Basisfahrzeug-Auswahl

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Abgemeldeter User

Basis brutal

#16 Beitrag von Abgemeldeter User » Mo 15 Nov 2004 11:10

Hi Wolfgang,
es gibt natürlich ein Fahrgestell, was alle Probleme lösen würde außer einem, dem Gewicht, unter 7,5 t geht da nix mit dem IFA W 60.
Aber dann hast Du einen eher martialischen Off-Roader, der zwar billig zu haben ist, aber viele Deiner Anforderungen wahrscheinlich nicht erfüllt, abgesehen davon, daß Du jedesmal die Eiger Nordwand erklimmen mußt, wenn du in die Kabine willst.... :lol:

PS: Du bist das selber schuld, denn Du hast gesagt, du wärst für alles offen...... :wink:

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Basis brutal

#17 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 15 Nov 2004 13:07

Thomas Frizen-Fischer hat geschrieben:PS: Du bist das selber schuld, denn Du hast gesagt, du wärst für alles offen...... :wink:
Hi, Thomas,

auch den IFA habe ich mir schon angeschaut (wie auch Rundhauber etc.), nicht zuletzt, weil LKW-Feeling schon etwas geniales ist. Aber da gibt es zwei Probleme: das erste liegt in meinem trauten Eheweibe begründet, die hat nämlich keinen Klasse 2-Führerschein (und zumindest im Augenblick noch zuviel Bammel davor), das andere in mir: meine Schraubertage liegen ewig weit zurück - auf einer Urlaubstour etwas selbst reparieren zu müssen, wäre mir ein Graus. Es sollte schon ein Wagen sein, der möglichst zuverlässig ist und im Falle eines Falles an jeder (westeuropäischen) Straßenecke zu reparieren ist...

Außerdem hoffe ich immer noch, unter der 3.5t-Grenze zu bleiben, weil so doch einiges möglich ist, was schwereren Fahrzeugen verboten ist.
Was die Allradfähigkeit angeht, so will ich nicht unbedingt in schweres Gelände, sondern nur auf irgendwelchen norwegischen (isländischen/spitzbergischen/finnischen/schwedischen) Lehmpisten nicht liegen bleiben.

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
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IFA

#18 Beitrag von Abgemeldeter User » Mo 15 Nov 2004 22:59

Gratuliere zu Deiner jungen Frau, denn wenn sie den alten 3er hätte, dürfte sie die 7,5 t des W 60 oder meinetwegen auch des W 50, abgelastet, auch fahren.

Aber es ist schon ein martialisches Gefährt, ein bischen Masochismus hilft... :roll:

Matthias

#19 Beitrag von Matthias » Mi 17 Nov 2004 19:53

Hoi Wolfgang
Stand vor einem Jahr vor dem gleichen Problem nur bei mir kam noch dazu Leerkabine oder Kastenwagen mit Doppelkabine.
Habe mich für einen Vario 815 DA Kastenwagen entschieden. Wir sind vorallem in Island, und den anderen nordischen Ländern sowie im Winter in den Alpen unterwegs sind.
Das seriöse Isolieren und Verkleiden ist zwar sehr aufwändigt, dafür ist die Kabine Aussen schön kompakt und auch schon fertig.
Habe zwar noch keine grossen Ausflüge ins Gelände unternommen aber so ein Fahrzeug fährt sich auch auf der Autobahn recht gut und am Berg ist man mit den LKW Motor gut bedient.
Für Deine 4 m Kabinenlänge könntest Du eine Doppelkabine Fahrgestell nehmen sofern sowas Occasion überhaupt zufinden ist.

Gruss

Matthias

Gast

#20 Beitrag von Gast » Mi 17 Nov 2004 20:25

hallo LK wolfgang, schon mal an das ALKO-chassis gedacht ? kann für jedem triebkopf gebaut werden, zwei ober dreiachsig für ducato, ford,vw, gaz usw. da hättest du dann locker deine gewünschte länge
gruß mike 2

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ubu
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#21 Beitrag von ubu » Do 18 Nov 2004 10:36

Hallo!

Sollte sich jemand für Bilder von Matthias' oder anderen Varios interessieren, so gibt es die hier:
http://buwe.de/vario

Gruß aus Offenbach

Uli

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Leerkabinen-Wolfgang
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#22 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 18 Nov 2004 15:47

Anonymous hat geschrieben:hallo LK wolfgang, schon mal an das ALKO-chassis gedacht ? kann für jedem triebkopf gebaut werden, zwei ober dreiachsig für ducato, ford,vw, gaz usw. da hättest du dann locker deine gewünschte länge
gruß mike 2
Hi, Mike,

soweit ich weiß, haben die ALKO-Chassis allesamt keine angetriebene Hinterachse, was zu den bekannten (und leidvoll selbst erfahrenen) Nachteilen in Sachen Traktion führt. Auch habe ich noch kein ALKO-Chassis für eine Doppelkabine gesehen.

