womo-ausbauten aus gold ?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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womo-ausbauten aus gold ?

#1 Beitrag von Gast » Di 11 Dez 2001 16:28

hallo leute,

habe mir gerade den thread über das für und wider von individualausbauten zu gemüte
geführt :

da muß ich christoph schon zustimmen : die REISE ist (für) mich das ziel, das womo der (gemütliche) weg dahin...

bei letzterem frage ich mich immer mehr und wieder, für wen die eigentlich gebaut werden. bei den genannten preisen von TDM 150 - 200 sicher nicht für mich (schade eigentlich...).

bei verhältnissen von netto-löhnen zu handwerkerstunde von 1 : 6 bis 1 : 8 (ich wünsche euch günstigere) setzt sich beim individualausbau allerdings ja wenig überraschend nur fort, was sich bereits bei der bestellung eines klempners oder heizungsmonteurs offenbart : für den "normalen" (doppel-)verdiener unerreichbar.

individualausbauten nur für greise lehrerpaare oder zahnärzte ?

kennt jemand "schleichwege" ?

felix

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: womo-ausbauten aus gold ?

#2 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 11 Dez 2001 19:21

Hi, Felix,

tja, das mit den Individual-WoMo´s ist halt fast wie im richtigen Leben: so einen Traum zu realisieren kostet - und das nicht zu knapp.
Bei den hohen Löhnen in Deutschland (und ich beklag´ mich ja gar nicht, ich bekomme sie ja auch) ist manuelle Arbeit halt sehr teuer. Aber auch die Materialkosten an sich sind nicht von schlechten Eltern.
Mal sehen: bei meinem Traum kommen folgende Kosten zusammen:
Sprinter 413 Fahrgestell mit DoKa: knapp DM 75.000,- nackt und bloß, Rabatte werden durch Zusatzausstattung wieder weggefressen; runde 70m² (inkl. doppeltem Boden) Sandwichplatten kosten gut DM 8.000,-, Kantenleisten, Hilfrahmen u.ä. weitere DM 4000,-, dazu eine vernünftige Wohnraumtür für DM 1.000,-, Fenster für zusammen DM 6.000,-, Stauraumklappen DM 3.000,-, Heizung, Wasserpumpe, -filter und Tanks um die DM 4.000,-, Polster und Stoffe DM 1.000,-, Elektroausstattung (Ladegerät, Batterien, Inverter, Kabel, Leuchten... DM 2.500,- - rechne für Möbel, Küche und Naßzelle nochmals DM 8.000,- Materialkosten, dann bist Du schon bei über DM 110.000,- und hast nur ein WoMo-Puzzle.

Nun, mit Einsparmöglichkeiten ist es wie beim Häuslebau: kauf´ eine Gebrauchtimmobilie, und es wird gleich günstiger. Kauf´ ein gebrauchtes Basisfahrzeug (Sprinter 412 und LT46 gibt es schon um die DM 25.000,- in verwendbarem Zustand), dann sind gleich einmal DM 50.000,- eingespart. Und eine ´Muskelhypothek´ spart Kapital, d.h. wenn Du Dein WoMo-Puzzle selbst zusammensetzt, bleibt´s bei den reinen Materialkosten. Aber wenn man aus Unerfahrenheit etwas falsch gemacht hat, könnte das im Nachhinein ganz schön teuer werden.

Es kommt halt drauf an, was Du machen willst und was Deine Ansprüche sind. Ein Serien-Dethlefs oder -Bürstner kostet auch weniger als ein Phoenix oder ein Concorde, und für beide gibt es eine Klientel. Genauso ist es bei den Individual-WoMo´s: es gibt solche und solche. Aber eines sollte man dabei bedenken: ein Serien-WoMo wird mann immer wieder los, Individualausbauten sind da viel schwerer ohne Verluste an den Mann/die Frau zu bringen; man wird es also wohl länger behalten und dann doch gleich lieber Nägel mit Köpfen machen, oder? Nach meinen Erfahrungen mit meinem ´Kompromiß-Karmann´ (der eigentlich ein sehr gutes WoMo ist), warte ich lieber weiter, bis ich meinen Traum verwirklichen kann, als daß ich wieder etwas halbes mache - und wenn´s noch 10 Jahre bis dahin dauert.

