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Beiträge von mangiari

  • Höchstgeschwindigkeit WoMo Fiat Ducato Bj 85

    • mangiari
    • 7. Juni 2007 um 22:57

    Also mit 73PS und nem Alkovenwomo hätte ich mir jetzt auch nicht mehr als 100 erwartet. Viel schneller als 120 sind meine Eltern mit ihrem großen Alkoven-Teil auch nicht vorwärts gekommen und die hatten 2,8 Turbodiesel mit weit über 100PS!

    Mit so ner großen Mütze fährt man halt nicht so schnell. Wie zieht er denn unten raus, wo der Windwiderstand noch nicht so groß ist?

  • Alpinsport-Wochenend-Mobil auf Ducato-Basis

    • mangiari
    • 7. Juni 2007 um 22:54

    Hui das war viel.

    Erstmal zur Dusche. Die war im alten geplant, den Raum dafür gab's auch, nur ne Dusche ist es nie geworden. Dafür war aber der Raum immer sofort komplett voll gestellt, da mein Stauraum hinten und vorne nicht gereicht hat. Meine Dusche ist jetzt wieder sehr klein geworden. Man muss ganz sicher diagonal stehen und es ist mehr so ein Balanceakt als richtiges Duschen. Aber mei, sauber wird man schon bei. Vorhang wollte ich nicht, denn bei der Größe auch noch nen Vorhang der einen ständig angreift, da würde ich glaube ich ausflippen. Ich bau die Dusche aus 4mm (oder 3?) Siebdruckplatten und da kommt einfach ne Tür (die nach innen öffnet) hin. Die hat dann innen eine größere Fläche als der Durchgang und somit kann kein Wasser raus. Aber die Grundfläche meiner Dusche ist schon eher so 70x58, richtig doof eng ist nur der Durchstieg geworden.

    Duschwasser aus der Wanne pumpen stell ich mir sehr unangenehm vor. Das Loch im Boden ist doch kein Problem. Und wenn Du keinen Unterflurtank willst, dann schmeiss halt hinten nen kleinen 30l Tank mit großer Öffnung rein und stell ihn beim duschen drunter. WIrd doch eh eher so minimalistisch, bzw auf Anforderung optimiert.

    Im sitzen Duschen? Naja, warum nicht. In Badewannen dusch ich immer im sitzen, aber ich bezweifle dass Du damit Platz sparst. Im stehen ist man doch eigentlich wesentlich schmaler.

    Wasserkanister über's Fahrerhaus? Das klingt jetzt wiedernicht so optimal. Klar, wenn Du ihn nur zum Duschen da hoch packst ist es ne schicke Lösung, da sparst gleich die Pumpe, aber spazieren fahren würde ich das Wasser da oben nicht wollen. Mein Duschtank steht links vorm Radkasten auf'm Boden. Davor kommt der Gaskasten mit Kleiderschrank drüber und dann die Nasszelle.

    Was das Bett angeht musst Du aufpassen, so wie ich das jetzt verstanden habe hast Du den Lattenrost einfach auf die Holme so auf 60cm Höhe aufgelegt. Wenn Du das breiter machen willst und in die Schiebetür rein, hast die Möglichkeit so natürlich nicht mehr. Wie war da die Idee? kürzerer Lattenrost? Oder die Querstrebe entfernen und die Außenbalken einzeln befestigen?

    Euroboxen sind super. Tobi hier aus dem Forum hat die auch benutzt. Er hat eine Blende gemacht, die an die Euroboxen geschraubt wird. Das hat mir nicht so gut gefallen, ich würde eher seitlich noch dreiecke anbringen, so dass die Schubladen auch ohne Eurobox stabil sind. Aber wenn man ein Surfermobil baut, braucht man auch keine Blenden.

    Nur Leisten zum drauf schieben ist aber auch bissl wenig. ALso wenigstens jede Zweite Kiste würde ich schon einen stabilen Boden reinziehen, damit der Schrank nicht einfach bissl breiter wird und alles runter fällt. Ich kenn einen Kajakfahrerausbau, der hat nur Einschübe für Euroboxen und keine Blenden davor. Dafür hat er immer links und rechts Gurtband befestigt, dass dann mit so nem Klipp (ähnlich Hüftgurt am Rucksack) geschlossen wird. Schnell gebaut, funktioniert.

