sandwichplatten und warmwasser

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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philip

sandwichplatten und warmwasser

#1 Beitrag von philip » Mi 23 Jan 2002 12:23

servus ihr lieben, komm kabinentechnisch nicht weiter, habe aber glücklicherweise euer forum entdeckt.

nachdem mir nach 80 tkm in afrika meine geliebte natokabine mit ihren unzähligen kältebrücken von meinem unimog gekracht ist, hab ich mich entschlossen mal was gescheites zu basteln und suche nun die absolut ultimativen sandwichplatten für ne richtig stabile und top isolierte kabine. dazu meine fragen:

1. die wahl der aussenhaut alu oder gfk, wer hat dazu pro und kontra?
ich tendiere zu einer 3 mm Gfk haut, da ich einige risse und
löcher in der blechhaut meiner alten kabine hatte. gibts
irgendwelche abgefahrenen platten mit z.b. kevlar
beschichtung, oder wabenstruktur?
Ein hersteller packt noch ne dünne schicht holz zwischen
gfk und hartschaum..mmhh??

2. solche platten wollen ja auch optimal geklebt sein. gibt es auf dem markt irgend einen herausragenden kleber für diesen zweck?

3. einige hersteller kleben holzleisten auf die plattenstösse, verschrauben diese und behaupten dies sei ein sensationelles plus an stabilität. stimmt das?

4. wie gross ist der festigkeitsunterschied zwischen pu-schaum und pvc-schaum in sandwichplatten?
dem preis nach müssen die pvc platten ja schusssicher
sein.
5. welche plattenhersteller liefern die beste qualität?

da ich nun auch so langsam in die jahre komme, wächst der wunsch nach einer warmen dusche unterwegs zusehens. aber wenn schon eine kabine fürs mädcheninternat, dann richtig und desshalb suche ich nun ein ganz speziellen wärmetauscher.
da ich meist in "gasfreie" länder reise, läuft bei mir alles mit diesel und alkohol (nicht was ihr jetzt denkt, ich führe nur ungeniesbaren spiritus mit!).

also suche ich einen boiler, der im stand durch warmluft der dieselheizung gespeist wird und beim fahren die motorwärme nutzt. vielleicht gibts einen der sogar einen dieselbrenner eingebaut hat und autark arbeitet. das wäre der absolute volltraum. im jachtbereich hab ich geschaut, aber leider nur reine motorwärmetauscher gefunden mit solch albernen heizstäben drin zur unterstützung. da sich aber im gleände die bleiplatten sämtlicher gel-, bagger- und schussicherer batterien regelmässig verabschiedet haben und gebrochen sind, sollte das warmwasser möglichst stromunabhänig erzeugt werden.
kennt jemand ein entsprechendes produkt? wie ist eure erfahrung mit den einschlägigen boilern?

also kinders, sorry für den extrem langen text, aber das quält mich schon so lange und musste jetzt einfach raus. würde mich über hilfreiche tips super freuen,
danke euer philip.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: sandwichplatten und warmwasser

#2 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 23 Jan 2002 12:36

Hi, Philip,

für erste Überlegungen schau einmal in folgenden Threeads nach:
- <a href="http://www.abcforum.de/forumengine.php4 ... naußenhaut - GfK oder Alu?</a>
- <a href="http://www.abcforum.de/forumengine.php4 ... armwasser/ Brennstoff</a>.

Vielleicht hilft das ja schon etwas weiter.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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philip

Re: ab jetzt raketen wolfi!!

