Platten für den Leerkabinenbau - Monopan

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Pick-Up Jo
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Re.Monopan

#16 Beitrag von Pick-Up Jo » Di 30 Dez 2003 18:17

Hallole zusammen

Ich kann Thomas nur beipflichten, für mich würde die durchscheinende Struktur des Monopan keinerlei Rolle spielen, da ich von innen auf jeden Fall mind. 20mm Isolierung aufbringen würde. An der ganzen Sache "Monopan" stört mich nur, daß ich bis dato auf keinerlei handfeste, aus erster Hand stammende Infos gestossen bin. Die Site WIHAG kenne ich auch, aber ich habe bis heute von denen nicht mal eine Adresse eines Aufbauherstellers in der Gegend erhalten, bei dem ich mal nachsehen könnte. Dabei fände ich dieses Material auch für mich soooooo interessant. Falls jemand das Zeugs aus erster Hand bereits kennt oder jemanden weiß, der dies verarbeitet und bei dem man mal nachfragen kann, der soll doch bitte, bitte das hier kundtun, er würde viele glücklich machen.

chiao, Jo
Wo ein Pick Up ist, ist auch ein Weg (nicht immer, aber immer öfter)

ANDY
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Re: Monopan

#17 Beitrag von ANDY » So 18 Jan 2004 16:58

CHPeter hat geschrieben:Hallo
Bin als Leichtgewicht-Freak 97 mit einem Alucupond-Ausbau in einem Pajero durch Afrika gedüst. Haben jetzt einen Monopan-Aufbau auf IVECO fertig gestellt (40er Platten für die Kabine, 15er für die Kästen) und waren schon in der Wüste. Das Material hat sich 1A bewährt (gibt nichts leichteres, extrem stabil etc). Zu euren sogenannten Nachteilen:
Isolation: Klar ist der K-Wert nicht berauschend, aber die Luft in den Waben ist bekanntlich auch Isolationswirkung. Entscheidend ist ein kältebrückenfreier Aufbau (Kondenswasser, kalte Oberflächen etc.) und der ist bei Monopan gegeben und Heizen müsst ihr bei allen Aufbauten.
Lichtdurchlässig: Kann mit einer entsprechenden Lackierung (die man sowieso braucht) vermieden werden.
Vorteile: Die GFK Deckschicht ist thermisch mit den Waben verschweisst und nicht wie bei den Schaumstoffen verklebt. So kann sich auch kein Klebstoff mit der Zeit lösen und der PP oder PU Schaum zerbröseln. Zudem kann auch bei kleinsten Beschädigungen in der Aussenhaut Wasser nur in ganz wenige Waben eindringen und nicht wie beim Schaum alles zerstören.
Zudem können beim Ausbau alle Anbauten mittels Spreitznieten einfach und bombenfest verbunden werden usw.
Gruss
Peter

Servus Peter!

Werde im Sommer auch einen Monopan Aufbau realisieren, hatte bereits Kontakt zu WIHAG, sind sehr freundlich und auskunftsbereit. Die haben momentan weitere Plattenwerkstoffe in der Entwicklung (mit Isolierung).

Wuerde aber gern von jemanden der bereits das Material verarbeitet hat Infos bekommen.

Daher meine Fragen:
Woher hast du das Material bezogen? Groesse und Abmasse?
Wie war die Verarbeitung? Probleme?
Kosten der Platten und Anlieferung/Selbstabholung?
Was wuerdest du jetzt anders machen?
Kann ich dich mal anrufen?
Ciao!
ANDY

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monopan hat keine GFK Deckschicht

