Durchgang Koffer zum Fahrerhaus

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Leerkabinen-Wolfgang
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Durchgang Koffer zum Fahrerhaus

#1 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 29 Apr 2003 16:57

Hallo,
ich möchte mir einen Koffer auf Mercedes zulegen und ihn mit dem Fahrerhaus (Durchstieg) verbinden. Man sagt mir, das es nicht gehen würde, Koffer soll ggen die KAbine vorne arbeiten und Verbindung reisst dann. "Koegel und Flensburger Koffer" sollen anders konstruiert sein. ICH habe NULL-Ahnung. Hat jemand hier einen Tipp?????
Danke und Gruss von der Küste
wolfgang


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Sven Strumann
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Re: Durchgang Koffer zum Fahrerhaus

#2 Beitrag von Sven Strumann » Di 29 Apr 2003 20:16

Je nach Fahrgestell stimmt die Aussage. Eine Möglichkeit ist, einen Faltenbalg aus LKW-Plane zwischen die Öffnungen von Kabine und Fahrerhaus zu montieren oder bei steiferem Fahrgestell ohne Geländeeinsatz eine Gummilippendichtung. Bei Sprinter &co ist das aber nicht nötig, lediglich bei LKW-Chassis die einen verwindungsreichen Rahmen haben oder im Geländeeinsatz.
Wenn es um Island geht, einfach mich fragen.
www.kria-tours.de

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Durchgang Koffer zum Fahrerhaus

#3 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 29 Apr 2003 21:03

Danke und sogar verstanden :-). Mit beiden Lösungen hätte ich gewaltige Isolationsprobleme. Ich bin hinter einem Vario (abgelastet auf 3,5 t) oder eben einem Sprinter hinterher. Bei dem gibt es augenscheinlich die Probleme nicht. Frage: Wie krieg ich es bei ihm denn hin ?? Der Vario scheint ja zur Gruppe der verwindungsanfälligen LKW`s zu gehören - ist doch richtig verstanden?
Danke nochmals
wolfgang.



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Gast

Vario

#4 Beitrag von Gast » Di 29 Apr 2003 21:38

bei meinem Vario (Allrad) habe ich die hier angesprochene Verwindung. (Im Extrem hebt sich die Doppelkabine bei mir um ca. 12 cm hinten durch Verschränkung des Rahmens)
Wie es beim Sprinter ist, weiß ich nicht.

Gruß Dieter

Gast

#5 Beitrag von Gast » Mi 30 Apr 2003 15:13

Vario abgelastet auf 3,5 Tonnen???
Das Fahrgestell wiegt ja ohne Koffer schon fast so viel!
Nimm besser nen Sprinter, sonst fährst du permanent überladen rum.
(sofern du die 3,5Tonnen für den TÜV überhaupt erreichst, und ein paar Kilo Zuladung müssen ja auch noch sein :roll: )

Gruß Otter

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Durchgang zum Fahrerhaus

#6 Beitrag von Wolfgang » Mi 30 Apr 2003 16:48

Otter, das hat was. Hätte selbst drauf kommen müssen! War aber eh die 2.beste Lösung. Favorit ist und bleibt der Sprinter. Hier müsste ich eigentlich nur noch den Tipp haben, wie ich aus dem Koffer heraus nach vorne (oder umgekehrt :-) komme - ohne raus und rein!
Hier im Forum sind lauter Profis - vielleicht hat ja jemand eine Idee, die schon einmal realisiert wurde.
Gruss wolfgang

Moskito

Faltenbalg ist fie beste Lösung, aber auch eine teure

#7 Beitrag von Moskito » Mi 11 Jun 2003 09:33

Ich habe bei meinem Magirus ein Faltenbalg von Langer & Bock eingebaut - hat mich ca. 500,- Juros gekostet. Ist sein Geld aber auch wert! (http://www.langerundbock.de). Allerdings macht der Koffer auch im Gelände Links- und Rechtsbewegungen von ja fast 30 cm!! Wegen der Isolationsprobleme nach vorne habe ich eine verschließbare Durchgangsluke aus 24mm-GFK-Sandwich gebastelt!

