Was haltet Ihr von dieser Kabinen-Konstruktion (mit Bild)?

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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ellwood25
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Was haltet Ihr von dieser Kabinen-Konstruktion (mit Bild)?

#1 Beitrag von ellwood25 » Sa 26 Jul 2003 13:48

Hallo,

ich bin neu hier und wollte mein Kabinen-Projekt vor der Verwirklichung mal eurer Kritik stellen.

Die geplante Kabine soll auf einem Hanomag AL-28 an drei Punkten montiert werden (standart). Sie soll recht leicht, begehbar und gut isoliert sein.

Die Grundidee ist, eine bestehende Leerkabine mit Alkoven und dünner Isolierung (ca. 25 mm) von Außen in einen Alu-Rahmen ´einzupacken´ und dann nochmal zu isolieren und mit Aluminium oder GFK zu beplanken (die Beplankung wollte ich auf die Profile und evtl. auch auf die Isolierung kleben). Die bestehende Leerkabine soll zum Teil als Rahmenlehre dienen.
Evtl. möchte ich die Aluprofile mit PU-Schaum ausspritzen.

Ich verspreche mir von dieser Konstruktion einen Aufbau ganz ohne durchgehende Metallteile, der deutlich robuster als ´normale´ Alkovenkabinen ist. Außerdem soll das Dach der Kabine begeh- und bewohnbar sein.

Die Querverstrebungen zur Aussteifung an der Seite und auf dem Dach fehlen noch.
Die Profile sind 80x30 2mm Wandstärke. Der Grundrahmen aus 50x50 4mm Wandstärke.
Ich moechte die Profile teils schweißen (oder evtl löten), teils schrauben (der Montage wegen) und zusätzlich auf die bestehende Kabine aufkleben.

Der Innenausbau soll, ohne die Innenwand zu verletzen über kleben und klemmen realisiert werden. Alternativ wollte ich kleine Schwingmetallpuffer verwenden, um Kältebrücken zu vermeiden.

Außerdem überlege ich diese Konstruktion zum Versenken der Fenster zu nutzen (bei Plastikfenstern) oder mir Echtglasfenster mit Metallrahmen zu bauen und diese nur in der Aussenhaut zu verankern.

Also,
danke im voraus für jegliche Kritik,
viele grüße,

Florian


Ergänzung von Leerkabinen-Wolfgang:
Hier das Bild zu Florian's Plan:
Bild

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Alurahmen

#2 Beitrag von dj » Do 31 Jul 2003 10:21

Hallo Florian,
Dein Grundgedanke finde ich grundsätzlich ok, würde es aber trotzdem anders machen.
Verschiedene Überlegungen dazu:

a) geschweißtes Alu (vor allem wenn nur 2mm stark) neigt zum Brechen, eine geschraubte/geklebte Verbindung dürfte haltbarer sein.

b) Was spricht gegen einen Rohrrahmen innen statt außen (mit anderen Profilen), der gleichzeitig das Möbelsystem integriert und somit auch die Decke mit abstützen kann zwecks Begehung.

c) Deine Aluprofile leiten Wärme/Kälte in die Mitte Deiner Wandkonstruktion - und zwar ziemlich schnell und direkt, sodaß Deine Isolierung nachher trotz ggf. doppelter Wanddicke nur sehr geringfügig verbessert wurde.

Schau Dir doch mal die Statik oder Konstruktion einer Ständerbauweise im Wohnhausbereich an. Nach diesem Prinzip kann man die komplette Inneneinrichtung im Baukastensystem erstellen, wobei die "Ständer" in Deinem Fall Alu-Profile wären.
Die Kabine ist dann von innen heraus stabil und zwar ohne daß das ganze schwerer wird.

Gruß Dieter

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Dirk16
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Alu hat nicht nur Vorteile!

#3 Beitrag von Dirk16 » Do 31 Jul 2003 13:12

Hi!
Mir fällt gleich eines auf: der Alkoven hat auf der rechten Seite keine Abstützung, da stimmt die Statik nicht, da die Tür zu weit vorne ist. Die untere Strebe wird eine Druckkraft horizontal auf die Strebe vor der Tür ausüben und sie damit auf Biegung beanspruchen - schlecht!
Schon 10-20cm Breite und eine doppelte Strebe, kreuzförmig verbunden ("Brückenbau") würde viel bringen.

