einfach wowa auf eine pritsche setzen?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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dirk

einfach wowa auf eine pritsche setzen?

#1 Beitrag von dirk » Do 18 Mär 2004 12:29

hallo!
wahrscheinlich ist diese frage schon tausendmal gestellt worden. trotzdem kommt sie nun nochmal von mir. ist es nicht möglich einfach einen wohnwagen auf eine pritsche zu setzen und mit dieser verschrauben? habe lange darüber nachgedacht und dann einfach mal bei einem händler angefragt was eine leerkabine kostet. kann sich ja keine sau leisten (nur die reichen säue). selber bauen wird wohl auch nicht viel billiger wenn man die neusten werkstoffe benutzt (gfk etc.). wie ist es denn mit holzkonstruktionen, was bentzt man den und wie geht man vor (vielleicht einfach links wenn vorhanden)?
am billigsten wäre wohl die wowa variante für mich. wenn überhaupt praktizierbar wäre ich über infos von leuten die sowas schonmal gemacht haben erfreut.
mfg dirk (der wohl leider nicht soviel zeit und geld hat sich eine kabine zu leisten bzw. zu bauen)

wohnmog

#2 Beitrag von wohnmog » Do 18 Mär 2004 13:00

:roll:
Klar geht das- haben auch recht viele schon gemacht- kommt natürlich darauf an, wo du mit hin willst, und auf welchen Untersatz??
Bedenke die Hähe und Länge des Teiles.
Wenn, dann eigentlich nur auf einen LKW- weniger wg Gewicht, eher wg Größe- aber es gibt ja immer wieder verbastelte Autos/LKW´s zu kaufen- meist sehr günstig- und nicht immer schlecht- hier meine ich nicht die Hymer - Fraktion, sondern eher die z.B. 408/508 oder ähnliches.
Finde ich besser, denn:

So ein Teil auf der Pritsche sieht ............... ich beherrsche mich, sonst wirds gelöscht 8)
Grüße
Markus

Joe

#3 Beitrag von Joe » Do 18 Mär 2004 13:17

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Zuletzt geändert von Joe am Fr 28 Okt 2005 03:16, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

#4 Beitrag von Gast » Do 18 Mär 2004 13:44

Hallo Dirk
Davon kann ich Dir nur abraten.
Ein Wohnwagengerippe besteht wie auch viele Reisemobile aus zusammengetackerten Dachlatten, Festigkeit bekommen die Dinger, durch
die Möbel die mittragend sind und dem quasi Sandwich.
So lange Du nur auf Asphaltstraßen unterwegs bist,(wer will das schon?) mag es eine Weile halten, auf Dauer führen die erheblichen Bewegungen
auf einer LKW Ladefläche zu Undichtigkeiten bis zum Auseinanderfallen
der Kabine.
mfg
Christian

