Finger weg von Selbstausbau (und Frauen an die Macht...)

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Nvidia
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#16 Beitrag von Nvidia » Fr 10 Sep 2004 18:03

Zum ersten:jo klar ich kann auch normal schreiben, das heist ja nicht das ich ..... bin :-)
Ist nur so das mir bei so welchen leuten der hut hoch geht.
Da tipp ich einfach drauf los ohne Hin zu schauen, muss mich halt nur ein bischen konzentrieren.

Zum zweiten: Würde ich mir auch gerne eine kabine bauen lassen aber!
Leider haben ich nicht das nötige keingeld dafür.
Die frage ob ich mir das zutrau habe ich mir auch schon gestellt und bin zu den entschluss gekommen der garten in meiner neuen mietwohnung mit 7000 liter teich ist fertig.
Jetzt brauch ich was neues zu basteln oder zu schrauben.
Ich wollte aus meine Opel ein pik up mach das durfte ich nicht den aufbau darf und kann ich machen.
Wenn´s nich anders geht mach ich mir nen alu rohr ramen mit blech drauf ,dämmung und innen holz.
Geht auch nur ich würde es gerne Orginal bauen, damit keiner den unterschiet sieht.
Und vorallem will ich selber bauen weil ich den schwerpungt ganz tief haben will um das Wippen oder auch nicken so gering wie möglich zu halten.
Ich weis der satz ich wieder falsch geschildert auch ich Tipp halt so.

Gruss Nvidia

Gast

#17 Beitrag von Gast » Fr 10 Sep 2004 23:47

Mannomann,

da hat mal einer seine Meinung geäussert und alle verlieren sofort die Nerven. Bis jetzt dachte ich dass hier nicht so viele Bekloppte aufeinanderhocken wie drüben im Pickup-Wohnkabinenforum.

Scheint aber nicht so zu sein. Zu langes Hocken in Wohnkabinen (leer oder nicht) scheint ja echt aufs Hirn zu schlagen. :evil:

Na dann baut mal weiter aus
Maxe

Gast

#18 Beitrag von Gast » Sa 11 Sep 2004 02:08

Mit dieser einstellung kommst du sicher weiter im leben sicher sicher du ja.

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agrupe
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#19 Beitrag von agrupe » So 12 Sep 2004 01:12

Geil, dieser Thread bringt mich selbst um 01:08 nachts zum lachen. Eigentlich schade, aber unter uns "Bekloppten" .... lach, schlapp

Eigentlich sollte man diese "Gast" Dinger deleten aber ... grins ... nur weiter so, das Leben ist sonst einfach zu hart :P

Beste Grüße an alle Bastler und laßt Euch den Spaß nicht verderben. Ich würde die nächste Kabine wieder selber machen! Habe meine Kinder ja auch nicht im Katalog bestellt.

Tränenlachende Grüße

Andreas

Nvidia
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#20 Beitrag von Nvidia » Di 14 Sep 2004 06:53

Man du sprichst mir echt aus der Sele.

Na ja jeder hat ja seine eigene meinung soll er auch nur sollte man sie dann lieber für sich behalten Herr Gast.
Denn man habe hier schliesslich noch kein Post gesehen wo einer die fertigbauweise runtergemacht oder ?????

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Sven Strumann
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#21 Beitrag von Sven Strumann » Mi 29 Sep 2004 09:36

Ich habe in den letzten 19 Jahren zahlreiche Womos ausgebaut. Mein derzeitiges Wohnmobil habe ich aus Zeitgründen zum erstenmal nicht selbst ausgebaut sondern es ist ein Firmenausbau.
Eines steht fest: Das war mein erster und letzter Nichtselbstausbau!!!
Soviel Murks und Denkfehler, oft Kleinigkeiten die große Auswirkungen haben. Und im Schadensfall muß man immer ewig schauen und probieren wie man an die Schadensstelle kommt. Im Selbstausbau weiß ich wie die Leitungen verlegt sind, wie die Möbel befestigt wurden und ähnliches.
Ich habe da in meinem jetzigen Mobil schon nette Überraschungen erlebt. z.B. wurde ein Abzweig in der Wasserleitung an einer Stelle angebracht, an die man nur nach Demontage der halben Küche kam. Oder zusätzliche Sicherungen wurden völlig versteckt eingebaut. Ich habe da stundenlang suchen müssen bis ich die Sicherung die durch war gefunden hatte.
Und ein Fabrikmobil von der Stange wird nie deinen Ansprüchen völlig gerecht.

