dachlukeneinbau

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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peter
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dachlukeneinbau

#1 Beitrag von peter » Sa 17 Apr 2004 00:06

jetzt war ja wirklich endlich mal wieder schönes wetter, und meine gfk-postkutsche kann man als sauna nutzen...also da muß jetzt eine dachluke
rein soll ja ganz einfach sein, loch bohren-stichsäge-dichtmasse-festschrauben???

peter

Joe

#2 Beitrag von Joe » Sa 17 Apr 2004 00:19

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Marco
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#3 Beitrag von Marco » Sa 17 Apr 2004 04:07

Hallo Peter,
alles schon gesagt. Klebe auf das Dach dort wo du sägst, ein breites Klebeband. Solltest Du zu stark drücken, kann es passieren dass die Säge nach unten knallt, weil sich das Blatt festhakt. So verhinderst Du eine hässliche Schramme.
Klebe die Dachluke nicht mit Konstruktionsklebstoff ein,denn dann bekommst Du es nur sehr schwer wieder raus und Silikon ist auch verkehrt, dass greift ALU an. (Was Du gar nicht hast!) Am besten ist der Fensterkitt. Da kann man unbesorgt die Luke ausbauen und bei Bedarf später neu abdichten.

Versuch einen zu bekommen wo ein Ventilator mit eingebaut ist. Man kann dann entweder die Luft aus der Kabine saugen (gut beim kochen)oder Luft einblasen. Gut zur Belüftung der Kabine und zum Feuchtigkeits austausch.

Nun viel Spaß beim Einbau. Ist nicht schwierig und Du kannst Dir auf die Schulter klopfen!

Ciao
Marco

Gast

Loch für Dachlucke

#4 Beitrag von Gast » Sa 17 Apr 2004 08:42

Hallo Peter
Vielleicht sind in dem Dach noch unischtbare Verstärkungen aus Metall ?
Ich hatte mal einen alten Hymer mit dem runden GFK-Dach.
Da war so ein massiver Metallbügel eingebaut.
Eine Untersuchung vorher mit dem Metalldetektor kann nicht schaden.
Gruss, Lorenz

leer
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Dach kleben

#5 Beitrag von leer » Mo 19 Apr 2004 09:44

Hallo zusammen,
am Freitag habe ich ein Seitenfenster im Hochdach ein- und wieder ausgebaut, da bei starkem Regen immer Wasser durchsickerte. Ich hatte das Fenster damals mit elastischem Kleber eingesetzt. Als ich es rausdrücken wollte, bewegte sich erstmal nichts. Erst nach enormem Druck gab das Fenster nach, der Kleber zog lange Fäden. Anschließend konnte ich aber problemlos und rückstandsfrei den Kleber aus Fenster und Hochdach "rauspopeln". Und tatsächlich: Beim ersten Einbau haben wir eine kleine Stelle nicht mit Kleber versehen.
Heute Nacht hat's enorm geregnet, und heute morgen war alles dicht.
Ergo: Auf jeden Fall dauerelastischen Kleber verwenden, denn zum einen arbeitet das Hochdach bei Temperaturunterschieden beträchtlich, zum anderen kann man so etwas auch leichter "reparieren".
Gruß
Niklas

Gast

#6 Beitrag von Gast » Mo 19 Apr 2004 10:44

Pssssssssssssst Niklas, das ist kein Kleber, das ist Karosseriedichtmasse
Dekalin ist ganz gut gibt es aber auch von anderen Herstellern.
Das was Du heruntergepopelt hast, nicht wegwerfen, in Folie eingepackt
kann man das wieder verwenden, zB für kleiner Sachen wie Steckdosen und auch Schrauben. Ein Stück abreissen einige male dehnen und das Zeug wird wieder weich.

leer
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Bin halt Laie :-)

#7 Beitrag von leer » Mo 19 Apr 2004 10:46

Zu spät, schon weggeworfen... Bin halt doch nur Laie :-) Aber immerhin habe ich das Fenster dicht bekommen. "Dauerelastische Dichtmasse" wäre als Bezeichnung bestimmt auch treffender als Kleber. Obwohl das Zeug tierisch unter den Schuhsohlen klebte... :-)

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Marco
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#8 Beitrag von Marco » Mo 19 Apr 2004 12:02

STIMMT :evil:
Hallo Ihr Klebeexperten,
kann nur mir passieren. Ich habe einen Teil von dem Fensterdichtmittel am Hintern gehabt und jetzt im Polster. Noch nicht mal die Abtupftechnik hat geklappt. Festgesessen.

Hat jeman eine Idee wie ich das rausbekomme.Ich meine ohne denn Stoff!

Probiert hab ich noch nichts.
Lieber erstmal Euere Erfahrung hören, bevor ich das noch breit schmiere.

Wir das Zeug mit Kältespray hart?
Wird es überhaupt hart?

Ciao
Marco :oops:

Gast

#9 Beitrag von Gast » Mo 19 Apr 2004 15:33

Tipp vom Camper.
Batterie abklemmen (wichtig)
Gasflasche auf den Kopf stellen und hinleuchten.
Abheben.
Dabei nicht rauchen.
Gut Lüften.