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uwe77_
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kein Problem

#8 Beitrag von uwe77_ » Fr 13 Jun 2003 12:29

Hallo Wolfgang,
Die Fahrerhauskabine vom Spinter ist fest (Ohne Dämpfer) mit dem Fahrgestell verbunden. Die Leerkabine wird dann auf dem Rahmen befestigt und mit den Fahrerhaus verklebt, vernietet........
DIe Rückwand vom Fahrerhaus wird aufgesägt und damit ist ein Durchgang entstanden.
Etwas problematischer ist es bei Fz mit gefederter Kabine. Hier ist erst die Federung auszubauen, damit dann die Leerkabine mit dem Fahrerhaus verbunden werden kann. Ist aber auch kein Problem. (habe ich bei meinem 1117 von MB so gemacht.

Bis dahin

Uwe

sven

nunja...

#9 Beitrag von sven » Fr 20 Jun 2003 15:31

Etwas problematischer ist es bei Fz mit gefederter Kabine. Hier ist erst die Federung auszubauen, damit dann die Leerkabine mit dem Fahrerhaus verbunden werden kann.
veto, würde ich niemandem empfehlen. 'ne federung/bewegliche lagerung des fahrerhauses ist für den hersteller immer teurer zu verwirklichen, als eine feste verbindung, sprich wenn sowas verwirklicht wird, dann hat es i.d.r. handfeste kunstruktive gründe, da würde ich persönlich keinen rückbau machen.

selbst wenn erst mal alles scheinbar problemlos funktioniert, ich würde mittel- bis langfristig mit undichtigkeiten, haarrisen und ähnlichen problemen rechnen...

grüße sven[/quote]

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achim
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#10 Beitrag von achim » Mo 23 Jun 2003 05:40

Hallo Sven,

wie der Uwe es schreibt ist es schon richtig.
Denn z.B. von Mercedes, gab es diesen Typ LKW
von dem Uwe spricht, siehe auch sein Photo,
Serienmäßig ab Werk!
Mit festgestelltem Fahrerhaus, Motor-Inspektionsklappe usw........

noch habe ich so ein Fahrzeug EZ. 1999!
Und nix da mit Undichtigkeiten, Haarrissen, oder anderen Problemen!
Ist ein Superfahrzeug!

Auch der MAN, ist ja in dieser Form unterwegs.
Ich habe noch keinen gesehen der damit Probleme hatte.

Den neuen von Mercedes, den Atego,
den gibts es in der Form nicht mehr Serienmäßig,
aber nicht weil es nicht geht, sondern wegen den fehlenden Stückzahlen!
Mecedes würde ihn ja bauen, aber erst ab 100 Stk!
Und wer braucht schon 100 Wohnmobile :lol:
und wer soll die bitte ausbauen?

Ich spreche hierbei allerdings nicht von Fahrten in der Wüste, oder sonstigem schwierigen Gelände.
Sondern normalen Straßen, da gibt es keine Probleme.
Gruß achim

Tschii

Man 8.153

#11 Beitrag von Tschii » Mi 02 Jul 2003 15:24

Servus,

ich wollte mir nen MAN 8.153 (ex-Post) zulegen und ebenfalls einen durchgang schaffen.


Daher meine Frage hat damit schon jemand Erfahrung und gibt es irgendwelche Firmen die so etwas machen ?

Gruß
Tschii

dj
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Materialwahl

#12 Beitrag von dj » Mo 21 Jul 2003 22:26

Beim Durchgang Fahrerhaus/kabine gehe ich z.Zt. davon aus, ein flexibles Material an beide Seiten zu schrauben und dachte dabei an Gummiartiges.

Bei grober Infosicht sah ich Dehnungswerte von ca. 100-800%, je nach Material. Leider kenne ich mich wenig damit aus.

Hat jemand Ahnung wieviel Dehnung bspw. ein Schlauch eines LKW/Treckerreifens hat, oder versch. andere Materialien.

Ich müßte eine Mindestdehnung von 300% haben die bei Temperaturen von -30 bis +60 Grad funktioniert. (wird nicht direkt der Sonne ausgesetzt)

Gruß Dieter

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Dirk16
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Re: Materialwahl

#13 Beitrag von Dirk16 » Mi 23 Jul 2003 10:44

dj hat geschrieben:Beim Durchgang Fahrerhaus/kabine gehe ich z.Zt. davon aus, ein flexibles Material an beide Seiten zu schrauben und dachte dabei an Gummiartiges.