Damit bleiben im Bereich bis 3.5t nur
- Mercedes Sprinter (wird nächste Jahr abgelöst, hat dann andere Abmessungen)
- VW LTII (Ablösung dürfte dann auch bald folgen)
- Iveco Daily (war mir bei einer Probefahrt zu laut, außerdem sehr hohes Fahrerhaus)
- Ford Transit (neuer Motor mit hohem Drehmoment sehr interessant, auch recht komfortabel bei Probefahrt, relativ günstig)
- Mitsubishi Canter
- Nissan Cabstar

Über die 'dickeren' Untersätze bis 7.5t weiß ich noch sehr wenig, der Vario scheint da sehr interessant zu sein, ansonsten scheint es nicht allzuviele DoKa's zu geben...

Viele Grüße
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#23 Beitrag von Pick-Up Jo » So 21 Nov 2004 00:03

Hi Wolfgang

nu muß ich doch noch meinen Senf dazugeben: :lol:

Sprinter: teuer, sehr hoch, für die Qualität überbezahlt

Iveco : noch teurer, sehr hoch, laut und unkomfotabel

Vario: schier unbezahlbar (wenigstens für mich) bei nicht erkennbaren Vorteilen

LKW-Untersätze bis 7,5 t: wenn Du keine Familie hast, die auf LKw-Feeling steht (laut, unkomfortabel -ich weiß, alles relativ)

Mits. Canter: hat mein Nachbar, der fuhr vorher Ducato. Dessen Frau rollt nur mit den Augen : bei jedem Schlagloch einen halben Meter in der Luft ..., da war der Ducato eine Sänfte dagegen

Nissan Cabstar: dito ..... sind halt "wirkliche Nutzfahrzeuge"

Ford Transit: wäre für mich die einzige wirkliche Alternative, von der Kabinengröße her (Doka innen rel. lang, viel Platz) und die Höhe liegt bei nur ca. 2 m = wunderbar großer Alkoven !! Als 3,5 to hast Du fast 2 to Aufbaumöglichkeiten, das reicht immer und für fast alles. Die neuen, starken Motoren sind wirklich gut, der 156 PS-Sprinter kanns fast nicht besser. ..Und die Qualität stimmt auch, auch wenn manche anderes sagen.

Wenn ich nicht schon ein Fahrgestell gehabt hätte, hätte ich mich nach wirklich ausgiebigen Vergleichen für den Transit entschieden.

ciao :lol:
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KlauDa
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#24 Beitrag von KlauDa » So 21 Nov 2004 10:16

Hallo Wolfgang.
Ich bin bekanntlich umgestiegen von Heck- auf Frontantrieb ( VW T3 auf T4 ) für meine BIMOBIL-Wechselkabine.
Ich habe gewisse Zweifel an der Eignung des Heckantriebs beim Transit, der auch aus meiner Sicht aus den bereits genannten Gründen neben dem VW T5 als einziges Basisfahrzeug mit weitgehend Pkw-ähnlichem Feeling daherkommt - der VW allerdings erheblich mehr als der Transit.
Was nun die Antriebsart betrifft, kann ich der Theorie von der besseren Eignung des Heckantriebs nicht ganz zustimmen. Bei aufgesetzter Kabine ( bei mir 1100 Kg ) ist die angetriebene Hinterachse ohne Zweifel von Vorteil.
Im Solobetrieb ( bei mir zu ca 90 % , da Fahrzeug Pkw-Ersatz ) sieht das ganz anders aus.
Ich hatte selbst mit dem T3 ( Motor und Getriebe über der Hinterachse ) z.T. erhebliche Traktionsprobleme.
Die unbelastete Hinterachse eines Fahrzeuges mit Motor und Getriebe vorn und ausserdem noch fehlendem Gewicht des Pritschenaufbaus dürfte massive Schwierigkeiten haben, genügend Vortriebskraft auf die Strasse zu bringen.
Ich würde das unbedingt vorher testen !
Ebenso ist das Fahrverhalten der leeren Fahrzeuge aus meiner Erfahrung bei den normalerweise verwendeten hinteren Starrachsen deutlich schlechter als bei der Schräglenker-Hinterachse der VW`s.
Ein wirklich gutes Antriebskonzept stellt bei einem WoMo mit Absetzkabine meines Erachtens nur der Allradantrieb dar. Die zweitbeste Lösung ist für mich der Frontantrieb, sofern das Auto überwiegend ohne die Kabine benutzt wird.
Gruss ; Klaus

Pick-Up Jo
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#25 Beitrag von Pick-Up Jo » So 21 Nov 2004 19:30

Hi KlauDa

wo Du recht hast, hast Du recht !
Das wäre wirklich der springende Punkt bei der Nutzung .
Aber ich gehe auch davon aus, daß, wenn die Kab nicht drauf ist, ein anderer Aufbau aufgesattelt ist, und wenn es bloß eine große Kiste ist als Kofferraumersatz.
Aber das geht im Urlaub natürlich nicht, da müsstest Du dich mit den besonders bei Glätte und Nässe problematischen Fahreigenschaften abfinden und Deine Fahrweise daran anpassen.
Ich als Pick-Up-Fahrer habe damit keinerlei Probleme gehabt, noch nie.

