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Beiträge von frigo

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • frigo
    • 1. Juni 2007 um 10:02

    Hallo Mangiari,

    wenn der alte Lack möglichst wenig leiden und trotzdem einen haftfähigen Untergrund bilden soll, ziehe ich einfach nass und von Hand mit 600er Wasserschleifpapier ab. Nach dem Trocknen hast Du dann nur eine matt erscheinende Oberfläche, die aber schön gleichmäßig aufgerauht ist.

    Übrigens: eine prima "Pfuschfarbe" verarbeite ich öfter mal mit der Rolle (bei mir habe ich z.B. Felgen und vordere Stoßstange mit Kieselgrau gerollt). Es handelt sich um "Flüssigkunststoff", ist sehr dick, ergibt eine schön gleichmäßige Oberfläche, braucht keine Grundierung und besteht aus mit faserigem Kunststoff versetzter Farbe. Gibt es in vielen RAL - Tönen bei "Bauhaus".

    Gruß Sönke

  • Quitschende Federn

    • frigo
    • 17. April 2007 um 08:23

    Hallo Guido,

    nach einer Reinigung per Dampfstrahler und gründlicher Trocknung kannst Du das Fettband von Mike Sanders um die Federpakete wickeln, das bringt Ruhe. http://mike.british-cars.de/Info_Fettband.htm

    Gruß Sönke

  • unerklärlicher Alufraß

    • frigo
    • 9. April 2007 um 13:05

    Hallo Fritz,

    genau so kenne ich das Problem auch, sobald eben Fe - Metall auf Alu trifft, ist klar. Nur dass sich eben hinter den Löchern außer Isolation nichts befindet.

    Viele Grüße Sönke

  • unerklärlicher Alufraß

    • frigo
    • 9. April 2007 um 13:03

    Hallo Markus,

    also nach meiner Erfahrung ist gerade Alu das unedlere Metall, das zunächst aufblüht und dann übergeht zum Lochfraß. Ich hatte gerade den (Eigenbau)Dachgepäckträger meines Vorgängers demontiert (der war im Gegensatz zu mir ein Surfer), weil das Ding immer ab 90 km/h schweinische Windgeräusche produziert hatte. Bei dem waren die Halter aus V2A und die Querträger aus Alu. Das Alu war stark aufgeblüht. Was mich bei meinen kleinen Löchern nur verwirrt, ist die Tatsache, dass sich dahinter eben überhaupt keine Metallteile befinden, sondern nur Isolation. Deshalb kann Lochfraß ja eigentlich gar nicht entstehen. Komisch...

    Viele Grüße Sönke

  • unerklärlicher Alufraß

    • frigo
    • 8. April 2007 um 23:10

    Einen schönen guten Abend an Alle,

    ich habe heute an der Rückwand meines Womos an drei kleinen Stellen Alufraß festgestellt. Von innen sind keine Spuren von Feuchtigkeit zu sehen, alles völlig trocken. In den 3 Bereichen liegen auch von innen keinerlei andere Metalle am Alu an, die Kontaktkorrosion begünstigen würden, nur Isolierung ist dahinter. Ich habe nun einfach die 3 Stellen aufgebohrt und abgedichtet. Wie kann Alufraß denn noch entstehen ?

    Vielen Dank für Eure Antworten und noch ein schönes Osterfest !

    Viele Grüße Sönke

  • Wandaufbau

    • frigo
    • 30. März 2007 um 12:54

    Guten Tag Sparkassenmobilist (mittlerweile kann ich Deinen Namen auch schon richtig schreiben...)

