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  2. Kanida

Beiträge von Kanida

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 16. März 2025 um 12:49

    Stangenscharnier ist das Zauberwort, danke dafür.

    Urs ich denke da schon in Dreiecken bzw. den Diagonalen durch die Rechtecke. Ob man nun die Unterschale nach innen neigt oder die Oberschale nach außen ist dabei eigentlich egal. Wenn ich mit den Überlegungen weiter komme, dann stellt sich ohnehin die Frage, wo ich die Tür einbaue. Wenn die Tür in die Rückwand kommt, dann wäre es schön, wenn on geöffnetem Zustand beide Türhälfte lotrecht stehen würden.

    Mein Grundansinnen ist es ja, einen leichten Camper zu bauen, der nicht viel Luftwiderstand hat und im Idealfall die Sicht nach hinten auch nicht einschränkt. Dazu taugen prinzipiell die Esterel Wohnwagen oder auch die amerikanischen A-liner. Esterels sind aber gebraucht ziemlich teuer und dann aufgrund des Alters verlangen dei meist auch viel Arbeit. Da kann man also selbst bei Null anfangen. Nachteile der Esterels und A-Liner sehe ich vor allem bei schlechtem Wetter. Dann legt man nämlich eine trockene Innenseite einer Wand/Dach auf eine nasse Außenseite der anderen Wand. Das kann nicht gut sein. Da ist so ein Schachteln wie hier angedacht einfacher, auch wenn dort ebenfalls trockene Innenseiten über feuchten Außenseiten stehen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 16. März 2025 um 10:22

    akro Deine Aluwinkel lösen leider das Problem nicht. Ich habe hier mal drei Versionen gezeichnet; grün gestrichelt ist der Deckel, blau durchgehend die untere Wanne:

    in geschlossenem Zustand passt alles

    in geöffnetem Zustand überdecken sich die Profile, so dass man eine Dichtung hinbekommt

    bei halb geöffneter Oberschale sieht man aber, dass die Rückwand, so sie denn rechtwinkelig zum dach steht (so scheint es bei Dir zu sein), mit dem Aluprofil kollidiert.


    Die Lösung des Problems ist es, den Deckel länger zu machen als die Unterschale, nämlich so lang, dass die Innenseite der Kreislinie folgt:

    Für den unteren Abschluss muss man sich dann überlegen, wie man den gestaltet. Man könnte den deckel auf der Bodenplatte aufliegen lassen oder in dem Bereich die Rückwand der Unterschale entsprechend dicker gestalten. Deine Aluwinkel haben mit der Geometrie auch erstmal nichts zu tun. Bei meinem Maßen der Unterschale von etwa 2,5 m Länge und 1 m Höhe muss die Oberschale dann um die Höhe des Kreissegmentes länger sein. In meinem Fall hat der Kreis nach Pythagoras einen Radius von knapp 2,70 m; die Kreissehne beträgt 1 m und damit errechnet sich der Überstand, also die Höhe des Kreissegmentes zu 4,7 cm. Man könnte durch Aufdicken der Rückwand der Unterschale eine Auflage in geschlossenem Zustand schaffen oder die Oberschale auf der Bodenplatte aufliegen lassen. Die von Dir gezeigten Aluwinkel zur Abdichtung kämen dann bei dieser betrachtung noch als zusätzliche Verlängerung der Oberschale hinzu.

    WoMoG: Du hast das Problem dadurch gelöst, dass Du eine gebogene Rückwand verwendet hast, die dem Bogen folgt. Das traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu und bei meinen Maßen müsste ich in die Oberschale auch noch eine Tür einbauen. Dann wäre ich bei der Tür quasi auf die Seitenwände festgelegt.

    Albatross Ich habe beim Stöbern im Netz ein Aluprofil gesehen, das man als wasserdichtes Scharnier verwenden kann. Den Link finde ich auf die schnelle nicht mehr. Letztlich waren das zwei Profile, die man der Länge nach ineinander stecken konnte. das funktionierte dann wie zwei Schnecken, die ineinander geschoben wurden und eine Drehbewegung zuließen, aber das Wasser würde stets aus den Schneckengängen herauslaufen und nicht nach innen durchsickern. Das wäre zwar eine Kältebrücke, scheint mir aber eine sehr schöne Lösung zu sein, um das Scharnier vorne dauerhaft wasserdicht zu bekommen. Es sei denn Ihr habt eine andere Idee, wie man das im Eigenbau realisieren könnte.

