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  2. GOWEST

Beiträge von GOWEST

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 28. Oktober 2011 um 23:50

    Hallo Mobilix,
    vielen Dank für Deine Anerkennung. Also, wenn die fast 1.2 kW Solarmodule nur für 2 Tassen Espresso reichen würden, dann wäre der Aufwand durch nichts zu rechtfertigen. Die Zeitschrift Reisemobil International, Ausgabe September 2011 (Seite 152) hat im Test folgende Werte ermittelt: Ein 90 Watt Modul (monokristallin) bringt an einem Tag bei Sonnenschein 359 Wh und bei nahezu geschlossener Bewölkung 169 Wh. Das sind umgerechnet auf meine 1.2 kW Module bei Sonnenschein 4.8 kWh und bei Bewölkung 2.2 kWh. 1 Liter Wasser kochen benötigt 100 Wh. Man könnte also auch noch bei Bewölkung 22 Liter Wasser kochen. Das reicht aber locker für 2 Tassen... Die Fa. Büttner (Handbuch XI, 2011, Seite 5) kommt übrigens auf vergleichbare Werte. Wie sind Deine 10% zu verstehen? Bezüglich Schmutzschleuse im Eingangsbereich habe ich den Eindruck, dass das hauptsächlich gemacht wird, wenn für ein abgeschlossenes Bad zu wenig Platz zur Verfügung steht. Mir gefällt es nicht am Klo vorbei in die Stube zu gehen. Andererseits sind Deine Anmerkungen durchaus nachvollziehbar. Vielleicht könnte man im Eingangsbereich eine flache Wanne einbauen um hier zumindest schon mal die schmutzigen Stiefel los zu werden. Bezüglich Bad finde ich meine variable Lösung, bei Nichtgebrauch klein, bei Benutzung groß, auch nicht schlecht. Wünsche Dir ein schönes Wochenende. Gruß, Michi.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 28. Oktober 2011 um 18:32

    Hallo Stefan und HWK,
    vielen Dank für Eure Infos. Dein Vorschlag Stefan mit dem Generator (müsste ein Diesel sein) hat natürlich auch was. Man hätte nie mehr Energieprobleme solange noch Treibstoff im Tank ist. Meine Überlegung war halt den Solarstrom so groß wie möglich zu dimensionieren. Die Module kosten nicht mehr so viel (hab´ sie schon hier) und selbst bei bewölktem Himmel bringen sie laut Test noch ordentlich Leistung. Wenn es bewölkt ist muss man nicht so viel klimatisieren und zum kurz Kochen sollte der Strom eigentlich reichen. Momentan muss ich diesbezüglich noch nicht entscheiden. Mal sehen wie es in 2 Jahren mit Lithium aussieht. Wenn das Mobil soweit fertig ist wird sich bei ein paar Testfahrten herausstellen ob die Energieversorgung nur mit Fotovoltaik ausreichend ist. Den Platz für einen Generator sollte ich vielleicht mal vorhalten... Viele Grüße, Michi

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 27. Oktober 2011 um 21:15

    ...ach Alex, noch eine Frage: Wie schwer wird denn Dein MAN?

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 27. Oktober 2011 um 21:13

    Hallo Alex und Stefan,
    habt recht herzlichen Dank für Eure Informationen. Die Fahrzeugbatterien wollte ich auch entfernen und eine gemeinsame Versorgung für Aufbau und Maschine in die Kabine montieren. Mittels Batteriemonitor kann man ja verhindern dass sie zu stark entleert werden. Bezüglich Batterietyp kann ich vielleicht das Fahrzeug vorher wiegen, dann fällt die Entscheidung bestimmt leichter. AGM wär´ mir natürlich auch sympathischer. Hmm, schade dass die Entleerung von festen Schwarzwassertanks solche Probleme bereitet. Habe gehofft nicht mit diesen Kassetten durch die Gegend laufen zu müssen…
    Viele Grüße, Michi

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 27. Oktober 2011 um 11:47

    Viele Dank Klaus für Deine Schilderung aus der Praxis!