    ok, das Thema Rostbekämpfung sollte ja mittlerweile vom Tisch sein. Wenn ich mal davon ausgehe, dass Du nach entprechender Vorarbeit Rostfreie Innenwände vor Dir hast, würde ich so vorgehen: Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Stahlblech kein schlechter Hintergrund ist. Wenn es rostfrei und koserviert ist, ist es sehr schön stabil. Allerdings muss das Blech vor erneutem Rostbefall geschützt werden, am Besten mit Hinterlüftung. Abläufe würde ich nur an der Unterseite anbringen, in etwa 50 cm Abstand Bohrlöcher mit etwa 8 mm Durchmesser, dass auch Hohlraumsonden gut durchpassen. Von einer Belüftung oberhalb der Kabine würde ich absehen, zusätzliches Regenwasser muss man sich ja nun nicht auch noch ans Bein binden. Bevor Du aber weitermachst, sehe besser noch einmal nach, ob die beschriebene Nässe vielleicht doch von außen eingedrungen ist. Der Bereich muss erst dicht sein, bevor irgendetwas anderes gemacht wird.
    Jetzt hätte ich 2 Lösungen des Wandaufbaus für Dich um das Blech von den Innenwänden zu entkoppeln, allerdings kostet Dich das einige Zentimeter in der Innenbreite.
    Falls Du Schutzgasschweissen kannst: Wenn ich das Bild richtig deute, sind die Außenbleche mit inneren Blechprofilen verschweisst. Diese Profile musst Du erst einmal jeweils an den Unterseiten aufbohren (wie oben) und von innen behandeln und versiegeln. Unbedingt danach offen lassen ! Innen würde ich auf die Profile als Abstandhalter jeweils ein dünnes Eisenrohr aufschweissen (oder 2 Muttern übereinander), darauf eine 5 oder 6 mm Mutter, darauf dann eine Unterlegscheibe. Auf diese Art hast Du schon mal einen Abstandhalter gefertigt. Nach diesem Schema machst Du etwa in 10 cm Abstand den nächsten auf das Profil und so weiter, die ganzen Profile lang. Das Stück Eisenrohr (oder eine zusätzliche Mutter) brauchst Du, damit Du später genug Gewinde zur Verfügung hast, um eine Holzwand mit Schrauben zu befestigen. Die Unterlegscheibe sorgt dafür, dass die Holzwand beim Verschrauben nicht beschädigt wird und sich der Druck verteilt und vor allem, dass sich Deine Wand auf Distanz einbauen lässt. Wenn Du also Deine (vermutlich) über 200 Halter gebaut und verschweisst hast, schneidest Du Dir eine Sperrholzwand zu. Diese lackierst Du auf der später nicht sichtbaren Seite mit wasserfestem Bootslack. Dann bekleben mit 5 cm PE - Schaum oder so, dann noch eine Sperrholzwand darauf. Also eine selbst erstellte Sandwichwand, die Du mittels M 5 oder M 6 Schrauben mit Senkkopf an Deinen Abstandhaltern festschrauben kannst. Das ergibt dann eine Kabine in der Kabine, bei gleichzeitiger freier Durchlüftung des Blechbereiches und voller Rostschutzmöglichkeit des Bleches. Die Nachteile sind der verkleinerte Innenraum und seeehr breite Fensterbänke... und natürlich ein enormer, aber machbarer Aufwand. Dafür könntest Du aber auch nach ein paar Jahren mal den Kram wieder abschrauben, um nach dem Rechten zu sehen. Außerdem kannst Du dann auch von unten immer mal freiweg mittels Hohlraumsonde Konservierung nachreichen. Die "Sandwich" Holzwand ist ja zur Blechseite mit Bootslack geschützt.

    Die einfachere Variante: Die Sandwichwand bauen und diese direkt mit PU Kleber an die Stahlprofile kleben. So bleiben zumindest zwischen den Profilen die Blechflächen frei und der Innenraum büßt nicht zuviel Zentimeter ein. So kann man aber immer noch konservieren.

    Den Aufwand rechtfertige ich damit, dass ich nicht glaube, dass ein absolut geschlossener und isolierter Aufbau zur Blechseite nur mit Verklebungen von Isolierung möglich ist. Ich denke, so findet das Wasser seinen Weg. Stahlblech ist ohne Konservierung sehr sensibel.

    Übrigens beneide ich Dich um Dein Mobil, ich finde die Konstruktion toll !

    Viele Grüße Sönke

  • Rost an vielen Stellen

    • frigo
    • 29. März 2007 um 15:01

    Hallo Memartin,

    als blankes Blech bezeichne ich solches, dass ich vorab mit Flex und Drahtbürste vom Rost befreit, anschließend dann mit Aceton gereinigt habe. Das bezog sich ja auch nur auf die anschließende Behandlung mit E - Zinc.

    Fertan braucht Rost, um reagieren zu können, stimmt !

