Absetzkabine und TÜV

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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motiro
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Absetzkabine und TÜV

#1 Beitrag von motiro » Mi 03 Dez 2003 20:46

Hallo Selbstbauer
muß ich die selbstgebaute Pickup Absetzkabine vom TÜV abnehmen lassen?Was ist die max. Grundlänge einer Kabine auf einem DOKA?Ich habe was von 2.30m gelesen beim L 200 gilt das für alle DOKA, habe ich da auch Toleranz? Wenn ich Ersatzrad und Ersatzkanister oder Fahradhalter hinten befestigt habe zählt das auch zu Grundlänge?Fragen über Fragen, ich Konstruire gerade unsers 2. Zuhause und würde mich über eine Antwort sehr freuen.

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christel
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#2 Beitrag von christel » Do 04 Dez 2003 00:18

Unsere Absetzkabine von Bimobil hat der TÜV Koblenz nie gesehen! Die galt im Koblenzer TÜV als Ladung. Wir haben zuerst die erste T3 Pritsche vorgefahren und dann die neue zweite T3 Pritsche mit den Umbauten (Halterungen, Durchstieg) vorgefahren und genehmigen lassen und das wars. Hätten wir Gasprüfung aus persönlichen Sicherheitsgründen nicht gemacht, wären wir immer, möglicherweise als Zeitbombe, rumgefahren. Aber keiner hat das von uns verlangt. Und das 18 Jahre lang.
Christel
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Rudi
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#3 Beitrag von Rudi » Do 04 Dez 2003 20:40

Hallo Motiro

Ich glaub in ein paar Beiträgen weiter unten steht schon einiges geschrieben.
Vielleicht etwas suchen.
Solltest du die Kabine aus GFK bauen wird der TÜV evtl. ein Gutachten wg. Splitter.-und Brandverhalten fordern.
Bei Alu dürfte es keine Probleme geben.
Die Kabine gilt allgemein als Ladung.
Würde aber trotzden den TÜV Eintrag vorziehen.
Bei Verkehrskontrollen hast du mit Sicherheit weniger Streß.
Außerdem gibts bei einigen Versicherungen den SoKfz-Tarif.
Alle Anbieter wie Tischer,BiMobil,Nordstar usw. haben beim DoKa eine max. Bodenlänge von 2,3 m.
Diese 2,3 m sehe ich als das absolute Maximum.
Ebenso würde ich in der Breite nicht über 2,0 m hinausgehen ,eher drunter.
Das Fahrverhalten leidet zu sehr ,und Gewichtsprobleme wirst du auch bekommen.
Ich fahr z.Z. eine BiMobil 220 auf nen L 200 ,alles schwere ist in der Kabine vorne (glaubt mir vermutlich keiner aber dadurch ist die VA
um 20 kg überladen,hinten noch 120 kg Plus)
Deine Anbauten zählen nicht zur Gesamtlänge,aber bei dem was du da
aufzählst wirst du an der HA Gewichtsprobleme bekommen.
Die 2,30 m gelten eigentlich für alle jap. Pick up außer HiLux,da ist der Abstand Fahrerkabine /Achse um ca. 20 cm geringer und das zul. Gesamtgewicht um ca. 300 kg geringer.
Achte beim Bau auf jedes kg das du sparen kannst.

Auf welchen Pick up willst du die Kabine bauen.
Her mit Info´s, interessiert vermutlich nicht nur mich .
So das war´s

Viele Grüße Rudi

Ragnhild
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#4 Beitrag von Ragnhild » Do 04 Dez 2003 21:46

HalliHallo
Die 2,30 m gelten eigentlich für alle jap. Pick up außer HiLux,
Woher ist das :?: Nur so als Ratschlag oder allgemeingültige Regelung :?:
Hab vor eine 2,60 Kabine auf einen LandRover (ist nicht japanisch :) )zu setzen. Nötigenfalls nur 2,5m. Aber 2.6 wird es wohl werden, da ich zwischendurch mit fast vier Erwachsenen planen muß :D :lol:
.




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Rudi
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#5 Beitrag von Rudi » Fr 05 Dez 2003 16:32

Hi Marcus

Wird bestimmt eine allgemein gültige Regel sein.die von den Aufbauherstellern eingehalten wird.
Es gibt ja Aufbaurichtlinien vom Kfz Hersteller und TÜV,die besagen wie groß der Hecküberhang im Verhältnis zum Radstand sein darf.
Weiß aber nicht die Formel bzw. wo das nachzulesen ist.
Vielleicht hat jemand die Zahlen oder den Link ??

