Gute Ratschläge erwünscht!

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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jens voshage
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geht nicht, gibt´s nicht

#16 Beitrag von jens voshage » Di 18 Jun 2002 09:34

> SAT = SelbstAusbauerTreff meist Anfang Oktober in Wietzendorf in der Lüneburger Heide auf dem Campingplatz <a href="http://www.suedsee-camp.de">Südsee-Camping</a>, ausgerichtet und organisiert von der Zeitschrift ´promobil´.
>
> Keine Hersteller, sondern viele Selbstausbauer (und einige Zubehöranbieter) vor Ort.

der link hat bei mir eben nicht funktioniert, falls ihr mehr wissen wollt, könnt ihr ja auch mal auf den seiten der wohnbusse ( http://www.wohnmobile.net )nachsehen, da gibt es berichte zu den letzten drei treffen.
ich war zweimal als tagesbesucher dort und habe immer wieder gestaunt: was man alles mit handwerklichem geschick machen kann, ist wahnsinn. es gibt übrigens einige zubehörhersteller, die ihre mitarbeiter aus der entwicklung da hinschicken um sich neue ideen zu holen.
jens

Gast

Re: Guter Ratschlag erwünscht!

#17 Beitrag von Gast » Fr 21 Jun 2002 20:40

> Hallo, Christel,
>
> > Hi, vielen Dank für die vielen Informationen,
> >
> > Michael Bocklet hat uns zwei Größen vorgeschlagen
> > 1. Radstand 3550 mm , Aufbau 370
> > 2. Radstand 4025 mm, Aufbau 440.
> Aufbau 3,70m => Gesamtlänge ca. 6m. Vorteile: wendig, kostengünstig bei Fähren und in vielen anderen Fällen, ohne Probleme unter 3.5t realisierbar. Nachteil: geringer Innenraum (Heckgarage und Bett mind. 80cm, bleibt noch eine Wohn-/Koch-/Naßzellenfläche von rd. 2,1m*2,8m innen. Nicht unbedingt üppig.
> Aufbau 4,4m => Gesamtlänge rd. 6,6m. Hart an der Grenze für 3.5t, dafür aber mehr Wohnfläche und mehr Laufruhe (der Unterschied zwischen einem EURA 540 auf Ducato 14 mit mittl. Radstand und einem EURA 650 auf Ducato Maxi mit langem Radstand war jedenfalls sehr deutlich).
> Wieviele Leute sollen mit dem WoMo fahren? Fahrt Ihr in Gegenden, in denen es auch einmal mehrere Tage hintereinander regnen kann? Sind Kinder an Bord?
> Welche der vorgeschlagenen Versionen besser ist, kommt ganz auf Eure Vorlieben an: liegt der Schwerpunkt mehr auf Fahren (auch in problematischem Gelände), würde ich die kurze Version bevorzugen. Seid Ihr (wie wir) Genuß-Wohnmobilisten, die etwas mehr Wert auf Komfort und Platz legen und nicht unbedingt Rasen müssen, würde ich die Langversion unbedingt vorziehen.
> >
> > Frage: Wie empfehlenswert ist eine Zwilligsbereifung?
> Bei problematischen Untergrund deutlich bessere Traktion, aber bei Deinem Vorhaben (vernünftige Dimension, und - wenn Bocklet das baut - auch vernünftige Gewichtsverteilung) dürftest Du auch mit der einfach bereiften Version kaum Probleme bekommen.
> >
> > Frage: Sollen wir über 3,5 t gehen? Sind die Einschränkungen beim Fahren nicht nervig?
> Wenn möglich, würde ich unter 3.5t bleiben - zu viele Einschränkungen gelten für schwerere Fahrzeuge. Allerdings ist ein WoMo fast immer schwer beladen unterwegs (allein schon durch den Aufbau), und ein 3.5t-Fahrgestell, das immer am Rande seiner Leistungsfähigkeit gefahren wird, leidet auf Dauer. Ich würde deshalb ein 4.6t-Fahrgestell nehmen und auf 3.5t ablasten, wenn das Mehrgewicht des 4.6t-Fahrgestells akzeptiert werden kann. Das hat dann zusätzlich Vorteile, wenn Du die 3.5t einmal überschreitest: Du zahlst zwar immer noch ein Ticket, wenn man Dich erwischt, aber Du handelst nicht fahrlässig, weil Du die technische Leistungsfähigkeit des Basisfahrzeugs nicht überschritten hast. Und das kann Dir im Falle eines Unfalls mit überhöhtem Gewicht Deinen Versicherungsschutz erhalten (Auskunft meiner Versicherung)!
>
> Gruß
> Leerkabinen-Wolfgang
Weitere Vorteil des 4,6 t ist die Dauerhaltbarkeit.
Da der 4,6t eine Lage Blattfedern mehr hat, und ein WOMO im Gegesatz zu eienm Nutzfahrzeug ja ständig mit der "Ladung" belastet ist, leben mE. die Balttfedern eines 4,6ers deutlich länger. Außerdem neigt er nicht so sehr zum schwanken, was schon mehrfach von Sprinterfahrern (gewerblche) kritisiert wurde.
Uwe aus dem schönen Vogtland.

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Re: Guter Ratschlag erwünscht! - länge und gewicht

#18 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Sa 22 Jun 2002 08:10

Hi, Jens,

> >Ich würde deshalb ein 4.6t-Fahrgestell nehmen und auf 3.5t ablasten, wenn das Mehrgewicht des 4.6t-Fahrgestells akzeptiert werden kann. Das hat dann zusätzlich Vorteile, wenn Du die 3.5t einmal überschreitest: Du zahlst zwar immer noch ein Ticket, wenn man Dich erwischt, aber Du handelst nicht fahrlässig, weil Du die technische Leistungsfähigkeit des Basisfahrzeugs nicht überschritten hast. Und das kann Dir im Falle eines Unfalls mit überhöhtem Gewicht Deinen Versicherungsschutz erhalten (Auskunft meiner Versicherung)!
>
> na, das glaube ich kaum. zumindest nicht, wenn du über 80 km/h gefahren bist oder im lkw-überholverbot überholt hast. und das dürften doch die kritischen fälle bei einem unfall sein. wenn du beim rangieren gegen eine laterne gefahren bist, wird wohl die versicherung kaum nach dem gewicht fragen.
>
> jens

Wenn Du einen (echten) 3.5-Tonner überlädst, nur mit 11%, also mit rund 3.9t unterwegs bist, dann aber - weil Du mit einem 3.5-Tonner ja flott fahren darfst - mit 100km/h oder mehr in einen Unfall verwickelt wirst, kann Dir leicht grobe Fahrlässigkeit wegen Überlastung des Fahrzeugs vorgeworfen werden, die Dich Deinen Versicherungsschutz kosten kann.
Bei einem auf 3.5t _abgelasteten_ 4.6-Tonner hast Du Dich mit 3.9t auch bei 100km/h immer noch im Bereich des technisch ohne weiteres Möglichen bewegt und es dürfte der Versicherung schwer fallen, Dir grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen.

Nur im diesem einen speziellen Fall (der aber wohl nicht zu selten vorkommt) hat ein abgelasteter 4.6-Tonner versicherungstechnisch Vorteile.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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