Erfahrungen mit Chevy Pickups?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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O-302
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Erfahrungen mit Chevy Pickups?

#1 Beitrag von O-302 » Di 23 Okt 2001 17:10

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Zuletzt geändert von O-302 am Mi 22 Sep 2010 18:25, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Re: Erfahrungen mit Chevy Pickups?

#2 Beitrag von Gast » Mi 24 Okt 2001 09:06

Hi Stefan,
gewichtsmäßig dürftest Du hier in D keine Probleme haben. Mit 4,1to bleibt der Chevy ein LKW, d.h. Du unterliegst damit in D den LKW Vorschriften für LKW´s über 3,5to, z.B. erlaubte Vmax 80km/h. Probleme könnte es bei der Anhängelast geben, weil da die Vorschriften in D sehr viel strenger sind. Ansonsten müßte glaub ich evtl. nur die Lichtanlage auf gelbe Blinker umgebaut werden.
So long,
Ronny

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Erfahrungen mit Chevy Pickups?

#3 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 24 Okt 2001 20:30

Hi, Stefan,

> hat jemand Erfahrung mit den Chevy Pickups?
nö, leider nicht.

> Ich suche Leute zum Erfahrungsaustaussch. Dies betrifft Zulassungsbestimmungen in Deutschland. Was muss beim Chevy Truck umgeruestet werden? Wie sieht es mit LKW Zulassung aus? Der 2500HD 4*4 hat in USA ein Gesamtgewicht von ca. 4.1 Tonnen. Payload (Zuladung) ca. 1.5 Tonnen. Die will ich auf keinen Fall veringern.
Generell: ein Fahrzeug von 2.6t, um 1.5t Nutzlast zu transportieren? Scheint nicht sehr effektiv zu sein - ein Sprinter 4xx/LT46 schafft ein Verhältnis von Nutzlast:Leergewicht von mind. 1:1. Selbst mit Allradantrieb (z.B. Iglhaut oder Nachrüstung in Island, siehe weiter unten im Forum) dürfte das Nutzlast/Eigengewichtsverhältnis eines Sprinter oder LT deutlich besser sein als des PickUp.
Ich hatte mir ja auch schon einmal überlegt, mir eine Bigfoot-Wohnkabine zuzulegen und dabei auch an einen großen PickUp gedacht - aber die Kabine wiegt ja schon gut 1.4t, da bleibt ja keine Zuladung mehr übrig.

> Wie sieht es mit der Verarbeitung nach deutschen Massstaeben aus und wie mit der Rostvorsorge, speziell gegen Streusalz?
Ich hatte mir vor einigen Jahren aus Kalifornien einen ein Jahr alten Chrysler LeBaron mitgebracht und dann hier hohlraumkonservieren und unterbodenschützen lassen. Nach fünf Jahren habe ich den Chrysler ohne Rost an den geschützten Teilen verkauft - und ich bin damit die ganze Zeit viel auf Achse gewesen, auch im Winter. Also: zumindest in dieser Beziehung kein Problem.


Gruß
Wolfgang


Ach so, noch eins: es gibt anscheinend die Möglichkeit, hier ein Fahrzeug als ´Kombinationsfahrzeug´ zuzulassen. Mit Wohnaufbau als WoMo mit mehr als 3.5t und den üblichen LKW-Beschränkungen, ohne Kabine mit verringerter Zuladung als 3.5-Tonner mit (fast-)PKW-Rechten. Die Info stammt übrigens von zwei US-Importeuren, die soetwas schon häufiger gemacht haben.
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

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Re: Erfahrungen mit Chevy Pickups?

#4 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 31 Okt 2001 09:06

Noch eine Ergänzung zu den notwendigen Umrüstungen:

Umrüstung des Basisfahrzeugs dürfte einfach sein (andere Scheinwerfer, Blinker von Bremslicht entkoppeln); anders sieht es mit der Kabine aus: die komplette Gasanlage muß den deutschen Normen entsprechend umgerüstet werden, genauso muß die elektrische Anlage von 110V auf 220V umgestellt werden.
Einige Kabinenhersteller bieten vom Werk aus schon die entsprechende Ausstattung - zumindest in elektrischer Hinsicht - an, vielleicht solltest Du dies gleich nutzen, wenn eine derart ausgestattete Kabine in den USA zugelassen werden kann.

Gruß
Wolfgang
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Re: Erfahrungen mit Chevy Pickups?

#5 Beitrag von Sven Strumann » Do 01 Nov 2001 15:23

Ich habe nur Erfahrungen mit einen Dodge Ram Pickup. Das Fahrverhalten und der Motor sind erste Sahne. Nach Berichten von Kennern der Materie soll der Dodge um einiges besser sein als der Chevy, insbesondere der Chevy-Diesel soll so seine Macken haben. Nachteil bei diesen Fahrzeugen ist das hohe Leergewicht und die lange Motorhaube. Wenn Du eine halbwegs vernünftige Wohnraumlänge haben willst, liegt die Gesamtlänge gleich über 7 Meter. Bei den Pickup-Kabinen die auf die Originalladefläche gesetzt werden, hast du halt das problem, das dir wegen der Radkästen der Stauraum unter den Sitzbänken fehlt. Auch fallen viele der amerikanischen Kabinen durch miserable Verabrbeitung auf. Holzlattengerüst ist bei den meisten Standart. Wenn du damit längere Zeit auf schlechten Pisten fährst, hauts dir die Kabine zu Klump.
Zur Umrüstung: Ändern mußt Du die Scheinwerfer (sealed Beam), den Blinker vom Bremslicht koppeln, teilweise auch die Reifen wechseln, da manche Pickups noch Diagonalreifen haben (inzwischen aber selten). manche TÜVs machen immer noch ärger wegen fehlender E-Prüfzeichen auf den Scheiben, da gibts aber schon Gutachten für die amerikanischen Prüfzeichen, nur weiß das nicht jeder TÜV-Prüfer.
Wenn es um Island geht, einfach mich fragen.
www.kria-tours.de

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