#18 Beitrag von urologe » Do 04 Mär 2004 14:09

hallo Andy,
hast Du von CHPeter nochmal was außerhalb des Forums gehört - wäre vielleicht doch für viele wichtig - wenn nicht,will ich gerne nochmal meinen Monopanolog posten,der leider vorgestern im EDV-Nirwana verschwunden ist.Wir haben uns sehr intensiv mit Monopan auseinandergesetzt aber keine eigenen praktischen Erfahrungen -deshalb meine eher verhaltenen Mitteilungen.Aber bevor Du loslegst sollte man doch noch ein paar Punkte klären - der wichtigste ist zB Monopan hat keine GFK Deckschicht !!! Monopan ist durch und durch Polypropylen (PP) sprich ein Thermoplast der nicht geklebt werden kann ! :evil:
Monopan ist als Wekstoff absolut irre - aber mE nur für Großserienverarbeitung geeignet. Falls Du von CHPeter nichts gehört hast, kann ich Dir zumindest mit unseren Vorversuchen, etc weiterhelfen.
der Urologe

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Geist (Greis)

Wie gut brennt Monopan ??

#19 Beitrag von Geist (Greis) » So 07 Mär 2004 07:01

Hallo Experten!
Scheint eine tolle Sache zu sein das Monopan.
Ist ja scheinbar aus Polypropylen.
Polypropylen ist normalerweise brennbar.
Hat einer von Euch einen Materialrest und kann einen kleinen Versuch machen? Achtung, Rauch nicht einatmen!
Bin daran interessiert, ob und wie gut es brennt. :?:
Kleine Flamme an die Kante halten und abwarten.
Danke, Geist

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#20 Beitrag von ANDY » So 07 Mär 2004 16:33

Servus Urologe
von CHPeter habe ich nichts gehört. Was meinst du mit Vorversuchen?
Aber von Wihag habe ich mir Unterlagen schicken lassen und mich telefonisch erkundigt.

Bezüglich Großserienverarbeitung wie du befürchtest sehe ich keine Probleme, da die Plattengrößen nach den eigenen Maßangaben zugeschnitten werden und bereits mit angeschweißten Winkeln abgeholt werden können. Zusätzlich zur Abholung bekommt man noch ein Schweißgerät ausgeliehen mit dem man die Plattenwinkel aneinanderschweißen kann. Weitere Montagehilfen werden auch noch gestellt.

Bei Wihag wird noch ein Werkstoff mit den Namen MonoFresh geführt. Dieser ist etwas leichter als MonoPan und hat zusätzlich noch isolierende Wirkung. Der Werkstoff ist aber noch nicht in der laufenden Produktion erhältlich. Laut Wihag sollte ein Produktionsanlauf in der Serie schon längst umgesetzt werden. Gibt aber anscheinend noch Probleme mit der Schaumausdehnung zwischen den beiden Deckschichten.

Nur soviel, MonoPan ist ohne weiteres mit den üblichen Karosserieklebern wie Sikaflex oder ähnlichem klebbar.
Verbindungen können auch mit Spreizniete erzeugt werden.
Desweiteren wegen der Brandgefahr würde ich sagen, wenn es in einem Wohnmobil brennt ist es wahrscheinlich egal aus welchem Material die Aussenhaut ist, da es eher im Innenraum brennt (Frag dich mal wie schnell sich ein Überzug oder Polsterschaum entzündet?).
Und wenn es aussen brennt fackelt wahrscheinlich gerade dein Motorraum ab, und dann ist es auch egal aus welchem Material dein Kasten ist.