    Momentan denke ich tatsächlich darüber nach, die Struktur aus Alu-Konstruktionsprofilen zu bauen. Gerne so, dass man die Profile an der Innenseite sieht und zur Befestigung der Einbauten verwenden kann. ein 30er Profil könnte man dann mit einer 40er Dämmplatte ausfüllen und damit an der Außenseite das Profil noch 1 cm überdämmen. Außen dann eine Aluplatte oder Alu-Verbundplatte anbringen. Oder man verklebt die äußere Alu-Verbundplatte mit dem profil, füllt mit einer 40er Dämmplatte aus und überdämmt das Profil dann auf der Innenseite. Statisch wäre das sicherlich vorteilhaft, gibt aber nicht mehr die schöne Möglichkeit, die Profile zum variablen Einbau der Inenneinrichtugn zu nutzen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 10. März 2025 um 13:10
    Zitat von Rat-Balu

    hier sieht man ganz gut das die Außenwände ca. um eine Winkelstärke überstehen.

    ja klar, als reiner Abschluss. Dieser Überstand sieht aber nicht danach aus, als ob die Oberschale von der Unterschale absteht, sondern der Überstand scheint lediglich als Abschluss und Auflagefläche zu dienen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 10. März 2025 um 13:09

    Ich kann Euch nicht folgen... Hier meine Zeichnungen, einfach mit Powerpoint...

    Ich habe hier mal Daten genommen, die für uns realistsich wären, nämlich eine Länge von 2,5 m und eine Höhe von 1 m. Bei mittiger Drehachse schließt die Oberschale sowohl geöffnet als auch geschlossen wunderbar mit der unteren Schale ab. Wenn ich nun aber nur halb öffne, dann passiert dieses:

    Es gibt nämlich oben eine Überschneidung. Würde ich nun die untere Schale nach innen neigen, dann könnte ich zwar die Oberschale öffnen, dann bliebe aber eben ein Spalt offen, den es zu vermeiden gilt. Das müssten etwa 5 cm sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Das bringt dann auch kein Winkelprofil etwas, denn alles starr montierte würde die Drehbewegung wieder verhindern.

    Einzig die Oberschale um diese etwa 5 cm zu verlängern, so dass sie in geöffnetem Zustand mit der oberen Ecke abschli9ßent, aber in geschlossenen Zustand um etwa 5 cm übersteht, würde funktionieren. dann müsste man die Bodenplatte bei 5 cm Wanddicke dann etwa 10 cm überstehen lassen, damit sich das ausgeht.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 10. März 2025 um 09:13

    Hallo,

    nach nunmehr einem jahr Funkpause möchte ich dieses Thema nochmals aufgreifen, weil ich immer mal wieder über einen Eigenbau nachdenke. Das Geometrieproblem konnte ich immernoch nicht lösen.

    akro hat sich diese Kabine gebaut:

    14240-treppe-offen-jpg14236-deckel-offen-jpg

    Die Rückwände der inneren und der äußeren Schale scheinen plan zu sein, ohne Wölbung. In geschlossenem Zustand stehen die innere und äußere Rückwand lotrecht. Nach dem Aufklappen scheint es zwischen der Unterkante der äußeren und der Oberkante der inneren Schale keinen Spalt zu geben. Egal wie viel ich mir aufmale und drehe und schiebe es kollidiert bei halb geöffneter/geschlossener Außenschale stets die obere Ecke der Innenschale mit der Rückwand der Außenschale. Oder ich habe diesen bereits diskutierten Spalt zwischend en Schalen in geöffnetem Zustand, was hier nicht der Fall zu sein scheint.

    Wo ist mein Denkfehler?

    Grüße,

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 3. Juli 2024 um 14:02

    Es wäre halt schön, wenn in geschlossenem Zustand die Innenseite der Oberschale vor Schmutz geschützt wäre. Das bekommt man nur hin, wenn die Oberschale rundum auf einer Kante aufliegt. Je nach Öffnungswinkel und Länge müsste eine solche Kante an der Rückseite dann schon ziemlich dick sein.

    Und das Beipsiel, das hier im Forum vor vielen jahren durchgekauft wurde? Da scheint es zu funktionieren. Nur wie?

