Danke für den tollen Bericht!
Ich bin gespannt auf die weiteren Testfahrten, die du noch gerne machen würdest. Es ist sicher interessant, verschiedene Fahrzeugtests "aus einer Hand" zu lesen. Das macht eine Vergleichbarkeit leichter.
Gruß
Herby
Danke für den tollen Bericht!
Ich bin gespannt auf die weiteren Testfahrten, die du noch gerne machen würdest. Es ist sicher interessant, verschiedene Fahrzeugtests "aus einer Hand" zu lesen. Das macht eine Vergleichbarkeit leichter.
Gruß
Herby
Zitat von VWBusmanhier mal einen Crashtest von Mitsubishi.
Genau den hatte ich gesehen. Da wird dem Fahrzeug die maximal mögliche Aufschlagfläche zur Verfügung gestellt. Da kann sich die Aufprallenergie wunderbar auf die ganze Frontfläche von der Stoßstange bis zur Dachoberkante über die komplette Fahrzeugbreite verteilen. Ein in der Realität eher seltenes Unfallszenario. Und über die Aufprallgeschwindigkeit erfährt man auch nichts.
Crashtests nach Euro-NCAP haben "etwas schärfere" Rahmenbedingungen.
Gruß
Herby
Zitat von PiccoEin Jaguar E-Type hat auch eine lange Schnautze, trotzdem bin ich mir sicher dass aktuelle Autos mit halb so langer Motorhaube im Crashfal für die Insassen besser abschneiden.
Hallo Picco
dabei wir wären wieder einem Fahrzeug, das seit 55 Jahren auf dem Markt ist.
Ich denke, die Problematik mit diesen Frontlenkern ist, dass man keine Crashtests findet, die vergleichbar sind mit den europäischen Standard-Tests für PKW/Kastenwagen. Von daher können wir über die Vergleichbarkeit bis St. Nimmerlein diskutieren. Die Vergleiche werden Spekulation bleiben. Ein Video, in dem so ein Fahrzeug mit einer nicht feststellbaren Geschwindigkeit mit der gesamten Front gegen eine "Hauswand" fährt, ist schwer vergleichbar mit einem Offset-Crash mit definierten Randbedingungen (Geschwindigkeit, Barriere etc.), wie sie im PKW-Bereich durchgeführt werden.
Gruß
Herby,
der einen T5 fährt, der im Crash-Test nicht optimal abgeschnitten hat und seltsamerweise in den USA nie angeboten wurde! ![]()
Ach Thomas...
Kamikaze-Fahrer gibt es in Fahrzeugen aller Art!
Da ist jede Knautschzone für die Katz. Soweit gebe ich dir Recht!
Aber was hat das genau mit den (unterschiedlich aufgebauten) Sicherheitssystemen der hier verglichenen Fahrzeuge zu tun?
Inwieweit hilft das einem verantwortungsvollen Forumsmitglied weiter, wenn er ein gutes Konzept für sein Fahrzeug sucht?
Wollen wir doch nicht hoffen, dass wir im Fall der Fälle von einem Kamikaze-Fahrer abgeschossen werden! Wenn wir nur von diesem Worst Case Szenario ausgingen, dann bräuchten wir nicht mal Sicherheitsgurte.
ratlose Grüße
Herby
Zitat von cronoTEin separater Aufbau auf die Kabine halte ich für zu umständlich: Konstruktion, Handhabung, Isolierung, Abnahme etc. Zur Verstärkung der Alkoven-Seiten habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wird dies bei einer Alkovenlänge von ~190cm nötig? Ich ging davon aus, dass der Alkoven (oder Teile davon) auf die Kabine "aufgelegt" werden kann um ein Teil der Gewichte zu absorbieren - Funktioniert dies nicht??
Bei einem Alkoven mit 1,9m fehlt mir die Erfahrung, was Verstärkungen anbelangt. Das mit dem "Auflegen" kommt drauf an, wie du baust, und auf die Fahrzeugstruktur an.
Wenn du die Kabine nicht fest mit dem Fahrerhaus verbunden hast und einen weichen Rahmen der verwundungsfreudig ist, dann wird der Alkoven über dem Fahrerhaus schwanken. Also schwierig mit auflegen.