    An der Trennwand hab ich nix gemacht, außer das Loch reingeschnitten. L-förmig ist sie deshalb weil halt oben das doofe Fenster drin war, da kann ich ja schlecht durchsägen. Allerdings bekommt die auch keine Belastung. Die Duschkabine links ist selbsttragend und rechts die Küche eigentlich auch. Da ist im oberen Bereich (über Bauchhöhe) ja eh nichts. Bissl labberig ist sie schon die Wand. Das macht aber eigentlich nichts. war die letzte auch. Ich hab die Trennwand hauptsächlich drin gelassen, damit ich den Raum hinten einigermaßen zu bekommen, weil ich auch viel im Winter unterwegs bin und keine Lust auf Kondens im Fahrerhaus habe. Wenn Du eh nicht so richtig akribisch isolierst und den Durchstieg nicht mehr oder weniger luftdicht verschliessen kannst, dann würde ich sie nicht reinmachen.
    Falls Du sie für die Nasszelle haben willst, dann halbier sie doch einfach. Also nur die linke Hälfte mit Trennwand, dann kannst rechts Deinen Drehsitz noch verwenden.

    Aber bevor Du anfängst umzubauen, mach Dir erstmal die Maße genau bewusst. Ich kenn das schon. man schiebt hier und optimiert da und zwackt da noch ein paar Zentimeter und am Ende schaut's super aus. Wenn man dann mal probiert auf der Fläche tatsächlich überhaupt nur in die Nasszelle reinzukommen, dann ist die Enttäuschung groß. Gleiches auch für Sitzbänke usw...

    Vielleicht kannst ja mit ein paar Tricks noch Platz rausholen. Du könntest z.B. den Lattenrost so lassen wie er ist und tagsüber eine Klappe vorne runterhängen lassen, die Du abends hochklappst und so das Bett verbreiterst oder ähnliches. Man braucht ja nicht den ganzen Tag so ein breites Bett. Die Klappe kannst entweder mit Stützen unterfüttern, oder an Drahtseilen nach oben befestigen.

    Meine Betten waren auch nie rechtwinklig. Die volle Breite hab ich immer nur im Brust und Kopfbereich gebaut, zu den Füßen hin wurde es dann schmaler. Kommt aber wohl auch auf die Schlafgewohnheiten an. Ich hab halt immer die Ellenbogen draußen, aber die Füße meist mit Freundin verschlungen, da würde auch 80cm Breite reichen :D

    Die Standheizung für den ganzen Raum hinten bringt eigentlich nur was wenn Du auch akribisch isolierst. Bis knapp unter 10 Grad hält man's mit nem dicken Pulli und Wollsocken problemlos auch so aus und ab 0 schafft man es eh nicht mehr nennenswert warm zu bekommen, wenn nicht wirklich gut isoliert ist. Das ist aber sehr aufwändig, z.B. bei der Schiebetür. Ich verpasse der eine komplette Innenverkleidung, die dann nochmal auf einen Rahmen greift, der kleiner ist als der Orginaltürausschnitt. Wollte mal versuchen den einigermaßen Kältebrückenfrei hinzubekommen. Außerdem ist es mir recht wenn die Schiebetür etwas verbaut ist, dann kommen nicht alle Nase lang "Freunde" und wollen dass ich ihren Umzug spazieren fahr.

  • Zwangsentlüftung

    • mangiari
    • 6. Juni 2007 um 09:11

    Ich würde eine Zwangsentlüftung empfehlen, da es sonst sehr muffig werden kann im Mobil und im Extremfall kann auch mal der Sauerstoff knapp werden wenn man vergisst zu lüften. Eigentlich haben aber die allermeisten Fenster und Hauben Zwangsentlüftung, genau aus diesem Grund.

    Auf der anderen Seite hat der Pulverschnee im letzten Bus schon sehr genervt. Da muss man dann evtl mit Spoilern experimentieren, wenn man häufig im Winter unterwegs ist.

    => Ich hab im neuen das Mini-Heki mal ohne Zwangsentlüftung eingebaut, denn es hat ja eh noch eine verriegelbare Stellung in der ein Spalt offen bleibt. Und über der Kochstelle hab ich eh eine Abzugshaube die als Zwangsentlüftung fungiert.