Alu löten geht erstaunlich gut - nur brauchst du bei diesen Querschnitten und kühlenden Flächen eine ordentlich fette Flamme, mit dem Bunsenbrenner kannst du das total vergessen. Ich hab mal einen Fahrradträger gelötet, da war schon Schluss bei einem Knoten mit 3 kreuzenden 10er Rohren. Für kleine Sachen prima, wenn man die richtigen Zutaten (Flussmittel, Lödraht) hat. Mit den Sachen aus dem Baumarkt hatte ich schlechtere Ergebnisse, besser ist das Zeig einzeln, hab nur die Bezugsadresse nicht mehr.
Der Energieeintrag ist so hoch, dass die Schinenen im Lötbereich weich werden.

Schweissen: auch hier wird das Alu lokal weich, wenn du nicht eine kalthärtende Legierung nimmst. Der Aufbau muss statisch perfekt sein, jede Biegebelastung einer Schweisstelle wird dir früher oder später brechen. Hier musst du schweisstechnisch in die Vollen gehen mit Knotenblechen, Schweissen nur auf der neutralen Faser, nur längs zum Träger usw.. Wenn du nicht später dick Ärger haben willst mit brechenden Rahmen (und dann hast du geloost, dann kannst du nämlich nicht mehr schweissen!), musst du einiges an Know-How reinstecken.
Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber einfach mal zusammenbratzeln wie bei Stahl is nich.

Nebenbei: Alu hat im Gegensatz zu Stahl die fiese Eigenschaft, nicht wirklich dauerfest zu sein. Wenn man bei Stahl nach 1 mio überstandenen Lastwechselzyklen von "dauerfest" spricht, liegt die Grenze bei Alu bei 10 mio. Schwingungen. Und beim WoMo hat man ja noch nicht mal definierte Lastwechsel, sondern beliebige Belastungen. Da kann man gar keine Grenze definieren. Und Alu unterwegs schweissen geht auch nicht mehr.

Also in der Summe kann man sagen, dass Alu zwar ganz nette Eigenschaften hat, aber für unsere Zwecke nur bedingt geeignet ist :-( , es sei denn, man berücksichtigt einen Haufen Kniffe.
Natürlich kann man auch "viel hilft viel" einfach die Dimensionen etwas raufsetzen und die Träger dicker gestalten. Dann hat man immer noch den Look, die Korrosionsfestigkeit (Achtung, Seeluft!) und die z.T. einfachere Bearbeitung. Der Gewichtsvorteil ist dann nicht mehr soo gigantisch.

Letzendlich würde ich kleben, an den kritischen Stellen noch Knotenbleche vernieten und halt die Konstruktion statisch so gut wie möglich aufbauen.

Umgekehrt hat Stahl z.B. den Vorteil, dass man mal eben eine Haltelasche aufschweissen kann und Reparaturen unterwegs möglich sind. Und die Kosten sind niedriger. Bei einem Hano ist ja der Gewichtsvorteil nicht so wichtig. Ebenso ist Lackieren einfacher, da braucht Alu eine spezielle Grundierung.

Gruss,
Dirk
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Es ist einfach, glücklich zu sein. Es ist nur schwer, einfach zu sein.

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Re: Alurahmen

#4 Beitrag von ellwood25 » Do 31 Jul 2003 17:03

dj hat geschrieben:Hallo Florian,
Dein Grundgedanke finde ich grundsätzlich ok, würde es aber trotzdem anders machen.
Verschiedene Überlegungen dazu:

a) geschweißtes Alu (vor allem wenn nur 2mm stark) neigt zum Brechen, eine geschraubte/geklebte Verbindung dürfte haltbarer sein.

b) Was spricht gegen einen Rohrrahmen innen statt außen (mit anderen Profilen), der gleichzeitig das Möbelsystem integriert und somit auch die Decke mit abstützen kann zwecks Begehung.

c) Deine Aluprofile leiten Wärme/Kälte in die Mitte Deiner Wandkonstruktion - und zwar ziemlich schnell und direkt, sodaß Deine Isolierung nachher trotz ggf. doppelter Wanddicke nur sehr geringfügig verbessert wurde.

d) Schau Dir doch mal die Statik oder Konstruktion einer Ständerbauweise im Wohnhausbereich an. Nach diesem Prinzip kann man die komplette Inneneinrichtung im Baukastensystem erstellen, wobei die "Ständer" in Deinem Fall Alu-Profile wären.
Die Kabine ist dann von innen heraus stabil und zwar ohne daß das ganze schwerer wird.

