Stemamobil in Wertheim-Mondfeld

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#16 Beitrag von Questman » Sa 29 Mai 2004 23:34

Grüße vom QM.

Gast

Und schon eine Meinung?

#17 Beitrag von Gast » So 30 Mai 2004 19:33

Die Idee und Konstruktion ist von mir. Er hat damals meine Erste gebaut und baut auch die jetzigen. Er baut, ich vertreibe und mach auf Wunsch den Innenausbau je nach Bedarf und Geldbeutel. Was hälst Du denn von der Kabine :?: :wink: [/url]www.exkab.de

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Questman
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#18 Beitrag von Questman » So 30 Mai 2004 22:14

Die Idee und Konstruktion ist von mir.
Dacht mir schon, daß es sich bei den Abbildungen um ein individuelles "Kundeprojekt" gehandelt hat.

Finde die Kabine sehr interesant, weil sie ziemlich in meinen Einsatzzweck fällt.
Dabei geht es mir persönlich weniger um den Erhalt der Geländegängigkeit meines Pick Up, als um das geringe Gewicht, niedrige Höhe, wenig Windwiderstandwenig, geringer Platzbedarf auf dem Grundstück usw.

Leider ist die Kabine schon wieder in einem Preisniveau angesiedelt, (hatte mal den Preis für eine unisolierte, Fensterlose "Leerkabine" erfragt), wo man von einem "leeren", festen GFK-Aufbau nicht mehr all zu weit entfernt ist.

Eine ähnliche Konstruktion wie die eure hatte ich ja auch als "Selbstbauprojekt" in Erwägung gezogen.
So etwas scheitert bei mir im Moment weniger am handwerklichen Können, als am Platz und benötigten Werkzeug und Equipment.
Von der Zeit mal ganz abgesehen.

Es macht ja keinen Sinn, die gesparten Teuros beim Selbstbau erst noch in Werkzeug o.ä. zu investieren.

Wenn mancher "Selbstbauer" nach dem Preis seines Traumprojektes gefragt wird vergisst er nur all zu gerne das Thema Lehrgeld.
Da kommen schnell mal 10% oder mehr zusammen.

Was mich mal interessieren würde mit welchem Aufwand man bei so einer "Metallkabine" mit dem Thema Kondenswasser fertig wird.
Ich kann mir gut vorstellen, daß eine geklebte GFK-Kabine doch einige Vorteile im Bezug auf Kältebrücken hat.
Was mir persönlich an den GFK-Kabinen gefällt, daß man ohne die Verwendung von versteifenden Holzlatten auskommt.
Evtl. auftretende Undichtigkeiten sollten doch dann eigentlich weniger Reparaturaufwand bedeuten.

Und wie schaut es eigentlich bei den "Klappdachbesitzern" hier mit deren Erfahrungen mit der Zeltbahn des Klappdaches aus.
Welche Materialien sind da mehr oder weniger sinnvoll.
Bin öfters mal in staubigem Gelände und stelle mir die Reinigung irgendeiner Zeltbahn recht mühevoll vor.
Wie sieht es bei Kälte aus? Läßt sich das mit eingehängten Matten nennenswert isolieren?

Bin deswegen schon fast wieder von den "Klappdachlösungen" abgekommen und liebäugele mit der o.g. "kleinen" von Stema, jedoch auch ohne das Hubdach, dafür mit eine paar cm mehr Innenhöhe.
Da ich vom Stamme der Deutschen Schrumpfgermanen bin würden wenige cm zum Serienmaß bei mir schon Stehhöhe bedeuten. :D

Ich möchte natürlich hier keinen Glaubenskrieg bez. der Kabinenbaurt auslösen.
Denn die verschiedenen Bauarten lassen sich genauso wenig in einen Topf schmeißen wie die verschiedenen Einsatzzwecke.
Aber es ist natürlich schon interessant für mich, über Vor-und Nachteile einer GFK-Kabine bzw. einer Kabine in "Metallskelettbauweise" wie ich es evtl. als Selbstbau ausführen wollte, bescheid zu wissen.

