Nochwas zur Ladespannung: Das maximum was erlaubt ist, sind 16V. Da lass ich aber die Finger von, weil man sich dann absolut sicher sein muss, dass es bei den Balancern zu 100% keinerlei Abweichung gibt. Das ist mir doch was riskant.
Die neuen Zellen habe alle einzeln einmal bis 3,95V aufgeladen am Labornetzgerät.
Beiträge von holger4x4
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Hallo Rainer,
na 1200€ ist ja nicht gerade günstig! Gut dafür bekommst du auch die Android App ...

Die kochen auch nur mit Wasser! Soweit ich weis gibts die Zellen nur von Winston, vormals Thundersky, alles made in China.
Zu den Kosten: Die Batterie 469€, gekaufte Balancer 4x 5...10€, eine Unterspannungsabschaltung ~50€. Zur Sicherheit noch ein Spannungsmonitor für 10€. Ich hab den hier gekauft
Mehr braucht man eigentlich nicht. Überspannungsabschaltung ist nicht nötig, wenn über das Ladegerät/Solarregler sicher gestellt ist dass die Spannung nicht zu hoch wird.Was die da schreiben über die Ladeendspannung stimmt schon.
Die Zellen haben eine sehr flache Spannungskennlinie und die wird nur an den Enden (ganz Voll/ganz leer) steil! D.h. die Endspannung macht wirklich nur ein paar % Kapazität aus. Nur die Balancer sollten dazu passen, so dass die bei voller Ladespannung so gerade in den Eingriff kommen.Also ob nun 14,6, -14,8V 15,x V ist nicht so wirklich wichtig. Damit funktionieren die meisten Ladergeräte in der höchsten Einstellung für AGM Batterien.
Nur die einfache Ladung per Trennrelais wird vermutlich zu einem schlechten Ladeergebnis führen. -
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Hier noch 2 Bilder wie die Batterie mit 8-pol Anschluss jetzt aussieht.
Eine Leitung geht immer auf eine Sicherung und dann auf 2 Pins vom D-Sub25 parallel. Die vergoldeten Rundkontakte können problemlos 10A, also ausreichend für den Balancer.
Das Gehäuse geht so übrigens gerade wieder zu. Da noch Balancer-Module einzubauen macht keinen Sinn, auch schon wegen der mangelnden Lüftung. -
Jetzt hab ich den Balancer und die Batterieanschlussbox 8-polig umgebaut, so dass jede Zelle einzeln am Balancer angeschossen ist.
Und siehe da, schon funktioniert das
Optimale Ladespannung ist 14,8...14,9V,sonst wird zuviel Leistung im Balancer verbraten.
Ich werde das Ladegerät dann noch über einen Festwiderstand am Temperatursensor Eingang tunen um den Wunschwert zu erreichen.Dann hab ich mal einen kleinen Lasttest mit Entnahme von nur 1,5Ah gemacht. Die Batteriespannung ist dann so bei 13,4V.
Anschließend wieder ans Ladegerät und die Batterie zieht sich wieder 30A rein bis sie nach ein paar Minuten wieder fast voll ist! D.h. man kann vorhandene Energie sehr gut nutzen und bekommt die Batterie schnell wieder voll.Für die LKW Fahrer und Vielstrom Nutzer gibt's die Zellen bis 1000Ah, dann kostet eine aber auch 1700€ (man braucht 4 davon:-) )
Die wiegt dann 35kg. Man kann daraus regulär maximal 3C = 3000A entnehmen, was 39kW entspricht
Dann ist die aber nach 20min leer! -
Das mit dem Ausziehen sehe ich ein. Ok, es hat halt vor und Nachteile. Dafür ist die Küche unpraktischer, aber wenn dir das nicht so wichtig ist...
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Die Dikussion ist schon ok. Ich bin ja sonst auch jemand, der es lieber einfach hält.
Nachdem ich aber keine Quelle habe Bleibatterien für 50 DM zu kaufen und die letzte Solarbatterie (nicht Gel!) mich doch etwas enttäuscht hat, hab ich mich halt umgeschaut.
Und Gewicht ist bei mir ja auch ein Thema, 20kg sparen ist schon ganz nett.Elektronik ist halt (auch) mein Hobby
Man muss den Kram ja nicht selbst bauen, Balancer für 5€ kann man auch fertig kaufen, ebenso einen Batteriewächter mit Unterspnnungsabschaltung. Man muss halt nur schauen dass die Spannungswerte genau zur Batterie passen! Was für LiPo gedacht ist geht eben nicht für LiFeYPo!Heute morgen habe ich den Balancer und die Batterieanschlussbox umverkabelt auf 8-polig, und siehe da der Balancer arbeitet auch richtig!