Aber das Schöne an den Individualfahrzeugen ist ja gerade, daß viele unterschiedliche Vorstellungen umgesetzt werden können - meine (und Jens´) Luxusvorstellungen lösen wahrscheinlich bei vielen nur ein Kopfschütteln aus - ich kann mir dafür nicht vorstellen, in einem spartanischen Mobil durch die Gegenz zu ziehen.


Ach so, was die Frage nach ´Schleichwegen´ betrifft: die Firma Huckepack hat soetwas anscheinend versucht und die Kabinen in Osteuropa fertigen lassen - inzwischen gibt es diese Firma nicht mehr. Frag´ einmal Tino Willert hier im Forum, warum...

Gruß vom Ober-WoMo-Träumer
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Gast

Re: womo-ausbauten aus gold ?

#3 Beitrag von Gast » Do 13 Dez 2001 23:30

hallo "ober-Womo-träumer"
>
> tja, das mit den Individual-WoMo´s ist halt fast wie im richtigen Leben: so einen Traum zu realisieren kostet - und das nicht zu knapp.
> Bei den hohen Löhnen in Deutschland (und ich beklag´ mich ja gar nicht, ich bekomme sie ja auch) ist manuelle Arbeit halt sehr teuer. Aber auch die Materialkosten an sich sind nicht von schlechten Eltern.
> Mal sehen: bei meinem Traum kommen folgende Kosten zusammen:
> Sprinter 413 Fahrgestell mit DoKa: knapp DM 75.000,- nackt und bloß, Rabatte werden durch Zusatzausstattung wieder weggefressen; runde 70m² (inkl. doppeltem Boden) Sandwichplatten kosten gut DM 8.000,-, Kantenleisten, Hilfrahmen u.ä. weitere DM 4000,-, dazu eine vernünftige Wohnraumtür für DM 1.000,-, Fenster für zusammen DM 6.000,-, Stauraumklappen DM 3.000,-, Heizung, Wasserpumpe, -filter und Tanks um die DM 4.000,-, Polster und Stoffe DM 1.000,-, Elektroausstattung (Ladegerät, Batterien, Inverter, Kabel, Leuchten... DM 2.500,- - rechne für Möbel, Küche und Naßzelle nochmals DM 8.000,- Materialkosten, dann bist Du schon bei über DM 110.000,- und hast nur ein WoMo-Puzzle.
>
> Nun, mit Einsparmöglichkeiten ist es wie beim Häuslebau: kauf´ eine Gebrauchtimmobilie, und es wird gleich günstiger. Kauf´ ein gebrauchtes Basisfahrzeug (Sprinter 412 und LT46 gibt es schon um die DM 25.000,- in verwendbarem Zustand), dann sind gleich einmal DM 50.000,- eingespart. Und eine ´Muskelhypothek´ spart Kapital, d.h. wenn Du Dein WoMo-Puzzle selbst zusammensetzt, bleibt´s bei den reinen Materialkosten. Aber wenn man aus Unerfahrenheit etwas falsch gemacht hat, könnte das im Nachhinein ganz schön teuer werden.

tja. basis meiner berechnungen ist mein (bsiheriger durchschnittlicher und künftig zu erwartender) netto-stundenlohn...
den - unter berücksichtigung der festen mindestkosten (unterkunft und verpflegung etc) - ins verhältnis gesetzt komme ich auf die zeit (= meine lebenszeit), die ich im tausch gegen ein womo / teile eines womos aufzuwenden (und fremdbestimmen zu lassen) habe, um in meiner freizeit "frei" zu sein.

ein halbes arbeitsleben, um mir ein womo kaufen zu können, dessen wert nach vielleicht 10 jahren relativ sorgloser nutzung einen bruchteil der anschaffungskosten beträgt ? - oh, mann...