Bekanntermaßen sind da persönliche Erfahrungen aus den verschiedenen "Lagern" oft wertvoller als ein Gespräch mit einem Hersteller oder Händler. Dieser wird verständlicher Weise zuerst mal die Vorteile seines Produktes erwähnen.

@Peter,
ne Savannah, sehr schön. Scheinen noch seltener wie die "Explorer" zu sein. Diese gibts ja im Moment hier und da auch mal gebraucht.
Einige Deiner Vorschläge und Ideen habe ich auch schon überlegt. Gerade die Raumaufteilung der Sitzgelegenheit ist auch nicht unbedingt mein Ding. Über den Alkoven denke ich da etwas anders. Klar ist, daß man Ladung so nicht transportieren kann und entweder einen geschlossenen Schrank oder mindest noch eine Art Unterteilung vorsehen sollte.
Daß dann nur leichtes Zeug da rein kommt ist schon klar.
Aber evtl. wird er nach geringfügiger Vergrößerung doch zum Schlafen für eine Person genutzt. Denn uns gefällt es nicht bei ausgeklapptem Bett im Prinzip keinen Fuß mehr in der Kabine auf den Boden zu bekommen.

Aber ich glaube man sollte die von mir gezeigten Bilder nicht überbewerten. Bei Stema ging es wohl in erster Linie mal um das "Konzept Kleine Kabine".

Daher ist der Abgebildete Ausbau sicher "ausbaufähig". :)

Und in dem Gespräch hatte ich auch ganz klar den Eindruck, daß man recht flexibel auf Kundenwünsche reagieren kann. 8)

Ansonsten schon mal Sorry für den Roman und Danke für die Anregungen und Kommentare von euch. :D
Grüße vom QM.

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Marco
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#19 Beitrag von Marco » Mo 31 Mai 2004 23:28

Hallo,
Ja den Spruch kannte ich auch nicht, der ist beim schreiben entstanden.
Wie Du auf dem Bild links sehen kannst, ist meine extrem kurz. Ich habe alles eingebaut nur keinen Herd. Uffffff.......
Ich war jetzt über Pfingsten unterwegs. Ehrlich ich habe keinen Herd gebraucht. Ich habe einen einflammigen Gaskocher und einen zweiflammigen Spirituskocher dabei. Einmal habe ich Wasser für Kaffee gekocht und ansonsten habe ich die gesparten Übernachtungskosten in Lokalen ausgeglichen.
Mein Tip bevor Ihr einLoch in die schöne Platte schneidet, probiert erst aus ob Ihr das wirklich braucht. Klar die großen können sich das Platzmäßig leisten. Aber bei den kleinen Kabinen ist jede Ablagefläche Gold wert. Und wenn ich ein Hobby-Koch wäre würde ich die Sitzbank kleiner machen.
Übrigens mein Gewicht von ca 420kg mit 2vollen Gasflaschen und 20Liter Wasser ist ideal.Ich hatte hinten noch einen Autoanhänger mit kleinem Fahrzeug dran. Fährt sich ohne Probleme. Das ganze Gewicht ist vor oder auf der Achse.

Die nächste Kabine bekommt so ein Klappdach. Das gefällt mir sehr. Nur habe ich gehört das der Stoff etwas lauter wird wenn eine steife Briese aufkommt.

Ich freu mich schon auf Deinen Kauf. Bin gespannt was es wird!!!
Ciao
Marco

Heldinio

#20 Beitrag von Heldinio » Fr 18 Feb 2005 12:04

Plane auch einen Aufbau auf meinen T4 Pritschenwagen zu machen. Da scheint mir der Aufbau direkt auf der Ladefläche am einfachsten - wie hier schon von einigen Herstellern berichtet wurde, die soetwas machen. Aber mir stellt sich, die vielleicht blöde, Frage: Wie wird das Dingens auf der Ladefläche befestigt? Ist der Alkoven so ohne weiteres möglich bzw, was gibt es da zu beachten? Und vor allem: Was sagt die Rennleitung vom TÜV dazu?

