Frage zu Wasserfiltern

Frischwasser, Abwasser, Toilette, Pumpen, Leitungen
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chrisi
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#31 Beitrag von chrisi » Mo 29 Sep 2008 07:32

@hwk: danke ! :lol:
wenn nun noch Jo`s frage nach der verträglichkeit beantwortet ist, werde ich loslegen. :P

aber, nochmal die frage nach erfahrung mit dem Dometic-filter (uv-bestrahlung des vorbeifließenden wassers) und den BIOLIT-wasserfiltern? oder zumindest eine einschätzung?

gruß chrisi
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hwk
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#32 Beitrag von hwk » Mo 29 Sep 2008 08:38

Hallo Joe und Chrisi,

Probleme mit Unverträglichkeiten des Wasserstoffperoxides mit Dichtungsmaterialeien, Plastik etc. gibt es nicht. Die Konzentration mit 200 ppm oder anders ausgedrückt 0,002% ist hierfür viel zu gering. Die Aktivchlorpäräparate haben hier eine höhere Konzentration und dort hat es auch keine Porbleme gegeben.

Die üblichen Mittelchem im Handel basieren auf dem gleichen Mechanismus, nur wird hier nicht das flüssige Wasserstoffperoxid sondern eine Percarbonat oder Perborat eingesetzt.

Aber halt noch mal der Hinweis: in der konzentrierten Form wird es stark oxidierend und somit ätzend und sollte daher nicht mit Haut und schon gar nicht den Augen in Kontakt komen. Also Handschuhe an und Schutzbrille auf, wenn man die Verdünnung herstellt.

Besten Gruß

HWK

SeppR
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#33 Beitrag von SeppR » Di 30 Sep 2008 22:16

Antwort an Picco

Das Wassersystem besteht dabei ja nur aus Kanister, Tauchpumpe, einem sehr kurzen Schlauch, der im Winter weggeworfen wird und dem Wasserhahn. Letzterer ist bei längerem Nichtgebrauch trocken, ebenso Pumpe und Kanister. Also insgesamt wesentlich einfacher hygienisch zu halten.


Aber noch einmal zu des Seagull-Filtern, mehr theoretisch: der größere Filter (ich glaube 800 Euro !!!) hat den halben Strömungswiderstand wie der kleinere. Und Tauchpumpen gibt es auch mit über 1 bar Druck.

Sollte das tatsächlich nicht gehen. Ausprobieren kann ich das wegen der Kosten sicher nicht.

Sepp R

hwk
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#34 Beitrag von hwk » Do 02 Okt 2008 13:21

Hallo SeppR,

da sehe ich schwarz, da der Widerstand doch erheblich ist (das Wasser wird halt durch Poren gedrückt, die kleiner als der Durchmesser von Mikroben sind. Auch sind die Tauchpumpen meist Kreiselpumpen und die liefern halt den maximalen Druck auch nur bei einem nicht unerheblichen Durchfluß.

Eine Membranpumpe ist hier sicherlich von Nöten.

Besten gruß

HWK

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mike13
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#35 Beitrag von mike13 » So 26 Apr 2009 13:59

Thema Filterung bevor das unsichere Wasser im Tank ist.
Wie wäre dieser Filter von Lilie?
http://lilie.com/Katalog/Wasser-Zubehoer.pdf Seite 38 Bakterienfilter mit Rückspülautomatik.
So wie HWK sagt, was nicht rein kommt muss auch nicht entfernt werden. Ist ein Dauerfilter der schon mal das meiste zurück hält.
Dann noch zusätzlich hinter dem Tank und Pumpe noch einen Seagul oder ähnliches, dann dürfte nicht mehr passieren.
Wenn die Suppe ein paar Tage im Tank bleibt dann noch mit Micrupur ( mache ich auch immer egal wo ich das Wasser her habe).


Grüße

mike
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