Beiträge von Manfred

    Die Tage steig ich aus der S-Bahn und da stand er. Der neue Sprinter. Drei Fotos konnte ich machen und Steine als Referenz für den Radstand neben die Räder legen. Dann düste er davon.
    Scheiben sind plan eingeklebt wie beim neuen Ford Transit.
    Radstand 4,5 m
    Laderaumlänge 5,0 m
    Legt mich nicht auf den Zentimeter fest. Ich mußte mir erst einen Meterstab besorgen und habe dann die Steinchen vermessen, weil der Fahrer mittlerweile das Weite gesucht hatte.


    Manfred

    Hallo Christel,


    mach die nicht so viel Gedanken darüber. Euer Fahrzeug ist in Breite und Länge nicht viel anders wie die üblichen 3,5 Tonner. Nur Insider sehen an der Typenbezeichnung des Sprinters und den Zwillingsreifen den Unterschied. Im Gegensatz zu den sogenannten 3,5 Tonner fahrt ihr auf der legalen Seite, denn die meisten von diesen (im Vergleich zu eurer Größe) sind schon überladen, wenn der Beifahrer einsteigt. Außerdem: Wo ein 3,5 er hinfährt, kommt ihr genauso gut hin. Die meisten Durchfahrtsbeschränkungen sind doch mit "Anlieger frei"-Schildern versehen und damit für einen Touristen zu gut wie nicht vorhanden. Übrigens waren das früher die 2,8t-Schilder, im zuge der EG eben angepasst. Wenn ein "echtes" 3,5 t-Verbot besteht, dann würde ich auch nicht mit einem 3 Tonner und einer Breite größer 2m reinfahren, denn diese Schilder stehen meist wegen mangelnder Durchfahrtsbreite und Höhe. Dies gilt auch insbesondere im Ausland z.B. Frankreich. Zum Parken: Meistens sind alle Boxen zu kurz. Rückwärts parken und den Überhang über die Grasfläche oder ähnliches schieben, dann schaut die Schnauze nicht mehr in die Fahrbahn.
    Aus Haftungsgründungen würde ich einzig auf die Kenntlichmachung zu Nachtzeiten achten, insbesondere bei geringer Straßenbeleuchtung.
    Und nicht über kleine Brücken fahren, die für euer Gewicht gesperrt sind.
    Bei einer Anzeige kann eine Statiküberprüfung richtig ins Geld gehen, das Bußgeld nicht.
    An sich wollte ich sagen. Die echten Probleme fangen bei den 7,5 Tonner an wie z.B. Clou Liner, aber das könnt ihr ja auf euren Reisen "bewundern".


    Bon route
    Manfred

    Wenn dein Gerät aussieht wie ein Dimmer, gibt es zwei Möglichkeiten der Strombegrenzung:
    1. durch Phasenanschnittsteuerung
    2. durch Periodengruppensteuerung
    Im 2. Fall behält der Verbraucherstrom die Form der Ausgangsspannung des Wandlers und es entstehen keine störenden Oberwellen.
    Im 1. Fall, der wahrscheinlicher ist, wird die Form der Ausgangsspannung wesentlich verändert, weil während des Spannungsanstieges einer Halbwelle der Stromfluß zum Verbraucher unterbrochen wird.
    Wie das genau aussieht bei dir, kann man nur auf einem Oszilloskop sehen. Vielleicht kennst du jemand mit so einem Teil.
    Des weiteren: Die meisten "Dimmer" brauchen für die richtige Funktion eine Mindestlast.
    Vorsicht. Auch ohmsche Verbraucher hönnen gefährdet sein, wenn sie eine elektronische Regelung enthalten.
    Nochmals zur Erklärung (stark vereinfacht):
    Eine Wechselspannung besteht aus positiven und negativen Halbwellen. Die Dauer von zwei Halbwellen nennt man Periodendauer, die Anzahl der Perioden ergibt die Frequenz (Lichtnetz: 50 Hz entsprechen 50 Perioden pro Sekunde).
    Während einer Periode erreicht die Spannung zweimal ihren "Nullwert" und zweimal ihr Maximum. Bei unserem Stromnetz von 230 Volt beträgt dieses Maximum ungefähr 300 Volt. Die 230 Volt sind also ein gemittelter Wert über die Dauer einer Periode.
    Bei einem Dimmer werden die Halbwellen nur teilweise zum Verbraucher durchgelassen. Damit sinkt dieser gemittelte Wert am Verbraucher und es fließt dadurch ein geringerer Strom.
    Im Fall 2 werden die Halbwellen nicht verändert, sondern gruppenweise zum Verbraucher durchgelassen. Über mehrer Perioden gesehen ergibt das auch einen niedrigen Mittelwert.


    Gruß Manfred

    Ohne den Strombegrenzer gesehen zu haben, ist eine Antwort ansich nicht möglich, da es mehrere Verfahren gibt.
    Eine Strombegrenzung in einem Wechselstromkreis ohne Beeinflussung der Hüllkurve ist steuerungstechnisch aufwendig und teuer. Ich denke deshalb, dass der vorhandene Strombegrenzer einfach gehalten ist und im Prinzip arbeitet wie ein Dimmer, nur dass hier die Ansteuerung über den Vergleich des eingestellten maximalen Ausgangsstrom mit dem tatsächlichen Strom erfolgt.
    Diese Steuerungen kann man für Rechteckspannungen bauen, die meisten sind aber für sinusähnliche Spannungen ausgelegt.
    Viel wichtiger ist die verwendeten Verbraucher, Es ist ein Unterschied, ob man einen Fön betreibt oder eine Trennscheibe o.ä. Elektronische Geräte insbesondere die mit Schaltnetzteilen sind erheblich gefährdet, insbesondere bei einsetzender Strombegrenzung.
    Mich machen die 2500 Watt stutzig. Diese aus Batterien sauber und dauerlastfest zur Verfügung zu stellen, bedarf einiger Kenntnis und Aufwandes. Bei falscher Montage ist das Reisemobil schnell abgefackelt.


    Gruß Manfred

    Hallo Hardle,


    beim Leerkabinentreffen hast Du von deiner Suche nach Hebemechanismen erzählt.
    In den Niederlanden stellt eine Firma Antriebe für Slideouts bei Wohnmobilen und Nutzfahrzeugen her. Letztes Jahr war die Firma auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf, verkauft aber nicht an Privatleute.


    Anschrift:
    caralu bv
    Postbus 37
    NL-5680 AA Best


    Internet: http://www.caralu.nl


    Gruß
    Manfred

    Beim Leerkabinentreffen in Bodenheim wurde auch das Laden von Batterien diskutiert. Etwas unklar blieb die Bedeutung der "Kürzel" in den Lade kennlinien.
    Hier die Aufklärung an ein paar Beispielen:


    Kennlinie IUoU:


    I= laden mit konstantem Strom
    U = laden bei konstanter Spannung
    o = umschalten in eine andere Ladekennlinie
    U = weiterladen mit einer anderen Spannung


    Kennlinie IoU:


    Erklärung wie zuvor



    Kennlinie Wae:


    W = laden mit abnehmenden Strom
    a = selbstständige Abschaltung
    e = elektronisch geregelt



    Kennlinie WoU:


    laden mit abnehmenden(fallenden) Strom und Umschaltung auf Ladung mit Konstantspannung



    Anmerkung :
    Die beiden ersten Kennlinien sind gut geeignet für Gel-Batterien.



    Gruß und einen guten Sommer


    Manfred