Grüsse

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Krabbe
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#21 Beitrag von Krabbe » Fr 18 Feb 2005 12:46

Hallo Heldinio,

bei den kommerziellen Aufbauern wie Tischer u. Nordstar wird die Kabine durch Bolzen an den Befestigungspunkten der Bracken (Ladewände) festgemacht.
(Auch wenn ich davon nicht viel halte, da diese Bleche nicht dafür gemacht wurden. Aber der TÜV nimmt es den beiden ab.)
Bei einem selbstgefertigtem Aufbau auf die original Pritsche würde ich seitlich in den Rahmen der Ladefläche M 10 o. M 12 Muttern bündig einschweißen und unter die Kabine entsprechende Winkel o. ä.

Ein Alkoven ist bei einer Absetzkabine ohne weiteres Möglich, warum nicht?

Was sagt der TÜV? Nicht viel, wenn es vernünftig gemacht ist.
Bei einem Eigenbau bzw. dem Ausbau einer Leerkabine brauchst Du meist ein Materialgutachten (Splitterfestigkeit, gibt es bei Sandwichplatten meist beim Lieferanten). Der Ausbau muß entsprechend den Regeln für Wohnmobile ausgeführt sein (wobei die in erster Linie auslegungssache des Prüfers sind. Sofern keine Sitzplätze während der Fahrt eingetragen werden sollen - und die sind kaum realisierbar beim Eigenbau - brauchst Du Dich um die Richtlinien zu Notausstiegen u. ä. nicht zu kümmern.) Scheiben, Dachhauben und Standheizung müssen für Kraftfahrzeuge zugelassen sein, usw.)
In irgendeiner TÜV-Anweisung heißt es zur Befestigung von Absetzbaren Kabinen in etwa nur soviel, daß sichergestellt werden muß das die Kabine auf der Ladefläche bleibt. Wie Du das Löst ist Sache von Dir und dem Prüfer, klare Regeln gibt es da nicht. Am Besten also vor dem Bau hingehen und das ganze Duchsprechen. Wenn der Prüfer dann noch den Eindruck gewinnt, daß man selber weiß was man tut und nicht irgendwelche wilden Ideen hat ist das schon die halbe Miete.

Eingetragen wird das ganze dann wie folgt: Das Fahrzeug bleibt bei einer Wechselkabine auf jeden Fall ein LKW. Bei den Bemerkungen kommt dann ein Text in der Art von: ... auch mit absetzbarer Wohnkabine. Fahrzeug entspricht dann So.-KFZ Wohnmobil und hat folgende Maße (Länge, Breite, Höhe) und Gewicht...

Wenn Deine Wohnkabine nicht breiter ist als die Ladefläche (bzw. die eingetragene Breite Deines Fahrzeugs) und hinten nicht mehr als 1m übersteht bräuchtest Du Sie theoretisch gar nicht eintragen zu lassen, sondern könntest Sie als Ladung deklarieren und mußt dann nur dafür sorgen, daß Du die Ladung richtig gesichert hast.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

Gast

#22 Beitrag von Gast » Fr 18 Feb 2005 17:16

Danke erstmal für die schnelle und ausführliche Antwort Krabbe!

Nur jetzt haben sich noch mehr Fragen erschlossen. Aber besser jetzt geklärt, als von den grünen Männchen :D
Krabbe hat geschrieben: Bei einem selbstgefertigtem Aufbau auf die original Pritsche würde ich seitlich in den Rahmen der Ladefläche M 10 o. M 12 Muttern bündig einschweißen und unter die Kabine entsprechende Winkel o. ä.
Hab das nich so ganz verstanden. Meine Ladefläche is mit Holz beplankt und aussenrum sind die Bordwände, und wo soll ich dann eine Mutter ranschweissen, bzw, dann mit Winkel die Kabine befestigen? Sind ja schon ordentliche Kräfte, die da drauf wirken, wenn man Autobahn fährt.


