Ich gebe Mangiari Recht, dass man die Verhältnissmäßigkeiten sehen muss. Es ist ein Unterschied, ob ich permanent mit Kind und Kegel auf ungesicherten Sitzen reise, oder, wie es bei uns der Fall ist, die Stammbesatzung aus 2 Personen besteht, die vorne fest "vertäut" ist. Warum soll ich nicht, solange die Möglichkeit besteht, die hinteren Sitze als "Notsitze" zulassen, wenn der Grundriss des Fahrzeuges keine geprüften Gurtplätze hergibt? Zumal zumindest Erwachsene, die diese Plätze einnehmen, eigentlich wissen müssten, auf was sie sich da einlassen!
Wer ist schon so charakterstark, dass er bei Sitzgelegenheiten in Hülle und Fülle jede noch so kurze Mitfahrgelegenheit konsequent verweigert? Und dann ist es wenigstens versicherungstechnisch im Fall der Fälle besser, wenn die Plätze eingetragen sind. Vom Sparpotential bei Polizeikontrollen, die (hoffentlich) häufiger als Crashes sind, mal ganz abgesehen.
Viele Grüße
Herby