> Es kommt halt drauf an, was Du machen willst und was Deine Ansprüche sind. Ein Serien-Dethlefs oder -Bürstner kostet auch weniger als ein Phoenix oder ein Concorde, und für beide gibt es eine Klientel. Genauso ist es bei den Individual-WoMo´s: es gibt solche und solche. Aber eines sollte man dabei bedenken: ein Serien-WoMo wird mann immer wieder los, Individualausbauten sind da viel schwerer ohne Verluste an den Mann/die Frau zu bringen; man wird es also wohl länger behalten und dann doch gleich lieber Nägel mit Köpfen machen, oder? Nach meinen Erfahrungen mit meinem ´Kompromiß-Karmann´ (der eigentlich ein sehr gutes WoMo ist), warte ich lieber weiter, bis ich meinen Traum verwirklichen kann, als daß ich wieder etwas halbes mache - und wenn´s noch 10 Jahre bis dahin dauert.

ach, ich hätte gern ein alltagstaugliches mobil (bis 6 m) guter (nicht : überragender) qualität, das mir pkw und womo in einem ist. absolut winterfest. für 2 pers., und platz für mind. 1 (teilzerlegbares) mountainbike inside.
haste ne idee, wo suchen ?

p.s.: ich bin nicht bereit, dafür mein halbes leben in (unfreier) arbeit zu verbringen und habe keine herausragenden fähigkeiten, die mir super stundenlöhne bescheren würden...
>
> Aber das Schöne an den Individualfahrzeugen ist ja gerade, daß viele unterschiedliche Vorstellungen umgesetzt werden können - meine (und Jens´) Luxusvorstellungen lösen wahrscheinlich bei vielen nur ein Kopfschütteln aus - ich kann mir dafür nicht vorstellen, in einem spartanischen Mobil durch die Gegenz zu ziehen.


luxus muß ich nicht haben (besitz belastet), wohl aber zuverlässige technik, eine gemütliche behausung ist schon wichtig.
>
>
> Ach so, was die Frage nach ´Schleichwegen´ betrifft: die Firma Huckepack hat soetwas anscheinend versucht und die Kabinen in Osteuropa fertigen lassen - inzwischen gibt es diese Firma nicht mehr. Frag´ einmal Tino Willert hier im Forum, warum...
>
>
gruß
felix

Gast

Re: womo-ausbauten aus gold ?

#4 Beitrag von Gast » Fr 14 Dez 2001 12:12

Hallo Felix

>luxus muß ich nicht haben (besitz belastet), wohl aber zuverlässige technik, eine >gemütliche behausung ist schon wichtig.

Stimmt! Als mir mein alter Landy und alles andere in Zaire von den blöden rumschiessenden rebellen abgenommen wurde, hab ich mich auf einmal ganz frei gefühlt &8211; mehr besitz verlieren konnte ich nicht.. reise fortgeführt und gute laune behalten.. Ein freund hat sich gerade einen nagelneuen Defender 110 gekauft und will mit dem ding durch die welt reisen &8211; der wird keine nacht ruhig schlafen..

>ein halbes arbeitsleben, um mir ein womo kaufen zu können, dessen wert nach >vielleicht 10 jahren relativ sorgloser nutzung einen bruchteil der >anschaffungskosten beträgt ? - oh, mann...

Ich hab mal nachgeschaut: ein klasse 5 womo mieten, (7 klassen, wo 7 die teureste ist) kostet 130Euros am tag. 130x35 tage im jahr = 4550Euros pro jahr also 9100DM. 9100DM pro jahr zusammensparen heisst jeden monat 760DM auf die seite legen. Kein wiederverkaufstress, kein Tüv, keine reparaturkosten, keine dichtungsprobleme, keine feuchtigkeitsangst keine achslast/bullenangst.. Könnte ja ne alternative sein.

>ich hätte gern ein alltagstaugliches mobil (bis 6 m) guter (nicht : überragender) >qualität, das mir pkw und womo in einem ist. absolut winterfest. für 2 pers., und >platz für mind. 1 (teilzerlegbares) mountainbike inside.
>haste ne idee, wo suchen ?