    Man kann die Zwangsentlüftung bei den meisten Hauben auch einfach deaktivieren indem man die Lüftungsschlitze mit Klarsichfolie überklebt.

  • Alpinsport-Wochenend-Mobil auf Ducato-Basis

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 23:18

    Heute wieder ganz kurz nur ein bisschen am Abwassertank herumgeschweisst. Wie in einem anderen Thread hier im Forum vorgeschlagen, habe ich im Tank einen Siphon installiert, der etwa in Tank-Mitte senkrecht nach oben endet. Ich erhoffe mir dadurch dass das im Tank hin und her schwappende Wasser sich nicht in die Abwasserleitung fortsetzt und ich mir dadurch den Springbrunnen in der Nasszelle spare.

    Ich habe dabei die Rohre so verlegt, dass in keiner waagrechten Leitung Wasser steht, deshalb endet der Siphon so weit unten. Wenn jetzt natürlich der Tank recht voll wird, dürfte es mit dem Wasserfluss etwas mühsam sein, aber ich fahre mit dem Auto mehr als dass ich Abwasser produziere, drum war mir das Schwappen wichtiger. Nur zur Aufklärung: Direkt von oben in den Tank war nicht möglich, da er unterflur in einer anderen Ecke als die Nasszelle hängt und natürlich möglichst nahe an den Fahrzeugboden muss. Der hängt so schon fast genauso tief wie die Vorderachse. Werde das auch alles so optimieren, dass ich im Zweifelsfalle mit wenig Aufwand einen neuen installieren kann, sollte ich mir den irgendwo abreißen.

    Bilder

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  • Fenster einkleben mit Butyl oder Sikaflex?

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 23:06

    Also die Dichtung die schon drauf ist hilft mir nichts, denn die Kastenwagenwand ist nicht plan. Ich hab verucht sie mit Holzlatten und Schraubzwingen plan zu pressen, das geht aber nicht, da die Form die sie hat logischerweise mehr Blech hat, als die gerade Verbindung. Beim Versuch da was gerade zu drücken hat sich das total gewellt und verspannt und so wollte ich das definitiv nicht einbauen. Hab jetzt wieder wie beim alten mit viel UV-stabilem Polymer (ganz einfaches aus dem Baumarkt) die Fenster reingeklebt. Und zwar von innen mit sehr viel Kleber, so dass es gar keine Möglichkeit gibt undicht zu werden (der Kleber wird sehr stabil und geht eine sehr feste Verbindung mit den Materialien ein)

    Es stimmt aber nicht dass man das nichtmehr raus bekommt. Mit einem scharfen Messer kann man den Kleber aufschneiden.

    Außen setz ich dann nochmal eine etwas schlankere Naht zwischen Fenster und Blech. Da es recht lange dauert bis der Kleber durchgetrocknet ist, hab ich das erst innen geklebt und außen die Naht erst ein paar Tage später gesetzt, damit die Verklebung von beiden Seiten Luft bekommt. Für außen Ränder mit Tape abkleben, so lange mit abgerundetem Kunstoffspachtel abziehen bis es gut aussieht, dann Tape abziehen. Gute Ergebnise hab ich auch mit Latexhandschuhen (statt Spachtel) erzielt.

    Später wenn's durchgetrocknet ist kommt das Tape wieder hin und ich mal die Klebenähte in Fahrzeugfarbe an. Soll zwar UV-stabil sein, habe aber schon genug weggebröselte Fensterdichtungen gesehen...

    Hier die Bilder zeigen meine Freundin, wie sie da Lüftungsgitter für den Absorber reinklebt. Selbes Prinzip. Innen absolut verschwenderisch reingebatzelt, außen mehr für die Optik und die Redundanz eine dünne Naht gesetzt und angemalt. Für mein Auto (das ein Gebrauchsgegenstand und eh nie gewaschen/gepflegt ist) ist das optisch allemal ausreichend.