Gast

#22 Beitrag von Gast » Mi 29 Sep 2004 11:04

Mal ganz ehrlich
Den meisten von uns geht es gar nicht darum Geld zu sparen, es geht wohl eher darum mit dem was von der Stange kommt unzufrieden zu sein, jeder der handwerklichen Ehrgeiz besitzt, schaut sich die Kisten an und denkt sich "das kann ich auch".
Dann kommt aber noch der Faktor "Spaß" hinzu, endweder sitzt man vor der Glotze und langweilt sich, weil die Frau irgendwelche Krankenhausserien oder Gerichtssoaps sehen will, oder man geht in die Werkstatt basteln. Das liegt (meistens) in der Natur des Mannes.
Wenn ein Problem logistisch und handwerklich in den Griff bekommen wurde, macht es stolz, man(n) ist zufrieden und die banalen Probleme des Alltages sind für eine Weile vergessen.
Viele finden im ersten Urlaub vermeintliche Fehler die es auszumerzen gilt, ist ein Reisemobil dann endlich perfekt, spielt man(n) in Gedanken
bereits an einem größerem, besserem Projekt.

Diesen Geist hat nicht jeder. Manche Leute gehen stattdessen lieber ihrem
Zweitjob nach, um mit dem verdienten Geld eventuell den Traum vom eigenem Reisemobil wahr werden zu lassen.

In den eineinhalb Jahren bei Bimo war ich sehr unzufrieden, weil die meisten Teile eher lieblos zusammengenagelt wurden, es wurde wirtschaftlich gerechnet, Zeitvorgaben, Matterialvorgaben und das gewinnorientierte Denken des Eigentümmers, hinderten jeden kreativen
Mitarbeieter an der perfekten Ausführung.
Wer eine Zeitvorgabe überschritten hatte kam an den Pranger, öffentlich.

Macht man das in Eigenregie, juckt es wenig wenn beim Bau eines Küchenblockes 10 Stunden zusätzlich anfallen oder nicht, es wird mit Liebe
und persöhnlichen Ehrgeiz gewerkelt.
Wer kann da gegenrechnen ?

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Leerkabinen-Wolfgang
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#23 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 29 Sep 2004 11:16

Hallo, Christianus,

ich glaube, mit Deinem Beitrag sprichst Du uns allen aus der Seele - mir auf jeden Fall!

Unser Häusle wird ja jetzt wohl doch langsam fertig (mit nur 16 Monaten Verspätung), und es juckt mich schon kräftig in den Fingern, endlich mit 'unserem' WoMo beginnen zu können, 'unsere' Vorstellungen so gut wie irgend möglich umzusetzen. Das kann einfach kein Serienmobil schaffen, es ist halt nicht 'für uns' gebaut, sondern bestenfalls für die, die ungefähr unsere Vorstellungen haben. Und mal ehrlich: kann man an ein Serienmobil sein Herz so sehr hängen wie an ein selbstgebautes Wägelchen, dessen Entstehen man Schritt für Schritt miterlebt und (größtenteils) sogar selbst bewirkt hat?

Viele Grüße an alle Selbstbauer, die keinen 'Massengeschmack', dafür aber den Mut haben, die eigenen Träume zu verwirklichen!
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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TOSCH
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je nach dem ist es eine Frage des Geldes.......

#24 Beitrag von TOSCH » Mi 29 Sep 2004 12:22

Noch nicht lange her da war der Caravansalon. Ich bin auch jemand der sehr lange vergleicht und prüft bevor er eine solch große Investition tätigt. (Habe ich beim Hausbau leider nicht getan das war ein Fehler !)
Da ein WOMO doch eine nicht unerhebliche Investition ist,möchte ich diesmal keine Fehler oder weniger Fehler machen. Wenn man über die Messe geht und schaut sich um, muß man für einen Alkoven Mobil in passabler Größe min 50.000€ rechnen. Daraus können je nach Hersteller schnell auch mal 70 - 80T€ werden. Wohlgemerkt wir reden hier von einer Poronbude mit Dachlettengestell. Von dem von mir gewünschten Modell (Vollintegrierter ca.10m mit Kleinwagengarage) ganz zu schweigen. Da wird es unter 200.000€ schon mal eher dünn. Da bietet nur unser aller Lieblingsfirma aus Aschbach was an........
Meiner Meinung nach steigen die Listenpreise der Hersteller überproportional zur Länge des Fahrzeugs an. Die Leerkabinler wissen ob ich ein Fahrgestell mit 3,20m Radstand kaufe oder 4,20m das macht den Kohl nicht fett. Ähnlich ist es bei den Leerkabinen-Preisen......
Die Austattung ist doch in jedem Mobil ähnlich, Kühlschrank, Heizung,Elektrik, Möbel müßen überall rein, ok beim einen mehr beim anderen weniger....

Meine Meinung: Je größer das Mobil desto größer auch die Ersparnis gemessen zu einem vergleichbaren Serienmobil.

