Normal misst ein Balancer die Spannung je Zelle. Da im mittleren Ladezustand von 20-80% sich die Zellenspannungen kaum unterscheiden, macht der Balancer da nichts.
Er startet bei überschreiten einer Schwelle, z.B. 3,45V an der Zelle. Einfache Balancer schalten einen Widerstand/Stromsenke parallel um die Spannung der höchsten Zelle auf den Wert der anderen runter zu ziehen. Deshalb müssen die verbunden sein, um die Spannungen der anderen Zellen zu wissen. Meist gibt es ein zentrales Kontrollmodul was das alles steuert, es gibt auch Konzepte ohne das. Auf jedem Balancer-Zellmodul sitzt eh ein kleiner Microkontroller.
Unterschied zwischen den Zellen ab so 20...50mV werden ausgeglichen.
Wenn man einen aktiven Balancer hat, dann verheizt der nicht die überschüssige Ladung der einen Zelle, sondern pumpt die über einen DCDC-Wandler in die anderen Zellen. Das spart Energie (und etwas Wärme), ist aber bei einer fast vollen Batterie und weiterer Energiezufuhr auch nicht mehr so relevant.
Zusätzlich geben die Balancermodule noch Alarmsignale ab für Unterspannung/Überspannung einer Zelle um dann die gesamte Stromversorgung oder Ladetechnik abzuschalten.