Die Querblattfeder wird rausgeschmissen, die bricht eh nur im Geländeeinsatz. Da haben die Igelhautumbauten ja Riesenprobleme mit.
Vorne und hinten soll eine Vollluftfederung rein.
Naja, der erste TÜV-Ingenieur hat schon kurz vorm Herzinfarkt gestanden. mal schauen, versuche es gerade über die Zentrale in Hannover. Außerdem würde es ein Gutachten vom isländischen TÜV geben.
Der Dangelumbau passt nicht, ist nicht geländegängig genug und hat Probleme mit dem Gewicht, sprich nicht genug Zuladung.
Als Achse wird eine von Dana verwendet, Verteilergetriebe Ford oder New Process.
Beiträge von Sven Strumann
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Ein Scam kommt monentan finanziell einfach nicht in Frage (bin gerade mit dem Hausbau fertig). Und beim Sprinter oder LT nehme ich die 4,6 Tonnen Ausführung, die hat einen soliden Rahmen. Die Fahrwerksaufhängung wird eh total ersetzt.
In Island fahre ich berufbedingt eigentlich alle Wege. Den Großteil der F-Straßen habe ich auch mit dem fast normalen (umgebaut auf Watttiefe bis ca. 60cm) Womo zurückgelegt. Aber es gibt doch ein paar Pisten und kleine Wege, auch außerhalb des Hochlandes, die nicht so ohne sind. Vorallem die Pisten abseits der üblichen Routen sind manchmal doch recht haarig.
Für Sprengisandur, Askja und Þórsmörk reicht auch ein einfacher Allrad aus.
Gegen Rüttelpisten, vorallem Wellblech helfen Luftfederung und breite Reifen.
Mit meinem Ford bin ich Wellblechpisten gefahren, da spürte man nur ein bisschen ruckeln, so als wenn ein paar kleine Unebenheiten im Asphalt seien.
Im Landrover oder gar im VW LT 4x4 wird man im Vergleich dazu so durchgeschüttelt das man das Gefühl hat, die Kiste fällt gleich wieder auseinander.Für alle die sich für island interessieren: Nein, man braucht keinen Allrad für Island, mit dem normalen Womo kommt man zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten und die Ringstraße ist zu über 90% asphaltiert.
Selbst einige Hochlandstrecken kann man mit dem normalen Womo befahren. Die meisten Abenteuergeschichten über Island sind entweder uralt oder maßlos übertrieben (deshalb lese ich die Tours nicht mehr). -
Ich weiß nicht ob es schonmal beantwortet wurde, die Suche brachte kein Ergebnis.
Das Forum läuft jedenfalls in der falschen Zeitzone. -
Auch hier wieder der Verweis auf den Hersteller Pecocar.
Kontakt: h.borninkhof@pecocar.nl
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Da wir sehr viel in kalten Gegenden unterwegs sind und zwei Sitzgruppen voll genutzt werden sollen , ich brauche beruflich einen Arbeitsplatz und die Kinder brauchen ja auch einen Tisch bzw Sitzgelegenheiten, scheidet das schlecht isolierte Fahrerhaus einer Doka wohl aus. Der Energie und Komfortverlust wäre zu groß. Ein Fahrerhaus kann man immer nur sehr bedingt isolieren. Und den Durchbruch zwischen Kabine und Fahrerhaus kann man problemlos auch bei bei größeren Abmessungen isolieren. Ein Clou den ich mal nach Island exportiert habe hatte dort gepolsterte Sandwichelemente, die während der Fahrt im Alkoven gelagert wurden. Bei unserem jetzigen Womo haben wir einen dichten Vorhang den wir bei Kälte um einen zweiten, sehr dichten und dicken ergänzen. Im neuen soll eine Schiebetür eingebaut werden.
Wenn man das Fahrerhaus sehr gut isolieren könnte, würde ich eine Doka wählen.
Und die Kabine bietet besseren Sichtschutz und höhere Einbruchssicherheit (vernünftige Türen, Klappen und Fenster vorrausgesetzt)
Absorberkühschränke verwende ich schon seit 16 Jahren nicht mehr. Ich schwöre auf die Kompressortechnik mit Kältespeicher. Verwende aber momentan Kühschränke, da ich bedingt durch die Lagerung von meist ca. 200 Diafilmen viel gekühlten Platz brauche. -
Die Profile sind aus GFK, die Dichtungen sind von außen nicht sichtbar.
