Leerkabinen-Pläne aktualisiert

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Leerkabinen-Wolfgang
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Leerkabinen-Pläne aktualisiert

#1 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 18 Okt 2001 15:37

Hi, zusammen,

nach einigen Ideen von Euch habe ich meine WoMo-Pläne noch einmal etwas überarbeitet, so ist der Schrank jetzt neben die Küche gerückt, um etwas mehr Bewegungsraum zu schaffen, die Erhöhung der Sitzgruppe ist entfallen, dafür ist der gesamte doppelte Boden auf 40cm Höhe gewachsen (nur vor dem Übergang zum Fahrerhaus ist der Boden nicht doppelt, um den Durchstieg nach vorne zu erleichtern).

Ich habe jetzt auch die geplanten Stauraumklappen dargestellt, und jetzt habe ich das Gefühl, die Kabine hat mehr Ähnlichkeit mit einem Schweizer Käse als mit einem Wohnmobil. Bleibt bei diesen Plänen genügend Stabilität für die Absetzvorrichtung? Wie könnte man die Halterungen der Stützen ausführen, um die Kräfte möglichst sicher in die Kabine einzuleiten?

Bin für alle Ideen (und Kritiken) aufgeschlossen!

Gruß
Euer Leerkabinen-Wolfgang



P.S.: noch immer sind nur meine Pläne im Forum vorgestellt, habt Ihr denn keine konkreten Vorstellungen von Eurem ´Traum-WoMo´?
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

jens voshage
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hmm?

#2 Beitrag von jens voshage » Mo 22 Okt 2001 13:35

hallo wolfgang,
nun hast du ja ganz aktuell aufgefordert, das wir uns äußern sollen. vorab: das meiste, was du sagst, kann ich nachvollziehen und bestätigen. aber bei allen vorteilen einer doka - im endeffekt fehlen einem die cm im wohnbereich. ich finde für vier personen deine staumöglichkeiten (richtige schränke) zu gering. und noch etwas würde ich nicht wollen: ein sitzpolster-puzzle-bett für die eltern. wir haben das noch bei unserem karmann - es war unbequem und ist erst erträglich seit wir uns noch zusätzlich eine matratze über die polster legen (was immer viel handling beim bettenbau erfordert). sofern ihr nicht eh den vielen platz über dem fahrerhaus habt, halte ich auch ein bett mit 2x2,1 m für zu groß - dass hat ja nichtmal ein normales ehebett. 1,6 m breite sollten eigentlich immer reichen. ich würde die schlafanordnung übrigens auch nicht längs wählen, da dann die bodenunebenheiten schnell (bei einem radstand von 3,5 m oder mehr) zu einer "kopf-unter-schlafposition" führen). und ich weiß nicht, ob die luftmatratze dem einsatz im womo (feuchtigkeitsniederschlag) so gerecht wird. so rein aus dem gefühl halte ich von einem hinterlüfteten und beheizten lattenrost mehr.
wenn das mit den drehbaren sitzen geht, hättest du auch was ganz wichtiges erreicht: eine zweite sitzgruppe für die kleinen oder großen kinder. das empfinden wir immer als sehr wichtig und praktisch, leider hat man nicht immer den platz.
ich hatte mir auch schon mehrmals gedanken gemacht, weiß allerdings nicht, wie ich meine skizze einstellen könnte. hab sie dir mal angehängt. ist aber ein ganz klassischer grundriss.
da wir nur eine tochter haben, hab ich auch schon mal über ein womo mit doppel-sitzbank direkt hinter dem fahrerhaus nachgedacht. klar, nachteil ist, dass man nicht auf die fahrzeugsicherheit der großserie zurückgreifen kann, aber auf der anderen seite spart man einige wichtige cm.
wie willst du denn eigentlich den übergang zwischen fahrerhaus und aufbau verschließen, wenn du die kabine absetzt? und wo willst du dann die strandsachen verstauen, wenn du die kabine auf dem campingplatz lässt? ne, wir sehen gerade darin den vorteil, dass wir auch bei ausflügen im urlaub alles dabei haben. sonst könnten wir uns ja einen wohnwagen kaufen. der ist billiger und läßt sich einfacher ankoppeln.
jens

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Re: hmm?

#3 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 22 Okt 2001 16:00

Hi, Jens,

danke für Deine Stellungnahme.

> vorab: das meiste, was du sagst, kann ich nachvollziehen und bestätigen. aber bei allen vorteilen einer doka - im endeffekt fehlen einem die cm im wohnbereich.
Das ist schon richtig, aber da ich ja das Fahrerhaus als zweite Sitzgruppe verwenden will, gewinne ich ja hier wieder Platz.

> ich finde für vier personen deine staumöglichkeiten (richtige schränke) zu gering.
Wirklich? Ein gut 2m hoher und 55cm breiter Schrank (darunter, zum größten Teil im doppelten Boden) die Heizung, 145cm Küche mit 50cm hohen Hängeschränken und über der Hecksitzgruppe weitere Hängeschränke auf einer Länge von 2m + 1.5m + 2m, evtl. die Dusche als ´Zwischenspeicher´ für feuchte Klamotten, das ist doch eigentlich sehr üppig, oder? Soviel Kleidungsstauraum hatte ich selbst in meinem 6.75m-Eura mit Einzelkabine nicht!

> und noch etwas würde ich nicht wollen: ein sitzpolster-puzzle-bett für die eltern. wir haben das noch bei unserem karmann - es war unbequem und ist erst erträglich seit wir uns noch zusätzlich eine matratze über die polster legen (was immer viel handling beim bettenbau erfordert).
Stimmt, das ist nicht so schön. Aber weitere Festbetten - und seien es Stockbetten, brauchen Platz, der nur zum Schlafen, nicht aber zum Wohnen genutzt werden kann. Da doch lieber puzzeln (womit ich bislang nie Probleme hatte).