    Viele Grüße Sönke

  • Rost an vielen Stellen

    • frigo
    • 29. März 2007 um 14:01

    hier ist der von mir erwähnte Testbericht zu lesen:

    http://www.flohr-innotools.de/media/products…01125342946.pdf

    kommt aus dem Oldtimer - Markt Sonderheft 35

    Viele Grüße Sönke

  • Rost an vielen Stellen

    • frigo
    • 29. März 2007 um 13:51

    und hier habe ich noch etwas:

    http://www.flohr-innotools.de/index.php/cPat…utz-system.html

    es handelt sich um ein System zum elektrolytischen Verzinken von Blech. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen damit gemacht, das funktioniert aber nur auf gut erreichbaren, blanken und gereinigten (z.B. mit Aceton) Teilen. Man bekommt eine echte Verzinkung, die wesentlich beständiger ist als z.B. Zink aus der Dose und die auch eine haltbare Verbindung mit dem Blech eingeht. Überlackierbar ist das Ganze auch. Aufmerksam wurde ich auf das System durch einen Test in einer Oldtimerzeitschrift, der durchweg positive Egebnisse brachte. Die Anwendung ist auch stinkeinfach.

    Viele Grüße Sönke

  • Rost an vielen Stellen

    • frigo
    • 29. März 2007 um 12:04

    Hallo Sparkassenmobilist,

    die beiden Autos waren nach den Restaurierungen noch knappe 5 Jahre in meinem Besitz, bevor ich sie verkaufen musste :cry: Die Amazone hatte ich jeden Winter durchgefahren, die Isetta nicht. In meinem letzten Oldiejahr konnte ich mir ein beleuchtetes Endoskop ausleihen, damit hatte ich in die Hohlräume der Amazone gesehen. Kein Rost, nur massig Versiegelung.

    Fertan riecht nur während der Verarbeitung, kurze Zeit danach nicht mehr. Das Wachs konnte man danach im Sommer immer noch etwas riechen. Mich hatte der Geruch nicht gestört, ob Du und Deine Lieben auch unempfindlich seid, solltest Du vorher testen.... es war aber immer nur ein leichter "Duft" vorhanden, wenn man in das durch die Sonne aufgeheizte Auto eingestiegen ist. Einmal kurz gelüftet und gut !

    Allerdings musst Du bei der Verarbeitung im Innenraum sehr vorsichtig sein, da Du Dir mit Fertan und dem Wachs prima Stoffe und Holzteile versauen kannst ! Isolierungen kannst Du auf behandelten Flächen auch nicht mehr ankleben, da hält nichts mehr. Die könntest Du höchstens noch lose in die Hohlräume stopfen.

    Naja, hat eben alles Vor- und nachteile...

    Viele Grüße Sönke

  • Rost an vielen Stellen

    • frigo
    • 29. März 2007 um 11:06

    Hallo,

    ich habe mal zwei Oldtimer besessen, die ich auch selbst restauriert hatte. Meiner Ansicht nach sollte man den Rost an erreichbaren Stellen bis aufs blanke Blech abschleifen und anschließend mit einem vernünftigen Lackaufbau schützen.
    Bei schlecht erreichbaren Stellen ist Fertan genial, aber auch nur, wenn man sich genau an die Herstellervorgaben hält. Also: Vor der Behandlung das Blech leicht mit Wasser anfeuchten, in Hohlräumen ist dies nicht nötig. Anschließend mit einer Hohlraumpistole Fertan einbringen und mindestens 24 Stunden einwirken lassen. Danach unbedingt die eingesprühten Flächen mit Wasser abspülen, mit dem gleichen eingestellten Druck wie vorher beim einsprühen. Dann ergibt sich auf dem ehemaligen Rost eine schwarze Schutzschicht aus Tannin. Die Umwandlung funktioniert wirklich. Diese schützt allerdings maximal ein halbes Jahr vor neuem Rost ! Also habe ich das ganze immer ein paar Tage ruhen lassen, damit das Spülwasser auch restlos weg war. Dann habe ich versiegelt.
    Das Fett von Mike Sanders ist super, aber schwer zu verarbeiten, da es erhitzt werden muss. Dafür kriecht es in den Sommermonaten auch in die kleinsten Ritzen. Der Nachteil ist aber, dass es auch überall rauskommt. Nicht so toll, auf einer sauberen Auffahrt ständig Flecken unter dem Auto zu haben.
    Ich habe gutes Wachs mit Seilbahnfluid (eine Art Fett) kombiniert, mit besten Langzeiterfahrungen, da durch die Zugabe von dem Fluid auch eine dauerhafte Kriechwirkung und Elastizität erreicht wird. Außerdem schließen sich auch kleine Risse in der Beschichtung selbsttätig. Das Material kann kalt verarbeitet werden (ab 20 Grad Außentemperatur), was ja auch nett ist. Das Material kriecht wie gesagt sehr schön, aber nicht so extrem. Ich hatte alle paar Wochen mal einen kleinen Fleck unter dem Auto, ist zu verschmerzen.
    Gemischt hatte ich immer 90 % Hohlraumversiegelung HT mit 10 % Seilbahnfluid. Gekauft hatte ich das Ganze immer beim Korrosionschutzdepot via Internet. Dort bekommt man auch Datenblätter und Verarbeitungsrichtlinien kostenlos dazu. Den Link hatte ich hier unter den Antworten schon irgendwo gesehen...
    Bei der Anwendung hatte ich immer rumgesaut, bis überall die Mischung rauslief. Viel bringt viel, jedenfalls bei solchen Arbeiten. Meine Isetta hatte ich mit 3 Litern ersoffen, die Amazone bekam 8 Liter.