Zu deinem Landy
Das ist ja ein ganz anderes Kaliber ,fast 700 kg mehr Zuladung als die Jap. DoKa´s.
Soweit ich weiß bietet Tischer eine 260 er für den Landy DoKa an.
Meine Meinung aus 14 Jahren Erfahrung mit Pick up und Kabine : des Guten zuviel , 240 reichen auch für den Landy,um noch vernünftig fahren zu können.
Und glaub mir :Mit Landy DoKa ,260er Kabine ,4 Erwachsenen und dem ganzen Gerödel das da mit muß/soll wirst du vollgepackt fast an die 3500 kg Gesamtgewicht kommen.

Viele Grüße Rudi

motiro
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#6 Beitrag von motiro » Fr 05 Dez 2003 23:03

Hallo Rudi und Danke erstmal für deine Tips, also ich Plane Einen Stahlrohrramen zu Sschweißen aus 30 er Vierkantrohr mit 1,6 mm Wandstärke ich brauche um die 75 laufende Meter entspricht 105 Kg, das ganze mit Alu Blech 2,5 mm stark von außen verkleiden Gewicht 220 kg dan mit PS oder PUR isolieren und mit Papelsperholz von innen verkleiden sind um die 60 KG.Baterie 20 Kg, zwei Gasflaschen 25 Kg Wassertank 64 Liter entspricht 64 Kg wenn ich das alles zusammenrechne komme ich auf
500 Kg dann kommen noch Naßzelle und die Hangeschränke + Kühlschrank,Fenster, Türen schätz 150 kg ist doch O.K. oder?
Für denn Pick up habe ich mich noch nicht entschieden die kabine soll auf jedenfall auf jeden DOKA draufpassen.

Viele Grüße Robbie

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Rudi
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#7 Beitrag von Rudi » Sa 06 Dez 2003 16:51

Hallo Robbie

Warum Alublech 2,5 mm ??
1mm reicht doch auch ,du sparst dir an die 100 kg.
Ich hätte ein Problem das Alublech auf den Stahlrahmen zu kleben.
Denn bei Kontakt der beiden Metalle kommt es bekantlich zum Alufraß.
Also peinlichst voneinander trennen,sonst hast du in der Kabinenwand irgendwann ein Loch.

Genau nach deinem Prinzip hat mal /oder baut immer noch (weiß ich nicht so genau)die Fa Globe Cab Bausatzkabinen hergestellt.
Schick mir mal deine E-Mail Adreße dann send ich dir den Prospekt von denen ,für Selbstbauer nicht uninteressant.

Noch was : Denk mal über Wasserkanister 2-3 x 20 l nach statt Tank.
Viel leichter zum Befüllen und zum reinigen

Gruß Rudi

Ragnhild
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kabine

#8 Beitrag von Ragnhild » Sa 06 Dez 2003 23:18

HalliHallo
Wird bestimmt eine allgemein gültige Regel sein.die von den Aufbauherstellern eingehalten wird.
Es gibt ja Aufbaurichtlinien vom Kfz Hersteller und TÜV,die besagen wie groß der Hecküberhang im Verhältnis zum Radstand sein darf.
Weiß aber nicht die Formel bzw. wo das nachzulesen ist.
Vielleicht hat jemand die Zahlen oder den Link ??
Solche Aufbaurichtlinien hab ich auch schon versucht anzufordern.. Eine Stelle -> dann die andere Stelle -> dann die technisache Stelle :roll: -> dann nix mehr :( Da will keiner was g´scheids rausrücken um ja, im Falle eines Falles wenn was passiert , ja nicht hintenrum haftbar gemacht zu werden..... :(
Zu deinem Landy
Das ist ja ein ganz anderes Kaliber ,fast 700 kg mehr Zuladung als die Jap. DoKa´s.
Soweit ich weiß bietet Tischer eine 260 er für den Landy DoKa an
Deswegen der Landy und des aussehens :P :twisted: :wink:
Ich hätte ein Problem das Alublech auf den Stahlrahmen zu kleben.
Denn bei Kontakt der beiden Metalle kommt es bekantlich zum Alufraß.
Also peinlichst voneinander trennen,sonst hast du in der Kabinenwand irgendwann ein Loch
Eines??? Hunderte und das schon nach ein paar Jahren :roll: :P LandRover baut so seine tollen Autos mit der unverwüstlichen AluKarosse :twisted: Hab einen. Nix Rost-> alles Oxidation :P
Deswegen wird meine Kabine GFK/PU/GFK und dazu noch einigermaßen Kältebrückenfrei
.




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