#3 Beitrag von philip » Mi 23 Jan 2002 16:04

hey, dass ging aber zügig. dank dir für deine hinweise. sind fürs erste gar nicht schlecht. die idee mit der wendel im schnellkochtopf is klasse. für ne anständige wagenburg ist das sicher die lösung schlechthin, aber mir ist das halt nicht clean genug, bin nämlich son furchtbar schlimmer perfektionist.
ich werde mich nun wohl oder übel zurück an die uni begeben müssen und meinen alten thermodynamik professor mal nen brauchbaren motorwärmetauscher ausrechnen lassen. mit selberbauen hört sich gut an!
dennoch, mit nem dieseldurchlauferhitzererhitzer bist du definitiv der chef unter den warmduschern!! desshalb werde ich mich mal verstärkt darum kümmern. die kombination aus beiden lösungen ist optimal. schnell, ohne aufwand, sauber verstaut und man verbläst die gute motorhitze nicht einfach.

das schönste aber ist die doppelte energieersparnis!! mein ventilator hat ne kühlleistung von 4500 watt. der ist früher immer fest mitgelaufen und hat dem motor gepflegte 6 ps entzogen, heute ist er durch nen elekrtolüfter ersetzt, der nur anspringt wenns not tut. in verbindung mit nem fetten tropenkühler hab ichs schon soweit hingebracht, dass er nur noch bei längeren bergfahrten anspringt. wenn du jetzt noch deinen warmwasser aparello angeschlossen hast, kannst du deine verluste durch erforderliche kühlleistung super minimieren. und wenn unterwegs mal wieder der kühler verreckt, hast du nen prima notbehelf hinten drin.

bleib dran an dem thema, dank dir

Gast

Re: warmwasser

#4 Beitrag von Gast » Do 24 Jan 2002 08:25

hi philip

ich bin der der schon mal einen thread zu warmwasser angerissen hat. nachdem ich mich nun schon länger mit diesem thema beschäftige, das irgendwie ein knackpunkt zwischen heizung und brennstoff ist habe ich für mich die folgende lösung gefunden.

heizen und warmwasserbereitung mit schiffsölofen http://www.refleks-olieovne.dk der kostet je nach ausführung 800 &8364; , braucht keinen strom, hat keine komplizierte technik, läuft mit diesel/heizöl. system: wasser läuft durch eine heizschlange im ofen und heizt dann einen boiler (ist wohl ausbaufähig zur motorerwärmung bzw. andersrum). das ganze ist überigens nicht TÜV zulässig, aber wen interessiert das im kongo.

die überlegung war, warmwasser brauch ich hauptsächlich zum duschen, warmduschen muss ich aber nur im winter im sommer tuts auch kalt. also ist es doch naheliegend die heizung mit der wasserbereitung zu koppeln.

sonstige möglichkeiten:
truma boiler (gas): kostet um die 600 &8364;, hab gerade einen aufgeschnittenen auf der CMT gesehen, fand ich nicht so vertrauenserweckend.
wasserheizung eberspächer/webasto: teuer, stromfresser, viel technik, nerviges brummen.


jetzt hab ich noch ne frage
du schreibst du kochst mit alkohol also spiritus. was für einen kocher hast du origo, endress... wie sind deine erfahrungen bezüglich brennstoffbeschaffung, wieviel spiritus brauchst du ungefähr pro monat, würdest du einen spirituskocher empfehlen.
ich tendiere auch zu spiritus, das hängt jetzt aber noch davon ab wie leicht es ist nachschub zu bekommen, ich meine kein thema einen kanister mitzunehmen, aber der wird auch mal leer.

gruss Martin

philip

heisse öfen und jede menge alkohol

#5 Beitrag von philip » Do 24 Jan 2002 13:03

servus martin
diese reflex ölbrenner kenn ich nur zu gut, da ich lange auf traditionsseglern durch die weltmeere geeiert bin.
den ganzen krims krams gibts auch bei www.toplicht.de. das riesen problem mit den dingern ist, dass sie stinken wie ne ölbohrinsel. auf den 70 meter langen segelschiffen, wo sowieso alles nach teer, fisch und diesel richt, fällt das gar nicht so auf, aber ich hatte nach ner gemütlichen runde um den ofen immer mehrere tage den geschmack im mund und meine klamotten mussten immer zwei tage an deck auslüften bis sie landfein waren.
aber kein zweifel, power haben die dinger und zwar nicht zu knapp.