    Viele Grüße Sönke

  • Warum ich mein Wohnmobil selber baue...

    • frigo
    • 15. März 2007 um 15:00

    Hallo christianus,

    es hatte mich ja auch nur gewundert, warum diese Marktlücke noch nicht erschlossen wurde. Immerhin kaufen sich ja jedes Jahr genügend Leute neue Mobile. Die Berliner Wegelagerer (Strauchdiebe, Mistbande...) haben ja nicht nur für eine Belebung des Gebrauchtfahrzeugmarktes gesorgt, sondern auch (bei Leuten, die über ausreichende Mittel verfügen) für ein zunehmendes Interesse an Neufahrzeugen. Da kaufen sich Besserverdiener, bevor sie in die Verlegenheit kommen mehr Steuern abdrücken zu müssen, lieber gleich ein ganz neues Auto...
    Was den Verkauf von elektronischen Spielzeugen angeht (PC´s und so weiter), so ist mein Kenntnisstand, dass dieser eher rückläufig ist.

    Gruß Sönke

  • Warum ich mein Wohnmobil selber baue...

    • frigo
    • 15. März 2007 um 13:58

    Hallo christianus,

    die Lieferanten teurer Einbaugeräte, wie z.B. Kühlschränke, Heizungen usw. könnten die Fernost´ler auch gleich noch unterbieten. Den Bau von Stromaggregaten haben sie ja schon entdeckt und fertigen auch fleißig in Top - Qualität (z.B. die guten Hondas), nur warum nicht auch den Rest ? Komisch...

    Gruß Sönke

  • Warum ich mein Wohnmobil selber baue...

    • frigo
    • 15. März 2007 um 13:38

    Hallo rocknroll,

    ein US - Womo ist nicht mein Geschmack, aber wem es gefällt... warum nicht. Ich hatte allerdings geschrieben, dass ich damit Womos meinte, die auf dem deutschen Markt eine Rolle spielen und da muss wohl auch ein US - Fan zugeben, dass diese Mobile hier keine große Bedeutung haben.


    Hallo christianus,

    ist mir auch bekannt, dass die Koreaner u.ä. sich aus dieser Reiseform nichts machen. Ich wundere mich nur, dass die noch nicht den Bau von Womos als neue Produktionsidee für Europa entdeckt haben, wo die Koreaner, Japaner usw. doch dafür bekannt sind, Marktlücken schnell zu füllen. Die möglichen Verdienstspannen sind doch groß genug.

    Viele Grüße Sönke

  • Warum ich mein Wohnmobil selber baue...

    • frigo
    • 15. März 2007 um 12:07

    Warum sollte es auch bei "höherwertigen" Anbietern nicht Pfusch ab Werk geben ? Aus dem PKW - Bereich könnte man eine endlose Liste von Autos anführen, bei denen der Käufer "Testfahrer" spielen durfte, nur weil die Hersteller den Entwicklungsaufwand in den Testphasen reduzierten und in Folge dessen eben unausgereifte Modelle auf den Markt brachten. Spassig finde ich es nur, dass diese Mentalität eher bei den deutschen Herstellern zu beobachten war (und ist). Dabei werden doch Einsparungen in den Entwicklungskosten in modernere Fertigungsmethoden investiert, die nebenbei auch noch so manchen Arbeitsplatz "einsparen", was ja wiederum auch die Kosten senkt. Dabei werden die Autos ständig teurer...