Gruß Dieter

a)

Gute Anregung werde ich so machen. Weißt du zufällig wo es gute Alu-Ecken und Ähnliche Formteile gibt?

b)

Die Kabineninnenmaße bei ´Fertigkabinen´ sind oft nicht grosszügig genug.

Ich muss die Decke evtl von Oben und von Unten mit einer Platte verstärken, sonst drücken sich die Profile bei Belastung von Innen in die Decke.

Befestigungspunke, Reeling, etc. auf dem Dach sind schwieriger.

ABER: Den Rahmen als Möbelbefestigung zu nutzen ist eine Gute Anregung.

c)

Macht das einen Unterschied, Ob ich die Kälte von Außen bis in die Mitte leite oder von der Mitte bis nach Innen?
(Ich meine mich zu erinnern, das der Temperaturverlauf annähernd Hyperbelförmig läuft. Damit hättest du recht. Wichtiger Gedanke. Danke!)

d)

Werde ich tun.

Danke und Grüße,
Florian

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Re: Alu hat nicht nur Vorteile!

#5 Beitrag von ellwood25 » Do 31 Jul 2003 17:24

Dirk16 hat geschrieben:Hi!

a) Mir fällt gleich eines auf: der Alkoven hat auf der rechten Seite keine Abstützung, da stimmt die Statik nicht, da die Tür zu weit vorne ist. Die untere Strebe wird eine Druckkraft horizontal auf die Strebe vor der Tür ausüben und sie damit auf Biegung beanspruchen - schlecht!
Schon 10-20cm Breite und eine doppelte Strebe, kreuzförmig verbunden ("Brückenbau") würde viel bringen.

b) Alu löten geht erstaunlich gut - nur brauchst du bei diesen Querschnitten und kühlenden Flächen eine ordentlich fette Flamme, mit dem Bunsenbrenner kannst du das total vergessen. Ich hab mal einen Fahrradträger gelötet, da war schon Schluss bei einem Knoten mit 3 kreuzenden 10er Rohren. Für kleine Sachen prima, wenn man die richtigen Zutaten (Flussmittel, Lödraht) hat. Mit den Sachen aus dem Baumarkt hatte ich schlechtere Ergebnisse, besser ist das Zeig einzeln, hab nur die Bezugsadresse nicht mehr.
Der Energieeintrag ist so hoch, dass die Schinenen im Lötbereich weich werden.

c) Schweissen: auch hier wird das Alu lokal weich, wenn du nicht eine kalthärtende Legierung nimmst. Der Aufbau muss statisch perfekt sein, jede Biegebelastung einer Schweisstelle wird dir früher oder später brechen. Hier musst du schweisstechnisch in die Vollen gehen mit Knotenblechen, Schweissen nur auf der neutralen Faser, nur längs zum Träger usw.. Wenn du nicht später dick Ärger haben willst mit brechenden Rahmen (und dann hast du geloost, dann kannst du nämlich nicht mehr schweissen!), musst du einiges an Know-How reinstecken.
Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber einfach mal zusammenbratzeln wie bei Stahl is nich.

d) Nebenbei: Alu hat im Gegensatz zu Stahl die fiese Eigenschaft, nicht wirklich dauerfest zu sein. Wenn man bei Stahl nach 1 mio überstandenen Lastwechselzyklen von "dauerfest" spricht, liegt die Grenze bei Alu bei 10 mio. Schwingungen. Und beim WoMo hat man ja noch nicht mal definierte Lastwechsel, sondern beliebige Belastungen. Da kann man gar keine Grenze definieren. Und Alu unterwegs schweissen geht auch nicht mehr.

