Kabine feucht, Neuaufbau!!

Was tun, wenn ein Fahrzeug Aufbauschäden hat und renoviert, saniert oder gar restauriert werden soll?
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Texas
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Kabine feucht, Neuaufbau!!

#1 Beitrag von Texas » Fr 24 Sep 2004 08:48

Wer hat schonmal einen Ami Kabine oder andere neu aufgebaut/restauriert weil diese feucht war an einigen Stellen?

Gruss

Texas

vogel3

Kabine feucht, Neuaufbau!!

#2 Beitrag von vogel3 » Sa 25 Sep 2004 20:03

Ja, Chevy G30 - was willst Du wissen?

Ragnhild
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#3 Beitrag von Ragnhild » Sa 25 Sep 2004 21:52

Marco hat eine alte Tischer (?) restauriert. Is aber noch ein paar Tage im Urlaub :roll:
.




***

Wolly

Reparatur Wasserschaden Euramobil

#4 Beitrag von Wolly » Di 01 Mär 2005 12:58

Hallo zusammen,
ich habe mir ein gebrauchtes Euramobil (bj. 92) gekauft und "voll in die Toilette gegriffen". Hinter der rechten alsauch linken Schrankwand ist scheinbar in der Vergangenheit viel Wasser eingetreten und die sich dort befindende Holzrahmenkostruktion ist faul (zwar ist es jetzt ganz trocken aber beim Anfassen zerbröselt das Holz).
Was ist zu tun, oder gibts jemanden im Forum der soetwas reparieren kann? :(

Gruß Wolly / gerne auch per Telefon 06734/1653 oder 0171/7193389

Wohnort ca. 35 km von Mainz entfernt (direkt am Autobahnkreuz 61/63)

hwk
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#5 Beitrag von hwk » Di 01 Mär 2005 13:48

Hallo Wolly,

mal erst ein Beilied für diese Erfahrung, aber ich hoffe, es ist doch noch was zu retten. ImPrinzip ist es recht einfach so etwas zu reparieren. Der erste Schritt ist sicherlich die Eintrittsstelle des Wassers zu suchen und dann zu dichten. Danach die befallenen Konstrukion durch neue Latten ersetzen und die Übergangsstelle von "alt aber gesund" auf neu dann etnsprechend verstärkt auszuführen. Danach dann wieder die Isolation einfügen und die die Wand mit neuem Material wieder herstellen. Bei größeren Schäden immer schrittweise vorgehen, damit der Aufbau nicht "aus der Form gerät" oder durch entsprechende Stützen dann abfangen. Bei den meisten Mobilen übernehmen die Schrankwände auch stützende Funktion => also auch hier Vorsicht bei allzu übigen Freilegen.

Es gibt hier einige Beiträge zu solchen "Hochmooren" eventuell können Dir die Betroffenen hier weitere Ratschläge geben. Bilder des Schadens wären hier sicherlich hilfreich. Einfach im Forum anmelden und dann die Bilder einstellen.

Besten Gruß und Kopf hoch!

HWK

Wolly

Reparatur Wasserschaden Euramobil

#6 Beitrag von Wolly » Mi 02 Mär 2005 11:23

Danke für die schnelle Rückantwort;

das "Teil" ist z.Zt. dicht und trocken - ich traue mich aber selbst nicht so recht an die Sache heran und habe gehofft dass mir jemand mit ähnlichen Erfahrungen -natürlich gegen Bezahlung- helfen könnte, damit ich nicht weinend in der Garage liegen muß.
Aber Du hast mir Hoffnung gemacht, dass es doch noch ein "Gutes Ende" nimmt.

Gruß Wolly

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Martin
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dasselbe Problem

#7 Beitrag von Martin » Mo 07 Mär 2005 16:47

Habe bei meinem alten Dethleff`s hinten rechts auch eine feuchte Stelle gefunden. Habe innen die Verkleidungsplatten entfernt und die feuchte Dämmung (Styropor!) entfernt. Werde nun die feuchten Holzlatten erneuern. Nun meine Frage: Mit was soll ich das Styropor auf das Alublech, und danach die Innenverkleidung auf das Styropor kleben. Vollflächig mit Sika oder tut`s da auch was anderes? Wo bekomme ich die Innenverkleidung her? Ist wahrscheinlich Pappelsperrholz im Eichedesign. Wenn man das über Reimo bestellt, dauert das ja meistens Monate.
Gruß Martin

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Krabbe
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#8 Beitrag von Krabbe » Mo 07 Mär 2005 22:58

Hallo Martin,

das Styropor würde ich versuchen mit Sprühkleber zu verkleben. (Aber erst testen ob Sprühkleber ud Styropor sich vertragen)

Wegen des Holz für die Vekleidung, woher kommst Du denn? Im Ruhrgebiet würde ich es bei Pieper versuchen, Im Norden bei Top Travel (bei Bremen), in der Pfalz bei Ormocar, ...
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

hwk
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#9 Beitrag von hwk » Di 08 Mär 2005 09:18

Hallo zusammen,

mit dem Sprühkleber wäre ich vorsichtig, da diese Kleber Lösemittel enthalten und sich dann Styropor förmlich wie Schnne an der Sonne verhält. Von Henkel gibt es einen speziellen Styroporkleber in der 310 ml Kartusche für den Innenausbau. Das Zeug hält ewig und ist garantiert Styropor-verträglich. Die Innenverkleidung kann man mit einem Konstruktionsklebstoff von Pattex (nicht den Kontaktkleber nehmen sondern diesen speziellen Konstruktionsklebstoff in der Kartusche) aufbringen.

Die Innenplatten kann man auch als Ersatzteile bekommen - sicherlich nicht ganz billig - aber dann paßt das Dekor zusammen, sofern man bei Reimo oder Holzhändler kein ähnliches Dekor bekommt.

Besten Gruß

HWK

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