Bei grober Infosicht sah ich Dehnungswerte von ca. 100-800%, je nach Material. Leider kenne ich mich wenig damit aus.

Hat jemand Ahnung wieviel Dehnung bspw. ein Schlauch eines LKW/Treckerreifens hat, oder versch. andere Materialien.

Ich müßte eine Mindestdehnung von 300% haben die bei Temperaturen von -30 bis +60 Grad funktioniert. (wird nicht direkt der Sonne ausgesetzt)

Gruß Dieter
Hi,
mit einem Reifenschlauch wirst du keine Freude haben, selbst wenn du eine direkte UV-Bestrahlung vermeiden kannst hast du immer noch Einflüsse durch das Ozon, das durch UV-Licht gebildet wird: Kurzum: dein Schlauch wird in Kürze porös und zerlegt sich!
Ich hatte schon einiges provisorisch mit Fahrradschläuchen o.ä. eingepackt (Ketten) oder gepolstert (Dachträger), aber bei allem das Gleiche: Risse und Zersetzung. Ein Jahr oder so könnte es gehen, aber du willst ja sicher was vernünftiges.

Einzige dehnbares Material das so was aushält wäre Silikon. Das ist aber übel zu verarbeiten, sprich wasserdicht zu verkleben.

Ich empfehle dir einen Balg aus LKW-Plane. Mach die Wände lang genug, dass sie die Bewegung mitmachen, etwas zu viel schadet ja nicht. Den kannst du aus einem durchgehenden Band mit Stosstelle unten fertigen (nähen geht), dann hast du mit der Dichtigkeit wenig Probleme, vorrausgesetzt, du kriegst die Anschlüsse hin (umschlagen, SIKaFlex und Aluleiste draufschrauben/-nieten.
Am besten die Ecken rund und die Abdeck"leiste" aus einer 3er Platte schneiden, dann hast du die wenigsten Stosstellen. Die Plane kannst du warm etwas um die Ecken ziehen.
Noch professioneller ist ein Ultraschall-geschweisster Schlauch mit breiten Umschlägen, 3cm reichen dicke. Kostet auch nicht die Welt, jedenfalls billiger als ein Wasserschaden ;-) frag mal beim örtlichen LKW- oder Zeltplanenhersteller nach.

Und wenn du noch eins draufsetzen willst erstell einen Ziehharmonika-Schlauch mit einem umlaufenden Verstärkungsring aus 5er-Federdraht. Das ist allerdings dreidimensional schon eine HGerausforderung auf Profi-Niveau!

Aber: Keep it simple...

Gruss,
Dirk

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ellwood25
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Faltenbalg selbsgebaut.

#14 Beitrag von ellwood25 » So 27 Jul 2003 16:53

Hallo,
Ich fahre einen Hanomag AL-28, der sich im Gelände extrem verwindet.
Meinen Durchgang habe ich günstigts aus Teichplane (gibt es in Naturkautschuk = Sonnenlichbeständig und in Streifen!) selber gebaut.
Um die Isolierung zu gewährleisten sitzt hinter dem Durchgang eine isolierte Schiebetür (brauchte ich wegen der Einbruchsicherheit z.B. bei RORO-Verschiffungen sowieso!)
Das ganze hält jetzt schon mehrere Jahre. Einmal gab es einen Schnitt, den habe ich einfach mit Sikaflex gedichtet. Kein Problem!
Es wäre auch denkbar das ganze zweilagig mit aufgeklebter Neopren-Isolierung zu machen!
gruss
Florian

dj
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Danke für den Tip

#15 Beitrag von dj » Mo 28 Jul 2003 15:33

Hallo Florian,
Dein Gedanke mit der Kautschuk-Teichfolie gefällt mir. und zu meiner Schande muß ich sogar sagen, daß ich diesbezüglich zu blöd war, schließlich kann man derartige Folie seit vielen Jahren bei mir sogar kaufen (Vielleicht sollte ich mal öfters durchs Lager laufen).
Nach meinen techn. Unterlagen habe ich für die Folie eine Reißdehnungsfähigkeit von 300-400%. Das wäre für mich ausreichend, die sonstigen Eigenschaften wären auch absolut ausreichend.

Gruß Dieter

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