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 27. Oktober 2011 um 08:55

    Hallo Oliver und Alex,
    herzlichen Dank für Eure wertvollen Informationen. Ihr habt da viel mehr Erfahrung aus der Praxis die ich sehr gut gebrauchen kann. Bezüglich Adblue dachte ich, dass der Truck auch ohne läuft, wenn mal wirklich keines zu bekommen ist. Den TGM würde ich auch gerne nehmen, er ist halt leider nicht mehr mit 7.5 Tonnen zu machen. Ansonsten kenne ich keinen neuen Allrad der mit 7.5 t noch geht, außer dem ATEGO mit der Adblue-Problematik. Bezüglich der Batterien werden die Bleiernen einfach zu schwer. Die 150 kg mehr sind zu viel. Soweit ich die Lithium-Batterien von Torqueedo (http://www.torqeedo.com) verstehe, haben diese die ganze Ladeintelligenz eingebaut. Der Preis relativiert sich wieder wenn man von der 3-fachen Anzahl von Lade-/Entladezyklen ausgeht. Bis ich die Batterien kaufe vergehen noch ca. 2 Jahre. Die Weiterentwicklung dieser Batterien ist ja voll im Gange, getrieben durch die neuen Anwendungen (Fahrzeuge, E-Bike...). Mal sehen was es da in zwei Jahren gibt. Bezüglich Schwarz-/Grauwasser werde ich dann wohl den höheren Aufwand von getrennten Tanks betreiben müssen. Eure Argumente sind sehr einleuchtend. LG, Michi.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 26. Oktober 2011 um 21:29

    Hallo Alex,
    vielen Dank für Deine Hinweise. Also, mehr Diesel und weniger Abwasser. Da beide Tanks ja am Fahrgestell hängen bin ich noch flexibel. Habe mir eigentlich vorgestellt für Schwarz- und Grauwasser nur einen Tank zu verwenden. Raus muss irgendwann beides und warum dann zwei Tanks. Vielleicht kannst Du mich diesbezüglich mal aufklären. Danke & Gruß, Michi.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 26. Oktober 2011 um 01:23

    Hallo Freaks,
    vielen Dank für Eure Kommentare!

    clubby: Heizen mit der Truma Combi Diesel und kühlen mit der Truma Saphir Compact. Regelbare Kaltluftauslässe oben in der Schlafkoje und über der Sitzgruppe.
    Die Bodenplatte liegt im Bereich des Wassertanks mit einer Fläche von 1600 cm2 auf dem Zwischenrahmen auf. Der PVC-Schaum Airex C71.55 hat eine Druckfestigkeit von 0.95N/mm = 95N/cm2 = 9.5kg/cm2.
    1600cm2 x 9.5kg = 15.2 Tonnen die man benötigt um den Schaum platt zu drücken. Der volle Tank wiegt ca. 600kg x 5 (dynamische Belastung) = 3 Tonnen. Da sollte nichts passieren :)