Für weitere Anregungen und Infos wäre ich dankbar
Ciao!
ANDY

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monopan verarbeitung

#21 Beitrag von urologe » Mo 08 Mär 2004 20:23

hallo Andy,
nochmals wir haben keine eigene Monopan-kabine gebaut - also keine praktischen Erfahrungen.
Wir haben Vorversuche mit Monopan gemacht, weil ich von dem Kunststoff begeistert war ! Wir waren in Bielefeld und in Thüringen in den Werken, und haben dort sehr, sehr viel über Monopan gelernt.
Wir haben Brandversuche gemacht : Monopan brennt mit einem Feuerzeug in 3cm Entfernung in 9 sec. und ist nicht selbstverlöschend. Es entwickelt einen beißenden weißen Rauch, wie ich ihn nur bei einem Kabelbrand erlebt habe.
Polyurethan-Schaum brennt mit dem Feuerzeug nicht, sondern entwickelt sofort einen beißenden schwarzen Rauch - aber erst nach ca. 1min.
Die gleichen Versuche mit dem Schneidbrenner ergeben die gleiche Situation - nur viel, viel schneller. Natürlich hat das eine Konsequenz ! Stell Dir nur einmal vor, dass Du durch Unachtsamkeit eine Pfanne mit heißem Öl über der Gasflamme entzündest - in zehn sec brennt Dein Monopan-Häuschen lichterloh und Du hast keine Chance mehr den Brand zu löschen - diese Flammen sind nicht selbstverlöschend,d.h. Dein Wohnmobil ist Asche bevor die Feuerwehr kommt.
Beim PUR-Schaum hast Du die Chance (hoffentlich) aus dem beißenden Rauch herauszukommen- das Wohnmobil sieht danach furchtbar aus ist aber mE reparabel.
Es gibt selbstlöschende Anstriche mit denen Monopan auf jeden Fall behandelt werden muß und dann hat das neben dem zusätzlichen Preis nicht mehr die Bedeutung.
Preis : mit ca 50Euro für den 30mm-qm bist Du ja noch nicht am Ende ! Du brauchst den Anstrich, Du brauchst die zusätzliche Isolierung und Du brauchst vor der Isolierung eine Innenwandverkleidung. Das ganze muß mit sehr teurem ( und schwerem)Kleber miteinander verbunden werden.
Wenn Du das alles addierst bist Du locker bei 80Euro pro qm.
Wir haben Klebeversuche gemacht, da wir genauso schizophren wie Du der Firma Wihag nicht geglaubt haben, daß man PP (Monopan) nicht mit Sikaflex etc kleben kann - und Wihag hat recht !! Sika klebt hervorragend auf der lackierten Seite (das ist ja auch einne wahnsinnig aufwendig vorbehandelte PUR-Lackierung - auf der hält wiederum alles PU-haltige.
Das Problem ist die Innenseite, die nicht beschichtet ist . Auf dem reinen PP hält kein Kleber dauerhaft ! Wihag empfiehlt hier eine doppelseitig klebende Zwischenlage , ähnlich Teppichklebeband , gibt aber mangels Langzeitversuchen keine Garantie !
Es gibt keine beidseits lackierten Paneelen - außer ab 500qm-Mengenabnahme. Du kannst also nicht 2 Paneelen übereck mit Sika kleben! Du mußt den Thermoplasten so verarbeiten, wie der Name schon sagt, heißkleben. Das geht aber nicht mit dem Lötkolben oä sondern nur mittels werkseitig eingelegter Schweißbänder - die sehen wie eingeschweißter Maschendraht aus und haben an beiden Enden Anschlußdrähte wo ein Trafo angeschlossen wird und dann entsprechend einer Tabelle ein definierter Strom durchgejagt wird. Wenn alles stimmt, verschweißt Du 2 Wände hoffentlich im richtigen Winkel miteinander. Das ganze geht dann hoffentlich 4mal gut - denn eine 2. Chance hast Du nicht!
Diese 4 Wände haben aber kein Dach und keinen Boden und hier fangen die Schweißprobleme richtig an ! Du kannst mir glauben, ich habe wie Du versucht, die Firma Wihag davon zu überzeugen, daß das alles kein großes Problem darstellt - am Ende haben sie mir klipp und klar empfohlen den vorfabrizierten Kofferset zu nehmen, wo 4Paneele plus Dach und Boden mit Profilen wie bei PUR-Sandwichen zusammengeschraubt werden - wohlwissend,daß alle UPS-Kastenwagen etc innen einen 2. belastbaren Boden aus Multiplex erhalten, der mit Teppichklebeband" mangels sikaflexhaftung eingeklebt wird.
Thema Stabilität : 30 mm Monopan ist in der Senkrechten absolut stabil - als Dachkonstruktion ist es nicht selbsttragend ! Auf 2m hängt die Paneele durch ! für die Kastenwagen wird das in der Großserie so gelöst, dass man die untere Seite durch eingeschweißte Sicken relativ zur Außenschicht verkürzt und eine Vorspannung in die Paneele bringt - dadurch ist sie strabil selbsttragend aber niemals begehbar !! Hier musst Du Unterzüge einplanen.
Du schreibst so locker, dass man Verbindungen mit Spre3iznieten machen kann - nur die teuersten sind gut genug von Tietkemeyer - bei den Mengen, die Du regelmäßig für jede Winkelschiene zur Verbindung brauchst geht das ins Geld und Denk auch mal ans Gewicht.
Zum Thema CHPeter fällt mir nur auf,dass man mir nie von einem 2. Monopan-Truck bei Wihag im Werk erzählt hat...
Bisher ist ein Begleittruck aus Monopan konstruiert worden, der in Kissingen zu sehen war - aber sehr niedrige Kabine mit einem grünen Rammbock vorne - außerdem existiert nach Wihag-Aussage (Februar 2004) nur der Anhänger von Volker Lapp. Ich würde Dir auf alle Fälle empfehlen vor Deinem Bau die CHPeter- Euphorie nochmals bei der Firma Wihag gegenzuchecken !! Ein virtuoser Ansprechpartner ist hier der Her Meier, der mit Volker Lapp viel Vorarbeit geleistet hat.
Um die Probleme nochmals zu konkretisieren, wir woll(t)en eine Kleinserie mit Monopan auflegen, sehen uns aber momentan außerstande, dies mit dem Werkstoff handwerklich zu meistern. PUR-Schaum ist ein Klacks dagegen. Wir versuchen, die Hubdächer mit dem Werkstoff zu bauen - wenn das funktioniert, kannst Du Dich gerne an die Serie anhängen,da das Material nur in Großserien preisadäquat (ca 50Euro) zu beschaffen ist - wir hängen uns auch an einen dann laufenden Auftrag dran. Übrigens 40mm macht wenig Sinn, da die Kälteisolierung nicht wesentlich besser ist und nur 15 oder 30mm als "Normal"-Paneelen sofort lieferbar sind - die ungewöhnlichen Dicken können bis zu 8 oder 9 Monate Lieferzeit haben...
Das war jetzt ein ungewöhnlich langer Monopanolog - aber ich denke,man sollte einen so tollen Werkstoff nicht einfach mit zwei Sätzen zerreden.
Thema MonoIce und/oder MonoFresh - mein Gott , die waren "2001 schon angedacht und 2002 kurz vor Präsentation und 2003 nur noch mit ganz kleinen Problemen behaftet - ich fürchte mein biologisches Alter verbietet mir (und wahrscheinlich den meisten im Forum) darauf weiter bis zur Serienreife zu warten.... im übrigen ist das auch durch und durch PP mit allen Vor- und Nachteilen.
Falls irgend jemand immer noch Fragen hat ggfalls via PN-
wir werden auf jeden Fall einige Paneelen besorgen,da ich eigentlich auch alle Möbel aus dem 15mm Zeugs machen wollte... :lol:
der Urologe