in den spiritus kocher hab ich mich ebenfalls über die segelei verliebt, nachdem ich in grichenland mal ne gesalzene gasexplosion an bord hatte, hab ich mich nach alternativen umgeschaut und auf einem schiff stand dann ein zweiflammiger origo 3000. da hab ich mich gleich zum essen eingeladen und das teil nicht mehr aus den augen gelassen. und siehe da, dass ist die lösung all unserer küchensorgen. bin seit gut 7 jahren glücklich mit meinem origo!

ich kann dir nun nicht genau sagen wie schnell er nen liter wasser zum kochen bringt und wie viel er verbraucht.
mein reisekumpane hat in seinem unimog nen gasherd, wenn wir dann mal gas bekommen haben wurde auch immer gleich um die wette gekocht. er ist mit seinem gasteil etwas schneller, wobei der vorsprung immer sehr gering war und mit gut isolierten kochtöpfen liegt man ungefähr gleich auf. von der handhabung her sind sie identisch, der origo ist noch etwas idiotensicherer mal ganz abgesehen von den entfallenenden leitungen+ventilen. geruch etwickelt er überhaupt nicht.

der gaaaanz grosse supervorteil des origo liegt fern seiner technischen daten und ist, dass du ihn mit raus nehmen kannst und openair kochen kannst.
du hast die sonne, die kommunikation mit anderen, kein kondenswasser oder essensgeruch in der kabine, einfach spitze. abends sitzt du um den kocher herum der ein wenig licht spendet und deine teekanne warmhält, so musst du nicht immer in die karre rennen und stress verbreiten.

TIP: wenn du franzosen triffst zeig ihnen den kocher und lehne dich zurück, denn es folg alsbald ein koch- und flambier- spektakel erster kategorie ( hat schon einige male funktioniert). irgendwie war jeder froh mal wieder richtig kochen zu können mit viel sauerei nebenbei. und das high light war ein gegrillter haifisch. hat super funktioniert und geht auch nur draussen.
reinigung nach solchen aktionen: aufklappen partonen rausnehmen, die verbleibende edelstahlkiste kannst du z.b. beim baden mitnemen oder an irgend einem wasseranschluss, der nicht dein womotank entleert, saubermachen.

du siehst an meinen ausführlichen schilderungen, ich bin 150% überzeugt von dem teil, empfehlung KAUFEN.
den mittlerweile extrem hohen preis (für nen aufgeblasenen fondukocher) verschmerzt du sehr schnell.

mit spiritus hatte ich nie schwierigkeiten, das zeug hält ewig und drei tage da drin. ich habe kleine baby jerry cans mit 5 liter inhalt, da nehme ich immer 3 mit spiritus mit und komme damit locker über 3 bis 4 monate!
es kam einmal vor, dass wir mit whisky kochen mussten, dauert etwas länger riecht aber dafür unglaublich lecker.
meine freundin hat mal petroleum reingelehrt (weiber!!!) das war dann doof weils halt bissi raucht, geht aber ansonsten problemlos. mit dem teil kannst du alles verheizen was brennt und bis jetzt gab es dadurch keine funktionseinbussen. nur um einen super windschutz solltest du dich gleich mit kümmern, da verlierst du sehr viel leistung wenn die flamme ständig mit dem wind kämpfen muss. es kam schon vor, dass wir desshalb drinnen kochen mussten.

hast du zufällig ahnung von sanwichplatten?
gruss philip.

Gast

Re: heisse öfen und sandwiches

#6 Beitrag von Gast » Do 24 Jan 2002 14:29

hi philip

dank dir erstmal für die info zum origo, der ist hiermit gekauft.

das mit dem gestank vom ölofen war mir auch klar, hatte deshalb letztens jemand angemailt der den refleks im wohnmobil hat, der meinte halb so wild es stinkt nur beim befüllen dann nicht mehr. optimal ist das mit dem ölofen nicht das ist mir schon klar nur viele alternativen gibt es nicht. gib bescheid wenn du was besseres findest.