Falls es auch ein wenig kleiner geht, einanhalbkabiner diesel pickup (toyota) für 20.000DM gebraucht kaufen, kabine selberbasteln. Eine mittelgrosse absetzkabine leer hab ich neulich gebraucht (nicht fertig ausgebaut) im internet gesehen, 8000DM, Mountain Bike muss oben oder hinten drauf

Gruss
Christopher

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Alltagstaugliches 6m-Mobil?

#5 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 14 Dez 2001 12:50

Hi, Felix,

ich versuche einmal, auf einen Teil Deines Beitrags einzugehen:

> ach, ich hätte gern ein alltagstaugliches mobil (bis 6 m) guter (nicht : überragender) qualität, das mir pkw und womo in einem ist. absolut winterfest. für 2 pers., und platz für mind. 1 (teilzerlegbares) mountainbike inside.
> haste ne idee, wo suchen ?

Der Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Wohneignung, der ist wohl noch niemandenm so 100%-ig gelungen. Die Frage nach Alltagstauglichkeit wird ja im Allgemeinen durch den Verweis auf Kastenwagenausbauten beantwortet, aber mit Hochdach und der angestrebten Länge von 6m ist diese Alltagstauglichkeit wohl doch ziemlich eingeschränkt (zu hoch für Tiefgaragen, zu lang für normale Parkplätze, zu großer Wendekreis, um enge Stadtdurchfahrten ohne Schweißperlen auf der Stirn fahren zu können. Und in Sachen Wintertauglichkeit sind die meisten Kastenwagen wohl auch nicht so ganz optimal.

Meine persönlich Antwort auf dieses Problem (denn zu Anfang meiner Überlegungen stand ich vor der gleichen Zwickmühle) ist eine Absetzkabine auf einem T4 mit Doppelkabine.
Grund: der T4 (langer Radstand) ohne Wohnkabine ist unter 5,3m lang und paßt somit (mit etwas Glück) auf die meisten Parkplätze, und mit einer Höhe von unter 2m sind die meisten Tiefgaragen und Parkhäuser kein Tabu. Der Wagen ist ordentlich motorisiert und trotzdem sparsam und je nach Wunsch entweder komfortabel (Automatikgetriebe) oder geländetüchtig (syncro) auslegbar. In der Doppelkabine finden vier bis fünf Fahrgäste nahezu Pkw-mäßigen Komfort und auch die Sicherheit kommt beim T4 nicht zu kurz (anständiges Crash-Verhalten, ABS...).
Für den Einsatz unter einer Wohnkabine bringt det T4 eine ordentliche Zuladungsfähigkeit mit, was ihm gegenüber Pickups Vorteile einbringt.
Und bei einer guten Absetzkabine kann die Winterfähigkeit voll gewährleistet werden: gut isolierende Wände und im beheizten Bereich untergebrachte Wassertanks und -leitungen sind leicht realisierbar, gerade Wände und gegenüber einem Kastenwagen größerer Innenraum ermöglichen ein wohnliches Ambiente.
Außerdem bietet eine Absetzkabine gegenüber einem im Alltag viel genutzten Komplettmobil (sei es nun Kastenwagen oder WoMo mit fester Kabine) einen weiteren gewichtigen: wird das Fahrzeug nicht als WoMo genutzt, bleibt die abgesetzte Kabine mit allen Möbeln und sonstigem Interieur ruhig stehen, statt bei jeder Fahrt ständig durchgeschüttelt zu werden. Das sollte der Haltbarkeit der Inneneinrichtung erheblich zugute kommen. Außerdem sorgt die geringere Höhe und das geringere Gewicht des Fahrzeugs ohne Kabine gegenüber einem voll ausgestatteten Kastenwagen mit Hochdach für geringeren Spritverbrauch und mehr Fahrspaß im Alltag.

Als Anbieter für solche Fahrzeuge sind mir <a href="http://www.bimobil.com/modelle/vd280.htm">Bimobil</a>, <a href="http://www.nordstar.de/modelle/camp9l.htm">Nordstar</a> und <a href="http://www.tischer.ch/d/02/trail280_280 ... Tischer</a> bekannt; andere Hersteller können soetwas auf Anfrage bestimmt auch anbieten.