e) Also in der Summe kann man sagen, dass Alu zwar ganz nette Eigenschaften hat, aber für unsere Zwecke nur bedingt geeignet ist :-( , es sei denn, man berücksichtigt einen Haufen Kniffe.
Natürlich kann man auch "viel hilft viel" einfach die Dimensionen etwas raufsetzen und die Träger dicker gestalten. Dann hat man immer noch den Look, die Korrosionsfestigkeit (Achtung, Seeluft!) und die z.T. einfachere Bearbeitung. Der Gewichtsvorteil ist dann nicht mehr soo gigantisch.

f) Letzendlich würde ich kleben, an den kritischen Stellen noch Knotenbleche vernieten und halt die Konstruktion statisch so gut wie möglich aufbauen.

g) Umgekehrt hat Stahl z.B. den Vorteil, dass man mal eben eine Haltelasche aufschweissen kann und Reparaturen unterwegs möglich sind. Und die Kosten sind niedriger. Bei einem Hano ist ja der Gewichtsvorteil nicht so wichtig. Ebenso ist Lackieren einfacher, da braucht Alu eine spezielle Grundierung.

Gruss,
Dirk
a) Mit dem Tragwerk hast du recht. Ist auch noch nicht fertig. Es gilt auch zu berücksichtigen, das die Kabine an sich selbsttragend ist (auch der Alkoven) und ich eigentlich nur eine Art Gepäckträger anbringen will und diesen gleich als zusätzliche Isolierung nutze.

b) Löten ist ne Prima Idee. Muß ich umbedingt versuchen!

c) Da hast du leider recht. Ich hatte vor das evtl. vom WIG-Schweißer meines Vertrauens braten zu lassen.

d) Bei der Lagerung des Ganzen Koffers auf Schwingmetall gehe ich eigentlich nicht von allzustarker Wechselbeanspruchung aus. Die von dir Vorgeschlagenen Lötverbindungen helfen da hoffentlich auch!

e) Für mich kommen nur Holz oder Alu in Frage. Stahl habe ich schon. Ist mir zu schwer! Sandwich trägt mir nicht genug. Im argen Gelände und weichem Sand merkt man die 300-400 KG Unterschied! (OK, ein neu gebauter Stahlkoffer wäre sicher nicht soviel schwerer, der der jetzige ist ein Biest!)

f) Ja! Ich hatte evtl. auch an Formteile für die Ecken gedacht. Vielleicht aus dem NFZ-Bereich.

e) Korrosionsbeständigkeit ist ja schonmal was!
Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, das auch bei Hanomag jedes Kilo zählt! Aber du hast mich echt nachdenklich gemacht....

...vielleicht ist Stahl doch noch eine Überlegung wert.
Was hältst du von den Holzkoffern nach Dirtdevil´s Bauart? Evtl. mit Spanten, damit das Dach trägt?!

Vielen Dank und Grüße
Florian

PS: Sorry, daß ich dein Post mit a), b) etc untergliedert habe. Ich habe noch nicht rausgefunden, die ich das Zitat unterbreche...

Markus Schieck

#6 Beitrag von Markus Schieck » Do 31 Jul 2003 23:55

Hallo Florian,

kann mir nicht vorstellen, dass du mit Stahl 300-400 kg mehr auf die Waage bringst. Für mich habe ich das mal durchgerechnet: Bei Verwendung eines Stahlrahmens als Boden und des restlichen Aufbaus in Alu komme ich gerade mal auf knappe 100 kg mehr wie bei nur Stahl.
Wenn Alu, dann nur komplett von den Aufnahmepunkten an- und auch nur von einem wirklich guten Schweiser und völlig überdimensioniert. Dagegen sprechen allerdings dann die Kosten:)
Okay, unterschiedliche Längenänderungen in Bezug auf die Aluaußenhaut bringen Probleme mit sich und auch Korresion muss beachtet werden, doch ist Alu einfach nicht elastisch genug. Für Pistenfahrten unerlässlich.
Grüße
Markus

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Dirk16
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#7 Beitrag von Dirk16 » Fr 01 Aug 2003 00:24

