Das mit dem Testen ist schwierig. Wie in dem von Urs verlinkten Dokument ist das alles Streß für die Zellchemie, der sich aufkumuliert im Laufe des Lebens der Zelle.
Wenn du jetzt Tests machst, dann kannst du ja nicht in die Zelle rein schauen was da passiert ist, und wieviel % Leben die nun verbraucht hat.
Es gibt ja Ladegeräte für LiFePo Batterien (die ohne Y) wo bei unter Null der Ladestrom reduziert wird auf z.B. 5A. Man könnte dann Temperaturabhängig eine el. Heizung für die Batterie anwerfen bis man wieder über Null ist, und dann voll weiter laden.
Beiträge von holger4x4
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Also wenn du morgens und abends die Heizung an hast, dann wird dir auch die LiFePo Batterie nicht gleich über Tag durchfrieren. Wenn die Batterie dann vielleicht noch was von der Warmluft der Heizung abbekommt, dann sehe ich da kein Problem. Außerdem soll man die Batterie bei tiefen temperaturen nicht stressen mit 1C Ladung oder so. Das passiert im Winter aber eh nicht, die Solar Ladeenergie wird ja sehr begrenzt sein.
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Urs, danke für dein Feedback.
Die Relaisgeschichte wäre ja nur eine alternative Lösung. Ich möchte schon lieber den WR direkt steuern. Es scheint ja ein paar Kandidaten dafür zu geben...
Bistabiles Relais ist prima, aber umständlich in der Ansteuerung wie du schon geschrieben hast. Und dann kostet so ein Ding noch so viel wie der halbe WR. Das muss echt nicht sein. Ein "normales" Relais würde zur Not ja auch gehen, da es max 1h am Tag eingeschaltet wäre. So wäre der Energieverbrauch nicht ganz so kritisch. Lieber hätte ich bei den Strömen garkein extra Schaltelement dazwischen (außer dem 250A Sicherungsautomaten). -
Ja, ich werde auf jeden Fall vorab eine Induktionskochplatte besorgen. Wir kochen zuhause ja schon seit Jahren damit, aber die billige Standalone Dinger verhalten sich vielleicht anders wie ein Bosch/Siemens Kochfeld. auf jeden Fall will ich eins, wo man die Leistung wählen kann, und nicht nur die Temperatur.
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Ich bin ganz deiner Meinung Ralf. Ich habe Fraron mal angeschrieben wegen einem möglichen Schalteingang. Mal schauen, was sie antworten...
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Ja, vor allem wer hat schon -45° in D?? -10° oder vielleicht einzelne Tage mal etwas weniger... und die verbaute Batterie muss ja auch erst mal so kalt werden! Also, so kritisch sehe ich das alles nicht.
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Danke, den hatte ich zwar gesehen, aber nicht so auf dem Schirm weil ich die Fernbedienung dazu nicht gesehen hatte. Ja, das scheint ein brauchbarer Kandidat zu sein, mit 3000W hat der auf jeden Fall etwas Reserve.
Von dem WR von Marc-Ting würde ich jetzt ehr Abstand nehmen, hab da doch einige negative Beiträge im Netz gefunden, vor allem weil die Firma in Taiwan residiert, Rücksendungen dann 65€ kosten und Ersatz erst in 9 Wochen kam, usw...
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Erstens ist die Batterie ja voll, wenn ich zu Hause losfahre.
Zweitens macht das den LiPeYPo ja nichts...
Und drittens sind wir Schönwettercamper
Ich bin noch nie bei Minusgraden losgefahren 
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Hab heute nochmal was gesucht und diesen hier gefunden:
https://www.marc-ting.com/shop/product_i…selrichter.html
Kennt jemand das Teil vielleicht?
Daten und Preis sind gut. Der hat eine Fernbedienung mit einem richtigen Schalter. Die könnte man modifizieren und ein kleines Relais zur Abschaltung einschleifen.
Die meisten anderen WR haben nur Fernbedienungen mit Taster für ein/aus, da wird es schwierig das umzubauen. -
Danke Holger für die Werte. Bei welcher Unterspannung schaltest Du ab?Danke allen und Gruss
UrsIch schalte (noch) nicht bei Zellenunterspannung ab, sondern nur abhängig von der Gesamtspannung.
Das geschieht 2-stufig mit einer selbstgebauten Komparatorschaltung und 2 BTS50015 (1,8mOhm 135A Smartfets):
- Kühlschrank: 11,2V aus, 12,4V wieder ein
- Rest (Licht usw): 10,7V aus, 11,9V ein
Das ist bis jetzt aber noch nie vorgekommen
In der neuen Kabine gibts dann aber auch eine Zellenbasierte Abschaltung
Muss ich diesen Winter noch bauen.Mit den tiefen Temperaturen sehe ich das nicht so kritisch, wenn die Batterie in der Kabine ist und man da ja eh heizt, zumindest 1-2x am Tag auch wenn man mal 8h weg ist.
Und wenn die Kabine nur rum steht, ohne Heizung, dann wird auch nichts groß an Strom verbraucht und geladen. Gibt also keinen Streß für die Batterie.