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 3. Juli 2024 um 09:28

    Arno hat die Rückwand der oberen Schale als Kreissegment ausgebildet. Damit bekommt man eine Abdichtung hin.

    In diesem Beispiel aber scheinen beide Rückseiten Plan zu sein. Und wie das dann tatsächlich hinhaut erschließt sich mir nicht.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 3. Juli 2024 um 07:05

    Urlaubär 's Beschreibung mit der Winkelhalbierenden funktioniert nach meinen Knobeleien eben nicht. Ich hab's nochmal aufgemalt:

    Das Dreieick funktiniert nämlich nur in geöffnetem oder geschlossenen Zustand und es kollidiert ansonsten mit der Rückwand des Unterteils. Mir scheint bei diesem Modell aber, dass die Rückwände von Ober- und Unterteil gerade sind und keine Biegung zu einem Kreissegment haben. Dennoch liegt der Drehpunkt vorne am unteren Ende des Alkovens.

    Noch glaube ich an Geometrie, die ich noch nicht verstehe. Aber wer weiß, ob ich nicht doch esotherisch werde und an bald an Magie glaube ;)

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 2. Juli 2024 um 19:44

    Hallo,

    hier im Forum bin ich über folgende Kabine gestolpert:


    14212-amarok-womobox2b-jpg


    14214-amarok-womobox4b-jpg

    Nun habe ich schon ziemlich lange über die Geometrie des Deckels und dessen Anschlagpunkt nachgedacht und versteh' es einfach nicht. Wo muss der Deckel geklappt werden, damit die Klappe darin im geschlossenen Zustand lotrecht und nah an der Tür im unteren Teil steht und gleichzeitig im ausgeklappten Zustand kein Spalt an den Rückwänden entsteht? Egal was ich mir aufmale, ich habe immer eine Geometrie, bei der entweder der Deckel in geschlossenem Zustand hinten übersteht oder dieser mit fester Rückwand nicht heruntergeklappt weren kann, da die Rückwände von Ober- und Unterteil kollidieren.

    Einen Mechanismus wie diesen hier kann ich mir nämlich auch für unser Vorhaben vorstellen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 26. Juni 2024 um 15:02

    Der easy caravaning takeoff wiegt immerhin 550 kg und hat dennoch Zeltwände. Vom Konzept her ist der aber dennoch interessant.

    Eine Konzeptzeichnung gibt es, wenn ich mich zu einem Konzept durchgerungen habe ;) Zumindest habe ich mal schnell geschaut, dass es OSB-Platten zu 5 EUR/m² gibt. Da könnte ich glatt in Versuchung kommen, daraus ein 1:1-Modell zu bauen, um ein Gespür für Dimensionen zu bekommen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 25. Juni 2024 um 19:14

    Der Hinweis, das sich das Dach im Fehlerfall nicht ausfahren darf, ist gut. Das mit der Fernbedienung war auch nur eine fixe Idee. Ich könnte wunderbar mit einem Kurbelmechanismus leben, den man per Hand oder mit einem Akkuschrauber betätigt. Je weniger Technik, desto besser.

    Zur Höhe des Anhängerbodens: Ich glaube gar nicht, dass die Bodenfreiheit das kritische Maß ist. Die Achse selbst hat ja nur eine Bodenfreiheit von vielleicht 20 cm oder so. Ich denke eher, dass der Böschungswinkel kritisch wird. Selbst bei unserem Gartenanhänger habe ich so oft das Gefühl, dass er beim Überfahren von Erhöhungen hinten der Erde ziemlich nahe kommt. Der Hänger folgt letztlich der Höhe der Anhängerkuplung am Auto, und die kann aufgrund des Überhangs am Auto eben auch hoch oder runter zeigen.

    Die Idee, dass Achse und Deichsel auch im Boden verlaufen können, ist mir noch nicht gekommen. Rein von der Innenhöhe wäre das sehr elegant. Hinter der Achse hätte man mehr Innenhöhe, ggf. sogar Stehhöhe, und vor der Achse braucht man dann nur die Höhe zum sitzen oder schlafen.

    Mit der überbauten Achse meinst Du dann eine Achse, die im Innenraum verläuft und einen doppelten Boden bildet, den man von oben beladen kann?!

