In der Regel sieht das so aus, dass der Dachausschnitt entweder durch einen Rahmen verstärkt werden muss oder jeder Spriegel, der entnommen wird, oben entlang der Hochdachform nachgebaut werden muss, inklusive Knotenblechen am Anbaupunkt an der Karosserie und evtl. Verstrebungen zwischen den Spriegeln. Wenn du da an einen pingeligen Prüfer kommst, kann das zu einem "Riesenspaß" ausarten.
War bei meinem alten Mercedes T1 so. Ich hatte von einem Campinghändler vor Ort ein gnadenlos günstiges Angebot zum Aufbau eines Hochdaches. In der Jugend mit wenig Geld habe ich dankend zugeschlagen. Der hatte einfach das Dach ab der B-Säule abgesäbelt und das Hochdach draufgeklebt und verschraubt. Der Prüfer vom TÜV, der das eintragen sollte, hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und wollte mich nicht mehr vom Hof fahren lassen. "Die Kiste klappt dir zusammen, wenn du so weiterfährst. Da müssen die Spriegel ersetzt werden, die rausgeschnitten wurden." Er hat mir anhand der Aufbaurichtlinien von Mercedes erklärt, was ich machen lassen muss und mich dann nach viel Überredungskunst doch wieder in die Werkstatt ziehen lassen. Aber die schlafenden Hunde waren geweckt. Ich bin noch 3 oder 4 mal zwischen TÜV und Händler gependelt, bis ich das Dach eingetragen bekam.
Insofern ist es wichtig, im Vorfeld mit dem Prüfer, der das abnehmen soll (Namen merken!
) genau abzuklären, was möglich und nötig ist, wenn man so einen Eingriff vornehmen will.
Wegen des Daches selbst glaube ich mich zu erinnern, dass Reimo in früheren Jahren mal empfohlen hat, mit seinem Auto vorbeizukommen. Dann könnte man das eine oder andere Dach mal drauflegen und sehen, was mit ein wenig Anpassung montierbar ist.
Gruß
Herby