Bimobil Husky 280/300 bei Mobile.de

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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UweN
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Bimobil Husky 280/300 bei Mobile.de

#1 Beitrag von UweN » Do 27 Mai 2004 10:49

Hallo zusammen,

falls jemand sowas brauchen kann (vielelicht sogar der Wolfgang...):

Bei mobile.de wird eine Bimobil Husky 280 (mit 3 m Bodenlänge), Bj 88 angeboten.
Die PLZ ist 94..., also gar nich so weit weg. Hätt ich nicht schon eine Kabine, die würd ich mir auf jeden Fall ansehen.

Sieht aus, als wäre sie von einem flachen Single Cab, weil der Abstand Boden-Alkoven recht gering ist, aber auf einem T4 macht sich die bestimmt auch ganz gut. Da könnte man noch einen Doppelboden drunter bauen.

Gruß
Uwe
Endlich wieder bi-mobil

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Leerkabinen-Wolfgang
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#2 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 27 Mai 2004 12:56

Hi, Uwe,

Du meinst sicher dieses Angebot, oder?

Nicht schlecht, aber ich möchte im Alkoven ein echtes Doppelbett mit mind. 1,7m Breite - das hat der hier leider nicht.

Aber auf jeden Fall vielen Dank für Deinen Hinweis, vielleicht hibt es ja noch den einen oder anderen hier im Forum, für den das etwas passendes sein könnte, der Preis scheint ja auf den ersten Blick ganz angemessen zu sein.

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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KlauDa
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#3 Beitrag von KlauDa » Do 27 Mai 2004 22:23

Für potenzielle Interessenten folgende Anmerkungen :
Ich habe das gleiche Kabinenmodell seit 1982 auf einem VW T3 im Einsatz. Allerdings absetzbar mit Motorstützen und ohne die grosse Heckklappe. Auf eben diese Klappe habe ich damals bewusst verzichtet. Ein so ausgestattetes Mietfahrzeug hatte mir bei einem Test im Winter die Nachteile dieser riesigen Luke deutlich gemacht :
Der Alurahmen der Klappe stellt eine Kältebrücke erster Ordnung dar. Ferner ist eine Klappe dieser Dimension dauerhaft nicht ohne weiteres dicht zu halten. Ausserdem dürfte es der Stabilität der Gesamtkonstruktion abträglich sein; insbesondere bei Verwendung als Absetzkabine.
Fazit : Wer die Kabine fest auf einem Fahrgestell montiert und nicht unbedingt bei niedrigen Temperaturen drin wohnen will, ist für den Preis sicher gut bedient.
Meine immerhin noch 6 Jahre ältere Kabine erhält in den nächsten Wochen mit einem T 4 – Fahrgestell den dritten Untersatz und sollte es damit noch einige Jahre machen.
Gruss ; Klaus

Gast

#4 Beitrag von Gast » Do 27 Mai 2004 23:00

Noch ein Nachtrag bezüglich Kältebrücken bei Alurahmen – Konstruktionen.
Meine Erfahrung mit der 1982 gekauften BiMobil – Kabine im Winter ( auch bei extremen Minusgraden ) ist wie folgt :
Der Alurahmen führte im Bereich der äussersten Winkel der Kabine, wo also die Decke mit dem Wänden verbunden ist, innerhalb der Schränke zu Schwitzwasserbildung. Ich war damals recht sauer ob dieser Feststellung, habe aber mit relativ wenig Aufwand das Problem beseitigen können. Ich habe innerhalb der Schränke den Wand- und den Deckenbereich mit 5mm Korkplatten beklebt – seitdem ist Ruhe.
Das grössere Problem stellten die Flächen hinter den Sitzbank-Lehnen und unter der Alkoven - Matratze dar. Hier bildete sich erhebliche Feuchtigkeit. Die Lösung ist, übrigens unabhängig von der Bauweise der Kabine, eine ausreichende Hinterlüftung. Also eine auf Stegen liegende Sperrholzplatte unter die Alkovenmatratze sowie Sperrholzplatten mit Abstandshaltern hinter die Sitzbank-Rückenlehnen und die Sache ist erledigt.
Ich hoffe mal, dass heutzutage gebaute Kabinen bereits vom Hersteller entsprechend ausgerüstet werden !?

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KlauDa
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#5 Beitrag von KlauDa » Do 27 Mai 2004 23:02

Der Gast war ich - hatte das Einloggen vergessen.
Gruss ; Klaus

UweN
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Das mit den Kältebrücken kann ich voll und ganz bestätigen

#6 Beitrag von UweN » Fr 28 Mai 2004 09:47

Schon in unserer Husky 240 hat es uns geschockt, als wir beim Skifahren in Livigno eine Hängeschrank aufmachten und an der nach aussen durchgeschraubten Halterung für den Dachträger war ein dicker Reif-Bollen, am Türrahmen sowieso, da Alu, einteilig nach aussen.

Ja und unter der Matratze - ihr glaubt gar nicht wie gut so eine 15 cm Federkernmatratze isoliert. Bei Aussen -18 ° C hatten wir unter der Matratze am Alkovenboden eine saubere Eisschicht. Zum Eislaufen war der Alkoven leider zu niedrig, die Fläche hatte einen Durchmesser von bestimmt 75 cm.
Beim Schlafen hat uns das aber nicht gestört, es war immer angenehm in der Kabine, obwohl nur eine Truma E1800 temperiert hat.

Ich habe den Herrn von Liebe mal auf die Kältebrücken und fehlenden interlüftungen angesprochen. Da hat er recht pampig reagiert und nur gemeint, der Vorbesitzer hätte halt den Aufpreis für die bessere Ausstattung nicht zahlen wollen.
Wer den Preis der Kabinen kennt, muß wahrscheinlich jetzt auch lachen.

Eine neue würde ich jedenfalls nicht kaufen wollen müssen.

Unsere 86er Husky 340 tut´s hoffentlich noch einige Jahre und wegen der Heckklappe (die halt drin war) gehen wir halt nicht im Winter campen. Im Sommer ist´s dafür ganz schön, wenn man so richtig durchlüften kann.
Und es lassen sich problemlos über 4 m lange Teile mit dem Womo transportieren...

Gruß
Uwe
Endlich wieder bi-mobil

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