1113 Neuaufbau

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
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Heiko
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1113 Neuaufbau

#1 Beitrag von Heiko » Sa 09 Okt 2004 12:14

Halli Hallo Hallöle,
bin noch ganz frisch hier. Ich habe mir kürzlich einen 1113 Doka EZ 83 mit 10700km zugelegt. Radstand 4,20m, Sperre hinten Winde 10to, Servo, 168PS. Aufbau ist weg, 13liter Wachs auf dem Rahmen, AHK Kugelkopf 3,5to Westfalia dran, Maulkupplung weg.
Nun sollte eigentlich der nächste Schritt folgen. Der Aufbau. Ich möchte entweder eine Leerkabine kaufen oder selbst bauen. Einen sehr guten ersten Eindruck habe ich bei einem Gespräch mit Herrn Burkhardt heute morgen erhalten, die Frage ist für mich, ob sich die Ersparnis an Geld bei einem Eigenbau langfristig rechnet ( z.B. keine Erfahrung im Umgang mit den Materialien, keine Garantie, soll ja doch ein paar Jahre halten ). Ich wünsche mir einen Aufbau 4,50m x 2,45m x 2,00m Stehhöhe, hinten schräg. Innen soll es was die Ausstattung betrifft, nobel zugehen ( Solar, Stromerzeuger, Klima, Backofen, Navi,automatische Satellitenanlage ....., der Komfort und die Inneneinrichtung sollen eher spartanisch ausgeführt werden, weil wir uns nur im Notfall und während der Fahrt IM Womo aufhalten wollen.Eine weitere Alternative lasse ich im Moment prüfen: die Fertigung der Leerkabine in Ungarn. Ich habe über diese Quelle schon zwei Fahrzeuge restaurieren lassen. Bei dem Kabinenbauer soll es sich um den größten in Ungarn ansässigen Hersteller von Kühlaufbauten handeln. Als unverhandelter Preis auf Anfrage wurden mir €6000.- für den leeren Koffer genannt, zur Ausführung hoffe ich übernächste Woche Materialmuster zu erhalten. Falls hier jemand ernsthaftes Interesse hat, bitte umgehend melden, aber nur diejenigen, bei denen ein solches Projekt kurzfristig ins Haus steht, alle anderen mögen warten, wie es weiter geht, Info folgt garantiert!! Für alle Tips, von denen Ihr überzeugt seid, dass Sie für die reibungsarme Umsetzung meines Projekts dienlich sein könnten, freue ich mich schon jetzt. Auch habe ich noch Interesse an hochwertigen Teilen, z.B. Kompressorkühlschrank mit Kältespreicher, Steuerung für Bordelektrik, Pumpe, Ausziehtreppe, Echtglasfenster, Einstiegstür...
Euren Kommentaren sehe ich mit Freude entgegen

Gruß Heiko
Das geht auf keine Kuhhaut !

Gast

#2 Beitrag von Gast » Sa 09 Okt 2004 13:48

Hallo Heiko
Willkommen im Forum.

Viel kann ich im Augenblick nicht beifügen.
Bei dem Kühlschrank kann ich Dir zu einem Kissmann aus München raten,
Herr Kesslinger der Besitzer schraubt selber und hat einen guten Service.
Auf Kältespeicher würde ich allerdings verzichten, bringt wirklich nicht viel, ein voller Kühlschrank ist wichtiger, bei gleichen Effekt.

Gast

#3 Beitrag von Gast » Sa 09 Okt 2004 17:16

Ich habe hier und anderswo die theoretischen Versuche verfolgt eine Leerkabine selbst zu bauen. Und auch die Kommentare zu den praktischen Umsetzungen mitgelesen.

Ich kenne meine MABU-Kabine und habe mir eben auch andere professionell gefertigte Kabinen angeschaut.


Ich glaube, selbst wenn ich den Platz und das Werkzeug hätte, würde ich meine Kabine wieder bei Mabu (oder Bocklet oder Ormocar) machen lassen.

