Beiträge von gert

    Hallo,
    nimm ungeschränktes ,hartmetallbestücktes und fein gezahntes Sägeblatt.
    Dann Unter- und Oberseite im Schnittbereich mit Klebeband abkleben. Das ergibt den saubersten und am wenigsten ausgebrochenen Schnitt.


    Für die Randbesäumung ist ein Fingerfräser mit Laufrolle die beste Lösung und den sollte man ebenfalls wegen der Melaminbeschichtung mit Hartmetall bestückt wählen.


    Wenn Du nur die 0,9 mm Platte sägen möchtest, kann man das mit einem feingezahnten Fuchsschwanz per Hand ausführen.
    Gruß
    sivota

    Hallo liebe Forenmitglieder,


    weiß jemand, wo ich Trocellen classic, Farbe weiß, 15 mm stark, beziehen kann?
    Ich benötige nur ca. 5 qm.


    Würde mich über positive Nachricht sehr freuen.


    Gert

    Hallo, Regengeplagte,


    dieses Problem sollte man wirklich einmal den Heki-Leuten (Konstrukteuren) vortragen, damit man künftig auch die Dachhauben bei Regen zwecks dringend erforderlicher Lüftung sicher ohne Regeneinlass öffnen kann.


    Vielleicht kann man das auf der Messe in Düsseldorf erledigen.


    Gruß gert

    @ Anton


    da kann ich nicht ganz folgen:


    Die HPL (High Pressure Laminate) Qualität resultiert aus einem aufwendigen Herstellungsprozess: mit Phenolharz imprägnierte Zellulosebahnen bilden den Kern, die Decklage besteht aus melaminharzgetränkten Dekorpapieren, welche eingefärbt oder bedruckt als dekoratives Element dienen. Das Melaminharz ist eines der härtesten Harze überhaupt und bildet so den Schutz und die Widerstandsfähigkeit. Pressbleche erzeugen schließlich die Oberflächenstruktur: vom edlen Hochglanz bis hin zu besonders robusten Strukturen.
    Gruß gert

    @ Tobias


    ich gehe mal davon aus, dass der Boden die stabilste und starreste Plattform für die Befestigung darstellt und die aufgesetzte Karosse während der Fahrt wesentlich mehr Bewegungen aufweist. Zudem bestehen doch die Sandwichelemente i.d.R. aus beiderseitig ca. 1-1,5 mm starken GFK-Platten und dazwischen ist Luft(Styropor) Es sei denn, statt Styropor werden an bestimmten stellen tragende Stahl - oder Alu-Profile verwendet. Aber da gibt es dann die bekannten Kaltebrücken (Schwitzwasser) Sonst muß ja die innere Verklegung der GFK-Schale die Gewichte aufnehmen. Da kann man doch so seine Bedenken anmelden.


    Gruß gert

    @ Anton


    auf diese Möglichkeit habe ich bereits am 28.11. hingewiesen.aber Deine Verarbeitungsanleitung ist ja sehr informativ.Solltest aber noch hinzufügen, dass die Platten nicht warm-verpresst werden dürfen wegen dann auftretender Spannungen.(soweit mir aus Erfahrung bekannt)
    Gruß gert

    hallo Tobias,
    auf alle Details bezüglich Spannung/Verspannung durch die unterschiedlichsten Einwirkungen einzugehen, ist wohl ein endloses unterfangen.
    Wesentlich ist in allen Fällen, dass sich die Verklebung der Sandwichteile untereinander nicht löst und die Spannungen meist von der Mittelschicht aufgenommen werden. Dadurch wird auch weitestgehend ein Druckausgleich erzeugt. Andererseits liegt die Ausdehnung bei einer Temperaturdifferenz von minus 20 bis plus 40 Grad bei GFK bei 0,5 %/lfm und wann hat man schon einmal 60 Grad Differenz von innen zu außen. Ich glaube nicht, dass die Ausbaufirmen die Befestigung der Wandelemente an der Decke wegen der Temperatureinflüsse meiden. Da liegen andere Faktoren wesentlich näher.
    Gruß gert

    das stimmt so sicherlich nicht ganz. Die Bewässerung des geschlagenen Holzes im Waldlagerplatz o.ä. wird durchgeführt, damit der Borkenkäfer und seine Artgenossen das Holz nicht weiter angreifen und zerstören. Sonst erfolgt die Trocknung des Holzes heute meist in dafür entwickelten Trockenkammern bei Temperaturen bis ca. 100 Grad, wobei man zum Prozess die Luft entsprechend der Feuchte des Holzes ebenfalls mit Wasserdampf besprüht.
    Bei ausreichender Belüftung kann auch in der Dusche unbehandeltes Holz sehr alt werden, mann sollte dabei allerdings darauf achten, daß Feuchtigkeit ungehindert abfließen kann, da sonst Schimmelbildung auftritt.
    Der Vergleich zwischen Kunststoff und Holz kann so auch nicht zutreffen, denn da muß man schon genau bestimmen, welche Holzart mit welchem Kunststoff begutachtet werden soll. Es würde mich sehr wundern, wenn OP-Tische neuerdings aus Holz hergestellt würden, das müßte doch dann die Konsequenz sein.
    gert

    ist gutes Material, leicht, warm, isolierend und schön anzusehn. Eignet sich aber sicherlich nicht für die Verkleidung der Duschwände, da hohe Wasseraufnahme und große Porösität. Sollte deshalb für diesen Zweck behandelt sein und da fängt ja dann das gleiche Problem wieder an.
    Eine andere Alternative wäre die Beschichtung mit Resopal(Melaminharzplatte) die ja auch u.a.für Fassadenverkleidungen eingesetzt werden. Diese Platten gibt es in vielen Dekoren/Farben bei weniger als einem Millimeter Strärke. Mit wasserfestem Kleber verarbeitet, hält diese Duschverkleidung sicher länger als das ganze Fahrzeug.
    gert

    hallo Tobias,
    warum sollte denn die Wand von oben Druck bekommen? Ich habe seit 16 Jahren in meinem WoMo eine solche Trennwand und bis heute zeigt sich da weder irgendeine Verbiegung noch sonstige Schwachstelle. Außerdem hat man bei dieser Ausführung nochmals geringfügige Platzersparnis. Wir können ja mal Holzwurm fragen, wie er seine vielen Ausbauten als Spezialist vorgenommen hat. Vielleicht zeigt er uns auch mal den Grundriss seines künftigen Fahrzeugs?
    Beste Grüße
    gert

    Hallo Tobias,
    zu Deinem Ausbau habe ich da noch eine Frage bezüglich der Verbindung der 15x 40 mm starken Siebdruckplatten. Wie sind diese untereinander verschraubt bzw. verleimt bzw. verdübelt?
    Bist Du gelernter Schreiner?
    Beste Grüße
    gert