nicht begeisterungswürdig und der Komfort schlecht!!!

    Ist schon mein 4. WoMo und ein ähnliches Projekt habe ich mal schon zum Teil gemacht (auch Privat als Hobby). Gleichzeitig reisen wir auch sehr gerne, wir waren in 53 Ländern und 4 Kontinenten. Ich arbeite am Bus nur Abends und am Wochenende während der Nicht-Ferien - habe beruflich allerdings eine leicht reduzierte Arbeitszeit (Teilzeit, ca. 35 Wochenstunden). Während der Bauzeit hatte ich noch den alten Bus.

    Aber ich habe in diesem Forum auch ein paar andere Spezialisten gesehen!!!! Auch mein Glückwunsch!

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 6. Januar 2008 um 17:03

    Reifen: Ursprünglich hatte ich 285/75R16 geplant, der Musterreifen den ich zur Fertigung der Karosserie verwendet habe, ist immer noch diese Dimension, ist jetzt Reserverad, ein abgefahrener 295er (BF-GR, AT) ist gleich gross wie ein neuer 285er, geht so also. Wir waren mit einigen Kollegen (316er Iglhaut mit 3.0m Radst. mit abgefahrenen 315er, ein LT 4x4 mit 285MT, ein Pinzi mit 285er MT und sind im Schlamm rumgedüst. Eigentlich waren alle etwa gleich, der abgefahrene Reifen hatte etwas Nachteil. Das neue AT-Profil bei BF-GR scheint recht gut zu sein. Bei nasser Wiese soll der AT schlechter sein. Der Fahrkomfort ist beim AT schon besser, merkt man, wenn man ein ansonsten ruhiges Fahrzeug hat, der LT hat aber so schon ca. 6dB(A) mehr als meiner. Da ich momentan am Einbau der Luftfederung bin habe ich keine Schneetestmöglichkeit, das Fahrzeug ist nicht betriebsbereit im Moment. Habe aber viel Erfahrung mit dem 307er wobei der kein Allrad hatte und mit einem Allrad-PKW bei sehr steilen schneebedeckten Wegen (ich wohne ja schliesslich in den Alpen). Soweit ich schätzen kann, ist das Profil des AT lameniert genug und weich genug, dass gute Wintereigenschaften zu erwarten sind, evtl. mit nur 2,8-3bar Druck fahren, dann greifen mehr Lamellen ein! Der Vorteil dieses Reifens ist, dass man für ein 3.5to-Fahrzeug eben mit so wenig Druck fahren kann und dann eine grosse Aufstandsfläche mit vielen Lamellen hat. Jedenfalls lässt man ganz sicher jeden PKW stehen, solange der Reifen nicht zu alt ist. Nur meistens ist sowieso vorher Kettenpflicht. Beim Abwärtsfahren Mitte und evtl. hinten sperren, dann kommt nicht so schnell ein Rad ins Rutschen.
    Gewicht: Ich habe recht scharf kalkuliert, ohne Möbel hatte ich 2880 incl. 40kg Werkzeug, Reserverad, Diesel fast voll(!), fast alle Technik - noch ohne Wasser mit Fahrer. Typisierungsgewicht war höher wegen der provisorischen Einbauten, die ich da brauchte. Die Möbel haben unter 100kg, die sonsitgen Einbauten samt Technik etc. nochmals 150kg. Bleiben 370kg für 2 Kids, ein Erwachsener, 140l Wasser und Gepäck. Geht sich sehr knapp aus, insbesondere tanke ich in Europa nur 100Liter Diesel, wie alle anderen auch, die normale Tanks haben. Ich schleppe ja nicht umsonst Diesel mit, das ist nur für Situationen wo das unumgänglich ist. Ohne Kids (ist bei uns abzusehen) geht es reht gut. Die Wiegetoleranz liegt bei 3570kg mindestens EU-weit, da wo ich wohne (und in vielen anderen Ländern) bis 3850. Hier kann ich also "straffrei" 700kg zuladen, sollte reichen, sogar wenn ich frisch getankt habe. Das technische Maximalgewicht liegt bei 3990 (wegen Versicherungsschutz etc.). Ich gebe gerne zu, dass ich in einem Weltreisefall schon kräftig im Toleranzbereich liegen würde, aber dann wohl in Ländern, in denen keiner wiegt und ohne Kids....
    Ausserdem habe ich eine Potentialanalyse gemacht, wenn ich fertig bin gibt es noch ein paar "Sünden", die ich in der Eile gemacht habe, da kann ich nochmal 100kg abspecken.


    Aber an alle Selbstbauer: Es ist wirklich ausserordentlich schwierig, 3,5to Gewicht mit einem Allradwomo einzuhalten, mit GFK-Verbundaufbau und konventionellem Hilfrahmen unmöglich! Schon gar nicht, wenn die Möbel aus Holz sind. Ich sage immer - man muss halt alle Schrauben hohlbohren...