Da würde ich eher das Geld für die Kabine mit Sachen verdienen, von denen ich Ahnung habe und Herr "MaBu" das machen lassen, wovon er Anhnung hat.

Ich kann immer wieder nur betonen das ich das Teil für absolut professionell gefertigt halte.
Eine durchgehende Platte ohne jede Fuge von den Rückleuchten bis zum Alkovenboden. Rundum massive, perfekt geschweißte Alurahmen.
Sika-Nähte, für die man Jahre der Übung braucht.
Selbst so einige Großserienfahrzeuge verblassen daneben.

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dm
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#4 Beitrag von dm » Sa 09 Okt 2004 17:18

Apropos "... wovon ich Ahnung habe..."
Vom Einloggen offenbar nicht!
Der Gast war mal wieder ich.

Abgemeldeter User

Deckelchen passend zum Eimerchen....

#5 Beitrag von Abgemeldeter User » So 10 Okt 2004 00:17

Hallo Heiko,

zu so einem Oldtimer eine teure und hypermoderne Kabine? Das paßt doch nicht so recht zusammen.
Geh mal ins Magirusforum www.maggi-deutz.com und schau Dir da mal die Bildanzeigen im schwarzen Brett an, da ist auch ´ne Kabine für 2500 Mäuse oder so dabei, die zu Deinem LA gut passen würde. Was Du drinnen an Luxus einbaust, ist Deine Sache, aber achte darauf, daß Du das Zeugs leicht wieder ausbauen und weiterverwenden kannst, wenn Du vom bestimmt nicht übermäßig komfortablen 1113er auf ein moderneres Fahrzeug umsteigen willst.

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achim
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#6 Beitrag von achim » So 10 Okt 2004 09:29

Hallo dm.....

auch wenn Du Deinen Beitrag als Gast geschrieben hast. :D

ich stimme Dir 100% zu. :!:

auch ich bin einer von den 100% zufriedenen der Fa. MaBu
und wenn ich nochmal baue, dann sicher mit der
Unterstützung von MaBu.

gruss achim

Gast

1113 Neuaufbau

#7 Beitrag von Gast » So 10 Okt 2004 11:13

Lieber Thomas,
darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Was für den Kurzhauber spricht, ist die robuste und bei meinem Baujahr in Jahrzehnten ausgereifte und dabei dennoch einfache Technik. Zudem LIEBE ICH DIESE AUTO schon wegen seiner Form und wegen seines schnuckeligen Gesichts. Ich bin Sattlermeister und hoffentlich in der Lage, in der Fahrgastzelle eine für einen Lkw angenehme Geräuschkulisse zu schaffen ( Dämmung, Dämmung, Dämmung ). Ich habe Recaro Schwingsitze und vollelektrische, klimatisierte Sitze aus einem aktuellen S-Klasse Coupé ( W 215 ), mich nur noch nicht entschieden, welche nach forn und welche nach hinten kommen. In Sachen Unterhaltungselektronik zum Zeitvertreib meiner Kinder darf so allerhand erwartet werden. Der Dachausschnitt für Faltdach und Verdampfereinheit Telair Split 12000 sind schon ausgeführt ( die Klima wird über den extraleisen 2500H von Elektrolux betrieben werden, liegt auch schon im Keller ) Durch Räder mit wesentlich größerem Abrollumfang werde ich die Motordrehzahl bei Reisegeschwindigkeit weiter senken. Ich habe in meiner Garage 5 Autos, die älter als 20 Jahre sind. Auch hier steht nicht der Komfort im Vordergrund, sondern ob mich etwas mit diesen Fahrzeugen verbindet. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, ein neuwertiges Fahrgestell in Kombination mit den von mir gewünschten features zu einem vergleichbaren Preis ( 8000.- ) zu finden. Würde es eine sehr gut erhaltene auf mein Fahrgestell passende ausreichend große LEICHTE ( leer deutlich unter 1to ) Kabine geben, hätte ich mir vermutlich über den Selbstbau überhaupt keine Gedanken gemacht. Ich hoffe, ich konnte darlegen, warum ich gerade dieses Fahrgestell gewählt habe, trotzdem danke ich Dir für Deine Stellungnahme.
Gruß Heiko

Abgemeldeter User

....ja, ja, wir alten.....