    Bei einem so tief gelegten Boden bliebe aber die herausforderung, die Oberschale seitlich der Räder herunterzufahren. Technisch ist das Kein Problem. aber wie will man verhindern, dass die Innenseite der Oberschale von Dreck und Wasser verschmutzt wird? Schliesslich sieht man den Teil später asl Innenwand.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 25. Juni 2024 um 17:53

    mrmomba Danke für die faire Diskussion. Sowas ist leider auch im Netz inzwischen nicht mehr selbstverständlich.

    Im Endeffekt habe ich das gleiche Dilemma wie alle anderen auch. Mehr Komfort gibt es nur mit mehr Einschränkungen bei der Mobilität. Ein Wurfzelt kann man immer transportieren, während man ein Tinyhaus nur noch alle paar Jahre bewegt. Irgendwo dazwischen muss ich das richtige für uns finden.

    Wir haben einmal einen urlaub mit einem Hartschalen-Dachzelt gemacht und fanden den Aufwand beim Auf- und Abbau völlig in Ordnung. Man kommt an, öffnet vier Schnallen, stupst die Oberschale hoch und nach Einhängen einer Leiter ist das Dingen schlafbereit. Abbau ähnlich einfach. Irgendwoas soll es dann eben als Wohnwagen werden, der zusätzlich eine Aufenthaltsmöglichkeit bei schlechtem Wetter bietet. Völlig ohne Aufbau ist gar nicht nötig. Ein paar Handgriffe sind völlig OK.

    Lass mich das Konzept der zwei Schalen nochmal durchdenken. Ich komme an, drücke auf eine Fernbedienung und bevor ich ausgestiegen bin ist die Oberschale hochgefahren und ich kann einsteigen. Das ganze benötigt eine Innenhöhe von etwa 150 cm, um darin sitzen zu können und sich drin aufzuhalten. Das wäre dann eine Fahrzeughöhe von knappen 2 m. Wenn man das mit zwei Schalen bauen würde, dann käme man auf 130 cm Fahrzeughöhe. Für längere Aufenthalte könnte man ggf. ins Dach noch ein Stoff-Aufstelldach bauen.

    Nur was macht man, wenn die Hochfahrmechanik streikt?

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 24. Juni 2024 um 18:08
    Zitat von mrmomba

    Was ziehst du für Schlüssel daraus?

    Ich schließe daraus, dass Du den Verbrauchsunterschied als wichtigstes Merkmal in eine ähnliche Betrachtung einbeziehen würdest. Ich hingegen bewerte auch den freien Blick nach hinten, Leichtgewicht, um einen Anhänger auch ohne Auto mal schnell manövrieren zu können, geringe Außenmaße, um den schnell abstellen zu können ohne eine rieseige Parklücke suchen zu müssen und so weiter.


    Zitat von mrmomba

    Ebenso Frage ich mich, wieso du der Annahme gehst, dass die Seitenwände nur die halbe breite haben dürfen?

    Bei einem Faltsystem wie bei den Esterels gilt das nicht. Bei einem Faltsystem ähnlich zum Hiatus Camper glaube ich nicht, dass man das mit Wänden, die höher sind als die halbe Fahrzeugbreite, auch hinbekommt. Vielleicht liege ich in der Annahme auch falsch.

    Zitat von KingWarin

    Das eAuto mit AHK scheint ja schon vorhanden zu sein. Ist denn irgendein Anhänger auch bereits vorhanden?

    Nein, das ist noch nicht vorhanden. Habe glaube ich geschrieben, dass es perspektivisch mal eines werden könnte. Ich habe oben ja schon geschrieben, dass der Verbrauch nur einer der Aspekte ist. Anderes wie einfaches Handling, freie Sicht nach hinten, keine Höhenprobleme, wie man es teilweise auf Parkplätzen hat, spielen auch eine Rolle. Nur weil ich den verbrauch oben als einen Aspekt genannt habe bedeutet es nicht, dass es der wichtigste ist.

    Wir haben zwar einen normalen baumarktanhänger für gartenabfälle, aber mit dem bin ich nicht verheiratet und könnte ihn daher schnell durch einen anderen ersetzen, der sich ggf. besser für einen Wohnkabinenbau eignet. Auf den vorhandenen Hänger sollte daher keine Rücksicht genommen werden.

    Ich bedanke mich nochmals für die Diskussion und Meinungen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 24. Juni 2024 um 12:21
    Zitat von Urlaubär

    ch würde viel mehr auf die Funktionalität gucken, da du nur einen kleinen Teil des Urlaub fährst.