Wenn du die Kabine fest mit dem Fahrerhaus verbindest, bekommst du einen festen Verbund à la Kastenwagen. Da kann das Dach des Fahrerhauses eine Stützfunktion wahrnehmen. Allerdings kann es auch Spannungen im Fahrerhaus geben, wenn's dumm läuft. Das kann bis zu Rissen in der Windschutzscheibe oder im GFK gehen, wenn die (Verwindung-)Kräfte zu stark werden.
Gruß
Herby
Hallo Wiru,
das wäre natürlich eine Möglichkeit der Betrachtung...
...aber:
Ford versucht mit Macht in den Wohnmobilmarkt zu drängen.
Da werden spezielle Fahrgestelle gebaut mit Handbremse links und der Dachausschnitt wird für Alkoven vorbereitet, Um nur einige Features zu nennen, die man den Wohnmobilherstellern andient. Glaubt wirklich irgendjemand, dass diese Fahrzeuge zu 80% Leerfahrten haben? Selbst Ford kann doch nicht so blauäugig sein.
Auch Kastenwägen werden nicht geschont. Ich glaube nicht, dass die Kurierfahrer die meiste Zeit leer herumfahren. Mit Leerfahrten ist kein Geld verdient!
Auf der anderen Seite schauen wir doch mal, was Ford selbst für den Freizeitsektor auf den Markt wirft:
Der aktuelle Nugget wiegt mit Hochdach 2.580kg und hat ein zulässiges Gesamtgewicht 3.100 kg. Und das bei 5 Sitzplätzen! Da 5 Personen und ein wenig Urlaubsgerödel rein, dann bist du am Anschlag! Selbst wenn du das Teil "nur" als PKW im alltags nutzt, bist du ständig ziemlich nahe am Limit. Das ist das offizielle Ford-Konzept! Also bauen die in letzter Konsequenz selber Fahrzeuge, für deren Nutzungsprofil der Motor nach eigenen Angaben nicht ausgelegt ist.
Ich bleibe dabei:
Bei dem Motor ist der Wurm drin! Der ist nicht dafür geeignet, wofür er verkauft wird!
Gruß
Herby
Die harte Fahrgastzelle ist das eine. So können Verformungen derselben verhindert werden und der (Über-)Lebensraum bleibt erhalten. Wenn das alles wäre, würden wir Panzer bauen, die überhaupt nicht nachgeben und gut wär's. Aber die kinetische Aufprallenergie soll ja auch schonend abgebaut werden, um die Körper der Unfallopfer möglichst wenig zu belasten. Diese Aufgabe übernehmen Knautschzonen, Sicherheitsgurte und Airbags. Und gerade bei der Knautschzone vermute ich bei den kleinen Frontlenkern Defizite. Nicht umsonst sind die Frontlenker bei den in Europa vertrieben Kastenwagentypen rar geworden. Das Verkehrsgewusel und die Parksituation ist mit Sicherheit nicht entspannter geworden, so dass man die größeren Transporter mit "Überlänge" gegenüber den PKWs besser fahren und parken könnte. Aber trotzdem bauen die Autohersteller immer längere Schnauzen vorne dran. Ja sind die alle doof? Oder steckt da was anderes dahinter?
Die Anforderungen der Typzulassung kann man so la la bestehen oder auf hohem Niveau.
Gruß
Herby
Zitat von Rolf1Hallo,
es ist schon interessant, mal etwas über diehttp://tats%c3%a4chlichen Preise der verschiedenen Konkurrenten zu erfahren...
Als Tip für ein Angebot kann ich noch die Kabinenbauer empfehlen, wenn man eh eine Kabine bauen lässt. Bei mir war es damals so, dass sich der Kabinenbauer für seine Möglichkeiten für meinen T5 fast entschuldigt hat. Bei VW ginge halt nicht viel. Bei Mercedes würde die Sache viel besser aussehen. Dabei konnte er mir glatt den doppelten Nachlass bieten wie der VW-Händler vor Ort, der mir seinen "hohen" Nachlass nur aus Sympathie von Camper zu Camper geben wollte.
Gruß
Herby
Zitat von mrmombaIch glaube dieses Argument mit der Knautschzone hat der T3 schon vor über 30 Jahre bewiesen, das es dennoch sicher geht.