    Meine Ansicht ist, dass es hier nicht ok wäre, die Fa. Karmann schlecht zu machen. Diese Fertigungsqualität würde ich eher als Ausreißer, aber nicht als Regelfall bezeichnen.
    Meine Ansicht ist aber auch, dass die Anbieter von Wohnmobilen schon viel zu lange "unter sich" sind. Anders gesagt: Es gibt praktisch nur europäische Anbieter, die auf dem deutschen Markt eine Rolle spielen. Ich bin auch dafür, dass es uns weiterhin (ziemlich) gut geht, unsere Wirtschaft sich also gegen ausländische Mitbewerber durchsetzten kann. Aber gerade im Wohnmobilsektor hätte ich gern mal ein paar Modelle aus Fernost, die in der Lage wären, die europäischen Hersteller mal zu erschrecken, damit der Kunde nicht auch hier in den Status des "Testfahrers" absackt.

    Viele Grüße Sönke

  • Ein "Frischling" möchte sich und seinen Traum vors

    • frigo
    • 14. März 2007 um 13:05

    Hallo Krabbe,

    Krabbe: Soweit ich weis greift da nicht die Privathaftpflicht, sondern die KFZ-Haftpflicht, weil der Schaden mit dem Betrieb des KFZ zusammen hängt.

    Ich werde mich einfach mal mit meinem Versicherungmenschen zusammensetzen, mal sehen, was dabei herauskommt.


    Krabbe: Die Herkunft von "Krabbe" ist eine lange Geschichte.

    Ist schon eigenartig mit diesen Spitznamen... Mein "Frigo" entstand einfach vor etwa 7 Jahren, nachdem ich mir meinen ersten PC zugelegt hatte und damit ins Internet wollte. Mein damaliger Internetanbieter (AOL) wollte natürlich für eine Mailadresse einen Namen. Mir fiel nichts ein, aber neben meinem PC stand eine Kühlbox mit dem Namen "Frigobox". Nach einem zufälligen Seitenblick hatte ich meinen Namen. Erstaunlicherweise wurde dieser auch außerhalb des Internets von meinem Bekanntenkreis begeistert aufgenommen und besteht so bis heute.

    Viele Grüße Sönke

  • Ein "Frischling" möchte sich und seinen Traum vors

    • frigo
    • 14. März 2007 um 12:39

    Hallo Wolfgang,

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Dann bleibt die Frage, ob Du die Wände unbedingt selbst bauen willst oder lieber fertige, evtl. fix und fertig zugeschnittene Sandwichwände kaufen und nur noch selbst zusammenbauen willst.

    Die Kabine möchte ich, inklusive der Wände, möglichst komplett selbst bauen. Der Hintergrund ist einfach der, dass ich einen solchen Aufbau in finanzieller Hinsicht nur absolut nebenbei laufen lassen möchte. Wir möchten uns nicht bei unseren Freizeit- und Urlaubsvorhaben davon behindern lassen, dass kein Geld in der Kasse ist, weil wir für Wände einen Kredit aufgenommen haben. Nee, will ich nicht, dann lieber mehr Zeit und Mühe investieren.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ...da hättest Du dann auch noch von aussen robustere und innen evtl. gemütlichere Wände als bei GfK- oder Alu-Innen- und Aussenwänden.

    Eine robuste Ausführung außen werde ich schon hinbekommen, von innen will ich das GFK mit dünnen Sperrholzplatten verkleiden (dazwischen natürlich noch Isolierung). Bei meinem früheren T3 waren die Innenverkleidungen auch aus Sperrholz, das teilweise sauber mit Teppich verklebt war. Das sah gar nicht schlecht aus und war gut sauberzuhalten.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ...eine Art 'Pritsche light' auf einem kleinen Hilfsrahmen zu bauen und diese dann über die Silentblöcke fest auf dem Rahmen zu montieren. Die Kabine könnte dann mit der 'Pritsche light' verschraubt werden, so daß hier auch keine punktuelle Krafteinleitung über die Silentblöcke in die Kabine erfolgen würde.