    Genau das ist der Trugschluss. Das Dingen soll zum täglichen Ortswechsel geeignet sein und sich daher möglichst wenig hinter dem Zugfahrzeug bemerkbar machen. Wenn es nur darum ginge, einen Wohnwagen irgendwohin zu ziehen, dort stehen zu lassen und zum Urlaubsende wieder nach Hause zu schlörren, dann würde ich mir einfach einen suchen und wäre fertig.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 24. Juni 2024 um 11:45

    Hallo,

    das Hiatus-Dach ist spannend, hat aber prinzipbedingt auch das Problem der fehlenden Höhe. Die Wände können maximal halb so hoch werden wie der Camper breit ist. Mehr als 1 m Hubhöhe ist also nicht praktikabel. Und dieser eine Meter findet sich bei fast allen Lösungen (zwei Schachteln in einander, Hiatus-System-Hubdach, klassisches Hubdach aus dem Van-Umbau, Dachzelt ohne Boden.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 23. Juni 2024 um 19:26

    Hallo,

    irgendwie komme ich mit den allgemeinen Höhen nicht hin. Bei unserem gartenanhänger ist die Oberkante der Achse bei etwa 40 cm. Damit muss dann noch die Deichsel verschraubt werden und ein Gestell drauf. Sparsam wäre dann man bei 45 cm als Fußbodenhöhe. Dann passt etwas mit den Maßen auf Sebastian 's Hubdachkabine nicht. Bei 93 cm Innenhöhe bin ich schon bei 138 cm Gesamthöhe. dazu kommt dann noch das dach etc. und schon ist man bei 150-160 cm im heruntergefahrenen Zustand und hat immernoch keine 2 m Innenhöhe. Und gerade auf einem LKW dürfte die Kabine noch höher liegen. Nun könnte man versuchen, über Mini-Räder noch ein paar cm zu schinden. Das ist dann aber alles Flickschustereri und ändert nichts daran, dass diese 2 Schuhkartons eine Gesamthöhe von 150-160 cm haben.

    Urlaubär Ich stimme Dir völlig zu, dass ein flacher Aufbau Stauraum kostet und so niedrige Seitenschränke auch unangenehm sind. Man will ja beim Kochen nicht auf dem Boden herumrutschen. Da wir keine ausgebufften Möbel brauchen könnte ich mir folgendes vorstellen: Wie gerade geschrieben könnte man eine OK des Fußbodens bei etwa 50 cm hinbekommen. Die Radkästen unseres Gartenanhängers sind etwa 75 cm hoch. Mit einer Matratze mit Abstandsgewebe und Boden etc. würde die Oberkante einer Matratze bei etwa 95 cm liegen. Et Voila, die Sitzhöhe vgl. zum Kabinenboden würde dann 45 cm enstprechen, was eine normale Höhe eines Sofas ist. Darüber könnte man dann ein Dach, Wände etc klappen oder legen und sollte dann eine Gesamthöhe von 120 cm einhalten können.

    Als Stauraum würde ich folgendes machen: Es verbleiben letztlich die Bereiche vor bzw. hinter den Radkästen als Stauraum. Die hätten dann eine Höhe von 25-30 cm. Ganz pragmatisch könnte man dafür einfach Stapelboxen nehmen und drei übereinander stapeln. Während der Fahrt nimmt man die Boxen einfach runter und stellt sie in den Gangbereich. großartif verzuffen bräuchte man da auch nicht unbedingt etwas, da die Boxen den gesamten Boden bedecken würden. Der Schwerpunkt wäre dann auch schön niedrig und das gewicht gleichmäßig verteilt.

    mrmomba Die Queks kenne ich, sind 2 m hoch. Es ist schrecklich einfach, kleine, hohe Wohnwagen zu finden. Tabert hat mit den T@Bs da auch sehr schöne Modelle. Natürlich ist flach nicht automatisch aerodynamisch. Ich mag Limousinen. Neuere Modelle haben die Abrisskante am Kofferraumdeckel. Teslas und Hyundais haben dort so einen kleinen Entenschwanz, der ebenfalls als aerodynamische Abrisskante funktioniert. Das Ziel wäre es, die Luftströmung einer solchen Abrisskante über den Anhänger zu führen. Und wenn man doch ein SUV oder einen Kombi hat, dann würde der Hänger sogar weitgehend im Windschatten bleiben.