    Verglasung: Alle Verglasung im Wohnbereich ist 2-Scheibenglas, die äussere Scheibe Vandalismussicher, die innere Standard, dazwischen Argongefüllt. Einie Verglasungen sind allerdings noch nicht fertig. Im Fahrerhaus ist nur Einscheibenverglasung, da muss ich noch was erfinden.
    Diese Art der Verglasung gibt es nicht zu kaufen, habe ich auch selbergemacht.
    Nochmal ein Bildchen....

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  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 5. Januar 2008 um 19:47

    Klar kann man das anschauen. Ich arbeite in Deinem Wohnort Unterdorfstr. 83 bei Process. Ruf in der Geschäftszeit dort an und verlange Wolfgang

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 5. Januar 2008 um 18:04

    Noch einiges zum Chassis:
    Motor, Getriebe, Hinterachse und Hauptrahmen sind von einem fast neuen (BJ 2000, einige Tage gelaufen, dann Unfall) Sprinter 313CDI, das VG ist Toyota, ähnlich wie das Iglhaut oder Achleitner einbaut, aber ganz anders eingebaut (weiter oben, viel weiter hinten, andere Gelenkwellen, ohne Winkelfehler etc.), die Vorderachse ist weitgehend Iglhaut, allerdings mit Zusatzluftfederung mit 2 Bälgen pro Seite, damit entfällt das Federproblem, das die Iglhaut sonst haben. Hinterachse auch mit 2 Bälgen pro Seite. Die Diagonalverschränkung ist bei fast 300mm/70% (noch in Arbeit) und die Bodenfreiheit grösser als bei Iglhaut oder Achleitner. Der Vorbau ist kürzer als beim Sprinter. Seilwinde hinten, zum Ziehen nach vorne und nach Hinten.
    Schaltung VG: Ich habe im Armaturenbrett 2 Joystickschalthebel für Gänge und Untersetzung. Handbremse ist mit Fussraster wie bei W 123 oder W124 etc. Damit ist der Durchang nach hinten absolut Stoperfrei. Deshalb gehen sich auch 4 Sitze aus, der 2. ist nach hinten wegschwenkbar. Hinten 100mm Spurverbreiterung, vorne 60mm, komplett andere Einbaulage der Türstöcke und Türen, das Fahrerhaus ist deutlich breiter als ein Sprinter.
    Nach ersten Testfahrten ist die Geländetauglichkeit spitze, soweit die Karosseriemasse das zulassen.

  • Traum wird Wirklich: 4x4Womo mit Ultraleichtkarosserie

    • weltreisewolfgang
    • 5. Januar 2008 um 17:15

    Habe mir in 4000Std. und 7 Jahren Bauzeit meinen Traum (schon fast) erfüllt:
    Womo mit CDI, 4x4Permanent, Untersetzung, 3 Sperren, Bodenfreiheit ca.290mm, 295/65x15, Zusatzluftfederung vorne und Hinten, 2LiMa, 2Klima, 220l Diesel, Druckluft, etc. mit Vollleichmetallkarosserie: 6m lang, 2.14m breit, 3m hoch, Vollintegriert, 4 Sitze in erster Reihe (!!! - da bin ich wohl der Einzige hier...).
    Gesammte Verglasung (auch Windschutzscheibe) Vandalen und Beschusssicher (so wie die Polizeifahrzeuge) mit grossteils Isolierverglasung, Mehrere Fenster mit Lochblechdeckel, so dass man bei offenem Fenster parken kann, viele motorisch betriebene Fenster, Integrierte Markise 5x2,5m (ohne Stützen natürlich...), Rundum Aussenstauräume ähnlich Omnibusse, Wohntüre 80cm breit wie Bustüre, Dachluke 2.5m lang (halbe Dachlänge), viele Lüftungsklappen etc. etc.
    Wohneinrichtung: 2 Stockbetten FullSize, 1 Doppelbett als Hubbett über dem Fahrerhaus Doppelfullsize. Solaranlage und anderer Schnickschnack. Der Rest der Wohneinrichtung entsteht die nächsten Monate: Separate WC, Dusche, Eckküche, Sitzgruppe für 4 Personen, Verschiedene Stauräume, viele Schubladen (Vollauszüge).
    Ein bischen Technik zur Karosserie: Bodengruppe und Fahrerhaus mit integriertem Überrollbügel aus Nirostablechschachtelkonstruktion, Aufbau und Unterbau aus ca. 10 verschiedenen Leichtmetalllegierungen, z.B. Legierungen aus dem Flugzeugbau. Beispiel Aussenhaut 0.8mm Alu-Legierung mit Hagelschlagfestigkeit ähnlich 1mm Stahlblech. Alles verrippt und Kältebrückenfrei isoliert. Rahmenteile des Aufbaus Alu-Legierung F50 (schon fast wie Federstahl, Flugzeugrahmenmaterial).
    Das alles mit einem zul. GG von 3.5to! Leergewicht (noch ohne Einbauten) ca. 2.9to. Die Möbel werden aus Leichtmetall bzw. PU-Schaum-Verbundplatten, ist ca. 3x leichter als Pappelsperrholz. Mehrfarbmetalliclackierung. Einige Bilder - nur für Interessierte:
    http://members.vol.at/muellers/Fotoalbung%20Bus.htm

    Bin ich in diesem Forum richtig???

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