    Martin: Harz L und Härter EPH 294 von R&G mit 400 Minuten Topfzeit. Gewebe z.B. für das Dach: Leinwand 206g, UD 220g (unidirektional), Leinwand 206g, UD 220g, Leinwand 104g. Für den Boden: 3x Köper 390g, Leinwand 206g.
    Habe mir lange überlegt ob ich die Wände nicht zusammenlaminieren sollte. Würde ziemlich Gewicht sparen. Ich hatte aber Bedenken dass es gut wird. Z.B. muss die Rundung der Außenkanten sehr schön werden. Nach dem „Darüberlaminieren“ mit 3..4 Lagen entstehen Stöße die gespachtelt werden müssen. Das Laminat kann auch nicht mehr mittels Vakuum verdichtet und angepresst werden. Die Oberfläche ist entsprechend rau und ungleichmäßig. Die Innenkante muss vor dem Laminieren eine Hohlkehle aus eingedicktem Harz erhalten. Wie gut bekommt man diese hin. Wie gut legt sich das Gewebe um/in die Kante. Bei leichtem Gewebe funktioniert das wahrscheinlich schon, bedingt aber viele Lagen. Und dann hatte ich auch noch Bedenken dass die stumpfe Verklebung der Platten (z.B. mit Körapur 666) gut wird. Man muss ja Kleber aufbringen und die Platten anschließend zusammenfügen. Wenn man aber noch ein bisschen schiebt und justiert verschmiert sich der Kleber. Ist diese Verklebung dann noch dicht und vollflächig? Und dann wollte ich auch nicht alle Wände so hart miteinander verbunden haben. Scheint z.B. die Sonne auf eine Seitenwand wird sie gegenüber der Bodenplatte um - sagen wir mal - 40 Grad wärmer. Bei einem Alpha von 15 um/m/K für GFK sind das bei 5 Meter Länge schon 3mm Differenz. Vielleicht sind meine Bedenken unbegründet. Mir war jedenfalls das Risiko zu hoch.
    Klebt man hingegen mit MS-Polymer und Spalt, wird die stumpfe Plattenverklebung bereits 100% dicht und hat die maximale Festigkeit. Das nachträgliche Aufkleben der Außen- und Innenwinkel ergibt ein sauberes Ergebnis. Einzelne Wände können arbeiten ohne dass sich Risse bilden, da der flexible Kleber eine Bruchdehnung von 250% hat (5mm bei 2mm Spaltbreite). Außerdem ist es auch von Vorteil wenn die Kanten durch die Winkel verstärkt werden, da diese Stellen vermutlich bevorzugt belastet sind (Anschlagen, Äste…).

    HWK: Danke für den Hinweis!

    Gruß, Michi

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 25. Oktober 2011 um 20:49

    Danke Christopher und HWK. Ja, das Waschbecken befindet sich in der gerundeten Badtüre und wird mitgedreht. Die Schläuche gehen unten an der Anschlagseite in die Sitztruhe. Gruß, Michi.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 25. Oktober 2011 um 17:44

    Hallo Fido, die Führerscheinstelle hat mir erklärt dass das nur bis 55 geht. Darüber gibt es wohl keine Möglichkeit mehr den Zweier wieder zu aktivieren. Falls jemand andere Informationen hat, bitte her damit.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 25. Oktober 2011 um 11:37

    Hallo Willy, die Fenster sind von KCT, siehe 2 Einträge weiter oben. LG, Michi.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 25. Oktober 2011 um 10:52

    Hallo Fido, hallo Klaus, danke für die Komplimente. Die Fenster sind von KCT (http://www.kctechnik.de) und für Fahrzeuge zugelassen (E-Nummer). Sie sind gut, teuer und schwer. Darf mit meinem Führerschein nur 7,49 Tonnen fahren. Der BW-Zweier ist leider verfallen. Außerdem sollte das Fahrzeug auch nicht zu schwer werden (Traktion, Spritverbrauch).

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 25. Oktober 2011 um 09:07

    Vielen Dank für Eure anerkennenden Kommentare. Questman, ja, das Bike muss natürlich noch zusätzlich befestigt werden. Vielleicht mit einer Steckachse durch das zentrale Fahrgestell-Rohr des Motorrads und Anschlagspunkten an den Rädern. Rainer, ich teile Deine Ansicht dass die Laminatstärke außen 3mm haben sollte. Das würde allerdings gut 100kg mehr bedeuten die leider nicht zur Verfügung stehen. Man könnte diesen Punkt etwas entschärfen indem die 4 Sandbleche im unteren Bereich der Kabine befestigt werden. Im oberen Bereich könnte man dann auf die größeren Flächen zwischen/neben den Fenstern noch zusätzliche GFK-Platten aufkleben. Dann käme man mit ca. 30kg Mehrgewicht hin.