Wir sind jetzt aber auch keine Wintercamper
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Also meine Kabine steht immer draußen, also läuft auch immer die Solaranlage.
Da wird also immer mit max 14,4V geladen, und nach der Pufferzeit dann auf 13,8V reduziert.
Das Balancing startet ab 3,4V pro Zelle. Also wenn eine Zelle drüber ist, im Vergleich mit den anderen, plus 10mV Hysterese.In der Vergangenheit habe ich im Winter mal abgeklemmt und meinen Inselkonverter ans Solar gehängt. Nachdem der abgeraucht ist, und ich eine Anlage auf dem Haus habe, hab ich das aber nicht mehr gemacht.
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Hi Urs,
danke für die Analyse. Was das Y nun wirklich bewirkt, ist mir auch nicht klar. Dafür kenne ich mich auch nicht mit der Zellchemie aus.
Fakt ist, dass meine Winston Zellen seit 5 Jahren gut funktionieren. Allerdings werden die auch bei tiefen Temperaturen ehr nur gelagert und ein bisschen durch Solar nachgeladen. Wirklich belastet werden sie nicht.
Die 2,5-4V komplett auszunutzen ist sicher nicht gut. Auch wenn es funktioniert, das geht sicher auf die Lebensdauer. -
Ich denke bei der initialen Ladung ist das relativ egal, da fließen am Ende nur noch kleine Ströme, vor allem wenn man das lange genug macht.
In der Anwendung würde ich das aber immer so machen, dass man diagonal entnimmt, weil da ja wesentlich größere Ströme fließen.
Hat man nur 4 oder 8 Zellen in Reihe, gibts eh kein Problem. -
Hallo Krabbe,
ja, den hatte ich auch schon angeschaut. Der hat (wie auch viele andere Geräte) eine Fernbedienung mit einem Drucktaster für ein/aus/Modus umstellen, aber leider keinen richtigen Schalteingang.
Und zu den Dometic Wandlern hab ich nicht so recht Vertrauen. Mir sind da schon 2 Dometic-Ladebooster abgeraucht
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Randbedingungen:
- 12V Betrieb
- reiner Sinus Wechselrichter für 2000W Induktionskochplatte, gelegentlich vielleicht auch andere Verbraucher (Föhn,..)
- kein Kombigerät
- möglichst leicht und kostengünstig (nicht unbedingt billig)
- externe Schaltmöglichkeit um 1. Ruhestrom zu sparen und 2. bei BMS Unterspannung abzuschalten.Gefunden habe ich den Victron Phoenix Smart 12/3000
Aaber, man muss schon genau hinschauen, der 2000er kann nur 1600W bei 25° und 1450W bei 40°.
Also müsste es schon der 3000er sein, 2200W bei 40°C. Das wird eh schon sportlich im Sommer, eingebaut im belüfteten Stauksten, sollte aber gehen. Exterenen Schalteingang hat er, auch einen Eco-Modus mit Lasterkennung 1,5W...2,8W. Das ist alle prima.
Aber das Teil wiegt 19kg und kostet knapp 1200€!Andere Möglichkeit, Fraron 2200W Wandler für 679€, wiegt nur 7kg. Sowas hätte ich mir ehr vorgestellt. Leider hat der keinen Schalteingang.
Einfach ein Relais vorschalten? Naja, ist bei 250A auch nicht so ganz trivial, kostet auch 150-250€ und braucht 10-15W Ansteuerleistung. Oder so ein Chinarelais für 14€, ob das was taugt??Leider scheint es das was ich suche kaum zu geben, bei den üblichen Verdächtigen wie z.B. Victron ist bei 1700W schon Schluss, und was man sonst so findet hat auch keinen Schalteingang.
Wer hat denn einen Alternativvorschlag? -
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Hallo Dirk,wenn du die Platten ja bei Ormocar bestelltst, dann lass dich dort beraten. Die machen das seit Jahren und wissen was sie tun.
Besonders Anbindung ans Fahrerhaus haben die sicher schon mehrere Dutzend mal gebaut.
Dann würd ich den Vorschlag von Ormocar in den Runden diskutieren und mal schauen was dabei an Upgrade-Ideen rauskommt.Genau das wollte ich auch vorschlagen. Ormocar baut dir auch eine spezifische Bodenplatte mit Verstärkungen.
Das kann Holz, PU Stangenware, oder ggf auch Stahlrohr sein. Beim Stahlrohr hätte ich aber ehr Sorge, dass durch die Befestigungslöcher da Feuchtigkeit rein kommt, und das von innen dann weggammeln könnte. Aber Hr. Kuhn wird dir bestimmt einen passenden Vorschlag machen. -
Warum willst du kein Solar auf dem Dach? Soviel kostet das doch auch nicht, z.B. ein normales Hausmodul mit 320W + MPPT Regler.
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Hartwig und die High-End Lösung :top
Picco: welchen Draht verwendest du? Verzinkten Eisendraht?
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... geht leider nicht, weil der Koffer dann zu breit würde, der Stahlrahmen ist genau bei 2,55mWenn die Flächen seitlich etwas tiefer liegen, dann passt's ja noch mit den Fenstern. Und sonst bleibt nur mit Z-Profilen die Fester "tieferzulegen".