#8 Beitrag von Abgemeldeter User » So 10 Okt 2004 14:15

Hallo Heiko,
schönen Dank für Deine Stellungnahme, zeigt sie mir doch, daß Du bei aller Liebe zu die ollen LKW kein Oldtimerpurist bist und einen gesunden Sinn für die Bequemlichkeit hast.... genau wie ich.
Hatte übrigens selbst mal ein so gebautes Womo auf Basis einer 89er DB SZM 1222, 11 Liter Sauger mit 220, nach Behandlung durch Pumpe in Coburg 280 PS, als Logistikfahrzeug für´s Truck Trial.....
Wenn Du Dich bei Camperfreunde.com einloggst und mich unter thomasff suchst, kannst Du das Auto in den Fotos (Album) in meinem Profil bewundern.......
Übrigens, das maggiforum ist auf jeden Fall interessant, um mal gelegentlich reinzuschnüffeln....gibt zZ auch einen LA Rundhauber im Angebot......
Übrigens...ich hatte mal mit einem Rohrleitungsbauer in Bochum zu tun, der läßt für leichtere Fahraufgaben einen 58er Henschel, im Neuzustand restauriert, arbeiten, fährt den dann selbst, hat ein paar LA´s und auch einen Büssing Langhauber, der damal "auf Vorrat" zum Restaurieren da stand..... kann Deine Lust nachfühlen....

hwk
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#9 Beitrag von hwk » Mo 11 Okt 2004 09:18

Hallo Heiko,

mal erst hier ein herzliches Willkommen!! Die Frage des Selbstbaus einer Kabine ist hier im Forum schon mal intensiv besprochen worden. Sofern es eine Kabine aus Sandwichmaterial sein soll, kann ich auch nur die Fa. Mabu empfehlen. Hier stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung immer. Auch nach dem Kauf steht bei Mabu der Service nicht still sondern hier ist man immer interessiert und hilft weiter!! Ein Selbstbau solch einer Kabine ist sicherlich möglich, aber er kommt mit Lehrgeld auch nicht billiger als eine gekaufte, wobei dann die gekaufte qualitativ besser ist als das eigene Erstlingswerk.

Ich kann Dir nur den Tipp geben, der Fa. Mabu zu einem Beratungsgespräch auf die Pelle zu rücken und von den erfahrungen zu profitieren.

Viel Spaß beim Selbstbau!!

HWK

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offroadfun
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Kabine aus Ungarn?

#10 Beitrag von offroadfun » Mi 25 Mai 2005 16:51

hallo heiko,

gibt es evtl. neues zu den kabinenbauer in ungarn?
bin gerade am überlegen ob es ein shelter mit 4,5m wird oder doch lieber ein koffer nach mass

grüße aus erding

andreas

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ron
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#11 Beitrag von ron » Mi 01 Jun 2005 14:10

hallo heiko,

gibt es neuigkeiten vom kabinenbauer in ungarn?
wäre sicher eine billigere alternative, aber taugen die was?
ist für mich fast um die ecke, hat sonst jemand erfahrungen?

grüße
ronald

Gast

#12 Beitrag von Gast » Mi 01 Jun 2005 19:20

Hallo zusammen, meine Kontaktperson kommt nächste Woche wieder nach Deutschland. Dann kann ich eine Verbindung herstellen.
Gruß Heiko

cemdasou
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#13 Beitrag von cemdasou » Di 14 Jun 2005 11:00

Ich suche generell jemanden, der Wasserschaden bei einm Alkovenmobil restaurieren kann. Mich interessiert daher der Kontakt nach Ungarn auch gewaltig!

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