    Albatross So ein Aufstelldach könnte eine Option sein. Eine hohe Box würde ich nicht bauen wollen, dann würde ich eher einen fertigen Wohnwagen kaufen und auf die paar cm pfeifen. Man könnte dann wie oben beschrieben den unteren Teil bauen und anstatt eines Klappmechanismusses ein Aufstelldach mit Zelthaut nehmen. Schön wäre da ein fertiges Aufstelldach für einen Wohnwagen, also eines, dass man auf eine gerade Fläche aufbringen könnte. Und es müsste dann eine Hubhöhe in Richtung von 150 cm haben. Ob es sowas gibt?

    Unser damals geliehenes Dachzelt hatte Gasdruckdämpfer. Wenn man einmal die vier äußeren Schnallen geöffnet hatte ist das mit einem Anstups hoch gefahren. Sowas sollte also gehen. Dabei bleibt aber der Nachteil, keine festen Wände zu haben. Und wirklich heizen kann man sowas nicht. Und man hört jedes Wort, dass außen gesprochen wird.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 23. Juni 2024 um 12:03

    Hallo, ja, ich stehe ganz am Anfang meiner Planungen ;)

    Als Vergleich nehme ich die Klappcaravans nach dem Esterel-Prinzip. Die haben folgende typische Höhen (zusammengeklappt / Innenhöhe)

    120/180 Esterel

    140/190 Gobur

    150/190 Rapido

    120/195 Origami

    Bei letzterem ist die Innenhöhe nur im hinteren Bereich. Dafür fällt die Dachlinie hinten zusammengeklappt ab, was der Aerodynamik zuträglich sein könnte.

    Wenn ich Sebastian als Referenz nehme, dann muss ich allerdings anerkennen, dass der Höhenunterschied zwischen zwei Schachteln und den Esterel-Systemen gar nicht so groß ist. Prinzipiell könnte man dort auch für die Aerodynamik eine gebogene Dachlinie wählen, die dann nur im mittleren Bereich die volle Stehhöhe bietet. Und die zwei Schachteln müssten einfacher zu bauen sein. Dreifachhubdächer gibt es, aber sowas als vollständige Kabine zu bauen dürfte schwer werden. ich wüsste nicht, wie man eine Tür dreiteilen sollte.

    Ich glaube diese Mindesthöhen ergeben sich bei allen professionellen Systemen aus der Höhe des Fahrwerks (bei einem Anhänger meist 50-60 cm) und der Höhe der Einbauten. Ein Spülenschrank, eine Sitzgelegenheit mit Rückenlehne etc. benötigt dann nochmal 60 cm und schwups ist man bei insgesamt 120 cm plus Dach. Weniger würde nur gehen, wenn man die Möbel flach gestaltet. dann würde man aber quasi auf dem Boden schlafen oder sitzen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 23. Juni 2024 um 10:42

    Für eine kleine Kabine, wei ich sie mir vorstelle, habe ich auch schon einen Absetzmechanismus im Netz gesehen. da wurden einfach vorne und hinten zwei Vierkantrohre im Boden verbaut. Zum Absetzen wurden durch diese Vierkantrohre weitere Rohre gesteckt, die überstanden und als Griff dienten. Dann konnte man dort entweder Hubfüße reinstecken ähnlich zu einem Wagenheber oder man hat zu viert das Dingen eben angehoben. Vier Mann, vier Ecken sozusagen.

    Zur Innenraumgestaltung habe ich auch eine Idee. Die Kabine müsste etwa 180 breit und 250 lang sein. Vor Kopf würde man eine Art ausziehbares Zweiersofa stellen:

    liegeflaeche-getrennt-e1463821603779.jpg

    Tagsüber könnten sich darauf zwei Personen wunderbar lümmeln und hätte massig Platz um sich zu bewegen. Nachts werden beide Seiten ausgeklappt. Wenn man alleine reist, dann könnte man auch eine Seite dauerhaft ausgeklappt lassen und die andere Seite tagsüber als Sitzgelegenheit nutzen. Das ganze müsste dann in ausgefahrenem Zustand 2 m lang sein. Damit verbleiben dann davor noch 50 cm Platz. Auf einer Seite könnte man einen Schrank mit Spüle, herd etc. stellen. Auf der anderen Seite könnte man mit einem Vorhang einen kleinen Bereich für einen Porta-Potti abtrennen.