    Bilder

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  • Bestimmungen fuer Sitzplatze&Sicherheitsgurte im Womo

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 15:32
    Zitat von jguenth


    Hm, ich glaub ich schau mir deinen Ausbau-Thread nochmal genauer an. Du hast tatsächlich noch eine Nasszelle reinbekommen? Ich bin dann einfach auf Außendusche umgeschwenkt. Zu kalt zum draußen duschen -> zu kalt zum Surfen -> nicht mit dem Bus dort :wink:

    Ich glaube die ganz grobe Raumaufteilung hast hier ja schon gesehen. Dabei ist es auch bei der genaueren Planung mehr oder weniger geblieben. Vorteil meine Kajaks sind nur 2,20 oder so (Stummel zum freestylen) richtige müssen nach wie vor auf's Dach. Aber Deine Bretter sind ja wesentlich dünner als so ein Boot. Wieviele hast denn dabei? Vielleicht kannst die seitlich hochkant einschieben, dann musst gar nicht an der Höhe knausern.

    Außendusche ist fein wenn man out of nowhere ist. Ich penn aber halt sehr oft am Straßenrand mitten in der Stadt, z.B. wenn ich halt was getrunken habe. Da duschst nicht so gerne mal hinter zur Hecktür raus :D

    Dusche ist auch nur weil ich halt ne feste Freundin hab. Wenn ich mit Kumpels unterwegs bin kann ich da auch ne Woche drauf verzichten, bzw man springt halt mal schnell irgendwo in nen Bach und gut. 8)

    Aber wenn's jetzt richtung Raumaufteilung abschweift, spring doch schnell rüber in meinen Thread (siehe Signatur), das hat mit Sitzkonsolenbestimmungen ja nix mehr zu tun.

  • Bestimmungen fuer Sitzplatze&Sicherheitsgurte im Womo

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 12:25

    Oh, danke für diesen Hinweis, irgendwie kam mir das in der Tat alles etwas schlanker vor bei meinem jetzigen Modell. Ich dachte das läge evtl. an Gewichtsoptimierung beim Modellwechsel :oops:

  • Bestimmungen fuer Sitzplatze&Sicherheitsgurte im Womo

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 10:17

    Hm, ich hatte halt Deinen Beitrag so verstanden dass es laut Deinem Dekra-Mann ganz generell so nicht im Kastenwagen geht. Klar, wenn man den Ausbau nach Außenmaßen optimiert und dann die Bank irgendwo hinstellt, ist die Wahrscheinlichkeit gering dass man sie genau da auch wirklich fest bekommt. Und klar, an die Versteifungen zwischen den senkrechten Holmen brauchst nix festmachen, dazu ist das zu windig.

    Ich hätte so im Nachhinein eigentlich sehr gerne so eine fertige Sitzkonsole mit 3-Punktgurt, aber das passt mir halt überhaupt nicht in den Ausbau rein. Problem ist, dass ich auf jeden Fall von hinten Kajaks reinschieben können möcht, die brauchen schon mehr als die halbe Länge des Grundriss'. Aber die Sitzgruppe und Bett ist das einige andere, was keine Stehhöhe verlangt. Nasszelle und ne geräumige Küche müssen also vorne sein. Da bleibt nicht viel Toleranz in der Planung und die Sitzgruppe muss auf jeden Fall nach oben, mit genug Luft für die Kajaks drunter. Aber eine freitragende Sitzgruppe mit einer realistisch TÜV-abnehmbaren Sitzkonsole zu bauen halte ich nun für wirklich sehr schwierig. Das geht wahrscheinlich nur wenn man dann einen richtig massiven Rahmen über die ganze Breite macht, der dann außen ordentlich mit dem Fahrzeug-Rahmen verbunden ist. Jedenfalls nichts was ich mit meinen bescheidenen, holzorientierten Bastelfähigkeiten machen könnte.
    Außerdem muss ich auf jeden Fall quer Schlafen und die Sitzkonsole muss aber auch irgendwie als Dinette mit Tisch dienen. Das passt halt alles nicht zusammen.

    Ich werd zwei von meinen 4-5 Quersitzplätzen nach bestem Gewissen nach vorne abstützen und abpolstern, so dass bei Vollbremsung/Auffahrunfall hier ein verletzungsfreies Abbremsen der Passagiere möglich ist und zusätzlich für alle anderen Unfallarten Beckengurte befestigen, die dann das vom Sitz rutschen (in Sichtrichtung der Passagiere) verhindern. Ich lass mir dann auch nur diese zwei Sitzplätze eintragen, dann kommt man gar nicht erst in Versuchung ;)
    Für die paar Fahrten mit Hinten-Mitfahrern muss das reichen.