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monopan brennt wie (wein)geist

#22 Beitrag von urologe » Mo 08 Mär 2004 20:30

hallo Geist
sorry ich habe Deinen Kommentar gelesen und beantwortet - aber vergessen,Dich explicit anzusprechen . Du hast natürlich recht mit Deinem Einwand ...
übrigens einmal recht haben ist schon die Muß-Eintrittskarte ins Forum.
Wir brauchen hier Leute mit guten Hinweisen.....
der Urologe

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Geist (Greis)

schwer oder leicht entflammbar ?

#23 Beitrag von Geist (Greis) » Di 09 Mär 2004 17:48

Hallo Urologe und die anderen Experten

Danke für Deine Angaben über Monopan und seine Eigenschaften.

Ich habe auch Versuche gemacht mit Monopan.
Die Platte die ich untersucht habe ist mit einer nicht allzu dicken Glasfasermatte verstärkt auf einer Seite. 3 Sekunden mit Feuerzeug an eine Schnittkante und es brennt. Es tropft dann langsam nach unten. Die Tropfen brennen weiter. Am Schluss bleibt nur noch die Glasfasermatte. In einem Serienfahrzeug habe ich diese Platte als Zwischenboden gefunden. Sie reicht ungeschützt in den Motorraum hinein bis ca. 20 cm zum Auspuff (Motorbremse).
Also, wenn schon Monopan, dann mit Blech verkleiden im Bereich von Hitze und eventuellem Feuer.
Es soll jedoch auch Polypropylen Produkte geben die schwer entflammbar sind, weil das PP irgendwie behandelt ist, z.B. Elektroinstallationsrohre.