Ich habe mal schnell eine Zeichnung angeferigt wie das aussieht
Es gibt allerdings im LKW-Zubehörhandel noch Dichtlippen die außen angebracht werden und den Spalt abdecken. Die Scharniere sind aus Edelstahl. -
@ Uwe
Nur diese Klappen und Türen sind schlecht isoliert und alles andere als wasserdicht. -
Hallo Krabbe,
danke für deinen Entwurf.
Aber da wir überwiegend in kälteren Gegenden unterwegs sind fällt die Doka wegen des schlecht isolierten Fahrerhauses leider weg. Auch geht in einer Doka zuviel Stauraum verloren.
Die Stockbettenlösung haben wir momentan, aber dort ist nur Sitzplatz für 2 Kinder, wir haben aber 3.Und nur nebenbei, eine Truma C kommt mir nicht ins Auto.
ich bleibe bei der Warmwasserlösung. Momentan haben wir 80L Warmwasser die vom Motor erwärmt werden, das hat sich super bewährt.
Eine kleine Trumatik wird eventuel fürs schnelle Aufheizen eingebaut, aber ich kann ja während der Fahrt über einen Wärmetauscher mit Gebläse heizen (kostengünstig vom Schrott aus einem VW Bulli T3, das Ding heizt wie Sau und ist regulierbar).
Wobei ich momentan überlege eventuel ganz auf Gas zu verzichten und eine Webasto Warmwasserheizung zu nehmen und das Dieselcerankochfeld. -
Bei meiner vorherigen Kabine hatte ich die Tür und Klappen aus diesen Profilen.
Die werden entweder über die Wand gesteckt und an den Ecken verklebt oder in die Wand eingebaut. Das ist etwas aufwendiger, aber dann schließen die Türen und Klappen bündig mit der Wand ab.
Die Profile gibt es als L-Profile und als Doppel-L Profile. Letztere sind dann absolut staubdicht.
Aber auch die L-Profile mit aufgeklebter Dichtung und einer Verriegelung die die Tür anpresst sind sehr dicht. Meine neue Kabine bekommt wieder Türen und Klappen mit diesen Profilen. Absolut kältebrückenfrei, sehr stabil und halt dicht. Kombiniert mit einer dreifach Verriegelung und zwei Sicherheitsschlößern sehr aufbruchsicher.
Die Bilder sind mir leider fast alle beim Festplattencrash verloren gegangen. Ich habe nur noch eins von der gesammten Kabine in schlechter Auflösung. -
Absolut Klasse, aber über Island kann er nicht. Er kennt zwar die Fährterminals der Smyril-Line, aber die Fährverbindung nicht.
Habe gerade mal eine Route von mir zuhause anzeigen lassen. Gleiches Ergebnis, ich werde ersteinmal fast im Kreis geführt und dann soll ich mitten übern Acker (da gibt es keine Straße!) zur Bundestraße. Und bei der kürzesten Verbindung läßt der mich gleich zu Anfang einen 50km Umweg fahren.
Mal wieder eine Klasse Leistung liebe MS Leute

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Die Profile sind von Pecocar.
Ansprechpartner: Hans Bornikhoff
h.borninkhof@pecocar.nlBestell schöne Grüße von mir!
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Hallo dm,
dein Ausbau scheint meiner Idee schon nahe zu kommen. Gibt es den Grundriss und die Bilder auch noch in besserer Qualität? Vorallem der Grundriss ist kaum zu erkennen.
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Ah, ich hatte nur schnell drauf geschaut und war nur über das als Link markierte WWW verwundert.
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Wir hatten hier ja kürzlich die Gazelle zum Thema, nun wird es das Fahrzeug wohl bald auch als 4 Tonnenversion geben.
hier ein Foto -
Leider fehlt der Link.
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Hallo Robert,
an einen Doppelkabiner hatte ich auch schon mal gedacht, aber das unisolierte Fahrerhaus ist das riesen Manko. Da wir viel in kalten Gegenden, teilweise auch sehr kalten Gegenden, wie Lappland im Winter, unterwegs sind ist ein Doka eher ungeeignet, trotz aller sonstigen Vorzüge. -
Komisch, bei mir funktioniert der Link. Beim Explorer lädt das Plug-In für die 3D Darstellung automatisch, beim Firefox mußte ich es manuell installieren.