Krabbe hat geschrieben: Wenn Deine Wohnkabine nicht breiter ist als die Ladefläche (bzw. die eingetragene Breite Deines Fahrzeugs) und hinten nicht mehr als 1m übersteht bräuchtest Du Sie theoretisch gar nicht eintragen zu lassen, sondern könntest Sie als Ladung deklarieren und mußt dann nur dafür sorgen, daß Du die Ladung richtig gesichert hast.
Genauso stell ich mir das vor. Aber wenn ich das verschraube oder sontwie befestige, wie oben genannt, dann wäre es ja eine bauliche Veränderung des Fahrzeugs?!? Oder reichen dann 2-3 Spanngurte :D :D ? Und darf diese "Ladung" dann auch über der Fahrerkabine sein (Alkoven)?

Heldinio

#23 Beitrag von Heldinio » Fr 18 Feb 2005 17:19

Dat obendran is von mir. Meld mich mal gleich an :wink:

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Krabbe
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#24 Beitrag von Krabbe » Fr 18 Feb 2005 23:32

Hallo Heldinio,
Hab das nich so ganz verstanden. Meine Ladefläche is mit Holz beplankt und aussenrum sind die Bordwände, und wo soll ich dann eine Mutter ranschweissen, bzw, dann mit Winkel die Kabine befestigen? Sind ja schon ordentliche Kräfte, die da drauf wirken, wenn man Autobahn fährt.
Stell Dir Deine Pritsche mit abgebauten Bordwänden vor. Umlaufend um die Ladefläche hast Du ja jetzt den Stahlrohrrahmen. In den (quasi neben die Befestigungen für die Bordwände) würde ich die Gewinde einbringen.

Genauso stell ich mir das vor. Aber wenn ich das verschraube oder sontwie befestige, wie oben genannt, dann wäre es ja eine bauliche Veränderung des Fahrzeugs?!? Oder reichen dann 2-3 Spanngurte ? Und darf diese "Ladung" dann auch über der Fahrerkabine sein (Alkoven)?
Wenn Du Deine Ladung zur Ladungssicherung so verschraubst, daß Du sie mit dem Bordwerkzeug lösen kannst, dann ist das keine bauliche Änderung, sondern halt gut gesicherte Ladung. Bordwerkzeug wird dabei im Zweifel aber sehr eng ausgelegt. Im eigentlichen Sinne des Gesetzes gilt zum Bordwerkzeug alles das, was serienmäßig mitgeliefert wurde. (in der Regel ist da ja ein 10 / 13 er Schlüssel dabei).
Spanngurte reichen aber natürlich auch, wenn es denn dann ausreichend dimensionierte ist. (Tip: noch ne Antirutschmatte drunter. Gibt es in der soliden Gummiausführung bei Ebay um 20 €).
Ladung darf auch über dem Fahrerhaus sein (wie auch die Leiter beim Handwerker, Ladung ist Ladung). Sie darf nur auf keinen Fall breiter sein als das Fahrzeug. Hinten darf sie um einem Meter überstehen und vorn bin ich mir nicht si ganz sicher, ich glaube über die Fahrzeugkontur darf vorn auch nichts überstehen.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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StVO §22: Ladung

#25 Beitrag von Questman » Sa 19 Feb 2005 06:25

Sie darf nur auf keinen Fall breiter sein als das Fahrzeug
Stimmt so nicht ganz. Genaueres gibts hier: StVO §22: Ladung
Ragt die Ladung seitlich mehr als 40 cm über die Fahrzeugleuchten, bei Kraftfahrzeugen über den äußersten Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlußleuchten hinaus, so ist sie, wenn nötig (§ 17 Abs. 1), kenntlich zu machen
Grüße vom QM.

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#26 Beitrag von Krabbe » Sa 19 Feb 2005 23:52

Danke für die Aufklärung, man lernt nie aus.
(Bzw. das gelernte veraltert auch man, denn ich meine es war zumindest mal so.)
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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