  • Bestimmungen fuer Sitzplatze&Sicherheitsgurte im Womo

    • mangiari
    • 5. Juni 2007 um 02:00

    Ist ja lustig dass die meinen man bekäme die Gurtbefestigung am Kastenwagen nicht fest. So ein Schwachsinn. Mein letzter Ausbau war ein ehemaliger Mehrsitzer, der erst nachträglich als LKW verwendet wurde. Da waren an den Streben "vom Hersteller vorgesehene" 3-Punkt-Gurtbefestigungen. Das waren ganz einfache Blechstücke (ok, vielleicht 3-5mm stark) die Diagonal einen Holmenkreuzungspunkt verbunden haben. Mit zwei Schweißnähten vielleicht so 6cm pro Seite. Nichts was man nicht auch selber hinbekommen könnte.

    Das ist halt schon ärgerlich, wenn man dann wegen Paragraphen einen Quersitz ohne Gurt eingetragen bekommt, aber keine geprüfte Sitzbank mit 3-Punkte-Gurt, nur weil der Prüfer nicht an eine mögliche Befestigung glaubt. Im Zweifelsfall hilft da wohl wieder vor allem von Stelle zu Stelle laufen, bis man einen findet, der einem das was man will (wenn's sinnvoll gemacht ist) abnimmt. :roll:

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 4. Juni 2007 um 06:50

    Wie gesagt, ich hatte ja auch kurz an eine Abdeckung gedacht, bin ich aber wieder von abgekommen. Besonders hoch hätte die eh nicht sein dürfen, weil ich hinten die orginal Dachständer-Konstruktion für größere Kajaks (die kleinen wohnen unter der Sitzgruppe) verwenden möchte, da ist nicht viel Luft zwischen Dach und Träger.

    Dann war ich mir auch nicht sicher ob so ein unterlüfteter Flügel nicht aerodynamisch ein Problem darstellt. Bin ja doch auch mal bissl flotter unterwegs. Und überall wo Luken und andere Dachinstallationen sind, hätte man ja wieder was aussparen müssen.

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 1. Juni 2007 um 12:24

    Hm ja :oops: der war schon bissl dick zum spritzen muss ich zugeben. Handelte sich ja auch um meinen Spielzeug-Acryl-Lack und wenn ich dem Wasser beigemischt habe, dann fängt der an zu schäumen, das war auch nicht das gewünscht Ergebnis.

    Wenn ich mir einen Auto-Lack auf Kunstkarz-Basis besorgt habe, werd ich dem Ding vielleicht nochmal ne Chance geben.

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 1. Juni 2007 um 12:08

    Ja das stimmt, sowas hab ich mir gekauft, aber ich war mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden. Die spritzt ungefähr so gut wie ne Kinderspritzpistole, ein feiner Farbnebel ist gar nicht einzustellen. Abgesehen davon dass man immer 100ml Farbe zusätzlich braucht, die das Gerät dann aber nicht mehr aus dem Vorratsbhälter raus bekommt, weil der unten so nen riesen Filter hat und dadurch nicht ganz bis zum Boden saugt. Und dann sammelt sich an der Düse immer ein Farbtropfen, der dann in regelmäßigen Abständen auf das Objekt platscht...

    Ich glaube ich könnte die Farbe mit dem Mund präziser spritzen :lol:
    Aber danke für die ganzen Tipps, ich denke ich geh da dann einfach mal ran, wird schon werden.

    Mit dem Spiritus, ich dachte mir halt, auf nem Auto hat man ja doch immer auch solchen Schmutz, der mit schleifen nicht richtig weggeht, z.B. so schmieriger Dieselstaub. den verschwischt man ja nur. Und mit Spiritus bekommt man die Oberfläche halt ganz gut entfettet.

    Ich hatte auch kurz mit dem Gedanken gespielt auf's Dach nochmal ne Schicht Isoliermaterial drauf zu packen und mit ner dünnen Siebdruckplatte abzuschliessen, aber das ist erstens sehr schwer, und wenn man dann da oben ne Undichtigkeit bekommt, läuft das alles unbemerkt mit Wasser voll und wird noch viel schwerer. Außerdem war ich mir nicht sicher was der TÜV davon hält, wenn ich ne Holzplatte auf mein Dach kleb. Für die Isolierung wär's natürlich besser.