Normalerweise werden die Dinger ja einfach auf die Zellen geschraubt, da hat man die Probleme wie ich nicht. Aber ich wollte ja keine Fußbodenheizung für mein Obst und Gemüsefach
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Ein kuscheliges Kästchen willst du da bauen.
Ich weis aber nicht, ob bei der Kabinengröße der Seiteneinstieg überhaupt Sinn macht.
So hast du durch den Durchgang die Küche zerteilt.
Würdest du die Türe hinten in die Mitte machen, wäre eine durchgehende Küchenzeile auf der Seite und du hättest mehr Bewegungsfreiraum. -
... na warten wir erst mal ab,ob das alles so funktioniert wie es soll.
Balancer und Unterspannungsabschaltung kann man auch fertig kaufen
Ich hab halt nur immer so meine eigenen Vorstellungen wie was funktionieren sollte 
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Nun zum Balancer:
Die Aufgabe ist die leichten physikalischen Unterschiede zwischen den Zellen auszugleichen. Das macht man am besten beim Laden, weil da hat man ja genug Energie zur Verfügung.
Das Prinzip ist, dass bei Zellen die vorschnell eine höhere Spannung erreichen über einen Parallelzweig etwas Ladestrom zu vernichten. Dazu wird also jede Zelle einzeln überwacht und bei Spannungen größer 3,6V wird der Balancer aktiv. So funktioniert die Geschichte auch bei einer Ladespannung von 14,4V gesamt.Den Balancer habe ich in Anlehnung an diesen Vorschlag gebaut:
Allerdings kommt hier ein größerer BDV65 Darlington transistor zum Einsatz sowie ein zus. Kollektorwiderstand von 0,22 Ohm.
Damit macht der Balancer 4-5A, was bei 20A Ladegerät + 10A Solar aus Sinn macht. Nur ein paar 100mA als Balancerstrom reichen dann nicht aus. Da würden die Zellen einfach vom Ladestrom überrannt werden.Das tolle an den Zellen ist ja dass die einen wahnsinnig niedrigen Innenwiderstand haben. Das hat zur Folge dass bis 90% Ladezustand immer der max. mögliche Ladestrom fließt! Das ist ganz anders als beim Bleiakku, der viel früher nachlässt und so die Ladung deutlich länger dauert.
So sieht das Ganze dann fertig aufgebaut aus:
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Ok,ok, hier dann noch die Bilder vom Batterieumbau...
Die Batterie besteht aus 4 Zellen, 4x3,2V.
Diese "12V Batterien" werden als Starter Batterien ohne Batteriemanagementsyteme (BMS) verkauft.
Ich hab mich dann etwas schlau gemacht...
Das funktioniert solange ganz gut, wie man die Batterie immer nur mit kleinen Zyklen im mittleren Ladebereich nutzt.
Das Auto mal kurz starten und dann wird gleich wieder geladen.
In den Batterien sind angeblich selektierte Zellen verbaut die sich alle sehr ähnlich sind und daher kein BMS/Balancer brauchen.
Wenn man aber die Zellen bis an die Entlade und Ladegrenzen nutzen will, dann geht die Zellenspannung schnell nach unten oder oben ab,und das ist gefährlich für die Lebensdauer der Zellen.
Also ist für die Womo Anwendung ein BMS notwendig. Man kann sowas auch kaufen für 150-450€, aber das kann man ja auch selbst bauen
Später dazu mehr...Die Batterie kommt in einem verklebten Gehäuse. Ich muss aber an die Abgriffe der einzelnen Zellen dran.
Also mal den Deckel flux mit dem Multimaster abgesät rundum an der Klebestelle.
Und siehe da,innen sind 4 einzelne Zellen im Pack verschraubt,mit fortlaufender Seriennummer. Also nix selektiert,nur einfach aus einer fortlaufenden Produktionscharge.Da ich den Balancer nicht direkt auf die BAtterie bauen wollte, hab ich eine Steckverbindung installiert mit 2 Abgängen,Balancer und Spannungsmonitor. Das ist ein Teil aus dem Modellbaubereich,hat 8,95€ gekostet und zeigt die Spannung der einzelnen Zellen sowie die Summe an. Die Abgänge sind natürlich nochmal extra abgesichert, eh dass da 100-te Amperes Kurzschlusstrom im Fehlerfall fließen