zu den sandwichplatten kann ich eigentlich nur nochmal den tip geben das "buch" von http://www.r-g.de zu studieren (gibts wohl auch zum downloaden) da kommt ne menge über gfk verarbeitung auch mit kevlar drin. eigene erfahrungen mit sandwichplatten habe ich aber nicht.

ein anderes system mit siebdruckplatten findest du unter www.poeff.de der nachteil das ganze wird ziemlich schwer ist handwerklich aber einfacher zu machen.

die einschlägigen hersteller kennst du wohl ? hier nur zwei www.mabu.purespace.de und www.ormocar.de preise ab 6000 euro aufwärts und jeder millimeter gfk kostet extra !!!

wieso machst du nicht eine ordentliche wärmedämmung in den shelter, sparst viel geld und bist glücklich bis ans ende deiner tage ?

gruss Martin

philip

Re: heisse öfen und sandwiches

#7 Beitrag von philip » Do 24 Jan 2002 14:57

also martin, dass war mal echt wieder ne saubere aktion mir die alten öfen in erinnerung zu rufen. ich bin gleich mal auf die seite und kam aus dem staunen nicht mehr raus. die haben mit den versifften stinkeheizern wie ich sie kenne nix mehr zu tun. super claene edelstahl geräte die recht modern aussehen. echt ne bereicherung für jedes womo! nen gescheiten wärmetauscher gibts auch dazu, ich glaub da überlege ich nicht mehr lange. und dann laufen die auch noch ohne stohm wie meine alte schwingfeuerheizung (gott hab sie seelig). sehr, sehr brauchbar sowas!! das befüllen kann man von hand machen muss man aber nicht. dafür gibt es echt unkaputtbare spritpumpen, die sehr wenig stom ziehen.
ich würde gerne mal mit dem jungen reden, der son teil sein eigen nennt. ich mach mir sorgen mit dem auspuffrohr welches durch die geschäumte wand meiner noch nicht existierenden kabine durch muss und nach ca. 10 minuten betrieb sich der wanddurchbruch durmessertechnisch sicher verdoppelt hat.
ich werde nochmal meine alten militärzeugshändler fragen, ob irgend eine armee dieser welt so ne kombiheizung mit diesel hat. sissi-gas hats noch nie gegeben bei der armee, da brauchen wir uns keine sorgen machen. die armee sachen sind meist furchtbar ineffizient, aber dafür von ausgesprochener langlebigkeit.
dank dir nochmals, immer fleissig dranbleiben an der geschichte.
vermittel mich doch mal an den ölofen besitzer, würde mich echt interessieren.
grüsse
philip.

p.s. meine kabine (shelter) liegt irgendwo zwischen dem obervolta und togo im busch, ich hab sie nicht mehr auf das fahrgestell bekommen!! das ding wog sicher noch 750 Kg nachdem wir es komplett ausgeschlachtet hatten. war aber eh total im eimer und desshalb is es auch nich schlimm.

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Re: heisse öfen und sandwiches

#8 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 24 Jan 2002 15:13

Hi, Martin, hi, Philip,

klingt ja reichlich interessant, was Ihr zwei da diskutiert. Aber beide angesprochenen Firmen sagen mir nichts, und im Augenblick habe ich leider auch keine Zeit, nach den Hompages der beiden zu suchen. Könntet Ihr die bitte nennen - vielleicht gleich unter der <a href="http://www.abcforum.de/forumengine.php4 ... >Linkliste Ausbau-/Zubehöranbieter</a>? Danke!

Und zu Dir, Philip: sorry, daß ich noch nicht dazu gekommen bin, auf Deine Fragen zu antworten - zuviel um die Ohren. Kommt aber noch!