    Da erscheint mir der Aufwand zu groß. Dann möchte ich lieber eine Kabine mit einer dicken Holz - Bodenplatte mit Silentblöcken versehen und diese dann direkt am Hauptrahmen befestigen (auch ohne Hilsrahmen, ich denke einfach, dass die Silentblöcke die Verwindungen abhalten). Das spart Bauhöhe und Gewicht. Für die seltenen Fälle, in denen ich ohne Aufbau fahren würde, reicht mir eine einfache Blechplatte, bloß kein Alu.
    Zwar finde ich die Alu - Ausführung, die z.B. Krabbe bei seinem T4 angefertigt hat, optisch sehr edel und auch handwerklich sicher top ausgeführt, aber ich habe beruflich viel mit Metallen zu tun und kenne die Schwächen von Alu. Lieber nicht !

    Viele Grüße Sönke

  • Warum ich mein Wohnmobil selber baue...

    • frigo
    • 14. März 2007 um 11:50

    Na, nach den Bildern eines angeblich guten Herstellers, sehe ich die teilweise schiefen Möbelklappen an meinem ollen Dethleffs natürlich in einem anderen Licht... immerhin ist der ja auch schon Baujahr 93. Solche Ausführungen brachten mich erst auf den Gedanken, in ein paar Jahren einen Aufbau selbst bauen zu wollen.

    Grüße Sönke

  • Ein "Frischling" möchte sich und seinen Traum vors

    • frigo
    • 13. März 2007 um 15:32
    Zitat von Krabbe

    Hi,

    zum TÜV-Test: Das waren jetz die Darstellungen, was der TÜV bei einem Materialgutachtem macht.
    Und das macht er ja nicht mit der gebauten Kabine, sondern an einem Teststück. Und wie schon geschrieben: Am Besten vor dem Bau zum TÜV gehen und das Durchsprechen. ggf. will der TÜV-Prüfer sowas auch garnicht sehen und nimmt das so ab.

    Was die entflammbarkeit von Sandwichwänden angeht: Ob die verwendeten Schäume jetzt leicht entflammbar sind, oder ob da durch gewisse Zusätze etwas an der Entflammbarkeit gemacht wurde kann ich Dir nicht sagen. Aber "schwer entflammbar" heißt ja nicht "nicht brennbar". Bei der Probe wird halt eine Flamme eine gewisse (nicht allzu lange) Zeit auf die Probe gehalten. Wenn sie dann nicht brennt, dann ist das "schwer entflammbar". Es geht ja nur darum, dass sich Insassen noch in Sicherheit bringen können, nicht das die Kabine nicht abbrennt. So erfüllt z. B. auch eine glatte (geschliffene) Holzplatte das Kriterium für "schwer entflammbar"... Und das Zeug brennt bekanntlich auch gut.
    Wenn die Sandwichwand nun also nicht direkt in Flammen aufgeht, wenn der Brenner auf die Aussenlage gehalten wird, sondern nur vor sich hin kokelt, dann reicht das.

    Zur Haftung: Wenn Dir Deine eigene Kabine beim schlafen zusammenbricht, dann ist das persönliches Pech. Du bist (erst einmal) nicht versichert. Das ist wie beim Autofahren auch. Die FHaftpflicht deckt nur Schäden, die Du anderen zufügst, aber nicht Deine eigenen Schäden. (Selbst wenn Du mit Deinem Erstfahrzeug Deinen Zweitwagen, den gerade Deine Frau/Freundin fährt die Vorfahrt nimmst und ne Beule reinfährst (Unfall nicht gestellt), dann zahlt die Versicherung nicht, weil Du nur DDich selber (Deinen Zweitwagen) geschädigt hast.
    Wenn Durch Deine eigene Kabine jemand anderes zu Schaden kommt, dann bist Du dafür verantwortlich. Wenn die Kabine Ladung war, dann greift ggf. die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs. Wenn Du aber bei der Ladungssicherung "geschlumpft" hast, dann wird sie Dich in regress nehmen. Und wenn Deine eigene Kabine im abgesetzten Zustand Schaden anrichtet, dann bist auch wieder Du dafür verantwortlich. Sollte die kabine dann noch nicht stabil genug konstruiert worden sein, dann greift ggf. noch die Produkthaftung (wobei Du der Hersteller bist, also bist wieder Du verantwortlich).

    Ablasten des LKW geht natürlich. Dann mußt Du nur sehen, wie Du mit der Zuladung hin kommst. Und 1000 kg sind nichts. Insbesondere bei der soliden Konstruktion, die Du vor hast.