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Meine Blei-Säure Batterie hat sich nach knapp 6 Jahren verabschiedet
Leider etwas früh, in der alten Kabine lief die nach 10Jahren noch prima. Ich vermute es liegt an den vielen "kleinen" Zyklen bedingt durch die 185W Solaranlage.Nun gut, was Neues muss her.
Bisher hatte ich 130Ah Blei,34kg Lebendgewicht. Also eine nutzbare Kapazität von ca 65Ah.
Alternativen?
AGM Deep-Cycle... oder Yellowtop? Nicht schlecht,aber auch nicht ganz billig.Dann ist da noch der Platz: Die Bleibatterie war saugend im Staukasten neben dem Wassertank eingebaut. Den Schrank incl. Wassertank durfte ich ausbauen um die alte Batterie überhaupt raus zu bekommen
Naja, selbst Schuld der Konstrukteur 
75AH Yellowtop ist aber zu wenig, 2 davon bekomme ich dort nicht unter!
Dann hat mich "Schlawinerle" auf die LiFeYpo4 Batterien gebracht.
Bisher hatte ich die immer unter "zu teuer" abgestempelt.
So schlimm ist das aber nicht mehr.Die Wahl fiel auf eine 90Ah Winston Batterie, von Faktor-Shop.
Die kostet 469€, eine vergleichbare AGM etwa 300€.
Vorteil: 3000-5000 Ladezyklen
maximaler Lade/Entladestrom 270A!!! Da geht schon was! Theoretisch kann man die Batterie in 20 min wieder voll laden!!! (wenn man denn den Strom zur Verfügung hätte).Über die Lebensdauer gerechnet lohnt sich das also schon.
Und,80% der Kapazität sind bei der Zyklenzahl entnehmbar!
Die Kapazität gibt's dann bei 14kg, also mehr also 50% gegenüber der Bleibatterie gespart!Alternativ wären Einzelzellen in 100Ah gewesen,die sind aber erst im April wieder lieferbar und nochmal 100€ teurer.
Nachteil: die Zellen sind empfindlich gegen Über und Unterspannung. Also braucht es noch etwas Schutzbeschaltung und einen Balancer der die Unterschiede zwischen den Zellen wieder ausgleicht.
Im Weiteren werde ich dann die Komponenten beschreiben:
- Batterieumbau
- Spannungsüberwachung
- Balancer
- UnterspannungsabschaltungDa ich faul bin und nicht alles 2x posten will, könnt ihr den Fortgang der Geschichte hier lesen: http://www.wohnkabinen-magazin.de/forum/elektrik…dezemberprojekt
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Sicher gehen auch die kleinen Schüsseln in Mitteleuropa. Was sind deine Reiseziele?
Guck dir mal den Astra Beam auf der Karte an! Wenn du nach Spanien oder Griechenland willst, dann brauchst du eine größere Schüssel um noch was zu empfangen. -
... immer diese Toyota Mythen ...

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Zitat von merlin88
Warum wurde hier der Mitsubishi Canter noch nicht erwähnt ? Gerade Preislich ist der doch eine echte Alternative.
Hatte ich ja schon vorgeschlagen....Ein Geländewagen/PickupFahrgestellist halt gewichtsmäßig knapp und in der Aufbaulänge, dafür gibts genug Platz im Alkoven. Ein Amarok Singlcab Fahrgestell wäre vielleicht noch was, wenn es was anderes als den 2L Diesel gäbe

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Ich hab ja nicht gesagt dass das alles so richtig ist! Nur man sieht es (leider) all zu häufig! Die "beste" Variante ist noch eine CEE-Schuko Adapter, dann ein Rasenmäher-Gummikabel und dann wieder ein CEE Adapter

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Rußfilter oder Bindemethode auf Amerikanisch
Den Ami's ist alles zuzutrauen 