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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. dj

Beiträge von dj

  • Verklebung unterschiedlicher Materialien

    • dj
    • 13. Juli 2003 um 23:44

    Hallo Urologe,
    Eine derartige Verbindung, wie von Dir beschrieben, hatte ich ursprünglich für mich ausgedacht, als ich noch von Sandwichplatten aus Wasserfestem Sperrholz ausgegangen war mit umlaufendem Rahmen. Der Holz-Rahmen hätte bei der Verbindung alle Kräfte aufgenommen.

    Ansich ist eine möglichst große Klebefläche positiv. Aber was nützt die große Klebefläche wenn der PU-Schaum nicht in der Lage ist bspw. Scherkräfte zu halten, sondern abreißt.
    Ich denke, daß die wichtige Klebung nicht beim Kernmaterial stattfindet. laß mich aber gerne eines besseren belehren.

    In dem Zusammenhang eine Frage an alle.
    Macht es Sinn, die Verbindungswinkel mit einem deutlich dickeren Material zu kleben als der Sandwichwand oder ist da eher die Größe der Verklebungsfläche maßgebend?

    Gruß Dieter

  • Verklebung unterschiedlicher Materialien

    • dj
    • 13. Juli 2003 um 21:41

    mit ein paar Infos zum Kleben und versch. Ausdehnungsvarianten

    Gruß Dieter

    http://www.c-kroeger.de/Homepage/html/german/schich.htm

  • Verklebung unterschiedlicher Materialien

    • dj
    • 13. Juli 2003 um 15:14

    Hallo Urologe,
    weitere Tips hab ich nicht auf Lager, es waren einfach nur ein paar Gedanken zu Klebern, Spannungen und wohin das führen könnte.

    In dem Zusammenhang sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß die Dicke und Güte der Isolierung ebenfalls zu Spannungen zwischen Innen-und Außenschale führt.
    Von daher könnte dick und gute Isolierung ggf. nur 2.Wahl sein hinter dünn und wenig gut isoliert, zumindest in Bezug auf GFK und Alu, bei Stahl und Holz wäre es nicht so entscheidend.

    Beispiel: homogene GfK-Sandwichplatte mit 45mm Isokern.
    und ggf. etwas dunklerem Lack:
    Dann im Sommer auf dem Dach = Außenhaut ggf. 80 Grad
    Innen mit Klimaanlage 22 Grad
    Die Außenhaut wäre dann bei einer Länge von 6m (Dach) bis zu 15mm länger als die Innenlage. Wenn das keine Wölbung bringt? oder ggf. Abriß der Iso-Verklebung auf einer der beiden Seiten?
    Durch flexible Kleber könnte man einen Teil abfangen (sofern dicke Klebeschichten verwendet werden - aber extrem teuer)
    Je dicker die Isolierung um so wahrscheinlicher wären die Spannungen.

    Wie sich das in Deinem Fall mit Karbon und GFK verhält kann ich leider nicht beurteilen.

    Gruß Dieter

  • Verklebung unterschiedlicher Materialien

    • dj
    • 12. Juli 2003 um 17:07

    Bei Sikaflex gibt es eine Tabelle über unterschiedlichste temperaturabhängige Ausdehnungen, die man besonders beim Verkleben der Unterschiedlichen Materialien berücksichtigen sollte:

    Beispiel: Holz verklebt mit GfK
    bei einer Länge von 2 m und einer Temperaturdifferenz von 60 Grad kann der Unterschied bis zu 5,6mm betragen.
    Bei der Holz/Alu-Verklebung liegt der max. Längenunterschied bei 2,5 mm.

    Was passiert z.B. bei einer GFK-Kabine, wenn die Platten und die Winkel unterschiedlich starke Glasmatten beinhalten:
    Je höher der Glasgehalt, umso niedriger die Ausdehnung.
    Es kann zu Rissen kommen.
    Minderwertiger GFK würde sich stärker ausdehnen als hochwertiger. Bei Sandwichbauweise haben wir bei der Außenhülle entspr. Temperaturschwankungen im Verhältnis zur Innenhaut. Wir hätten in dem Fall ein Senken und Wölben der Wandflächen je nach Temperatur.
    In Alu-Sandwichbauweise wäre der Effekt kleiner und bei Playwood kaum noch wahrnehmbar.
    Durch reflektierende Anstriche ließe sich das Phänomen abmildern.

    oder nehmen wir die beliebten Acrylglasscheiben, die fast die 10fache Wärmereaktion zu Normalglas haben.