Link: http://www.o2c.de/de/download.htmDie Reimo-Dinette ist nicht verwendbar, da ich diese mit 3 Punktgurt nicht in Fahrtrichtung umklappen kann. Und die herkömmliche Dinettelösung soll es eben nicht sein, da dort 2 Kinder zu weit vom Geschehen weg sitzen.
Bislang haben wir eine Eigenbaulösung, aber nur mit 2 Punktgurten und unser mittlerer Sohn ist inzwischen schon zu groß für Kindersitze mit 2 Punktgurt.
Die Kinder finden es ganz toll direkt hinter dem Fahrerhaus zu sitzen und gute Sicht nach vorne zu haben. Auch kann man sich so normal mit den Kindern während der Fahrt unterhalten, etwas anreichen oder das heruntergefallene Kuscheltier problemlos aufheben.Bisher haben wir auch 4m Bodenlänge (LT 1), aber die neuen Fahrerhäuser sind ja alle PKW-like mit dem Motor vorne und daher länger bei weniger Platz im Fahrerhaus.
Das LT1 Fahrerhaus ist immer noch das Beste aller Transporter.
Dieses Fahrerhaus mit etwas aufgewertetem Armurenbrett und Innenverkleidungen kombiniert mit einem kraftvollen Diesel wäre die ideale Basis.Und es praktischen Gründen (Fähren und vorallem Parken in Innenstädten) muß das Fahrzeug unter 6m bleiben.
Und ich hätte auch gerne mehr Innenbreite, aber da das Fahrzeug geländegängig sein muß ist bei 2,15m Außenbreite Schluß. -
Nun geht es bei mir in die heiße Phase mit dem neuen Womo.
Die Suche nach einem neuen Basisfahrzeug läuft, entweder ein Daily 4WD oder ein LT 46 mit 2,8er Maschine, der dann auf Allrad umgebaut wird.
Ich tendiere zu letzterem, weil zuverlässiger, besserer Allrad mit breiten Reifen, Vollluftfederung und wahrscheinlich Splitgetriebe. Allerdings hat der erste Ingenieur vom TÜV schon einen beinahe Herzinfarkt hinter sichin Angesicht meiner Pläne
Zulassung in Island kommt leider aus finanziellen Gründen nicht in Frage, 80% Aufschlag für Zoll und Steuer sind einfach zu hoch.Angebot für die Kabine ist bei Pecocar schon angefordet.
Die Eckdaten: Bodenlänge ca. 3,5 m, Innenbreite 2,05m
Nun wird es kompliziert:
Das Fahrzeug muß 5 Sitzplätze mit 3-Punktgurten haben, die alle im vorderen Bereich des Fahrzeugs und zueinander in Handreichweite sind.
Ferner muß seperater Schlaf- und Sitzplatz für 3 Kinder vorhanden sein, sowie zusätzlich mindestens 3, besser 4 Sitzplätze für Erwachsene die auch bei gemachtem Bett für 2 Erwachsene nutzbar sind.Und das alles bei der beschränkten Innenlänge, da das Fahrzeug unbedingt unter 6m Gesamtlänge bleiben muß!
Leider sind die heutigen Fahrerhäuser alle so lang durch die Motorhaube.
Ideal ist das Fahrerhaus des LT 1, dieser kommt aber nicht in Frage, da die Motoren nicht zeitgemäß sind. Und die 7,5 Tonner ala MAN 8.150 oder MB Atego sind zu schwer. Hatte ich schon, im Falle einer Panne auf Pisten oder festfahrens im Gelände ist man schnell verloren. Ich fahre Fahrzeuge dieser Art in Island als Reisebus und kenne die Problematik daher genau.Einen ersten Entwurf habe ich ja schon mal eingestellt, hier noch einmal der Link: http://www.slideart.de/Womo/
Falls jemand einen Hersteller einer in Fahrtrichtung umklappbaren Dinette-Sitzbank mit 3-Punktgurten kennt, bitte melden.
Für alle Anregungen bin ich sehr dankbar.
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Aber wir bekommen dann Gewinnbeteiligung aufgrund unserer Ideen und Grundrissvorschläge

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Nein, kein PU-Schaum, sondern ein angeblich besser isolierender Schaum. Der allerdings absolut lichtdurchlässig ist und auch keine Bewegungen mag.
Aber die meisten PU-Schäume sind offenporig, und da Pu-Schaum gerne von vielen Handwerkern zum Beseitigen von Pfusch verwendet wird entsteht so noch größerer Pfusch. Der überwiegende Teil der PU-Schaume sind nämlich weder wasser- noch winddicht.