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: heisse öfen und sandwiches

#9 Beitrag von Gast » Do 24 Jan 2002 16:00

nur kurz weil ich gleich weg muss, für den wanddurchbruch vom ofenrohr gibts so eine art adapter das ist kein problem. das ganze zeug ist leider sehr sehr teuer aber im vergleich zu webasto..... immer noch erschwinglich. meine bezugsadresse ist überigens auch toplicht, die sind wohl generalimporteur.
die adresse von dem "ofenbesitzer" hab ich leider schon gelöscht. er hatte sein fahrzeug einen magirus unter
http://www.maggie-deutz.com/
bei den bildverkaufsanzeigen inseriert, das fahrzeug ist nicht mehr dort, aber vielleicht hat der webmaster noch die adresse. das foto war in lybien aufgenommen, fahrzeug von vorne, lackierung braun7gelb, typ 120 oder150, und im text war der ofen vermerkt.
so jetzt muss ich aber

gruss Martin

Gast

Re: heisse öfen und sandwiches

#10 Beitrag von Gast » Do 24 Jan 2002 19:45

hallo wolfgang

ich kann leider noch nichts genaues zu den beiden firmen sagen, ausser dass es sie gibt. habe von beiden infomaterial angefordert, vielleicht erhellt das die sache dann etwas mehr.
ormocar ist überigens auf deiner linkliste.
hier der komplette link zu mabu http://www.mabu.purespace.de/home-de/index.htm

gruss Martin

jens voshage
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geil

#11 Beitrag von jens voshage » Do 24 Jan 2002 20:27

> http://www.maggie-deutz.com/
auch wenn ich bei einer truma-gasheizung und einem weichei-womo bleibe: der link ist ja mega-geil.
jens

Gast

Warmwasser über Motor, Standheizung

#12 Beitrag von Gast » Do 24 Jan 2002 23:00

Liebe Leute,
ich betreibe seit immerhin sieben Jahren einen Boiler der Fa. Elgena mit Motorwärmetauscher im Patrol 3,3 TD. Er hat 50 L Inhalt, und nach ca. 20 min Fahrt ist das Wasser gut warm. Bei längerer Fahrt wird es so heiss, dass man viel Kaltwasser zumischen muss. Zusätzlich ist ein 220 V Heizstab eingebaut, auch mit diesem erreicht man ca 80 ° C Wassertemperatur. Ausserdem habe ich eine Diesel Wasserheizung ( Eberspächer ) eingebaut, deren Kreislauf den Boiler ebenfalls durchströmt, so dass auch ohne zu fahren und ohne Stromeinspeisung Wamwasserbereitung erfolgen kann.
Die Lösung ist aufwendig, funtioniert aber einwandfrei, das Wasser bleibt im isolierten Behälter ein bis zwei Tage warm, je nach Entnahme.
Für größere Fahrzeuge wäre auch die Ergänzung mit einem Solarmodul für Warmwasser eine Überlegung, ich habe damit aber keine Erfahrungen.
Da ich keinesfalls Gas an Bord haben will koche ich auch mit dem Origo 3000 Spiritus.
Das Gerät ist genial konstruiert und sehr gut verarbeitet, es kann praktisch nichts kaputt gehen.
Viel Spass beim Basteln und viel Erfolg

Reiner.

Ist der Boiler einmal richtig Warm, hält er die Temperatur bis zu zwei Tagen.

jens voshage
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solar

#13 Beitrag von jens voshage » Fr 25 Jan 2002 09:52

wie einige von euch wissen, bin ich ein absoluter warmduscher und unser womo hat als größte herausforderung bislang den strand von römö kennengelernt. da ich nicht über die erfahrungen von euch verfüge, kann es sein, dass meine anmerkung voll daneben geht. aber vielleicht hilft sie euch auch weiter.
mein liebstes reisebuch ist aus der reise-know-how-reihe. es heißt "mit dem vw-bus um die welt" oder so ähnlich. die sind mehrere jahre mit einem t2 und einem t3-syncro "überall" gewesen. und der autor beschreibt unter anderem deren waschmaschine, die sie auf der reise genutzt hatten: auf dem dach einen schwarz angemalten eimer mit dichtem deckel, kaltes wasser, waschpulver und wäsche rein und los ging´s über die pisten aller wüsten dieser welt. die sonne hat das wasser erwärmt und das rütteln hat die waschtrommel der heimischen aeg ersetzt. klappt natürlich nur in warmen regionen und man bräuchte zur wasserversorgung einen speicher. aber in verbindung mit der von reiner am 24.01. geschilderten anlage müsste eine solarthermische wassererwärmung doch top sein.