Das ist aber leider der Stand von vor 40 Jahren! Der T3 ist seit 1979 auf dem Markt und wurde sicher mit etwas Vorlauf entwickelt. Inzwischen hat sich bei den Ansprüchen der Kunden und Fähigkeiten der Autobauer gerade im Bereich Sicherheit einiges getan! Dass ein massiver Leiterrahmen aktuell das Optimum an Sicherheit darstellt, glaube ich nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob diese Kleinlaster heutzutage schon über die für die damalige Zeit ausgeklügelten Prallelemente eines T3 verfügen. Geschweige denn weiter gehende Knautschzonen. Die Belastungen der Insassen werden im Falle eines Unfalles höher als in einem Kastenwagen sein.
Wenn ich mit bei der Sicherheitstechnik dieser kleinen Frontlenker täuschen sollte, lasse ich mich gerne belehren. ![]()
Gruß
Herby
Zitat von mrmombaAlles anzeigenMeine Top 3:
- Völlig festgegammelte Mutter und noch schlimmere Stahlfelge mit allen Künsten der Gewahlt abziehn
(und das Erfolglos)
- Wanddurchbruch für Außenstrom am Haus
(und dabei bestehende Leitungen beschädigen)
- Wanddurchbruch für Steckdose am Bulli
( das Kabel der Flex erwischen)
Wie sagte meine Mutter selig immer:
Sonntagsarbeit taugt nix!
Aber wir driften ab... ![]()
Gruß
Herby
Zitat von ran4x4ran4x4 ( kein Halbgott, kein Guru ,....blanker Neid! )
Alles Titel ohne Mittel!
Du musst also niemanden beneiden! ![]()
Anton:
Du hast schon recht damit, dass Briefmarkensammeln ebenso ein Hobby ist, wie Womo-Basteln.
Aaaber der Unterschied ist:
Briefmarken sammelt man im stillen Kämmerlein, während Arbeiten am Womo oft mit Krach verbunden sind und sich die liebe Nachbarschaft (zumindest im Fränkischen) am heiligen Sonntag darüber maßlos aufregt!
Darauf kann ICH gut verzichten.
Klarer was ich gemeint habe? ![]()
Gruß
Herby
Na, dann hat das Abenteuer ja noch ein gutes Ende genommen.
GLÜCKWUNSCH!!!
Gruß
Herby
Da sieht man's wieder mal:
Auf die Perspektive kommt's an!
Ein guter Fotograf macht aus einem "popeligen" Parkplatz ein super Offroad-Geläuf.
KOMPLIMENT!!!
Gruß
Herby
Ich denke, die Fahrzeughersteller gehen von einer gleichmäßigen Beladung des Aufbaus aus. Dann sind so die Achsen nicht überlastet, bzw. das Gewichtsverhältnis zwischen den Achsen ist in Ordnung. Bei den Campern liegt ja diese gleichmäßige Beladung nicht vor. Da kann man durch entsprechende Verteilung der schweren Brocken der Einrichtung entsprechend jonglieren, damit die Achslasten wieder stimmen. Nur so sind die teils aberwitzigen Überhänge der Weißware zu erklären.
Gruß
Herby
Hallo Roman,
der Überhang wird ab Mitte Hinterachse gemessen. Weil ab da wirken die Kräfte. Je länger der Überhang ist,desto mehr wird die Vorderachse entlastet und das Fahrzeug schlechter fahrbar. Im Extremfall kippt das Fahrzeug nach hinten und die Vorderachse schwebt in der Luft. Wenn ich das recht in Erinnerung habe, sind 40% des Radstandes die Hausnummer, die die Fahrzeughersteller in der Regel vorgeben.
Die Anhängerkupplung sollte halt so angebracht sein, dass du noch vernünftig anhängen kannst. Irgendwann wird dein Hänger nicht mehr genug Bewegungsfreiheit haben, wenn die Anhängerkupplung zu sehr von der Hinterkante des Fahrzeugs weg wandert.
Gruß
Herby
Schaut doch gut aus!
Netten "Mitarbeiter" hast du da. ![]()
![]()
Gruß
Herby