serrholzinnenverkleidung: wie behandeln??

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
Antworten
Message
Autor
LAF 1113 B Rundhauber(DB)
Beiträge: 2
Registriert: Mi 14 Jan 2004 17:58
Wohnort: Schwalbach/Taunus/Hessen

serrholzinnenverkleidung: wie behandeln??

#1 Beitrag von LAF 1113 B Rundhauber(DB) » Mo 19 Jan 2004 20:21

moin moin!
bin neu hier,nettes forum.
bin gerade dabei einen 1113er(mercedes rundhauber,11 tonner allrad)
zum expeditionstauglichen womo umzubauen... :D
die innenverkleidung der kabiene wird wohl aus sperrholz werden.
wie behandele ich die holzoberfläche um einen gewissen schutz gegen dreck und nässe (kochen) zu erzielen???
ich schätze,opas alte lindan holzschutzfarbe ist da dann doch ungeeignet???
was haltet ihr von wachsen,ölen und öko-lacken??
hab halt null ahnund von holz... :shock:
mfg:mathias
ps:vielen dank

Fritz

Re: serrholzinnenverkleidung: wie behandeln??

#2 Beitrag von Fritz » Mo 19 Jan 2004 21:07

bin gerade dabei einen 1113er(mercedes rundhauber,11 tonner allrad)
zum expeditionstauglichen womo umzubauen... :D
die innenverkleidung der kabiene wird wohl aus sperrholz werden.
wie behandele ich die holzoberfläche um einen gewissen schutz gegen dreck und nässe (kochen) zu erzielen???


Hallo!

Habe auch ein Allradauto selber ausgebaut und inzwischen ca. 300 Tage darin verbracht. Davon 180 am Stück. Das Süerrholz habe ich vor dem Einbau der Möbel mit Glasfasertapete beklebt und anschließend mit Latexfarbe (weiß) gestrichen. Ich bereue diese Variante nicht. Hell, freundlich, pflegeleicht.
Im Bereich des Kochers habe ich dünnes Nirostablech aufgeklebt, auch immer nocht gut.
In der Nasszelle habe ich PVC-Fußbodenbelag an die Wände geklebt und für die komplette Wanne wieder Edelstahl genommen.
Ich würde es wieder so machen.

Gruß

Fritz

UweN
womobox-Spezialist
Beiträge: 216
Registriert: So 09 Nov 2003 17:03
Wohnort: Langenau, Bd-Wttbg

#3 Beitrag von UweN » Mo 19 Jan 2004 22:20

Hallo Fritz,

wie hast Du das PVC in der Dusche verlegt? Einmal komplett rumgezogen, oder in den Ecken gestoßen?

Sperrholzmöbel kann man auch ölen und wachsen, wenn einem das optisch genügt.
Wenn natürlich Löcher zugemacht werden sollen, dann ist Tapete gar nicht schlecht. Hab ich in meinem Bimobil auch schon machen wollen, aber meine Freundin läßt mich nicht. Sie findet das viele Holz schön.

Gruß
Uwe
Endlich wieder bi-mobil

Abgemeldeter User

was Ihr wollt.....

#4 Beitrag von Abgemeldeter User » Mo 19 Jan 2004 23:38

Hallo Mathias,
bei wasserfest verleimtem Multiplex kannst Du im Prinzip alles machen, außer Giftfarbe draufzupappen. Es kommt drauf an, welche Optik Du haben willst oder ob Du es besonders schützen musst vor Wasser, Öl, Fett etc. oder ob es mechanisch beansprucht werden soll.
Bei einem schönen Oberflächenfurnier kannst du es auch unbehandelt lassen, dunkelt dann nach, aber sollte an solchen Stellen sein, wo man möglichst nicht hingreift. Da wird es mit der Zeit vom Hautfett mit Staub vermischt arg schwärzlich, da muß ein abwaschbarer Schutz hin. Sonst hat Fritz Dir genügend Tips gegeben, wie Du weiterkommen kannst....und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