Abgemeldeter User

Huckepack

#5 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 18 Mär 2004 13:47

Hallo Dirk,
geht alles. Kommt drauf an, ob der Pritschen-LKW noch gewerblich genutzt werden soll oder ob er als Campingfahrzeug sein Gnadenbrot bekommt.
Im letzteren Fall würde ich aus Gewichtsgründen - wird ja nach Gewicht versteuert und je leichter je billiger - die Pritsche runterwerfen und verkaufen oder verschrotten. Den Wowa setzt Du dann praktisch mit der Achse knapp über den Rahmen, kommt daduch niedriger, ist auch günstiger für den Schwerpunkt.
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Ich geh mal davon aus, daß Du den Wowa irgenwann wieder als solchen verwerten willst. Dann bleibt die Deichsel dran und Du machst die kurz hinter dem Führerhaus an einem Kugelkopf, der auf eine Traverse geschraubt wird, fest.
Du kannst jetzt die Achse mit Gummiklötzen darunter auf den Rahmen auflegen und mit U-Bügeln oder Grobblechplatten verschrauben. Das hat den Nachteil, daß die Stöße vom Fahrwerk ungefiltert an den Wowa weitergegeben werden. Bei der leichten Bauweise mit Alublech, Lattenfachwerk etc. rappelt sich schonmal was kaputt.
Als zweite Möglichkeit kannst Du Dir Grobblechteile anfertigen (lassen), etwa oben abgeschnittenen Dreiecke, die durch entsprechende Bohrungen statt der Felgen mit den Radmuttern an die Bremstrommeln geschraubt werden. Die machst Du an einer Konstruktion (Traverse, hängt von der Bauweise des Fahrgestells ab) fest, so daß der Wohnwagen zusätzlich mit seiner eigenen Federung/Dämpfung die Stöße abfangen kann. Da mußt Du aber auf ausreichende Höhe für den Federweg achten und solltest auch Gummianschläge montieren. Nachteil: Er kommt höher zu stehen und wackelt mehr, wenn Du drin rumläufst, das kann man aber mit den serienmäßigen Stützen verhindern (vor Abfahrt hochdrehen nicht vergessen!).
Wie bekommst Du den drauf? Erst die Konstruktionen vorbereiten, dann mit beiden Teilen zu einer Rampe fahren, die etwa so hoch ist wie das Fahrgestell. Mit Planken rechts und links vom Rahmen des LKW in Spurbreite des Wowa eine "Brücke" bauen. Fässer, Baustützen oder ein quer über den Rahmen gelegter starker Balken bilden die Auflage LKW seitig, das andere Ende liegt auf der Rampe.
Wowa draufziehen, vielleich mit einer Winde, dabei exakt mittig ausrichten. Am Kugelkopf festmachen. Anheben mit zwei Hydraulik - Wagennhebern, diese kleinen mit den Stempeln zum hochpumpen reichen aus. Die stellst du auf einen Querbalken und hebst den Hänger an seinem Fahrgestell an. Räder ab, Konstruktion dran, absenken, festmachen. Beim Absenken kann es sein, daß Du mehrfach ansetzen mußt, weil der Hubweg der Heber zu gering ist.
Wenn das Ding mal fest ist, kannst Du dich an die Verschönerung machen, mit Schürzen zum Beispiel, so daß auch unser Wohnmog die Geschichte ohne größeren Schaden für seine Magennerven anschauen kann. Da habe ich schon pfiffige Lösungen gesehn. Schau dich mal auf Selbstbauertreffen um, da gibt es immer wieder Anregungen.
Ein Problem hast Du jedoch immer mit so einem Fahrzeug: Du brauchst eine ziemlich hohe Treppe.
BdF-Fahrgestelle eignen sich besonders gut, weil die die Schienen für die Wechselaufbauten haben, daran kann man den Wowa gut festschrauben, sind allerdings meist in den schwereren Klassen, so 12 t oder mehr. Besser wäre ein 7,5 tonner geeignet, mit dem Du auf um die 5 t ablasten könntest. Die ganze Fuhre bekommt dann mit dem verschraubten Wowa eine Campingfahrzeug -Zulassung. Die ist wichtig für die billige Versicherung, ggf. für Fahrverbote etc.

Abgemeldeter User

Huckepack 2

#6 Beitrag von Abgemeldeter User » Do 18 Mär 2004 13:54

Ach ja, Gelände ist mit so einer Konstruktion natürlich tabu, da stimme ich Christian durchaus zu.

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MB-Mobil
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#7 Beitrag von MB-Mobil » Do 18 Mär 2004 15:36

SChau mal hier:

http://www.mb-mobil.de/galerie/laster.htm

Da hat das einer mit nem Bauwagen gemacht...
Gruß
Hans-Jörg
[i][b][url=http://www.isuzudmax.de]Dodge RAM1500 4x4 Hemi[/url][/b][/i] (mit Nordstar ECO 200) seit 01/2010: [url=http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/376921.html][img]http://images.spritmonitor.de/376921.png[/img][/url]

Ronny

WoWa oder Eigenbaukabine

#8 Beitrag von Ronny » Do 18 Mär 2004 16:21

Hallo Dirk,
ich denke es kommt darauf an, was Du mit dem Fahrzeug vor hast, wieviele Personen, Gelände ja/nein, komfortabel oder einfach ausgestattet, Basisfahrzeug über oder bis 3,5to, welches Basisfahrzeug etc.

Wenn Du Dir über genauere Details klar bist, dann mail mich an, habe mir vor 2 Jahren eine Kabine selber gebaut, die garnicht teuer war.

Viele Grüße,

Ronny
ronnyhzj79@gmx.de

O-302
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#9 Beitrag von O-302 » Do 18 Mär 2004 21:17

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Zuletzt geändert von O-302 am Mi 22 Sep 2010 17:39, insgesamt 1-mal geändert.

UweN
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#10 Beitrag von UweN » Do 15 Apr 2004 11:41

Hallo,

lieber spät als nie:
Wär es aus optischen und praktischen Gründen eigentlich nicht besser, wenn man den Wohnwagen im Vorderteil abschneidet und direkt an´s Führerhaus ranmacht?

Wenn die Teile nicht mehr separat sondern nur noch als Womo genutzt werden sollen, spricht doch nix dagegen.
Oder hat der TÜV da wieder mehr mit zu reden?

Gut gemacht sieht das doch auf jeden Fall besser aus und im Camper-Alltag wäre es prakticher mit großem Durchgang, Integration der Fahrkabine in´s Womo usw.

Nur so eine Idee.

Gruß
Uwe
Endlich wieder bi-mobil

Joe

#11 Beitrag von Joe » Do 15 Apr 2004 14:02

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