Sandwich mit PUR Schaum, z.B. Ackermannplatten
http://www.ackermann-fahrzeugbau.de/start.html
Auf dieser Firmenseite wird der PUR Schaum allein als leicht entflammbar bezeichnet, Baustoffklasse B 3. Mit Blech von einer mindest –Dicke und –Qualität sei B 3, schwer entflammbar zu erreichen.
Mein Versuch hat gezeigt, dass dieser Schaum noch leichter Feuer fängt als Monopan und auch nicht mehr selbst verlöscht.
Also auch hier Schnittkanten abdecken z.B. mit Blech. Auch das ist nicht in allen Serienfahrzeugen so. Auch an exponierten Orten wie schon oben beschrieben.

Was meint der TÜV? An anderer Stelle in diesem Forum habe ich bereits einen Hinweis auf ein Merkblatt gefunden: Aussen soll der Aufbau splittersicher und schwer entflammbar sein. Hier noch mal, dass Ihr nicht suchen müsst:
http://www.farbendynamik.de/colori/tips.htm
http://www.mallin.de/womo/PlanungVorher ... oblatt.pdf
Und wenn alles schief geht, hier das mögliche Resultat:
http://www.feuerwehr-zuchwil.ch/html/ha ... mobil.html
http://www.feuerwehr-zirndorf.de/wohnmo ... 3_2003.htm

Gruss an alle Junioren und Experten,
Geist

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#24 Beitrag von ANDY » Fr 19 Mär 2004 20:11

Hallo miteinander

konnte heute erst mal wieder reinschauen. Endlich gibt es mal fundierte und aus der Praxis auch noch nahvollziehbare Infos. Habe auf diese nagativen Aspekte gewartet. Aus den Beschreibungen und Erfahrungen anderer kann man sich wenigstens auch Gedanken über die Nachteile machen, die schon so gewichtig sind intensiver darüber nachzudenken.
Danke an Urologe und Geist für ihre Beiträge.
Habe schon daran gezweifelt, daß irgendjemand Erfahrungen mit Monopan gemacht hat. Außer natürlich CHPeter, der sich aber nicht mehr rührt, warum auch immer.
Frage an Urologe:
Warum nimmst du trotz aller Bedenken wegen der Brennbarkeit die 15mm Platte zum Innenausbau her? Wegen dem Gewicht?
Ciao!
ANDY

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monopan- alleine wegen dem gewicht

#25 Beitrag von urologe » So 21 Mär 2004 15:36

hallo Andy,
ja, nur aus Gewichtsgründen sollen alle Möbel-Körper aus Monopan sein und die Fronten aus Massivholz-Kasetten hergestellt werden. Die Arbeitsplatte wird sowieso eine normale 40mm-Küchenarbeitsplatte,die aus Gewichtsgründen von unten ausgefräßt wird - ähnlich wie dustdevil das mit allen Massivholzteilen macht.
Es gibt mE kein leichteres ähnlich stabiles Material wie Monopan , eigentlich würden schon 10mm Paneelen für den Möbelbau reichen, aber ich will für das Hubdach sowieso 15mm Paneelen verwenden und habe dann viel Verschnitt übrig.... Außerdem sind die 10mm Paneelen bei Wihag wieder Sondermaß und eher selten als "Anschlußauftrag an eine laufende Produktion " zu erhalten. (Außerdem sollen meine Leute -und ich ganz besonders- am eher unproblematischen Mobelbau den Umgang mit Monopan lernen :lol: .
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#26 Beitrag von Ragnhild » So 21 Mär 2004 21:29

HalliHallo
nach fleisigem lesens Eurer Beiträge komme ich ins grübeln....