    Aufgrund der versch. Längenausdehnungen wurde mir schnell klar, daß sich feste Kleber verbieten. Es muß flexibel sein. und wenn ich auf einer Länge von ca. 4 m Stahl und Alu verklebe, dann muß meine Klebefläche so dick aufgetragen werden, daß der Kleber die unterschiedl. Längenausdehnung innerhalb seiner Reißdehnung verkraftet.

    Das waren jetzt nur ein paar Überlegungen rund um den Leerkabinenbau speziell Verklebung.

    Gruß Dieter

  • Selbstbau - MAN 8.153 ex-Post LKW

    • dj
    • 11. Juli 2003 um 00:14

    Hier ein Fahrzeug, z.B.

    http://de.mobile.de/SID1LN-xBMGA61…3152421&top=13&

    Gruß Dieter

  • Selbstbau - MAN 8.153 ex-Post LKW

    • dj
    • 11. Juli 2003 um 00:02

    Der Vario von DB ist m.Wissens der leichteste 7,5 toer (höchste Zuladung).
    Bei dem Typ kannst Du ca. 500-1000 kg mehr Einbauten vornehmen als beim Atego oder MAN.

    Hier noch meine Gewichtskalkulation als Beispielrechnung. Bei Dir sieht das dann natürlich anders aus.

    http://www.pader-online.de/jurgelucks/bil…sberechnung.gif

    Der leichteste Kofferaufbau dürfte Glasfaser-Sandwich sein, gefolgt von Alu-Sandwich. Playwood-Sandwich ist schwerer.

    PS: der DB Vario wird sehr oft als Kühl-Koffer angeboten.

    Gruß Dieter

  • Preise von Leerkabinen

    • dj
    • 10. Juli 2003 um 18:13

    Hallo Foris,
    Falls es jemanden interessiert gebe ich hier einmal meine pers. Rechnung zum Bau der Leerkabine weiter:
    Ich muß voranstellen, daß eine ausreichend dimensionierte Halle zur unbegrenzten Nutzung zur Verfügung steht, genauso wie Werkzeuge.

    Zur Orientierung hier noch einmal kurz mein Projekt:
    http://www.pader-online.de/jurgelucks/bil…sberechnung.gif

    Die Leerkabine wird 6,60m lang, 2,40 m hoch und 2,45 m breit.
    Länge incl.Alkoven, der ca. 2,6 m lang ist.
    Die Leerkabine wird auf dem inzwischen erstellten Zwischenrahmen (pendelnd gelagert) aus verzinktem Stahl verklebt und verschraubt.
    Der Boden wird aus Playwood, Schaum, Playwood erstellt (bekommt später noch einen wasserfesten Boden als Wanne).
    Die Wände aus (von außen nach innen) Alu, lackiert, 1,2mm, 35mm Schaum, Alu 0,8mm, lackiert.
    Verbindungen allesamt aus Alu-Winkeln, sowie gekanteten Alublechen in den Materialstärken von 2-5mm, je nach Erfordernis. Es sind jeweils Winkel innen und außen vorgesehen. Die Aluwinkel/Bleche werden geklebt und teilweise genietet.
    Beim Kleber habe ich mich nach etlichem Hin und Her für einen einkomponentigen MS-Polymer-Kleber entschieden, den ich zuvor mit anderen Fabrikaten getestet hatte. Nachteil des 1-komponentigen Klebers ist sicherlich, daß man die Leerkabine nicht in einem Arbeitsgang aufgrund der sehr langsamen Durchhärtung des Klebers erstellen kann.
    Im Bereich der Stahl/Aluverklebung muß zudem noch die unterschiedliche Wärme-Ausdehnung durch relativ breite Klebestellen abgefedert werden.

    jetzt hierzu eine kleine Material-Kostenübersicht:
    Alle Preise ohne MWST

    Sandwichplatten wie beschrieben incl. Lackierung 3.500 E

    90 Kg Aluwinkel/Bleche in untersch.
    Querschnitten/Formen zum Durchschnittspreis von
    3 Euro/kg (davon ca. 15% Verschnitt) 270 E

    ca. 17qm Netto-Klebefläche für Aluschienen,Profile, etc.
    im Mittel 3mm-Klebestärke (von 2-8mm) 1.200 E