  • ATEGO-Fernreisemobil

    • GOWEST
    • 24. Oktober 2011 um 18:29

    Liebe Forumsgemeinde,

    zunächst möchte ich mich sehr herzlich bei Euch für die vielen hilfreichen Informationen bedanken, die ich bereits Euren fachkundigen Beiträgen entnehmen konnte. Um aber nicht nur von Eurer Erfahrung zu profitieren, stelle auch ich mein Gewerk hier vor. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas Interessantes dabei. Bis zu meinem sechzigsten Geburtstag sind es noch 3 Jahre. Diese Zeit sollte (hoffentlich) reichen um neben meiner beruflichen Tätigkeit das „Projekt“ zu vollenden. Ab dann ist der Unruhestand geplant, den ich für die Bereisung unseres Erdballs – vorzugsweise die wärmeren Gefilde - verwenden möchte. Ich hoffe sehr dass meine Gesundheit und andere Umstände mir diesbezüglich keinen Strich durch die Rechnung machen.

    Eckdaten:
    Als Basis soll ein neues ATEGO Allrad Fahrgestell mit 10.5 Tonnen zul. GG und 4-Zylindermaschine mit 218 PS und 4.8 Liter Hubraum, einzelbereift mit 365/80 R 20 auf Sprengringfelgen, abgelastet auf 7.49 Tonnen mit einem Radstand von 3.26m zum Einsatz kommen. Die Anschaffung ist für 2013 vorgesehen. Auf dieser Basis soll mittels Zwischenrahmen und 3-Punkt-Lagerung (hinten fest, vorne Wippe) eine GFK-Sandwichkabine mit den Außenabmessungen L=4.75m, B=2.35m, H=2.08m befestigt werden. Die Plattenstärke beträgt ca. 40mm. Der Rahmen des Fahrgestells soll verkürzt und die Kabine hinter dem Rahmen abgesenkt werden. Dadurch wird eine Motorradgarage mit einer Höhe von 1.5m unterhalb des hinteren Querbetts ermöglicht. Der Zugang zur Garage erfolgt von hinten durch eine Klappe über die gesamte Fahrzeugbreite. Durch diese Bauweise wird der hintere Böschungswinkel auf ca. 23 Grad reduziert. Da aber ohnehin keine harten Geländeritte geplant sind, ist diese Einschränkung vermutlich hinnehmbar. Das gesamte Fahrzeug ist 6.50m lang, 2.42m breit und 3.55m hoch (incl. Solarmodule). Die Auslegung stellt einen Kompromiss zwischen Wohnkomfort und Manövrierfähigkeit dar.



    Seitenansicht mit geöffneter Heckklappe und teilweise ausgefahrenem Motorradkran.

    Grundriss:
    Die schwarz gezeichneten Innenwände sind aus 30mm Sandwich ausgeführt. Sie stabilisieren die Außenwände und stützten das Dach zusätzlich ab. Der Betteinstieg erfolgt über die Sitzbank. Die Schlafkoje weist zwei gegenüberliegende Fenster auf und ist mittels Thermovorhang vom Innenraum abgetrennt. Dieser kleine Schlafraum kann dann energiesparend klimatisiert werden. Die Höhe über den Matratzen beträgt 90cm. Die grün gezeichneten Elemente unterhalb der Fenster dienen der Unterlüftung der auf Lattenrosten liegenden Matratzen. Die weitgehende Abgrenzung des Schlafbereichs schränkt das Raumgefühl natürlich etwas ein. Dies nehme ich aber bewusst in Kauf, da ich nicht ständig die Schlafstätte im Blick haben möchte. Der unter dem Bett und der langen Sitzbank platzierte Frischwassertank liegt gewichtsgünstig über der Hinterachse. Die Sitzgruppe ist um 20cm erhöht und bietet entsprechende Stauräume. Ist genügend Energie vorhanden wird auch dieser Bereich bei Bedarf mit gekühlter Luft versorgt. Etwas knapp bemessen ist die Küche. Durch eine klappbare Platte in der Eingangsnische lässt sich aber zusätzliche Arbeitsfläche gewinnen. Das Bad wird durch eine breite, stark gewölbte Türe verschlossen. In der Wölbung befindet sich das Waschbecken mit Spiegelschrank. Die zugehörigen Schläuche werden an der Anschlagsseite in die Sitztruhe mit ausreichender Bewegungsfreiheit geführt. Bei Benutzung des Bades schlägt die Türe an der Innenwand zwischen Schrank und Küche an, wodurch sich ein relativ großzügig bemessenes Bad mit „Schrankzugriff“ ergibt. Über der Sitzgruppe, dem Bett und der Küche werden Hängeschränke montiert. Die Garage ist vom Innenraum mittels „Außenwänden“ luftdicht abgeschlossen und thermisch getrennt.