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 1. Juni 2007 um 11:27

    Ja wie gesagt, spritzen geht nicht, dazu habe ich kein Werkzeug, oder meinst Du mit Sprühdose? Das ist doch auch schon wieder Pfusch ;)

    wie entferne ich den Schleifstaub denn am besten? Mit Wasser? Macht es Sinn das ganze auch noch mit Alkohol zu behandeln? So hab ich die meisten Flächen vorbehandelt auf die ich kleben musste. Allerdings greift der Alkohol (Spiritus) meinen Fahrzeuglack schon ein bisschen an. Ein einmaliges Wischen mit einem Stück Papiertuch lässt die Oberfläche schon matt wirken. Die Klebeergebnise waren auf Spiritus-gewischter Fläche aber immer sehr gut.

    Spricht was dagegen statt mit Schleifpapier mit so Moosgummi (oder Stahlwolle) zu arbeiten, wie man es auch verwendet um Kupferrohr in der Sanitärinstallation blank zu bekommen? Damit lässt es sich gut großflächig arbeiten und die Eindringtiefe ist nicht so hoch. Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass auch ein ganz vorsichtiges Anschleifen mit der Maschine an Kanten und Ecken immer sofort auf's Metall durchgeht.

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 1. Juni 2007 um 08:30

    Die Idee ohne Anschleifen war die, dass der Orginallack ja in Ordnung ist und einen Schutz vor Korrosion bildet. Noch dazu ist der Ducato ja verzinkt und wenn ich da herumschleife kommt man an einzelnen Stellen ja mal schnell auf's Metall, dann ist der gute Korrosionsschutz dahin. Und dass meine Lackierungen immer Pfusch sind ist eh klar :D
    Runter muss der Lack nicht mehr, ich fahr die Karre bis sie auseinanderfällt, das habe ich bis jetzt mit allen meinen Autos so gemacht :lol:

    Nur wenn die (weiße) Farbe hier und da (z.B. nach Ast-Kontakt) bissl abblättert ist mir das egal. Wenn er dann aber überall zu rosten anfängt, weil ich den Orginallack demoliert habe wäre doof. Wie gesagt, ich möchte nur innerhalb der Dachträgerleisten "lackieren", da sieht man das wirklich nur wenn man erhöht steht, also von ner Brücke runter oder so. Das Dach ist irgendwelche 2,40 hoch und hat am Rand eine 2cm Kunstoffleiste, die man als Optik-Grenze verwenden kann.

    Also ihr meint einfach möglichst weißen Auto-Lack und drüber nochmal Klarlack? Rentiert das, wenn man eh nicht richtig lackiert, sondern nur rollt, oder ist der Klarlack dann Overkill? Ich hab früher immer aus Dosen gesprüht, an diesem Ausbau hab ich bis jetzt alles gerollt und war mit dem Ergebnis recht zufrieden. Da muss man dann auch nicht alles abdecken und hat ständig diesen Sprühnebel auf allem drauf.

    Könnt ihr irgendeinen konkreten Lack empfehlen? Vielleicht einfach irgendeinen Link zu einem Hersteller/Vertreiber?

    Und wenn ihr meint das geht nicht anders, wie bekomme ich das Dach angeschliffen, mit der Garantie nirgends tiefer als nur im Decklack zu kratzen? Womit würdet ihr das machen?

  • Dunkles Kastenwagen-Dach gegen Hitze hell streichen?

    • mangiari
    • 31. Mai 2007 um 21:28

    Leider hab ich in der Höhe nicht wirklich viel Spielraum und kann deshalb das Dach nur mit 3cm X-trem isolieren. Noch dazu handelt es sich um einen dunkelblauen Kastenwagen. 1,5cm X-trem ist zwischen den Holmen teilweise schon drin und das wird nach kurzer Sonneneinstrahlung ganz schön warm.

    Außen auf dem Dach verbrennt man sich die Finger. Der weiße VW des Hallenmitmieters nebenan wird nur etwas mehr als lauwarm.

