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Frischwasser, Abwasser, Toilette, Pumpen, Leitungen
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Sven Strumann
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Bin fündig geworden

#16 Beitrag von Sven Strumann » Fr 19 Dez 2003 12:39

Ich bin fündig geworden, sogar ein deutscher Händler.
http://www.oeko-toiletten.de/Home/Produ ... lusiv.html

und noch ein Hersteller:
http://www.locus-toilette.de/umwelt/umwelt.htm

Gast

#17 Beitrag von Gast » Fr 19 Dez 2003 12:45


Wolfgang
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#18 Beitrag von Wolfgang » Fr 19 Dez 2003 13:57

Links sind super. Aber :D : Wenn ich das richtig verstehe, wird die Flüssigkeit gesammelt und dann normal entsorgt - wie bisher auch – oder übersehe ich etwas? Das System, das mir vorschwebt und das Sven wohl auch aus Schweden kennt, lässt durch die Wärmezufuhr von der Maschine her Flüssigkeit übers Dach verdampfen. Und der Rest wird dann knochentrocken intern kompostiert. Das wäre nach meiner Vorstellung die ultimative Lösung. Ich meine, wenn ich sowieso Urin (25Ltr sind schnell erreicht) umweltfreundlich entsorgen muss, dann kann ich auch bei den üblichen Systemen bleiben.
Ich frage mal bei den Vertreibern in Deutschland nach.
Gruss wolfgang

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Sven Strumann
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#19 Beitrag von Sven Strumann » Fr 19 Dez 2003 14:40

Das System was ich aus Schweden kenne war wirklich so, dass alle Fäkalien mittels Motorwärme bzw. Gas getrocknet wurden. Der Humus wurde in einer Lade gesammelt, die über eine Außenklappe entnommen werden konnte. Damals war davon die Rede, das nur etwa alle 4 Monate die Lade entleert werden müße.
Ich werde mal meine schwedischen Kontakte bemühen und weiter suchen.

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Sven Strumann
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#20 Beitrag von Sven Strumann » Fr 19 Dez 2003 14:50

So, nun habe ich ein System gefunden, welches ohne Urinablauf funktioniert,allerdings nur in der 220V Version. Aber ich denke mal man kann beim Hersteeller nachfragen.
http://www.envirolet-europe.com/wscgerman.html

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Sven Strumann
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#21 Beitrag von Sven Strumann » Fr 19 Dez 2003 14:57

Und hier noch eine sehr gute Seite mit einem schönen Schnittbild. Diese Toilette ist zwar für 220V ausgelegt (Heizelement), aber ich denke hier könnte man als Selbstbauer noch eine Warmwasserheizmatte einbauen, so das auch die Funktion mit Motorwärme gegeben ist.
http://www.humustoiletten.de/Funktion.htm

O-302
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#22 Beitrag von O-302 » Fr 19 Dez 2003 20:41

.
Zuletzt geändert von O-302 am Mi 22 Sep 2010 17:45, insgesamt 1-mal geändert.

Wolfgang
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#23 Beitrag von Wolfgang » Fr 19 Dez 2003 20:50

Ja Stefan, nicht übersehen. Aber wenn da steht
"3. Luftkanäle
Der Ventilator bläst Warmluft durch die Luftkanäle unter den Kompost. Dadurch wird dem Kompost der für die Zersetzung nötige Sauerstoff zugeführt und er wird auf die optimale Temperatur erwärmt. Der Abfall kommt nicht in direkten Kontakt mit dem Heizkörper und kann somit nicht zusammenbacken, was bei anderen Typen von Toiletten vorkommt."

Ich fürchte, da geht es nicht nur um den Stromverbrauch eines Ventilators, sondern um den einer komplette Heizung! Denn Wärme muss wohl kräftig erzeugt werden. und das wärs dann doch wieder nicht!

@ Sven: Stimmt, man müsste das auch selbst hinbekommen. :oops: Vielleicht gibt es ja aber doch noch das ausgeteste schwedische Modell :D

Grüsse wolfgang

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#24 Beitrag von Sven Strumann » Fr 19 Dez 2003 20:52

Aufjedenfall wird das Thema bei mir bei der Ausstattung meines neuen Womo auf der Liste stehen.
Eins weiß ich auf jedenfall, nie wieder ein fest eingebauter Fäkaltank!

Wolfgang
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#25 Beitrag von Wolfgang » Fr 19 Dez 2003 21:28

ich plan auch grade das nächste durch - und Toi ist eine der Schwachstellen, die nicht sein sollten. Wird klappen! Im grunde sind wir doch schon nah dran! :-)

dj
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@bikearnie

#26 Beitrag von dj » So 21 Dez 2003 14:50

Hallo Bikearnie,

mir war klar das mein Beitrag auf viele provozierend wirkt.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, daß jemals jemand in die Verlegenheit käme dort hinzugelangen/hinzutreten, wo ich den Fäkalientank entleere. Und es ist nun mal rein ökologisch gesehen die beste Möglichkeit

Ich habe einen großen Tank, damit ich in Ruhe eine geeignete Stelle wählen kann. Ein Parkplatz käme da wohl kaum infrage - ist ohnehin dort meist zu dreckig, zumindest für unsere Hunde.

Ich vermute eher, daß wir bei weitem weniger Spuren hinterlassen als die meisten mit ihrem Müll, Essensresten und was man sonst noch so alles bedauerlicherweise vorfindet. Fäkalien sind innerhalb weniger Tage
zersetzt und von Organismen bewohnt (wenn ohne Chemie), am längsten dauert noch das gehäckselte Toilettenpapier, aber auch das ist wesentlich schneller zu Humus geworden als ein Tempo-Taschentuch oder ein Fetzen Zeitungspapier.