    Energieversorgung:
    Der für das Mobil benötigte Strom soll praktisch ausschließlich durch die Fotovoltaik-Anlage erzeugt werden. Hierfür ist fast die gesamte Dachfläche mit Solarmodulen zu belegen. Die Gesamtleistung der Module soll 1,17 kW betragen. An Sonnentagen ist ein Ertrag von ca. 4.7 kWh (195 Ah/24V) zu erwarten. An einem stark bewölkten Sommertag ca. 950 Wh (39 Ah/24V). Starke Verbraucher sind das Klimagerät, das Induktions-Kochfeld, die Espresso-Maschine sowie eventuell ein kleiner Backofen. Diese Geräte sind an bewölkten Tagen in Abhängigkeit vom Batterieladezustand ggf. maßvoll einzusetzen. Zum Kochen von 1 Liter Wasser benötigt man im Übrigen ca. 100 Wh. Eine Gasanlage ist nicht vorgesehen.

    Geplante Ausstattung:
    6 Stück Bosch Solarmodule c-Si M 48-195W, Gesamtleistung 1,17 kW
    SMA Sunny Island Charger 40 (Solarladeregler)
    Phönix Wechselrichter 24V auf 230V, 5000W, reiner Sinus
    Phönix Batteriemonitor BMV-600s
    Phönix DC-DC-Wandler ORION 24V auf 12V, 30A
    3 Stück Lithium-Batterien 24V/100Ah, Gesamtkapazität 7.2 kWh (z.B. Mastervolt, Torqeedo)
    Eigenbaukühlbox mit Danfoss BD35F, isoliert mit Vakuumpaneele von va-Q-tec
    Eigenbau LED-Leuchten, je 4xLuxeon Rebel, dimmbar mittels PWM
    Truma Saphir Compact Klimagerät
    Truma Combi 6 D, Dieselheizung mit 10 Liter WW-Boiler
    Doppel-Induktions-Kochfeld, mobiler Origo-Spirituskocher als Reserve bei Energiemangel
    Espressomaschine
    Kleiner Backofen (eventuell)
    500 Liter Frischwassertank von Amalric (saubere Arbeit, danke Hr. Grieshaber), Seagull Wasserfilter
    TECMA Elegance Zerhacker-Toilette
    Ca. 400 Liter Abwassertank (Grau-/Schwarzwasser) vorne links am Fahrzeugrahmen montiert
    Ca. 250 Liter Dieseltank
    5 Stück KCT-Fenster mit Insekten- und Sonnenschutzrollos
    Flexibler Durchgang zum Fahrerhaus
    Eigenbau-Motorradkran mit Schneckengetriebemotor
    Motorrad BMW F800GS, ca. 220 kg incl. Extras (Motorschutz, Sturzbügel, Alu-Topcase)

    Fahrzeuggewicht:
    Eine detaillierte Gewichtsberechnung ergibt ein Leergewicht incl. 250 Liter Diesel von ca. 6.7 Tonnen. Das Reisegewicht mit vollem Wassertank, Motorrad und Gepäck beträgt ca. 7.8 Tonnen. Bei 5% Überladungstoleranz wird somit das Limit noch nicht überschritten. Werden Länder bereist, in denen diese Toleranz nicht zugestanden wird, sind die Füllmengen für Wasser und Diesel ggf. entsprechend zu reduzieren. Das technische GG von 10.5 Tonnen wird ohnehin nicht ausgereizt. Das ATEGO Allrad Fahrgestell wiegt mit Zusatzausstattung bereits ca. 4.9 Tonnen. Um dennoch einen 7.5-Tonner realisieren zu können ist ein spezieller Leichtbau für Zwischenrahmen, Kabine und Möblierung erforderlich. Die Achslast verteilt sich auf ca. 60% hinten und 40% vorne.