Wollte Möbelteile und auch einen Teil des Zwischenbodens mit GFK/PU/GFK machen. Bin nun aber am überlegen ob nicht doch Monopan...
.




***

Gast

#27 Beitrag von Gast » Mi 03 Nov 2004 09:46

Hallo,

also ich versteh eure Überlegungen nicht, was ich bis jetzt so mitbekommen und auch selbst in Erfahrung gebracht habe, hat das Material wohl eine Wärmedämmung, die man am besten erst gar nicht erwähnt (man könnte auch sagen, sie hat keine). Gewicht ist auch nicht alles, ich persönlich fands nicht so lustig, wenn mir jeder morgens beim "Zeitungslesen" zuschauen kann (zwecks der hohen Lichtdurchlässigkeit).

Ich persönlich bin und bleibe Fan der GFK-Sandwichplatte. Sie hat eine sehr gute Isolierung, über das Brandverhalten kann man auch nicht meckern, dass Gewicht ist absolut in Ordnung, die Stabilität steht wohl auch außer Frage und wenn man weiß wo mann vernünftiges Material zu günstigen Preisen herbekommt, gibt es wohl keine bessere Alternative.

Als es bei mir in die heiße Phase ging, hab ich über die verschiedensten Alternativen nachgedacht. Als ich dann bei der Firma Moser Verkaufsfahrzeuge gelandet war, haben die micht von einem Aufbau aus GFK-Sandwich überzeugt. Ich persönlich wollte das ganze zuerst mit einer Aluminium Außenhaut, was man mir bei der Firma Moser auch angeboten hat, aber die GFK Alternative muss ich sagen hat mir dann von der Kosten Seite und auch vom Material dann doch besser gefallen. Bis heute habe ich diese Entscheidung noch nicht bereut.

Gruß
Marc

Gast

Re: schwer oder leicht entflammbar ?

#28 Beitrag von Gast » Do 20 Okt 2005 14:29

Hallo@ all
weiss jemand wie sich das monoPan verhält wenn man es beklebt?..kann das material noch ausgasen oder so?..
danke im vorraus
Michael

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Dirk16
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#29 Beitrag von Dirk16 » Do 20 Okt 2005 14:57

Hi!
Es gibt übrigens von 3M einen 2K-Kleber, mit dem man PP und PE kleben kann. Stinkt höllisch und ist teuer, also für die Kabine leider nicht geeignet. Wohl aber für Details wie Befestigungen u.ä.

Typ "Scotch Weld DP 8005" und "...DP8010", mit unterschiedlichen Abbindezeiten im Bereich 5-20 min.

Im Übrigen müsste thermisches Schweissen gehen mit Handgeräten bzw. Profiextruder-Geräten, könnte man machen lassen. So ein Werkzeug kostet ab ca. 300.- aufwärts. Die einfacheren sind bessere Heissluftföne mit Düsen.

Gruss,
Dirk
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#30 Beitrag von urologe » Do 12 Okt 2006 21:08

nachdem der Monopan-Thread doch einer der meistgelesensten Threads im Forum war und ich mich zunächst sehr stark dafür gemacht habe , will ich doch abschließend noch einmal auf das Thema zurückkommen.
Trotz aller Begeisterung für das Material habe ich keine Möglichkeit gesehen, Monopan mit den üblichen Heimwerkermaterialien und Werkzeugen semiprofessionell zu bearbeiten und letztendlich statt Monopan ganz normale selbsthergestellte GFK-Styrodur-GFK- Sandwiche für den Innen- und Kabinenbau genommen.
Dieses Material ist wesentlich einfacher zu bearbeiten und hat im Selbstbaubereich keinerlei Nachteile gegenüber Monopan - in der Großserie mag das anders ausschauen.
Mir hat´s eigentlich leid getan, da ich von dem Material und der Hilfsbereitschaft der Thüringer Firma angetan war.
Dies nur noch einmal als Abschlußbericht meinerseits, da ich vor 2 Jahren noch überzeugt war, wenigstens den Innenausbau mit Monopan durchzuführen.
der Urologe

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