Markus Schieck hat geschrieben:Hallo Florian,

kann mir nicht vorstellen, dass du mit Stahl 300-400 kg mehr auf die Waage bringst. Für mich habe ich das mal durchgerechnet: Bei Verwendung eines Stahlrahmens als Boden und des restlichen Aufbaus in Alu komme ich gerade mal auf knappe 100 kg mehr wie bei nur Stahl.
Wenn Alu, dann nur komplett von den Aufnahmepunkten an- und auch nur von einem wirklich guten Schweiser und völlig überdimensioniert. Dagegen sprechen allerdings dann die Kosten:)
Okay, unterschiedliche Längenänderungen in Bezug auf die Aluaußenhaut bringen Probleme mit sich und auch Korresion muss beachtet werden, doch ist Alu einfach nicht elastisch genug. Für Pistenfahrten unerlässlich.
Grüße
Markus
Hi Markus!
Das ist eine super Idee, beide Werkstoffe zu kombinieren! Die tragenden Teile, an die man nie wieder dran kommt, aus Stahl schweissen (wie wär's mit VA ;-) ) und ab da nach oben dann Alu geklebt oder mit Knotenblechen verschraubt/vernietet.

Das hat den grossen Vorteil, dass man die tragenden Teile mit den Auflagern super selber zusammenbrutzeln kann, und ab da sind die Belastungen geringer, da hält dann das Kleben und Sandwichbauweise, was man auch selber machen kann.

Ab in die Heia, morgen wird weitergedacht!

Gruss,
Dirk
Gruss,
Dirk
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Es ist einfach, glücklich zu sein. Es ist nur schwer, einfach zu sein.

Markus Schieck

#8 Beitrag von Markus Schieck » Fr 01 Aug 2003 00:48

Naja, für die Idee schlechthin halte ich es eigentlich nicht, da man so auf ein enormes Gewicht kommt- Halte hier nur Stahl für sinnvoller. In der kombinierten Ausführung habe ich einen Unimog bei dem Därrtreffen gesehen- na die Alukabine obenauf hatte wohl alleine knapp ne Tonne- bei etwas mehr wie 4 m Länge-Das Untergestell mit den Aufnahmen schätze ich auf nochmal 250-300kg- Thats too much!
Unimog hin oder her- bei mir soll eine 3,65x2,15x2,30m ohne Innenausbau aber mit Aufnahme soetwa 750kg max wiegen- schon an der Obergrenze meiner Meinung nach. Dafür habe Knotenbleche ohne ende und alle Möbelbefestigungspunkte, sodass der Innenausbau ohne enorme Wandstärken auskommt.
Aber die 4m Kabine kam auch von der Bundeswehr- im Eigenbau holt man da sicher das ein oder andere Kilo heraus :lol:
n8
Markus

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Dirk16
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Stahl-/Aluunterbau

#9 Beitrag von Dirk16 » Fr 01 Aug 2003 11:39

Markus Schieck hat geschrieben:Naja, für die Idee schlechthin halte ich es eigentlich nicht, da man so auf ein enormes Gewicht kommt- Halte hier nur Stahl für sinnvoller. In der kombinierten Ausführung habe ich einen Unimog bei dem Därrtreffen gesehen- na die Alukabine obenauf hatte wohl alleine knapp ne Tonne- bei etwas mehr wie 4 m Länge-Das Untergestell mit den Aufnahmen schätze ich auf nochmal 250-300kg- Thats too much!
Unimog hin oder her- bei mir soll eine 3,65x2,15x2,30m ohne Innenausbau aber mit Aufnahme soetwa 750kg max wiegen- schon an der Obergrenze meiner Meinung nach. Dafür habe Knotenbleche ohne ende und alle Möbelbefestigungspunkte, sodass der Innenausbau ohne enorme Wandstärken auskommt.
Aber die 4m Kabine kam auch von der Bundeswehr- im Eigenbau holt man da sicher das ein oder andere Kilo heraus :lol:
n8
Markus
Moin!
Ich denke, bei eine intelligenten Konstruktion ist das Mehrgewicht des Stahlunterbaus gering. Gerade hier müsste man ja das Alu überdimensionieren, um die nötige Sicherheit zu kriegen.
Die Vorteile sehe ich darin, dass man sehr gut Befestigungspunkte für aussenliegende Werkzeugkisten, Tanks etc. anbringen kann, zur Not sogar nachträglich. Bei Alu wäre das der Energeieintrag sicher zu hoch.