Wie bei meinen <a href="http://buerger.metropolis.de/knackfloh/ ... Träumen</a> dargelegt, möchte ich auf jeden Fall das Konzept einer Absetzkabine realisieren, allerdings auf einem größeren Fahrgestell - die maximalen 3.3t zul. GG und die maximale Kabinengröße beim T4 reichen für meine Pläne leider nicht. Aber sonst wäre ein T4 TDI syncro mit Absetzkabine meine erste Wahl.

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang



P.S.: in der aktuellen ´promobil´ oder ´reisemobil-international´ habe ich gelesen, daß es inzwischen auch für den T4 eine Vollluftfederung gibt, so daß sowohl im beladenen als auch unbeladenen Zustand eine sichere und komfortable Fahrweise möglich ist.
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

Forumsmaster

@Christopher - Sonderzeichen

#6 Beitrag von Forumsmaster » Fr 14 Dez 2001 12:56

Hi, Christopher,

Du scheinst irgendwelche Sonderzeichen zu verwenden, die mein Forum nicht unterstützt. Könntest Du bitte versuchen, auf diese Zeichen zu verzichten? Danke!

Gruß
Forumsmaster


P.S.: leider gibst Du nie Deine EMail-Anschrift an, deshalb kann ich Dich nicht direkt ansprechen.

jens voshage
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Alltagstaugliches 6m-Mobil!

#7 Beitrag von jens voshage » Fr 14 Dez 2001 14:51

> Der Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Wohneignung, der ist wohl noch niemandenm so 100%-ig gelungen. Die Frage nach Alltagstauglichkeit wird ja im Allgemeinen durch den Verweis auf Kastenwagenausbauten beantwortet, aber mit Hochdach und der angestrebten Länge von 6m ist diese Alltagstauglichkeit wohl doch ziemlich eingeschränkt (zu hoch für Tiefgaragen, zu lang für normale Parkplätze, zu großer Wendekreis, um enge Stadtdurchfahrten ohne Schweißperlen auf der Stirn fahren zu können.

also ich finde unseren 6,38 meter langen missouri alltagstauglich. allerdings fahre ich zur arbeit mit öffis und zum einkaufen bieten die supermärkte auf der grünen wiese platz ohne ende. mit rückfahrkamera gibt es beim rangieren und wenden keine probleme. außerdem ist der wendekreis des lt mit 3,55 metern radstand kleiner als bei einem polo (zumindest wenn den meine mutter fährt). wir hatten noch in keiner stadt probleme wegen länge und breite -einzig die höhe schränkt bei der parkplatz und straßenwahl ein. das war jedoch bei unserem 2,65 meter hohen vw-t3 auch nicht anders.

grundsätzlich finde ich die überlegungen zur doka sehr nachvollziehbar. allerdings ist eine lt- oder gar vario-doka auch nicht wesentlich alltagstauglicher als das ganze womo. dafür verzichtet man auf die vielen kleinen vorteile des womos: fete dauert länger als geplant - schlafen wir doch einfach im auto. noch was vom kalten buffet übrig - ich hole mal teller. heute gab´s ordentlich frost - die standheizung sorgt für wohlige wärme. der hund kann nicht mit in den laden/das restaurant - dann bleibt er halt auch im sommer im womo. ausflug mit vier personen und hund - kein problem, wozu haben wir sechs sitzplätze. nein, schreit jetzt nicht: dafür kauft man sich doch keine womo. stimmt natürlich. aber das sind die gründe, warum es spaß macht, ein womo täglich zu fahren. statt doka würd ich dann lieber noch ein, zwei scheine in einen alten polo investieren.
jens

Gast

Re: @Wolfgang - Sonderzeichen

#8 Beitrag von Gast » Fr 14 Dez 2001 16:50

Hallo
> Du scheinst irgendwelche Sonderzeichen zu verwenden, die mein Forum nicht unterstützt. Könntest Du bitte versuchen, auf diese Zeichen zu verzichten? Danke!