    Ich mag zwar die dunkle Optik sehr gerne und da sieht man auch den Dreck nicht so 8) aber oben auf dem Dach, wo man's von unten eh nicht sieht, könnte ich mir eine weiße Bemalung gut vorstellen. Mit was würdet ihr das machen? Ich wollte den Orginallack dazu am liebsten nicht anschleifen, um da nichts zu riskieren. Wenn das dann an einzelnen Stellen nicht so hübsch wird ist egal, sieht ja keiner.

    Kennt jemand eigentlich so einen Lotus-Effekt-Lack (wie die Fasaden-Farbe hier)? Denn ich weiß schon, nach ein paar Monaten ist mein weißes Dach dann doch wieder braun und ich bin keiner, der sein Auto schrubbt. 8)

    Und wenn normaler Lack dann was für einer? Reinweiß-hochglänzend? Evtl. ist ja ein dreckiger hochglanzlack immer noch besser was die Reflektion angeht, als ein sauberer Micro-Silikon-Lack?

  • Belastbare Oberfläche für Garage

    • mangiari
    • 31. Mai 2007 um 21:10

    Hm, ich glaube das PU-Zeugs gefällt mir ganz gut, ich hatte nicht gedacht dass man an sowas so einfach ran kommt und es so problemlos verarbeiten kann. Ich werde an dieser Stelle davon berichten, wenn's soweit ist.

    Ein bissl dünnflüssigen Epoxy könnte ich trotzdem brauchen, für pressfreie Holzverleimungen. Ich hab da zum Teil Stellen wo ich mit mehreren gebogenen Schichten 4mm Multiplex arbeiten möchte und da kann ich zum Teil die Teile nur abstützen aber nicht ordentlich verpressen. Ich dachte mir da wäre Epoxy ne ganz gute Wahl, der zieht schön rein.

    Aber das wird erst in ein paar Wochen aktuell. Ich muss mal den Lieferanten fragen ob der Härter auch temperaturempfindlich ist, der sieht noch gut aus. Und dann würde ich halt nochmal Harz nachbestellen, wenn ich noch den Härter hab.

    Um für ein paar Bastelsachen in der Weltgeschichte rumzufahren fehlt mir gerade die Zeit 8) (war schon länger nimmer in Kempten), aber vielen Dank auf jeden Fall für das großzügige Angebot

  • Dachhaube

    • mangiari
    • 31. Mai 2007 um 20:52

    Und hier noch ein Praxistipp für alle Dachhauben-auf-Kastenwagen-Installierer:

    Oft ist der Auslöser für undichte Dachhauben eine Belastung der Dachfläche neben der Haube. Wenn man mit schwerem Dachgepäck hantiert, oder ähnliches, muss man schnell mal einen Ausgleichsschritt machen und schwups, schon ist man auf das Blech zwischen den Holmen gestiegen und die Dichtung löst sich von der Dachhaube, da auch die Verbindung mit dem Kunstoff nicht so gut hält wie auf dem lackierten Metall. Kenne mehrere so Fälle.

    Um dies zu vermeiden habe ich die beiden nächstgelegenen Holme (auf denen man problemlos herumspazieren kann) noch mit 2mm starken Alu Winkelprofilen verbunden. Somit ist die mögliche Durchbiegung schon sehr stark reduziert. Ach ja, und nie mit dem Kleber sparen :lol:

    Bilder

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  • Nasszelle/Dusche bauen, aber aus was?

    • mangiari
    • 30. Mai 2007 um 16:35

    Weiter oben in diesem Thread seht ihr ja die Pläne für meine Duschwanne. Das sind so Siebdruckplatten die in der Mitte auf einer kleinen Siebdruckplatte eingelassen sind und am Rand abgestützt werden. Zusätzlich sind dann unter den Kanten noch so dreieckige Siebdruckstege, damit das ganze stabil wird. Das muss so steil sein, weil ich oft völlig schief stehe und dann das Wasser trotzdem im Tank haben will und nicht in der anderen Ecke der Nasszelle.

    Unter den Platten laufen außen an den Wänden entlang verschiedene Leitungen. Ne Gasleitung für in die Küche, die 2 Kupferleitungen vom Kühler und nen Haufen Kabelbaum. Ich hab das ganze natürlich toll befestigt und getrennt und alles, ich hab jetzt nur Bedenken ob ich das ganze lieber 100% wasserdicht aber nie wieder vernünftig zu öffnen verbaue, also die Platten mit großzügig Montagekleber reinsetz, der nicht nur abdichtet sondern auch endgültig fixiert, so dass da durch Durchbiegung keine Undichtigkeit entstehen kann. Aber wenn dann eine Verlötung am Kupferrohr undicht wird (z.B. über die Jahre durch die Vibrationen) dann hab ich ein Problem. Muss dann alles aufsägen und so.