Gruß

Torsten Schneider

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Marco
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#25 Beitrag von Marco » Mi 29 Sep 2004 12:56

Bin wieder aus Sardinien zurück und habe viel gelernt. Windstärke 8-9, Regengüsse und Querfeldein fahren. Der Vorteil vom selbstbau ist, dass man nur über die eigenen Fehler sich ärgern muss. Meine Kabine ist sehr klein und nicht die schönste, aber mein Werk. Wenn man nur die Sache mit dem spitzen Bleistift und dem Rechner betrachtet und somit die eigene Arbeitszeit berechnet dann ist das kein Hobby mehr und eine fertige wäre wohl nicht die schlechteste Idee.
Ich kann nur jedem raten der nicht immer "Frauenknast" sehen möchte und dem das basteln Freude macht selber zu bauen oder umzubauen.

Man sitzt in der eigenen Kabine mit erhobener Brust und ist stolz. Auch wenn das Regenwasser aus der Lampe tropft :(

In welche Rubrik darf ich denn einen kleinen Bericht schreiben?
Bis bald und frohes basteln!
Ciao
Marco

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christel
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#26 Beitrag von christel » Mi 29 Sep 2004 15:24

... und dass die Frauen derweil die Gerichtsopas gucken, stimmt schon mal garnicht. Für uns Frauen gibt es auch genug zu tun. Es gibt auch tatsächlich Frauen, die selbst ausgebaut haben oder mindestens genau so ihren Anteil am Ausbau wie ihre Männer haben je nach Talent und Lust.
Christel
Wenn kein Wind weht, zeigt auch der Wetterhahn Charakter.

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Marco
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#27 Beitrag von Marco » Mi 29 Sep 2004 18:40

Hallo Christel,
finde ich toll wenn auch Frauen diesem Hobby nachgehen. Ich habe in den letzten Berichten auch gar nichts Frauenfeindliches gefunden. Bestimmt war das nur so geschrieben und ich finde, das hier im FORUM niemand einen anderen verletzen möchte. Wir sind doch ein Team und helfen uns wo wir können.
Ich liebe Frauen, deshalb habe ich auch gleich drei im Haus (Frau,Tochter,Oma):D
Ciao
Marco
Zuletzt geändert von Marco am Do 30 Sep 2004 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

gelöscht1

#28 Beitrag von gelöscht1 » Do 30 Sep 2004 06:33

Jep

Hab zwar nur eine, aaaaaaaaaaaber die hat beim ganzen Ausbau beinahe täglich - und das während fast 3 Jahren

Bild

mitgewirkt.
Wär sonst wohl auch nix schlaues geworden.

Manfred

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Lothar
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#29 Beitrag von Lothar » Do 30 Sep 2004 08:03

Bei uns ist das so:
Ich mach die gefährlichen Sachen wie Kreissäge bedienen, Strom anschliessen, aufs Dach klettern, ...
meine Frau macht die wichtigen Sachen wie nachmessen, über meine Pläne entscheiden, das Budget überwachen,.....
Aber im Ernst, sie hockt genauso viele Stunden in der Baustelle wie ich.
Nur so machts überhaupt Spaß.
Viele Grüsse Lothar

Abgemeldeter User

Die Beste von allen......

#30 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 30 Sep 2004 11:42

Hallo Freunde,
"meine" ist auch so eine, die mit anpackt, auch beim Schrauben, und nix unversucht läßt, ob es nun das Fahren mit einem 15 t Zug mit mehr als 15 m Länge, 2,55 m Breite und 3,75 m Höhe war oder der heiße Sitz auf dem Truck Trial Prototyp, in dem sie fast mal ertrunken wäre (in einen 1,20 m tiefen Tümpel gekippt und dann unter Wasser vom Gurt festgehalten; seitdem gibt es die Vorschrift, ein leicht erreichbares Gurtmesser im Fahrzeug mitzuführen). Aber das hat sie nicht abgehalten, weiterzumachen.

Sie war auch bei allem anderen Quatsch dabei, der mir so eingefallen ist, Moppedfahren (hatte zum Schluß ne eigene 800er Gelände-BMW), Blauwasser-Segeln, insgesamt 5 Womos ausbauen etc. etc. Nur Fliegen war nicht ihr Ding, aber es ist mir leichtgefallen, meine Pilotenausbildung deswegen abzubrechen, weil, alles machen wir gemeinsam oder garnicht.
Für so ein tolles Weib müßte es eigentlich ein Denkmal geben, und ich bin herzlich dankbar, mit ihr schon über 35 Jahre verheiratet zu sein.

Das coolste ist, daß sie mir sagt: "Wir haben schon manche Sachen miteinander ausgestanden, aber eins weiß ich, langweilig war es nie. Was machen wir demnächst?"
Manche Leute haben ein unverschämtes Glück....... :roll: :oops: :P

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