    Hallo Krabbe,

    von der extrem soliden, aber schwerwiegenden Konstruktion habe ich mich schon verabschiedet. Wolfgang hat mich auf einen durchführbaren Weg gebracht. Indem ich die Kabine in Silentblöcken (oder ähnlich) auf dem Basischassis lagere, fangen diese die Verwindungen des Fahrwerkes auf und würden so eine wesentlich leichtere Bauweise des Aufbaus möglich machen.
    Die Ladungssicherheit zu gewährleisten, sehe ich nicht als Problem an. Eher schon, dass durch beispielsweise einen Brand der Kabine andere umliegende Bereiche oder Menschen gefährdet werden könnten. Mein Versicherungsmensch hatte mir mal erzählt, dass meine persönlichen Dinge im Urlaub durch meine Hausratversicherung abgedeckt sind, sofern sich diese in meiner Abwesenheit in einem verschlossenem Raum befinden. Das kann ein Hotelzimmer, aber auch ein Wohnmobil sein. Das war für mich eine echte Überraschung, ich hatte immer angenommen, Schäden durch Diebstahl würde nur die KFZ - Versicherung decken. Die Erklärung lautete, dass ein Womo bei den Versicherungen den gleichen Stellenwert hat, wie ein Hotelzimmer, da man darin ja auch schläft.
    So sollte für die eigenen Dinge doch ein Brückenschlag möglich sein, selbst wenn man in einer "Ladung" schläft.
    Könnte eventuell bei Schäden, die meine "Ladung" anderen zufügt, meine private Haftpflichtversicherung greifen ?
    Deine aufgezeigte Möglichkeit eines Schadens durch meine abgesetzte Kabine, ist für mich nachvollziehbar. Also wäre der beste Weg, die Kabine zwar absetzbar zu bauen, um das Kriterium der Ladung zu erfüllen, sie aber niemals wirklich abzusetzen. Dazu könnte man im Vorwege noch Verabtwortungsbewusstsein demonstrieren, in dem man z.B. regelmäßig die Gasprüfung machen lässt.
    Naja, die "sauberste" Lösung ist wohl tatsächlich die reguläre Abnahme beim TÜV.

    Viele Grüße Sönke

    P.S.: Ich hatte übrigens nur mal aus Spaß nach dem Ursprung Deines Namens gefragt, ich hoffe, Dir damit nicht zu nahe getreten zu sein...

  • Ein "Frischling" möchte sich und seinen Traum vors

    • frigo
    • 13. März 2007 um 10:07
    Zitat von Krabbe

    Allgemeines zum Thema Absetzkabine kannst Du auch in der Wissensbasis finden.
    Für einen Wechseleintrag mußt Du die Kabine dem TÜV vorführen. Was der Prüfer dann sehen will kommt drauf an. Ein eigentliches Festigkeitsgutachen brauchst Du eigentlich nicht. Wenn Du z. B. eine Leerkabine aus GfK-Sandwich fertig kaufst, dann bekommst Du auch nur ein Materialgutachten für das Kabinenmaterial. Was den TÜV-Prüfer interessiert (oder interessieren muß) sind zum einen die Schwerentflammbarkeit und zum anderen die Splitterfestigkeit. Wenn Du nun z. B. die Oberfläche nur aus geschliffenem und lackiertem Holz hast, oder aus Alu, dann sollte das jeder Prüfer ohne Gutachen eintragen. Was er verlangt, wenn Du die Kabine mit GfK laminierst mußt Du dann mit dem Prüfer abstimmen. Eigentlich sind der Entflammbarkeitstest und der Splittertest easy. Da wird zum einen eine bestimmte Zeit der Brenner drauf gehalten und das darf nicht anfangen in Flammen aufzugehen und für die Splitterfestigkeit wird eine Versuchskugel aus ner besimmten Höhe drauf fallen gelassen.

    Bei ner Absetzkabine müssen die Stützen nicht immer dran sein. Ich muß meine vorderen z. Zt. sogar abnehmen, da die (noch feste) Kurbel nach aussen absteht. Zum TÜV hatte ich die Stützen damals gar nicht dabei.

    Z. Zt. wird solch eine Absetzkabine noch als LKW versteuert. Aber da sich unsere Politiker ja wahrschenlich in den nächsten Jahren eh noch ein paar Änderungen im KFZ-Steuerrecht einfallen lassen werden würde ich mir darüber weniger Gedanken machen. Et kütt wie et kütt... wie der Kölsche sacht. Abgesehen davon, lies das oben noch mal gut durch. So wie Du es vorhast kommst Du in Summe Steuer + Versicherung mit reiner LKW-Zulassung wahrscheinlich sogar teurer als bei einer Wohnmobilversicherung.