    Zwischenrahmen:
    Nachfolgend sehen wir den Zwischenrahmen auf dem die Kabine mittels Klebe- und Schraubverbindungen befestigt wird. Die Längs- und Querträger bestehen aus 4mm dicken S700MC Feinkornbaustahl mit einer Streckgrenze von 700N/mm2. Die Träger sind lasergeschnitten und zu C-Profilen gebogen und wurden bei einer mechanischen Werkstätte in Auftrag gegeben. Ich habe hierzu die CAD-DXF-Daten geliefert. Die Querträger sind durchgehend. Sie wurden mit den Längsträgern verschweißt. Um eine höhere Steifigkeit zu erzielen wurden die C-Profile teilweise mit zusätzlich eingeschweißten Blechen geschlossen. Der verwendete MAG-Schweißdraht ist der hohen Festigkeit des verwendeten Stahls angepasst. Das Gewicht des verzinkten Zwischenrahmens beträgt 135 kg.




    Sandwichplatten:
    Die für den Kabinenbau benötigten Sandwichplatten habe ich selbst hergestellt. Das Kernmaterial besteht aus 40mm PVC-Schaum (Airex C71.55) mit einem Raumgewicht von 60 kg/m3. Dieser Schaum hat ca. die 3-fache Druck- und Zugfestigkeit gegenüber PU-Schaum. Die Deckschichten bestehen aus mehreren Lagen Glasgewebe, eingebettet in Epoxydharz. Nach der letzten Glasgewebelage wurden noch Abreißgewebe, Lochfolie, Saugvlies und Vakuumfolie aufgelegt. Beim anschließenden Evakuierungsvorgang wird das überschüssige Harz vom Saugvlies aufgenommen. Jede Seite wurde getrennt laminiert und evakuiert. Nach dem Aushärten, Tempern und entfernen der Abreißfolie erhält man eine angeraute, gleichmäßige Oberfläche die sich ideal zum Kleben und Lackieren eignet. Um die geforderte Gewichtseinsparung zu erzielen wurden sehr dünne Laminate, zwischen 0.6mm und 1.5mm, in Abhängigkeit vom Einsatz (Innen/Außen, Boden, Dach), realisiert. Die Dachplatten-Laminate bestehen weitgehend, entsprechend der Belastungsrichtung, aus unidirektionalem Gewebe. Das Gewicht dieser Sandwichplatten beträgt für die Seitenwände 4.7kg/m2, für das Dach 6.0kg/m2 und für den Boden 7.5kg/m2. Somit beträgt das gesamte Sandwichplattengewicht für die Kabine 310 kg. Der Nachteil dieser Ausführung besteht in einer geringen Schlagfestigkeit. Deshalb werde ich kleine, in Wagenfarbe lackierte Epoxyplatten (1mm dick) auf Reisen mitnehmen, mit denen dann etwaige Beschädigungen (z.B. durch Steinwurf) mittels Aufkleben schnell repariert werden können.



    Laminieren



    Evakuieren



    Tempern




    Zuschneiden der Sandwichplatten mittels Handkreissäge und Anschlagsleiste. Die Abreißfolie mit den roten Linien befindet sich noch auf dem Laminat.



    Bodenplatte auf Zwischenrahmen geklebt (MS-Polymer) und geschraubt. Da die V2A-Schrauben eine relativ geringe Wärmeleitung (ca. 14 W/mK gegenüber Stahl ca. 50 W/mK) haben, sind die eingebauten Kältebrücken hoffentlich nicht kritisch. Ansonsten müssen die Scheiben isoliert werden.