    Nachteilig wäre der fehlende Stauraum unter der Sitz bzw. Liegefläche. Wenn man beim klassischen Aufbau bleibt (zwei Längsbetten mit einem Hang dazwischen, der mit einer Holzplatte verschlossen wird und Matratzenteilen ausgefüllt wird), dann hat man natürlich mehr Stauraum. Dafür ist die Sitzgelegenheit nicht so bequem und auf einem Puzzle aus Matratzenstücken zu schlafen ist auch nicht so dolle.

    Oder man macht es eher wie im hier verlinkten Kofferanhänger. Da gibt es die Sitzgelegenheit auf einem ständig aufgebauten Bett auf der linken Seite mit Stauraum darunter. Vor Kopf gibt es dann noch eine Sitzgelegenheit. Wäre dann quasi ein Ecksofa. tagsüber kann man einen kleinen Tisch dazwischen schwenken und hat freie Fläche. nacht würde man dann das zweite Bett auf der Bewegungsfläche aufbauen.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 23. Juni 2024 um 07:49

    Hallo,

    über einen kleinen Wohnwagen wie einen teardrop oder so einen kleinen ausgebauten Kastenwagen habe ich schon nachgedacht. Mich hält vor allem die Erfahrung ab, die wir selbst mit einem geliehenen Dachzelt gemacht haben und was mir ein Kunde, der mit einem Hartschalendachzelt rumtourt, berichtet hat. Beides ist sicherlich nichts Neues. Im Endeffekt geht es um das Fehlen eines Aufenthaltsortes bei schlechtem Wetter. Dachzelte sind bei Regen schon dicht und das Hartschalenzelt haben wir nicht als zu laut empfunden. Aber wo soll man sich denn hinsetzen? Es gibt ja noch nichtmal eine Rückenlehne.

    Der Wunsch, einen Rückzugsort zu haben führt dann auch zum Wunsch, etwas mit Stehhöhe zu haben. Ein teardrop ist in meinen Augen auch nur ein festes Dachzelt auf eigenen Rädern. So ein umgebauter Mini-Kasten hat auch keine Stehhöhe.

    Bei den 2 Halbschalen wäre wohl nur der Aufbau beider Schalen schon 120 cm hoch zzgl. Fahrgestell darunter. Insgesamt geht das so in Richtung 160-180 cm Gesamthöhe. Das Problem haben auch die Hi-Lo-Camper aus den USA. Und Leichtbau kennen die dort drüben scheinbar nicht. Mir läuft es da kalt den Rücken runter, wenn ich mir die Gewichtsangaben ansehe. Vielleicht könnte man sich überlegen, diese Zweischalenlösung zu flach zu bauen, dass man gerade eben so drin sitzen kann, ähnlich zum ausgenbauten Kastenanhänger. Und in die obere Hälfte könnte man dann noch ein kleines Aufstelldach bauen, wie man es bei anderen Miniwohnwagen manchmal sieht. Ob das dann nicht soch ein technischer Overkill wird? Ich möchte auch nicht im Urlaub stehen und defekte Linearantriebe haben. Die ganze Ausklapp- und Aufstellmimik sollte möglichst einfach gestaltet sein.

    Das schöne am Dachzelt ist es ja, dass man ganz normal umherfahren kann. Ein ähnliches Gefühl habe ich auch, wenn ich unseren kleinen Baumarktanhänger mit Grünschnitt herumfahre. Der ist flach genug, dass man die aus der hinteren Scheibe noch etwas sieht und so leicht, dass man ihn während der Fahrt kaum spürt. Windwiderstand gibt es auch eher wenig. Eine große Kiste hinter sich herzuziehen würde mir schon das gefühl geben, eingeschränkt zu sein.

    Am "Doch ein Wohnwagen" gefällt mir git, dass es eine Absetzkabine für einen Anhänger ist. Sowas könnte ich mir auf vorstellen mit einem Klapp-Ausfahr-Auffaltdingens, damit wir den Hänger auch anderweiitg nutzen können.

    Am verlinkten 750er-Kasten finde ich aber interessant, dass als Ausstattung ähnliches betrieben wird was mir auch vorschwebt. Ein Kartuschenklocher reicht, ebenso wie eine mobile Powerbank und eine kleine Spüle. Mehr braucht es nicht.