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Re: heisse öfen und sandwiches

#14 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 25 Jan 2002 13:13

Hi, Martin,

ich merke, daß in den letzten Tagen einiges an mir vorbeigelaufen ist. Ich dachte eigentlich an die Firmen, die die angesprochenen Heizungen/Kocher anbieten, habe aber gerade gesehen, daß zumindest die Adresse für den Ölbrenner (<a href="www.toplicht.de">Toplicht</a>) genannt worden ist. Bleibt aber noch die Frage nach einem Anbieter dieses genannten Origo-Kochers.

Die Links zu <a href="http://www.ormocar.de">Ormocar</a> wie auch <a href="http://www.mabu-leerkabinen.de">MaBu</a> sind tatsächlich (selbstverständlich ;-)) in der Linkliste enthalten, genauso wie die zu <a href="http://www.bocklet.com">Bocklet</a>, der auch Sandwichplatten selbst herstellt und evtl. einzeln verkauft.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

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Gast

Re: solar

#15 Beitrag von Gast » Fr 25 Jan 2002 13:34

> wie einige von euch wissen, bin ich ein absoluter warmduscher und unser womo hat als größte herausforderung bislang den strand von römö kennengelernt. da ich nicht über die erfahrungen von euch verfüge, kann es sein, dass meine anmerkung voll daneben geht. aber vielleicht hilft sie euch auch weiter.

selbst wenn deine bemerkungen "daneben gehen" hat doch wieder irgendein leser eine inspiration dadurch bekommen. so groß sind unsere erfahrungen leider auch nicht, sonst würden wir viel geld dafür nehmen und die geschäfte aus unserem 4 achser allrad-expeditionsmobil mit freizeitbetreuerin leiten.

> mein liebstes reisebuch ist aus der reise-know-how-reihe. es heißt "mit dem vw-bus um die welt" oder so ähnlich. die sind mehrere jahre mit einem t2 und einem t3-syncro "überall" gewesen.

sigrid und wil tondok, die sind schon VW gefahren da haben wir alle noch geglaubt die erde sei eine scheibe. hier ein link zu deren hp http://www.tondok-verlag.de/ ist wohl ein verlag, aber wens interessiert.

und der autor beschreibt unter anderem deren waschmaschine, die sie auf der reise genutzt hatten: auf dem dach einen schwarz angemalten eimer mit dichtem deckel, kaltes wasser, waschpulver und wäsche rein und los ging´s über die pisten aller wüsten dieser welt. die sonne hat das wasser erwärmt und das rütteln hat die waschtrommel der heimischen aeg ersetzt. klappt natürlich nur in warmen regionen und man bräuchte zur wasserversorgung einen speicher. aber in verbindung mit der von reiner am 24.01. geschilderten anlage müsste eine solarthermische wassererwärmung doch top sein.

das ist schon alles richtig, man kann da viel machen nur muss man auch immer den aufandt, nutzen, kosten sehen.
warmwasser aus der sonne ist o.k. für die berühmte solardusche oder auch nur einen schwarzen schlauch der irgendwie auf dem dach verlegt wird. der nachteil von den ganzen dingern - im winter gibt es statt warmwasser eiswürfel.
eine ganz neue möglchkeit verspricht der vakuumkollektor wie er jetzt im hausbau in mode kommt. ich muss gleich dazu sagen ich bin zu wenig in der materie drin um da tips geben zu können. für mich kommt das system nicht in frage weil ich eben ein sogenanntes expeditionsmobil (ich mag das wort nicht) bauen will und der kern dieser kollektoren aus diesen dünnen silberschichten besteht wie sie früher in den alten thermoskannen verwandt wurden, und wieviele ich von diesen zerdeppert habe weiss ich selber nicht mehr.

gruss Martin

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