Propangas bringt es flüssig auf -42°C

Torsten
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#10 Beitrag von Torsten » Mo 19 Apr 2004 17:44

Hallo alle zusammen,

habe ein ähnliches Problem mit meinem Heki. War bereits nach drei Jahren undicht. Nachdem ich es zunächst im Winter provisorisch außen abgedichtet hatte, wolte ich es über Ostern ausbauen und neu eindichten, hääte ich aber wohl lieber bleiben lassen sollen. Habe es nämlich nicht herausbekommen, da mit Dichtmasse (ist auch elastische, nicht aushärtende Fensterdichtungsmasse), nicht nur auf den Dichtflächen, sondern insbesondere zwischen Rahmen und Dämmung, nicht gegeizt wurde. Umso ärgerlicher, da an einigen Stellen trotzdem zuwenig ist und es Wasser durchläßt. Ich hätte das Heki nur heraustrennen können, oder aber zumindest den Rahmen zerstören müssen um es auszubauen. So blieb mir wieder nichts anderes übrig als es erneut von Außen abzudichten. Vielleicht hat ja noch jemand ´ne Idee für einen zerstörungfreien Ausbau.

Viele Grüße und tschüß
Torsten

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#11 Beitrag von Marco » Mo 19 Apr 2004 18:27

Hast Du mal versucht es mit einem Föhn zu erwärmen?
Manche Dichtungsmittel werden dann elastischer.
Bei den Kantenleisten hatte ich damit Erfolg.

Ciao
Marco

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#12 Beitrag von Marco » Mo 19 Apr 2004 18:36

Gasflasche :D

Hallo Ihr Wunderknaben,
ist doch immer erstaunlich was Euch so einfällt.

Erst dachte ich an einen verspäteten Aprilscherz, aber die Neugierde war größer.

Wohl war mir dabei überhaupt nicht. Dieses Gas braucht nicht viel Sauerstoff um mich in das Jenseits zu befördern.

Aber, wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Also......
Das Zeug wird knallhart und ich konnte es dann abbröseln.
Kleber ist weg. :D
Ob das mit jeder Dichtungsmasse geht kann ich aber nicht sagen.
Hab auch keine Ahnung was ich da habe. Ist in einer Plastikwurst ohne Namen.

Aber das ist mit verdammt viel Vorsicht zu machen.
Ich bin mit dem Polster vor die Garage gegangen. Da war es mir mit der Flasche wohler.

D A N K E für den TIP
Jetzt muss ich das meinem Weiblein nicht mehr beichten :D

Ciao
Marco

Gast

#13 Beitrag von Gast » Di 20 Apr 2004 09:11

Hallo Thorsten
Wenn Du den Innenrahmen von dem Heki wegmachst kommst Du mit einem Messer an die Dichtungsmasse. Von oben sollte ein HiWi vorsichtig anheben, so sieht man besser wo es klemmt. Am besten die Glashaube wegmachen damit ihr nichts geschieht.

UweN
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#14 Beitrag von UweN » Di 20 Apr 2004 10:17

Hallo Torsten,

so wie der "Gast" es beschreibt, sollte es funktionieren.
Ich hatte letztes Jahr das Vergnügen 2 Dachhauben auszubauen. Mit einer langen Klinge hat das ganz gut funktioniert. Vorher anwärmen der Klebeflächen bringt dabei auch was, der Kleber läßt sich leichter schneiden.
Und danach peinlich sauber die ganze Kleberei vom Fzg und Heki abschaben, reiben, schmirgeln, ...
Ich hatte leider keine Chemie die sowas beseitigt - auf der großen Haube waren sowieso 3 verschiedene Kleber verwendet worden, echte Pfuscher am Werk.
Vielleicht gibt´s ja was, das z.B. Sikareste und Ähnliches entfernt.

Meine Hauben habe ich dann auf der Dichtfläche mit Karosseriedichtmasse (Dekalin) und am Rand aussen mit Sika abgedichtet. Bis jetzt (1 Jahr) ist es dicht.

Gruß
Uwe

Gruß
Uwe
Endlich wieder bi-mobil

Torsten
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#15 Beitrag von Torsten » Di 20 Apr 2004 12:21

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank Für die Tipps!
Aber ich hatte bereits den Innenrahmen und die Glaskuppel im Vorwege entfernt. Auch war es schön warm und sonnig an dem Tag, habe deshalb ja extra mit der Arbeit den Winter abgewartet. Zwischen Dachaußenseite und äüßeren Abdeckrahmen bin ich auch zumindest teilweise noch mit einer Klinge gekommen, daß lag m.E. aber eher daran, daß hier eher weniger Dichtmasse vorhanden war, obwohl sie dort meiner Meinung nach auschließlich hingehört, oder? Das eigentliche Problem ist glaub ich eher die Dichtmasse zwischen Rahmen und Styrodur?isolierung. Hier wurde nach dem Motto "Viel hilft viel" verfahren. Habe es auch schon mittels Föhn angewärmt, scheue mich aber mit zuviel Wärme ranzugehen, kann weder für den Kunststoffrahmen noch für das Isoliermaterial gut sein. Mit dem Messer kommt man bei der elatischen Masse auch nicht sehr weit. Alles zu vereisen und dann evtl. zu schneiden erscheint mir auch etwas gewagt (obwohl ich sogar flüssigen Stickstoff mit einer Temperatur von ca. -160°C zur Verfügung hätte). Ich fürchte mir bleiben nur zwei Möglichkeiten. Zum einen hoffen, daß es mit der provisorischen Abdichtung gut geht oder zum anderen brachiale Gewalt, oder?

Viele Grüße und tschüß
Torsten

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