Versuch ich, versuch ich, aber ab und zu kommen ein paar durch.. die _sonderzeichen_ sind nur apostrophen, anführungszeichen und bindestriche. Im beitragsfenster sieht alles gut aus, und wenn gepostet nicht mehr?? Andere foren gehen problemlos

Sorry für den stress
Gruss
Christopher
email 369-147(at)mail.com

Gast

Re: Alltagstaugliches 6m-Mobil?

#9 Beitrag von Gast » Fr 14 Dez 2001 20:33

> Hi, Felix,
>
> ich versuche einmal, auf einen Teil Deines Beitrags einzugehen:
>
> > ach, ich hätte gern ein alltagstaugliches mobil (bis 6 m) guter (nicht : überragender) qualität, das mir pkw und womo in einem ist. absolut winterfest. für 2 pers., und platz für mind. 1 (teilzerlegbares) mountainbike inside.
> > haste ne idee, wo suchen ?
>
> Der Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Wohneignung, der ist wohl noch niemandenm so 100%-ig gelungen. Die Frage nach Alltagstauglichkeit wird ja im Allgemeinen durch den Verweis auf Kastenwagenausbauten beantwortet, aber mit Hochdach und der angestrebten Länge von 6m ist diese Alltagstauglichkeit wohl doch ziemlich eingeschränkt (zu hoch für Tiefgaragen, zu lang für normale Parkplätze, zu großer Wendekreis, um enge Stadtdurchfahrten ohne Schweißperlen auf der Stirn fahren zu können. Und in Sachen Wintertauglichkeit sind die meisten Kastenwagen wohl auch nicht so ganz optimal.
>
> Meine persönlich Antwort auf dieses Problem (denn zu Anfang meiner Überlegungen stand ich vor der gleichen Zwickmühle) ist eine Absetzkabine auf einem T4 mit Doppelkabine.
> Grund: der T4 (langer Radstand) ohne Wohnkabine ist unter 5,3m lang und paßt somit (mit etwas Glück) auf die meisten Parkplätze, und mit einer Höhe von unter 2m sind die meisten Tiefgaragen und Parkhäuser kein Tabu. Der Wagen ist ordentlich motorisiert und trotzdem sparsam und je nach Wunsch entweder komfortabel (Automatikgetriebe) oder geländetüchtig (syncro) auslegbar. In der Doppelkabine finden vier bis fünf Fahrgäste nahezu Pkw-mäßigen Komfort und auch die Sicherheit kommt beim T4 nicht zu kurz (anständiges Crash-Verhalten, ABS...).
> Für den Einsatz unter einer Wohnkabine bringt det T4 eine ordentliche Zuladungsfähigkeit mit, was ihm gegenüber Pickups Vorteile einbringt.
> Und bei einer guten Absetzkabine kann die Winterfähigkeit voll gewährleistet werden: gut isolierende Wände und im beheizten Bereich untergebrachte Wassertanks und -leitungen sind leicht realisierbar, gerade Wände und gegenüber einem Kastenwagen größerer Innenraum ermöglichen ein wohnliches Ambiente.
> Außerdem bietet eine Absetzkabine gegenüber einem im Alltag viel genutzten Komplettmobil (sei es nun Kastenwagen oder WoMo mit fester Kabine) einen weiteren gewichtigen: wird das Fahrzeug nicht als WoMo genutzt, bleibt die abgesetzte Kabine mit allen Möbeln und sonstigem Interieur ruhig stehen, statt bei jeder Fahrt ständig durchgeschüttelt zu werden. Das sollte der Haltbarkeit der Inneneinrichtung erheblich zugute kommen. Außerdem sorgt die geringere Höhe und das geringere Gewicht des Fahrzeugs ohne Kabine gegenüber einem voll ausgestatteten Kastenwagen mit Hochdach für geringeren Spritverbrauch und mehr Fahrspaß im Alltag.
>
> Als Anbieter für solche Fahrzeuge sind mir <a href="http://www.bimobil.com/modelle/vd280.htm">Bimobil</a>, <a href="http://www.nordstar.de/modelle/camp9l.htm">Nordstar</a> und <a href="http://www.tischer.ch/d/02/trail280_280 ... Tischer</a> bekannt; andere Hersteller können soetwas auf Anfrage bestimmt auch anbieten.
>
> Wie bei meinen <a href="http://buerger.metropolis.de/knackfloh/ ... Träumen</a> dargelegt, möchte ich auf jeden Fall das Konzept einer Absetzkabine realisieren, allerdings auf einem größeren Fahrgestell - die maximalen 3.3t zul. GG und die maximale Kabinengröße beim T4 reichen für meine Pläne leider nicht. Aber sonst wäre ein T4 TDI syncro mit Absetzkabine meine erste Wahl.
>
> Gruß
> Leerkabinen-Wolfgang
>
>
>
> P.S.: in der aktuellen ´promobil´ oder ´reisemobil-international´ habe ich gelesen, daß es inzwischen auch für den T4 eine Vollluftfederung gibt, so daß sowohl im beladenen als auch unbeladenen Zustand eine sichere und komfortable Fahrweise möglich ist.