PS: Haben wir uns mal beim Truck Trial gesehen? Saverne? Fuhr einen Proto P 1 Startnr. 605

Gast

#5 Beitrag von Gast » Di 20 Jan 2004 11:40

Hallo Mathias
Sperrholz sollte immer von beiden Seiten behandelt werden. Wenn die Seite zur Isolierung hin unbehandelt ist, hingegen die Seite zum Wohnraum schon gibt es hässliche Blasen, weil das Holz einseitig Wasser aufnehmen kann und somit Quillt. Das Gleiche gilt für Tapeten, einseitig
angebracht erzeugt das Papier beim trocknen enorme Kräfte, ich habe schon 20 mm Tischlerplatten gesehen die durch das einseitige Tapezieren total verzogen waren.
Wachs ist schön, aber doch eher für Möbel geeignet.
Nimm einen Wasserlack (Wasserbasis) zweimal eingestrichen mit Zwischenschlif und das Holz ist geschützt, wird mit der Zeit immer schöner
und es riecht nicht. Wichtig dabei ist ein hochwertiger Pinsel.

Gast

#6 Beitrag von Gast » Di 20 Jan 2004 19:13

. Das Gleiche gilt für Tapeten, einseitig
angebracht erzeugt das Papier beim trocknen enorme Kräfte, ich habe schon 20 mm Tischlerplatten gesehen die durch das einseitige Tapezieren total verzogen waren.

Hallo!

Kommt mir zwar unwahrscheinlich vor, vor allem wenn wie im WoMo das Sperrholz auf der "anderen" Seite mit dem PU-Schaum verklebt ist bzw. ja keine freie Spannweite von 2m oder 3 m hat.
Ansonsten würde ich auch keine Papier-Tapeten mit dem Standartkleister verkleben. GFK oder andere Materialen (Strukturtapeten) werden ja nicht mit dem üblichen Kleister geklebt.

Gruß

Fritz

Gast

#7 Beitrag von Gast » Di 20 Jan 2004 19:17

sagte doch Papiertapen.........

Gast

#8 Beitrag von Gast » Di 20 Jan 2004 19:18

UweN hat geschrieben:Hallo Fritz,

wie hast Du das PVC in der Dusche verlegt? Einmal komplett rumgezogen, oder in den Ecken gestoßen?

Sperrholzmöbel kann man auch ölen und wachsen, wenn einem das optisch genügt.
Wenn natürlich Löcher zugemacht werden sollen, dann ist Tapete gar nicht schlecht. Hab ich in meinem Bimobil auch schon machen wollen, aber meine Freundin läßt mich nicht. Sie findet das viele Holz schön.

Gruß
Uwe

Moin Uwe.

Ich habe es in den Ecken gestoßen und auch keine Probleme damit. Habe auch nur zwei Seiten damit beklebt, die beiden anderen sind aus beschichtetem Pappelsperrholz, die habe ich so gelassen.

Für mich hat die Tapete vor allem den Vorteil der "hellen Freundlichkeit". Die Fenster sind ja auch nicht riesig, somit der Lichteinfall. Ich bin aber auch kein Freund dieser "verbretterten Buden", hat für mich immer so was von Hundehütte.

Gruß

Fritz

dj
Experte
Beiträge: 109
Registriert: Di 06 Mai 2003 23:08
Wohnort: Ostwestfalen mit der wasserreichsten Quelle Europas

Pappelsperrholz

#9 Beitrag von dj » Di 20 Jan 2004 21:59

wir haben das Pappelsperrholz vorgewässert, geschliffen, farbig hell gebeizt und anschließend 3x mit Fußbodenlack Bootslack beidseitig gestrichen.
Das ganze allerdings nicht für die Wände sondern für den Möbelbau, denn das bißchen sichtbare Wand haben wir im original Sandwichplatte belassen.

