Hallo Oeflingerdodge,
hast du auch einen Namen, den man nicht nur mit Copy und Paste in die Anrede kriegt?
Der Alkoven...
der Längsalkoven ist vom Schlafen her sicher dann angenehmer, wenn man mit dem Kopf in der Spitze schlafen kann, sprich dort die Kopffreiheit durch keine Schräge eingeengt wird. Wir hatten in diversen Kastenwägen Längsbetten im Dach, in denen man nach dem Einsteigen "wenden" musste, damit der Kopf zur Einsteigeseite zeigte. Damit war der Vorteil des "Nicht übereinander steigen müssen" dahin. Im Gegenteil: Das empfanden wir schlimmer als das "Übereinander steigen müssen" unseren momentanen Querschläfer-Alkoven.
Beim Querschläfer muss, wie schon richtig erkannt, der Hintere über den Vorderen darübersteigen, wenn er nachts mal raus muss. In jungen Jahren sicher kein Problem. Mit zunehmenden Alter kann das beschwerlicher werden. Eure Altersklasse und Fitness kenne ich nicht, das müsst ihr selbst abschätzen.
Unabhängig von der Liegeanordnung:
Viel Höhe über der Matratze schafft nicht nur Platz für "nächtliche Turnübungen", sondern bringt auch ein besseres Klima.
Zwischen unseren früheren Kastenwagen und unserem jetzigen luftigen Alkoven liegen da Welten!
Wie Krabbe schon geschrieben hat, an beiden Seiten des Alkovens ein Fenster zum Querlüften bringt in heißen Sommernächten viel. Haben wir auch in unserem Querschläfer so verbaut (Kopf- und Fußende).
Eine Dachluke in der Nähe zum Alkoven bringt noch einen zusätzlichen Kamineffekt. Ich habe direkt neben dem Alkoven die Küche und deshalb da eine Dachluke mit Ventilator platziert. Der Ventilator dient als Dunstabzugshaube und bringt in stickigen Nächten, wo sich kein Lüftchen regt, Erleichterung.
So, das waren meine Erfahrungen in Sachen "Schlafen im Oberstübchen".
Gruß
Herby