hallo wolfgang, hallo jens,

oh, da muß ich (als hundebesitzer) jens recht geben : am jetzigen kastenwagen habe ich ja gerade schätzen gelernt, daß der "womo-part", wenn ich das fahrzeug denn als "auto" nutzen muß (wenn irgend möglich, ziehe ich das fahrrad vor...), eben immer dabei ist...

genau : hund kann nicht mit rein ? - bleibt er halt in der rollenden hütte. im sommer dachfenster auf, im winter standheizung an.
oh, muß mal dringend... - kein problem...
wurde später ? - na und, wohnteil ist immer in grundausstattung...
etc. pp.

manchmal spuken mir ja pickups mit kabine (gut, doka wäre noch eine nummer größer und vielseitiger) oder geländewagen + eriba-wohnwagen durch den kopf. oder gar kastenwagen + eriba... (meist unter dem argument der günstigeren kosten...)

aber : s.o. - das alltagstaugliche womo ist halt beides und - immer dabei...

für mich eine unschlagbare kombination. (ich möchte ja auch "nur" ein ganz klein wenig mehr platz und wintertauglichkeit...)

außerdem fahre ich sogar noch gern lieferwagen (oder lieferwagen-triebkopf, egal). vom polo aus gegen andere pkws gucken ? - eigentlich nie wieder. dann lieber langsamer und lauter.

bei doka + kabine würde ich die kabine letztlich also nicht absetzen. (wohin auch, ich parke unter der laterne). weil : dann hätt´ ich sie ja mit all ihren vorzügen nicht dabei... (schnief...)

mh : ein kompakter bocklet mit echtholz-möbeln und winterfestigkeit für die ewigkeit - jaja, ich glaube, daran läßt sich gut "herumträumen"...

schönes wochenende,
ob mit oder ohne womo...

felix

ABCMichael

Re: @Wolfgang - Sonderzeichen

#10 Beitrag von ABCMichael » Fr 14 Dez 2001 20:40

> die _sonderzeichen_ sind nur apostrophen, anführungszeichen und bindestriche. Im beitragsfenster sieht alles gut aus, und wenn gepostet nicht mehr?? Andere foren gehen problemlos

das hat nichts mit dem forum zu tun, für die richtige anzeige solcher sonderzeichen ist nur der browser zuständig!
welcher browser und welches betriebssystem wird verwendet? welcher editor zum schreiben der texte?

Gast

Re: womo-ausbauten aus gold ?