Es ist, wie so alles, eine Frage der Prioritäten. :lol:

ciao
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Basisfahrzeug über 3.5t

#26 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 23 Nov 2004 06:43

Hallo, zusammen,

bei der Suche nach einem Basisfahrzeug schaue ich im Augenblick auch einmal über die 3.5t-Grenze.

Was wäre mit einem Magirus Deutz FM 170 D 11 FA (z.B. http://www.mobile.de/cgi-bin/da.pl?bere ... 1129776871&) oder mit dem MAN/VW 9.140 o.ä. (z.B. http://www.mobile.de/cgi-bin/da.pl?bere ... 1148294875&)? Kennt jemand diese Fahrzeuge? Wie sind sie kostenmäßig in Unterhalt, Spritverbrauch und Reparaturen einzuschätzen?

Was ist überhaupt von Fahrzeugen von THW, Feuerwehr oder Bundeswehr zu halten? Die haben meist eine geringe Laufleistung, sind dafür aber alt und evtl. bei kaltem Motor geheizt worden. Sollte man sich solche Fahrzeuge einmal anschauen oder lieber gleich die Finger davon lassen?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Joe

#27 Beitrag von Joe » Di 23 Nov 2004 18:52

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Zuletzt geändert von Joe am Fr 28 Okt 2005 10:37, insgesamt 1-mal geändert.

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#28 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 24 Nov 2004 09:14

Hi, Joe,

die Zusammenfassung ist schon einmal sehr hilfreich. Hast Du auch noch etwas passendes für den MAN/VW? Ich will einen solchen in den nächsten Tagen einmal Probe fahren...

Hast Du vielleicht auch noch so eine Einschätzung in Sachen Zuverlässigkeit der Marken?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang


P.S.: im Maggie-Deutz-Forum bin ich z.Z. auch aktiv...
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#29 Beitrag von Joe » Mi 24 Nov 2004 16:44

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Zuletzt geändert von Joe am Fr 28 Okt 2005 10:38, insgesamt 1-mal geändert.

Abgemeldeter User

MB 1317

#30 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 25 Nov 2004 12:09

Hi Wolfgang,
wenn Du schon mal nach 7,5 Tonnern schielst, dann zieh auch den MB 1317 ins Kalkül.

Ist ausgereifte Technik, nur die Bremsanlage mit ihrer Mischung aus Luft und Hydraulik ist ein wenig tricky. Die muß man beim Kauf gründlich revidieren und dann selber so pflegen, daß sie immer gut funktionstüchtig bleibt. Man muß bei alten Autos auch damit rechnen, daß die Bremswellen an der Hinterachse schwergängig bis fest sind, also auch da genau hinsehen und testen, wenn kaputt, Preisabschlag und reparieren, dranbleiben. Am besten bei der Reparatur dabeibleiben und genau hinsehen und sich alles erklären lassen. Dann bist du fit für sinnvolle Eigenleistung.

Am besten als Basis wäre ein BDF-Chassis für eine Leerkabine oder ein Möbel-/Kühlkoffer für den Ausbau einer bestehenden Kabine.

Ganz wichtig: Nie ein Fahrzeug von der Feuerwehr kaufen (irgendwo ein "F" in der Fahrgestellnummer)!!!!! Die unterscheiden sich so sehr von der Normalversion, daß Du später beim Schrauben und bei der Ersatzteilversorgung nichts als Ärger hast, außerdem sind die Autos mit 180.000 auf dem Zähler mehr verschlissen als mit 600.000 im Speditionsbetrieb. Das haben wir alles schon selbst durchgemacht, als wir für kleines Geld eine Feuerwehr zum Ausschlachten gekauft hatten. der Umbau des Fahrerhauses war mit über 50 Änderungen die reinste Katastrophe und so ging es weiter........

Als Quelle kanst Du natürlich alle 14 Tage Truck Mobiles nutzen, da bekommst Du auch reichlich Anregungen, ähem....eher Versuchungen....

Du kannst auch mal zu Charly Alfers nach Cloppenburg fahren, der ist einer von den ganz großen Schrottern im Lande, versorgt mit einer eigenen Filiale den Fidel in Kuba mit Bussen, hat die KFOR Truppe in 6 Wochen mit 800 Zivilfahrzeugen ausgestattet etc. etc...... aber nicht vergessen, er ist und bleibt ein Schrotter......... Tel. 04471/932772... das ist zwar die Nummer als Truck Trial Veranstalter, aber, wenn er da ist, triffst Du ihn dort an, sonst nachmittags ab 14 Uhr seine Schwester, die Anneliese Kaßen.

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