Gruß Dieter
Wo ein Wille, dort ein Weg

gib8

Re: serrholzinnenverkleidung: wie behandeln??

#10 Beitrag von gib8 » Di 20 Jan 2004 21:59

LAF 1113 B Rundhauber(DB) hat geschrieben:moin moin!
bin neu hier,nettes forum.
bin gerade dabei einen 1113er(mercedes rundhauber,11 tonner allrad)
zum expeditionstauglichen womo umzubauen... :D
die innenverkleidung der kabiene wird wohl aus sperrholz werden.
wie behandele ich die holzoberfläche um einen gewissen schutz gegen dreck und nässe (kochen) zu erzielen???
ich schätze,opas alte lindan holzschutzfarbe ist da dann doch ungeeignet???
was haltet ihr von wachsen,ölen und öko-lacken??
hab halt null ahnund von holz... :shock:
mfg:mathias
ps:vielen dank
Habe schon im nunmehr zweiten Wohnmobil die Wände geölt und weder im Sommer noch im Winter Probleme gehabt. Im Kochbereich ist Edelstahl schon wegen der Brandgefahr vorzuziehen. Erschlagene Mossis muss man halt rasch wegwischen.

Gast

#11 Beitrag von Gast » Mi 21 Jan 2004 18:58

christianus hat geschrieben:sagte doch Papiertapen.........
Habe ich schon gelesen, steht da ja. Die physikalsiche Erklärung fehlt aber noch für dieses Phänomen.
Ich denke: Papiertapete quillt und beim Einkleistern und kann sich später zusammen ziehen. Möglicherweise auch eine Holzwand verbiegen analog der Längenänderung bei einem Bimetall.
Frage: Dies aber auch dann, wenn das Sperrholz mit dem PU-Schaum verklebt ist oder wie bei diesen Dachlattenwohnmobilen die freie Länge bis zur nächsten Dachlatte vielleicht 60 cm beträgt?
Da habe ich so meine Zweifel.

Gruß

Fritz

Hans-Joachim

#12 Beitrag von Hans-Joachim » Mi 21 Jan 2004 21:00

Hallo,
ich habe im Küchenbereich und Waschraum echte Fliesen ! mit Silikon festgeklebt, hält nun schon fast 3 Jahre und wird wohl ewig halten und ist immer sauber.

Liebe Grüße Hans-Joachim

smily_69
Experte
Beiträge: 93
Registriert: Mi 26 Feb 2003 16:22
Wohnort: Hof

#13 Beitrag von smily_69 » Do 22 Jan 2004 07:50

Hi Mathias,

wir haben unsere Wände von innen mit Hartwachsöl von der Firma OSMO behandelt und die Möbel mit Treppen- und Parkettlach der Firma Clou.

Der Lack ist auf Wasserbasis und gibt nach drei Anstrichen einen abwaschbaren und sehr beanspruchbaren Schutz. Ich verwende den seit Jahren für Holztreppen und bin super zufrieden.
Kleiner Tip: Der Treppen- und Parkettlack von Clou ist recht teuer. Frag einfach nach Clou Aquaclou Uni 9200 seidenmatt Schichtlack. Ist das Selbe, nur ohne Bild auf dem Eimer. Und Kostet viel weniger.
Wenn wir die Wände nochmal behandeln müßten, würden wir alles mit Clou-Lack machen.

viele Grüße

Anke und Frank

LAF 1113 B Rundhauber(DB)
Beiträge: 2
Registriert: Mi 14 Jan 2004 17:58
Wohnort: Schwalbach/Taunus/Hessen

#14 Beitrag von LAF 1113 B Rundhauber(DB) » Do 22 Jan 2004 18:22

moin moin!
erstmal vielen dank für eure antworten!!! :P
werd den küchenbereich wohl mit VA machen und das holz mit lach auf wasserbasis lackieren,mal sehen...
mfg:mathias
ps:lkw´s sind die könige der strasse

Antworten