Ganz edel wäre ja wie schon angedeutet VA-Stahl, aber das wird dann richtig teuer.

Einziger Knackpunkt könnte dann der Übergang von Stahl auf Alu sein. Da droht Korrosion (also isolierende Zwischenlage zwingend), und die Verbindung muss auch stabil sein. Da geht ja fast nur Schrauben, und das soll ja auch noch nach was aussehen.

750kg find ich auch schon viel. Vielleicht kannst du an der Wanddicke sparen.

Für den Innenausbau will ich mir übrigens 15mm-Sandwichplatten selber machen (1.5Sperrholz-12PU-1.5Sperrholz oder auch 2.5-10-2.5 für stabilere Platten). Die wiegen dann etwa knapp halb so viel wie eine übliche WoMo-Ausbauplatte. Allerdings sind dann die Krafteinleitungspunkte etwas aufwändiger, da will ich mir Teile drehen lassen, wenn ich nichts passendes finde.
Bei Interesse kann ich ein paar mehr auflegen oder früher damit anfangen. andere Deckschichten sind auch möglich. Preis hab noch nicht genau kalkuliert, wäre im Verkauf in der Grössenordnung von 25-30.-/qm, Änderungen vorbehalten.

Wie machst du denn die Aufnahmen? Willst du die Kabine auf eine Pritsche setzen oder auf den Rahmen?

Gruss,
Dirk
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Markus Schieck

#10 Beitrag von Markus Schieck » Fr 01 Aug 2003 14:53

Hm, 750kg sind schon viel- klar, aber irgendwo möchte ich so etwa 350 liter wasser unterbringen, Akkus mit über 100kg, 110 liter Kühlschrank, Möglichkeiten zur Motorradhalterung am Heck, begehbares Dach,....
Das ganze sitzt nicht auf der Pritsche , sondern beinhaltet auch die Aufnahme für den Rahmen- Pritsche fällt komplett weg- ohne Bordwände bestimmt auch 300kg- so sinds es eigentlich nur 450kg mehr wie Pritsche ohne Bordwände- das hört sich eigentlich recht gut an- Zuladung liegt dann noch bei ca. 2 Tonnen- aber füllt man nun alle Tanks ist das garnicht sooo viel:(
Der Übergang Stahl - Alu wäre eigentlich kaum ein Problem- eine Lage Puffermaterial würde ich dazwischenlegen- sonst knarscht es überall. Vielleicht 5mmHolz oder 3mm Gummi- da findet man etwas.
Die Innenausbauwände sind sicher nicht schlecht, doch habe ich mich für eine andere Lösung schon entschieden. Da ich die ganzen Wände schon innen mit Holz habe, und ich nicht unbedingt in einer Blockhütte sitzen möchte, werde ich Schränke und Dusche mit Siebdruckplatten stellen- okay, etwas schwerer, doch da kann man schrauben wie man will und es ist rel. wasserfest. Damit s nicht ganz übel aussieht, werde ich mit Glasfasertapete und Latexfarbe drübergehen.
Die Krafteinleitungspunkte könnte bei dir schon problematisch werden, pass auf jeden Fall auf um nicht mit einer vielleicht nötigen Rahmenkonstruktion wieder Gewicht zu verschenken. Versuche doch mal mit Einziehmuttern für Holz, die habe etwa 20mm Auflagerfläche- genügt für vieles.
Ich werde mit Aluwinkeln arbeiten, die ich an den Gewindbolzen befestige. Daran die Siebdruckplatten schrauben- sollte halten. In Schränken und ähnlichem wo man es nicht sieht nehme ich Gewindeschrauben, sonst normale(v2a) Holzschrauben.
Hast du eine Presse für die Platten?
Grüße
Markus

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Dirk16
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#11 Beitrag von Dirk16 » So 03 Aug 2003 14:34