Ich muß dazu sagen, daß wir eigentlich nur in menschenleeren Gegenden stehen/unterwegs sind.

Gruß Dieter
Wo ein Wille, dort ein Weg

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Sven Strumann
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#27 Beitrag von Sven Strumann » So 21 Dez 2003 14:57

Ich wiededrspreche da Dieter,
ich mußte auch schon mangels Entsorgungsmöglichkeit meinen Fäkaltank(ohne Chemie) in die Landschaft entleeren(mit sehr schlechtem Gewissen) und 4 Wochen später hatte ich das selbe Problem und bin wieder an diese abgelegene Stelle gefahren. Und da war noch deutlich die Entleerung vom letztenmal sichtbar.
Und auch an vermeintlich menschenleere Stellen kommen doch meist mehr Leute als man selber denkt.

Wolfgang
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#28 Beitrag von Wolfgang » So 21 Dez 2003 15:22

Selbst wenn es so einfach und unbedenklich wäre, wie Dieter meint, es wirkt auf Unbeteiligte stets eklig. Wer immer es sieht, hineintritt oder drauf ausrutscht :-) - es ist ein "Gegner" mehr. Auch ich habe zig-Jahre in die Natur entsorgt, lange Zeit über den Klappspaten (siehe weiter oben), dann über eine "kontrollierte Entsorgung" der cassettentoilette (ohne Chemie) in die Landschaft hinein, wenn auch meist eingebuddelt. Ich fühle mich dabei nicht mehr wohl. Zumal die Gelegenheiten zum "einsamen" Freistehen weniger und weniger werden. Wenn sich alternative Möglichkeiten anbieten, dann will ich sie nutzen. Und scheinbar gibt es zumindest eine.
Gruss
wolfgang

Globedriver
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Separett Toilette

#29 Beitrag von Globedriver » So 25 Jan 2004 15:17

Hallo,

das mit dem separat Sammeln von Festen und Flüssigen schenkt mir schon Glauben. Aber was bei "Montezumas Rache" passiert, schreibt der Hersteller auch nicht.

Hier ein m.E. interssanter link: www.separett.com Da gibt's auch stromsparende Version für den Mobilbereich. Ich denke aber eher an den Umbau der Netzversion mit einem regelbaren 12V-Ventilator.

Hat mit dem genannten Modell schon jemand Erfahrung?

Herzliche Globi-Grüße
Klaus-Peter

Abgemeldeter User

Winnebago-System? God bless America...

#30 Beitrag von Abgemeldeter User » Mo 26 Jan 2004 00:24

Hallo Leute, es liegt schon ein paar Jahre zurück, da habe ich in irgend einer Womozeitung einen kurzen Bericht über ein in den USA benutztes Entsorgungssystem gelesen, das, wenn ich mich recht erinnere, in einem Winnebago - Mobil eingebaut war. Im Prinzip wird in einen großen Fäkaltank entsorgt, da muß aber eine Art Quirl drin gewesen sein, der Zerhackerfunktion hatte. Zusammen mit den Fahrzeugbewegungen bei der Fahrt soll eine homogene Flüssigkeit entstanden sein, die man über einen speziellen Ablauf nach draußen entlassen konnte und zwar tropfenweise, so etwa wie ein schnell eingestellter Tropf im Krankenhaus.
Jetzt denkt Ihr sicher, Igitt, diese Ferkel!!! :evil: :oops:
Die Stelle, wohin getropft wurde, war interessant: Da gab es direkt hinter dem Auspuffkrümmer eine Art Schale aus Edelstahl, natürlich doppelwandig, und vom sehr heißen Auspuffgas durchstömt, wo das Wasser im auftropfenden Gemisch sofort verzischte und die Feststoffe als Asche vom Fahrtwind in der Natur verteilt wurden.
Das geht natürlich nur bei einem Unterflurmotor, wenn man das natürliche Gefälle ausnutzen will. Den haben viele Winnebago. Hier bei uns zB beim Sprinter, dem Ducato, dem Transit, dem Daily etc. dürfte das nicht so ohne weiteres funktionieren, weil eben an eine sehr sehr heiße Stelle getropft werden muß und die bei diesen Autos recht hoch liegt. Das ginge dann nur mit einem hochliegenden Zwischentank (umgefummelter Kanister o.ä.), in den man umpumpen müsste.
Das Prinzip ist mir klar und es hört sich wie die Lösung aller Probleme an, aber ich denke mal, der Teufel dürfte im Detail liegen. Das fängt mit der Frage an, ob ein komisch geformtes Fremdteil in einer werksseitig optimierten Auspuffgassäule nicht negative Einflüsse auf das Motorverhalten hat, Leistung, Ansprechen auf Gas etc., vor allem, wenn ein Turbo dahinter hängt? Setzt sich das Tropfrohr nicht recht flott zu? Wie verhindert man, daß das Zeug bei unverhofften Luftstößen z.B. Begegnung oder Überholen großer LKW´s bei Seitenwind im Motorraum rumspritzt? Geruchsbelästigung? Staubbelästigung hinterherfahrender Moped- und Cabrio - Mitmenschen....usw usw. .
Wahrscheinlich hat es sich nicht bewährt, denn ich habe später nie wieder was davon irgenwo gefunden. Aber interessant fand ich es schon...

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