#11 Beitrag von Gast » Fr 14 Dez 2001 20:46

hallo christopher,
>
> >luxus muß ich nicht haben (besitz belastet), wohl aber zuverlässige technik, eine >gemütliche behausung ist schon wichtig.
>
> Stimmt! Als mir mein alter Landy und alles andere in Zaire von den blöden rumschiessenden rebellen abgenommen wurde, hab ich mich auf einmal ganz frei gefühlt &8211; mehr besitz verlieren konnte ich nicht.. reise fortgeführt und gute laune behalten.. Ein freund hat sich gerade einen nagelneuen Defender 110 gekauft und will mit dem ding durch die welt reisen &8211; der wird keine nacht ruhig schlafen..

oh, meine ex-freundin hat (übrigens nen journalisten mit redakteursgehalt, *g*...) geheiratet. die haben jetzt neben einem riesenhaus einen fast neuen defender und einen fast neuen discovery. - und bearbeiten damit im umkreis von 100 km die kantsteine...>

> >ein halbes arbeitsleben, um mir ein womo kaufen zu können, dessen wert nach >vielleicht 10 jahren relativ sorgloser nutzung einen bruchteil der >anschaffungskosten beträgt ? - oh, mann...
>
> Ich hab mal nachgeschaut: ein klasse 5 womo mieten, (7 klassen, wo 7 die teureste ist) kostet 130Euros am tag. 130x35 tage im jahr = 4550Euros pro jahr also 9100DM. 9100DM pro jahr zusammensparen heisst jeden monat 760DM auf die seite legen. Kein wiederverkaufstress, kein Tüv, keine reparaturkosten, keine dichtungsprobleme, keine feuchtigkeitsangst keine achslast/bullenangst.. Könnte ja ne alternative sein.
>

naja, bei 9.100,- pro jahr nehm ich dann doch die abschreibung und die kleinen sorgen in kauf - und hab jeden tag ein womo - und ein auto draufzu !
der spaß, den so eine kiste vor der haustür (da jederzeit startklar) macht, kommt dabei noch als faktor X hinzu...

> >ich hätte gern ein alltagstaugliches mobil (bis 6 m) guter (nicht : überragender) >qualität, das mir pkw und womo in einem ist. absolut winterfest. für 2 pers., und >platz für mind. 1 (teilzerlegbares) mountainbike inside.
> >haste ne idee, wo suchen ?
>
> Falls es auch ein wenig kleiner geht, einanhalbkabiner diesel pickup (toyota) für 20.000DM gebraucht kaufen, kabine selberbasteln. Eine mittelgrosse absetzkabine leer hab ich neulich gebraucht (nicht fertig ausgebaut) im internet gesehen, 8000DM, Mountain Bike muss oben oder hinten drauf

da haste recht. hab ich auch schon gedacht. einziges manko (neben der etwas niedrigeren sitzposition, verglichen mit ducato & co) : das bike müßte draußen bleiben.
da ich ein faible für affengeile mountainbikes habe (und da belastet mich mein besitz schon...), ein furchtbarer gedanke...
wenn du doch eine idee zusammenbringst, wie ich DAS lösen könnte (laufräder können ruckzuck raus, weiter zerlegen will ich das bike aber nicht), wär´s wirklich ein gangbarer weg. kostengünstig, auch für winter und üble pisten und mit einem hauch "kult".

und auch eher meine preisklasse (exkl. ständige angst um kratzer)

gruß

felix
>
> Gruss
> Christopher
>

Gast

Re: @ABC-Michael - Sonderzeichen

#12 Beitrag von Gast » Fr 14 Dez 2001 22:32

Hallo,

> das hat nichts mit dem forum zu tun, für die richtige anzeige solcher sonderzeichen ist nur der browser zuständig!
> welcher browser und welches betriebssystem wird verwendet? welcher editor zum schreiben der texte?

Browser IE 5.50.4807.2300, SP2 englisch
Win98 SP2 englisch
Word97 SR2 englisch zum texteschreiben (das forumbeitragsfenster ist mir zu klein)

OK ich versuch alle neuen texte von Word ins Notepad zu kleben damit die formattierung verlorengeht, und dann von Notepad ins forum kleben

Gruss
Christopher

ABCMichael

Re: @ABC-Michael - Sonderzeichen

#13 Beitrag von ABCMichael » Fr 14 Dez 2001 22:42

das beitragsfeld ist wirklich zu klein :-(
da wolfgangs forum unabhängig von den anderen abcforen ist, werde ich die eingabefelder nun untereinander anordnen und größer machen

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