> sofern ihr nicht eh den vielen platz über dem fahrerhaus habt, halte ich auch ein bett mit 2x2,1 m für zu groß - dass hat ja nichtmal ein normales ehebett. 1,6 m breite sollten eigentlich immer reichen.
Hier fallen wir wohl etwas aus dem Rahmen: aber 1,6m ist mir einfach zu eng. Deshalb haben wir uns bislang nur Fahrzeuge (z.Z. den Karmann DW mit Hecksitzgruppe, wie Du weißt) mit umbaubarer Sitzgruppe gekauft. Und über der DoKa ist ja reichlich Platz...

> ich würde die schlafanordnung übrigens auch nicht längs wählen, da dann die bodenunebenheiten schnell (bei einem radstand von 3,5 m oder mehr) zu einer "kopf-unter-schlafposition" führen).
Mit einem nahezu quadratischen Bett haben wir auch die Möglichkeit, uns auszusuchen, ob wir in Längs- oder Querrichtung schlafen wollen, um Fahrzeugneigungen auszugleichen. Ein weiterer Pluspunkt für das ´Jumbo´-Bett.

> und ich weiß nicht, ob die luftmatratze dem einsatz im womo (feuchtigkeitsniederschlag) so gerecht wird. so rein aus dem gefühl halte ich von einem hinterlüfteten und beheizten lattenrost mehr.
Klappt wunderbar! Da die Sitzpolster in unserem Karmann sehr fest sind, schläft meine Frau mit ihren 53kg schon jetzt auf einem Luftbett, daß wir abends aus dem Alkoven in die umgebaute Sitzgruppe hieven. Das ist relativ einfach, da das Luftbett deutlich leichter ist als jede Schaumstoffmatratze. Und die Geschichte mit dem unterlüfteten Rahmen wird sowieso eingebaut, u.a. um eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung im Alkoven zu erreichen, indem die Warmluft unter den Lattenrost geblasen wird und rundum an den Alkovenwänden aufsteigen kann.

> wenn das mit den drehbaren sitzen geht, hättest du auch was ganz wichtiges erreicht: eine zweite sitzgruppe für die kleinen oder großen kinder. das empfinden wir immer als sehr wichtig und praktisch, leider hat man nicht immer den platz.
s.o.

> da wir nur eine tochter haben, hab ich auch schon mal über ein womo mit doppel-sitzbank direkt hinter dem fahrerhaus nachgedacht. klar, nachteil ist, dass man nicht auf die fahrzeugsicherheit der großserie zurückgreifen kann, aber auf der anderen seite spart man einige wichtige cm.
Unser alter Eura (650HS-LS) hatte genau diese Anordnung: hinter dem Fahrersitz ein kleiner Tisch, dahinter eine Sitzbank in Fahrerrichtung - nur leider auf dem doppelten Boden, so daß man auf der Bank immer in den Alkoven geguckt hat. Aber BiMobil hat ein Fahrzeug im Programm (FM 440), daß diese Bank (ohne Tischchen davor) hinter dem Beifahrersitz hat. Wäre das ´was für Dich? Schlecht ist BiMobil ja nun auch nicht gerade. Aber bei drei Personen ist vielleicht auch eine Beifahrer-Doppelsitzbank ausreichend, vielleicht lassen sich sogar zwei Einzelsitze nebeneinander anbringen (z.B. im neuen Transit, dessen Fahrerhaus ist ja sehr breit).

> wie willst du denn eigentlich den übergang zwischen fahrerhaus und aufbau verschließen, wenn du die kabine absetzt?
Eine Schiebetür, die normalerweise hinter dem Schrank verborgen ist, wird in der Kabine vor die Öffnung gezogen, und das Basisfahrzeug wird mit einer Acrylplatte, die während der Nichtbenutzung in irgendeinem der Stauräume gelagert wird, verschlossen (von außen an die Rückwand anlegen und dann mit Schloßschrauben von außen nach innen verschrauben).

> und wo willst du dann die strandsachen verstauen, wenn du die kabine auf dem campingplatz lässt?
Unter der Ladefläche zwischen Kabine und Hinterrad kommen auf beide Seiten noch fest montierte Staukästen, die soetwas aufnehmen können; und notfalls ist die leere Ladefläche groß genug, um alles darauf unterzubringen, was irgendwie unterzubringen ist.

> ne, wir sehen gerade darin den vorteil, dass wir auch bei ausflügen im urlaub alles dabei haben. sonst könnten wir uns ja einen wohnwagen kaufen. der ist billiger und läßt sich einfacher ankoppeln.
Genau das ist auch meine Überlegung, (u.a.) deshalb schiebe ich ja auch den Kabinenbau immer wieder auf. Aber nach den Antworten auf meine Frage ´WoMo und Kinder, verträgt sich das?´ glaube ich doch, daß eine Absetzkabine den besten Kompromiß aus Mobilität und Möglichkeit eines stationären Aufenthaltes ist. Ich finde es nämlich am störendsten beim WoMo, wenn man irgendwo ein schönes Plätzchen entdeckt hat, ein paar Tage bleiben will, dann aber auch kaum noch für Kurztripps weg kommt, da immer wieder alles fahrfähig gemacht werden muß.

> jens
Ich danke Dir nochmals, daß Du mich mit Deiner Antwort nochmals dazu gebracht hast, über meine Pläne nachzudenken. Deine Überlegungen und Schwerpunkte sind zwar nicht unbedingt die meinigen, aber sie bringen doch wenigstens einmal neue Impulse in meine ausgefahrenen Gedankenwege und Planungen.

Gruß
Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

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