    Alternativ kann ich die ganze Wanne selbsttragend machen und rundrum auf Gummidichtungen setzen und nur mit Schrauben fixieren. Aber dann hab ich durch die Schrauben und die Gummidichtung potentielle Stellen für Wassereinbruch nach unten. Was würdet ihr machen?

  • Dachhaube

    • mangiari
    • 30. Mai 2007 um 16:17

    Wie gesagt, die Vorstellung für Licht von oben selbst tagsüber elektrisches Licht zu benötigen ist einfach unglaublich. Ich finde es auch viel einfacher Dachluken dicht einzubauen als Fenster. Denn auf dem Dach sieht's keiner, da kann ich riesige fette Montagekleber Sauerreien veranstalten. An den Fenstern soll das hübsch sein und dann spart man gerne ein wenig...

  • Belastbare Oberfläche für Garage

    • mangiari
    • 30. Mai 2007 um 14:51

    Danke erstmal für die Infos.

    Der Gedanke mit der Siebdruckplatte war eben genau eine saubere Oberfläche zu bekommen, auf der ich auch ein ansehliches Ergebnis mit der PU-Pampe erreiche. Die Platte ist wirklich nicht mehr schön, da sind zum Teil auch Löcher von dem Handwerkerregal drin, was da vorher drauf stand. Ich dachte mir ich ignorier den Zustand einfach und mach oben drüber dicht, die Platte abzuschleifen und sauber zu versiegeln ist ja doch ganz schön aufwändig, dafür dass von oben (wegen Siebdruck und Beschichtung) eh nichts kommen wird.
    Ich denke da kann leider aber durchaus auch von unten Wasser an die Holzplatte kommen, denn ein Kastenwagen ist ja keine Sandwichkabine. Die Bleche sind überall nur gepunktet und wenn da irgendwo Kondenswasser unterwegs ist, findet das je nach Fahrzeugneigung die unmöglichsten Wege. Ich hoffe natürlich dass das meiste einfach wieder unten aus dem Rahmen raus fließt (drum hab ich die Holme und Verbindungen offen gelassen und mit Holraumwachs gefüllt) aber das ein oder andere dürfte sich durchaus auch in die Blechwanne verlaufen und dort die doofe Holzplatte vorfinden. Ich hoffe halt dass das in sagen wir 10 oder 12 Jahren nicht auf die ganze Fläche wegmodert. Ein paar Zentimeter kann die 4mm Siebdruckplatte problemlos überbrücken. Andere legen ihre Bodenplatte ja auch auf X-trem, das ist auch nicht tragfähiger als vermodertes Holz ;)

    Ich dachte eine flächige Verklebung mit ca. 2qm Verklebungsfläche sollte ja wohl auch auf suboptimalem Untergrund halten, und die Siebdruckplatte wird sauber eingepasst und am Rand mit dem Blech verklebt, die kann dann eh nicht weg.

    Meinst in dem Fall ist es ok, einfachen Dispersions-Boden-Belag-Kleber direkt auf die unbehandelte Holzplatte zu verwenden? Die Siebdruckplatte kommt nur hinten (wo nicht isoliert ist) direkt auf die Holzplatte, im Wohnbereich wird nochmal mit Leisten ausgefacht und 1,5cm Xtrem aufgefüllt und darüber ne Siebdruckplatte, dann Linoleum. Ich weiß, 1,5cm ist nicht die Welt, aber die Holzplatte und das Siebdruck isolieren ja auch noch. Mehr Platz ist leider nicht (die Isolierung an der Decke hat höhere Prio und ich brauch die Stehhöhe).
    Außerdem kommt im Winter eh noch Teppich für warme Füße drüber.
    Und ich hab mehr Angst vor der Hitze im Sommer (die kommt ja hauptsächlich von oben) als vor der Kälte im Winter. Hab im letzten Bus (der nur teilweise isoliert war) im Winter nie geheizt und nie gefroren. Man hat ja nen Expeditionsschlafsack... :D

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