    TÜV mußt Du doch eh alle zwei Jahre machen, egal wie die Zulassung lautet. Und die Gasanlage solltest Du schon aus eigenem Interesse alle zwei Jahre prüfen lassen. Sorry, aber wer meint an den 20 - 25 € alle zwei Jahre sparen zu müssen sollte echt mal überlegen, ob er nicht die falschen Prioritäten hat. Und jeder Wochenendtrip mit dem Wohnmobil kostet mich mehr.

    Hallo Krabbe (wie kommt man eigentlich zu solch einem Namen ?),

    die Frage mit der Gasanlage hatte mich nur mal so interessiert. Ich finde es sehr bedenklich, dass man so unter Umständen mit völlig unsicheren Installationen unterwegs sein kann, nur weil der Aufbau als Ladung deklariert ist. Ich selbst habe sehr großen Respekt vor Gas, denke aber dass man, sucht man eine preisgünstige und umweltfreundliche Versorgungstechnik, kaum um Gas herumkommt. Bei meinem früheren T3 und beim jetzigen Dethleffs hat die Gasanlage auch noch nie Ärger gemacht. Die Prüftermine halte ich absolut ein und im Falle einer Reparatur wäre ich sofort beim Fachhändler. Sicherheit geht vor.

    Oha, der TÜV - Test hört sich aber nicht toll an... Wenn ich mir vorstelle, dass ich nach langer Bauzeit dem Blaukittel voller Stolz meine Kabine präsentiere und dieser hat nichts besseres im Sinn, als mir eine Kugel aufs Dach zu schmeißen, wird mir jetzt schon schlecht. Noch härter, dass er versucht, mir die Kiste abzufackeln, oje... noch eines zur Brandsicherheit: Sandwichwände bestehen im Inneren doch in der Regel aus PU- oder PUR - Schaum. Laut Einstufung in der Liste der brennbaren Stoffe, ist das Material leicht entflammbar und nicht selbst verlöschend. Wieso darf das mit TÜV - Segen verbaut werden ? Es gibt doch z.B. Heralan (Dämmatten aus Mineralwolle, nicht brennbar und wasserabweisend), wieso wird so etwas nicht verwendet ?
    Ich denke, dass jemand, der sich eine Kabine baut auch weiss, dass diese stabil ist. Wenn dann der TÜV - Mensch das Ganze nicht genehmigen will, kann man die Kabine ja immer noch ohne TÜV - Segen als Ladung fahren. Sehe ich das richtig ? Aus meiner aktiven LKW - Zeit habe ich noch im Sinn, dass man als Fahrer nur für die Ladungssicherung verantwortlich ist und eben dafür, dass die Ladung zu keiner Zeit und in keiner Form anderen Verkehrsteilnehmern gefährlich werden kann.
    Wie verhält es sich aber, wenn man in seiner Ladung schläft ? Ich weiss, es hört sich blöde an, ist aber doch letztlich so. Hat der Gesetzgeber hier keine Vorgaben ? Wie ist man Versichert, wenn man wärend des Aufenthaltes in der Kabine selbst verletzt wird ? Wie steht man in der Haftung, wenn ein Außenstehender in Zusammenhang mit der Kabine verletzt wird ?
    Das Thema Zuladung im Falle des Sprinters möchte ich noch einmal ansprechen. Also, wenn ich das richtig verstehe, kostet ein Leicht - LKW über 1000 kg Zuladung richtig Geld. Mit einer Leichtbaukabine sollte man aber gut mit 500 bis 600 Kilo Eigengewicht hinkommen, zumal meine Kabine eher kompakt wird. Kann man den Sprinter nicht bespielsweise auf 999 Kilo Zuladung ablasten ? Dann bleiben doch immer noch etwa 400 Kilo Reserve, damit komme ich zurecht, dann mache ich Frisch- und Abwassertanks eben kleiner.
    Was die Steuern anbelangt, so denke ich auch, dass unsere Volksvertreter sicher immer neue Wege der Wegelagerei...äääh, ich meine natürlich der Besteuerung finden werden. Hier im Norden sagt man: "Der Fisch stinkt vom Kopf her", was zum permanenten Betrug am Bürger wunderbar passt.

    Viele Grüße Sönke

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