    Playwoodplatten mit Isolierung als Boden 300 E

    versch. Kleinmaterialien, Nieten, Schrauben 100 E

    Summe Material 5.370 E

    Lohnkosten:
    Für den Zweck habe ich 3 Aushilfen als kurzfristig Beschäftigte
    vom Arbeitsamt eingestellt (keine Sozialabgaben) mit Fachrichtung
    Tischler/Metallbauer
    aufgrund des 1-Komponentenklebers erhöhter Zeitaufwand, da nicht in einem Arbeitsgang gefertigt werden kann.
    geschätzt: ca. 80 Arbeitsstunden a 10 E = 800 E

    Gesamtkosten ohne Fenster /Durchdringungen ca 6.200 E

    Das ganze wäre bedeutend billiger, wenn ich aufgrund des Allrads und des extrem langen Alkovens nicht entspr. Verstärkungen vorgesehen hätte. Ohne Alkoven wäre auch die Arbeitszeit bedeutend niedriger. Inwieweit ich mit den Zeiten hinkomme, werde ich in ein paar Wochen wissen. Aber selbst wenn wir die doppelte Zeit brauchen sollten, ändert sich wenig an der Gesamtmasse.

    Fenster habe ich zwischenzeitlich aus 2. Hand günstig gekauft, z.T. Ebay, z.T. andere Quellen, das wird aber kaum ein Problem darstellen. Die Platten machen einen sehr guten stabilen Eindruck.

    Damit wird wahrscheinlich die Energieversorgung das teuerste bei meinem Wagen.

    Gruß Dieter

  • Preise von Leerkabinen

    • dj
    • 9. Juli 2003 um 20:33

    Gerade habe ich die obigen Beiträge überflogen und auch erstmalig gelesen.
    Ich denke, ich bin zum Teil der Dieter, von dem da gesprochen wird.
    Aber zur Klarstellung:
    Ich bin nicht derjenige mit den Connections nach China. Das war jemand anderes.
    Ich hatte nur Angebote die zwischen 25-40 Euro/qm lagen, allerdings GfK oder Playwood.

    Zwischenzeitlich habe ich für mich pers. gekauft, allerdings zu einem höheren Preis bei 60 Euro, 1,2mm Alu, 35mm Schaum, 0,8mm Alu, Platten sind fertig lackiert, auf Maß rechtwinklig geschnitten. Alles + MWST. Die Platten wurden von uns abgeholt, da nicht so weit von uns entfernt.

    Es gibt in Italien Platten für ca. 45 Euro, + Fracht, lohnt aber nur bei einer Sammelbestellung. Da müßte ich aber noch einmal einen Bekannten fragen, der für sich eine größere Menge besorgt hatte.

    Und auf die günstigen Preise aus China hatte ich ebenso gewartet wie Ihr. Nur mußte ich langsam handeln.


    Gruß Dieter

    PS. meine Tel-Nr. und Email-Addresse hat Wolfgang natürlich wg. Logo Forum

  • Gibt es etwas besseres wie Skaflex 260?

    • dj
    • 10. Juni 2003 um 10:40

    ein MS-Polymer-Kleber, der lt. Hersteller ohne Primer mit einem sehr breiten Haftspektrum auskommt.
    Bislang habe ich mit einer Probekartusche ein paar Versuche unternommen und bin ganz zufrieden.
    getestet habe ich das Verkleben folgender Materialien (alle ohne Vorbehandlung)
    Alu, Alu lackiert, Stahl gestrahlt, Stahl feuerverzinkt, Edelstahl, Holz, Siebdruckplatte, Stahl lackiert, Stein,

    Das Zeug ist hart-elastisch mit guter Anfangshaftung, soll sehr gute Dicht-Eigenschaften haben, sowie hohe Reiß-Zugfestigkeit ähnlich Sika 260.
    Preis ca. 11-12 Euro/Kartusche 310ml + MWST.

    Hat jemand Erfahrung mit derartigen Klebern auf Basis MS-Polymere ?

    Gruß Dieter

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