    Alle Platten wurden mit 2mm Abstand fixiert. Der Spalt wurde anschließend mit MS-Polymer ausgefüllt.



    Aus dünnwandigem Edelstahlrohr gefertigte Flachdüse zum Auffüllen der Spalte (vorheriges Bild).



    Aufsetzen des Daches (Kabine wurde mit Hubwagen unter die Dachplatte gefahren). Viel kleiner hätte meine Garage nicht sein dürfen.



    Türprofile werden eingeklebt.



    Nach dem Kleben der Fenster auf einen Innenrahmen aus Alucobond (wg. der geringen Wandstärke) erfolgte das Einschäumen über die ganze Wanddicke mittels 2K-PU-Schaum.



    Aufkleben des Außenrahmens aus V2A um eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Außenlaminat und Fenster herzustellen. Die mittels Tape provisorisch angeklebten Drahtstücke bestimmen die Kleberdicke. Damit die für 60mm Wandstärke ausgelegten Fenster nicht zu weit nach innen ragen wurden sie nicht an die Innenseite des Außenlaminats geklebt, sondern so eingebaut, dass sie bündig mit der Wand-Außenseite abschließen. Deshalb ist der V2A-Außenrahmen erforderlich.



    Kleben des Stufenprofils an die Türe.



    Gesamtansicht, die Eckwinkel sind noch nicht aufgeklebt.



    Der Motorradkran in der Heckgarage wurde aus lasergeschnittenen S700MC Stahlblechen mit 4mm Dicke geschweißt und ist am hinteren Ende des Zwischenrahmens gelagert. Da im Gelände von hohen dynamischen Lasten des angehängten Motorrads auszugehen ist, wurde die Tragfähigkeit auf 2 Tonnen ausgelegt. Untere Befestigungspunkte müssen noch angebracht werden damit das Motorrad sicher fixiert ist. Der 800 Watt Schneckengetriebemotor von Transtecno betätigt den Kran mittels Edelstahlseil. Die hohe Selbsthemmung des Schneckengetriebes sichert das Motorrad bei Stromunterbrechung in jeder Kranstellung.



    Kran teilweise ausgefahren.



    Das Motorrad ist mit 4 Bandschlingen (je 1000kg) am Kran befestigt. Die Heckklappe zum Verschließen der Garage muss noch gebaut werden. Die Betätigung der Klappe soll mittels Elektrozylinder und Fernsteuerung erfolgen. Ist die Kabine auf dem Fahrgestell befestigt, beträgt der Abstand zwischen Garage und Boden ca. 70 cm.


    Abtrennung der Schlafkoje durch 30mm Sandwich-Innenwand. Vom Frischwassertank ist nur die Hälfte zu sehen. Die Laschen aus verzinkten S700MC für die Befestigung der Spanngurte gehen durch die Bodenplatte und sind mit Querträgern des Zwischenrahmens verschraubt. Leider wieder Kältebrücken!



    Die Zwischenwände wurden mit GFK-U-Profilen eingefasst und mit den Außenwänden verklebt.



    Blick in die Schlafkoje

    Wie man an den Bildern erkennen kann ist bisher lediglich der Rohbau teilweise fertiggestellt. Es gibt also noch jede Menge zu tun. Für Anmerkungen jedweder Art von Eurer Seite bin ich sehr dankbar. Außer einem VW-Bus-Ausbau vor 30 Jahren habe ich keine Erfahrung mit einem derartigen Projekt.
    Herzliche Grüße aus Oberbayern, Michi.

  • Magirus Iveco - Plötzlich mittendrin im Ausbauabenteuer

    • GOWEST
    • 11. Oktober 2011 um 22:24

    Hallo Stephan,
    falls Du an Körapur 666/90 Interesse hast, bitte melden. Kann 30kg+5kg Härter (originalverpackt) günstig abgeben.
    Das Material ist 10 Monate alt und somit noch 2 Monate gebrauchsfähig. Gruß, Michael

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