  • Kleine, leichte Kabine ähnlich zu Klappwohnwagen

    • Kanida
    • 22. Juni 2024 um 20:38

    Hallo und vielen Dank für die nette Aufnahme im Forum.

    Ich stehe noch ganz am Anfang der Überlegungen und bitte explizit darum und danke auch dafür, mir dumme Ideen auszureden ;)

    Zur Bauart: fertige Sandwichplatten kosten laut Urlaubär 110 EUR. Für eine kleine Kabine kämen wohl über 30 m2 zusammen, also grob 3.500 EUR. Eigenbau der Sandwichplatten würde etwa die Hälfte sparen. Beim selbst laminieren verstehe ich aber ehrlich gesagt nicht, warum man da auch wieder Platten laminiert, die anschließend in Profile, die man kaufen muss, eingeklebt werden. Wenn man es preiswert haben möchte, dann würde man doch besser den ganzen Körper in einem laminieren. Dann muss man keine oder weniger Profile kaufen und hat auch weniger Problemstellen, die undicht werden können. Oder braucht man die Profile aus Stabilitätsgründen?

    Die von pico genannten Ideen kenne ich vom Prinzip schon. Arbos Hubdachkabine hat den Nachteil, dass das ganze Dingen eben mind. halb so hoch ist wie ausgefahren. Vom Prinzip her sind diese Esterels oder Rapidos schon ganz gut, Nur leider gibt es die nicht mehr neu und ein Gebrauchter ist dann eben auch arbeitsintensiv und verschlingt nochmals viel Geld, nur um danach immernoch ein olles Dingen zu haben, das den eigenen Vorstellungen nur halb entspricht.

    Wirklich begeistert bin ich vom Wandaufbau dieser Klappkaravans auch nicht. Ich wüsste einfach nicht, warum man irgendwo in der Struktur Holz einarbeiten sollte, das weggammeln kann. Das hat man vor Jahren gemacht, würde ich heute aber vermeiden.

    In meiner kleinen Gedankenwelt würde ich gerne einen Camper nach dem Esterel-Prinzip bauen. Die untere Wanne würde komplett zusammenlaminiert werden, ebenso wie die Dachschale. Bei den geraden Wänden könnte man dann gucken, ob man fertige Platten kauft. Ins Dach würde ich ganz bewusst keinerlei Durchdringungen bauen außer vielleicht eine Befestigung für Solarpanels. Auch bei fenstern würde ich mich beschränken und nur eines in die Tür und eines in die gegenüberliegende wand einbauen. Das müsste alles der Haltbarkeit und Dichtheit zu Gute kommen. Damit der Auf- und Abbau schnell geht soll auch nichts an die Wände gehängt werden. Die komplette Inneneinrichtung besteht dann nur aus Einbauten in der unteren Schale.

    Die beiden Bauprinzipien von Esterel vs. dem einseitig angeschlagenen Dach des Origami-Campers haben beide ihre Vor- und Nachteile. das einseiitg angeschlagene dach dürfte einfacher zu bauen sein. dafür hat man aber auch ein Ende des Innenraumes, das keine Stehhöhe hat. Wenn man abe rein,al ein Kponzept zur Führung der Außenwände hat, dann sollte auch das Esterel-prinzip baubar sein.

    Für die Inneneinrichtung habe ich schon viele Ideen zum Leichtbau gesehen. Das kann man auch mit XPS laminieren, oder man verwendet Alu-Konstruktionsprofile. Ins Unreine gedacht würde ich in der unteren Schale im Abstand von vielleicht 50 cm Gewindehülsen einlaminieren, in die man die Einbauten dann verschraubt. Wenn ich alleine auf Tour gehe könnte ich dann nur ein Bett an einer Seite einbauen und die andere Seite frei lassen oder Schränke dahin oder einfach nur Kunststoffkisten-Halter mit Kunststoffboxen als Stauraum. Wenn wir dann zu weit auf Tour gehen würde man dieses Konstrukt rausschrauben und stattdessen ein zweites Bett einschrauben. Bekommt man bei einer vollstämdig laminierten Schale eigentlich Gewinde so einlaminiert, dass sie die Möbel halten?

    Im Explorer-Magazin gab es einen bericht zum Bau einer Pickup-Kabine, die in weniger Tagen auf einer Messe gebaut wurde. Toll daran finde ich, dass die Platten vorab passend gefräst waren und nur noch ineinander gesteckt wurden. Erst dann wurde das alles laminiert.

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