Markus Schieck hat geschrieben:Die Innenausbauwände sind sicher nicht schlecht, doch habe ich mich für eine andere Lösung schon entschieden. Da ich die ganzen Wände schon innen mit Holz habe, und ich nicht unbedingt in einer Blockhütte sitzen möchte, werde ich Schränke und Dusche mit Siebdruckplatten stellen- okay, etwas schwerer, doch da kann man schrauben wie man will und es ist rel. wasserfest. Damit s nicht ganz übel aussieht, werde ich mit Glasfasertapete und Latexfarbe drübergehen.
Die Krafteinleitungspunkte könnte bei dir schon problematisch werden, pass auf jeden Fall auf um nicht mit einer vielleicht nötigen Rahmenkonstruktion wieder Gewicht zu verschenken. Versuche doch mal mit Einziehmuttern für Holz, die habe etwa 20mm Auflagerfläche- genügt für vieles.
Hast du eine Presse für die Platten?
Grüße
Markus
Hi!
Das kann ich nicht ganz nachvollziehen: du willst Gewicht sparen und verwendest dann innen wasserfest verleimte Siebdruckplatten? Willst du den Innenraum fluten zum Baden mit den Mengen an Wasser, die du bunkern willst ;-) ? Die Platten sind so ziemlich das Schwerste, was es noch unter der Bezeichung "Holz" zu kaufen gibt. M.E. mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Presse: jain, ich komm aber an eine ran. So was hat nicht jeder rumstehen, die sind ja riesig. Deshalb nutzt man so was gegen Maschinenmiete bei andeen Schreinereien, die so ihre Maschinen besser auslasten.
Die Krafteinleitungspunkte sind kritisch, aber handelbar. Ich hoffe, ich komm zu meinem Ausbau diesen Winter, dann weiss ich wieder mehr.

Gruss,
Dirk[/quote]
Gruss,
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Danke für die vielen Anregungen...

#12 Beitrag von ellwood25 » So 10 Aug 2003 13:51

Hallo,

ich war gerade eine Woche unterwegs und konnte leider nicht antworten. Danke erstmal für die vielen Anregungen. Ich komme langsam weiter!

Ein paar Sachen fallen mir sofort zu euren Beiträgen ein:

1. Gibt es nicht Alu-Formteile für Ecken etc. aus dem NFZ-Bau? Haltet Ihr die für Pistenfest?

2. Dirk: Planst du wirklich Tanks etc. an der Kabine Anzubringen? Ich hatte eigentlich vor fast alles (Ersatzräder, Tanks, Staukästen für schweres Zeugs)mit extra Halterungen am Rahmen zu Verschrauben.

3. Dirk: Die Angesprochenen Sandwichplatten sind auch für mich interessant. Halte mich bitte auf dem laufenden.

4. Meint Ihr, daß Schraub- bzw. Nietverbindungen (auch wenn mit Kleber gesichert) sich auf die Dauer nicht losrütteln?

5. Ich kann Eure Bedenken in Bezug auf Alu als Werkstoff nachvollziehen. Allerdings gibt es Hersteller, die pistenfeste Kabinen aus Alu anbieten (z. Alu-Star: www.alu-star.com). Gibt es Erfahrungen mit Dauerbrüchen von Alukabinenrahmen?

6. VA halte ich für keine gute Idee, wenn Alu schon zu wenig wechselfest sein sollte!

7. Haltet Ihr eine Absetzkabine für sinnvoll? ich denke da an Containerverschiffungen. Evtl. wollte ich kleine Aufnahmen für Räder vorsehen!

8. Sind selbsttragende Möbel so viel schwerer? Ich wollte eigentlich fast keine Aufnahmepunkte in der Kabine vorsehen, sondern eher klemmen und alles entfernbar bzw. umbaubar halten.

Heijaijai...das ist doch wieder eine ganze Menge geworden.

Gut erholte Grüße,
Florian

Markus Schieck

#13 Beitrag von Markus Schieck » So 10 Aug 2003 14:57

Hallo Florian,

so grob geschätz würde ich sagen , dass selbsttragende Möbel rund 1/3 schwerer sind. Bei dir könnte ich mir vorstellen, die Innenmöbel nur zu kleben, falls die Innnenwand aus GFK besteht. Absolut ausreichend.
Aluformteile gibt es im LKW Bereich- stabil ja, schwer ja! und sie lösen nicht das Problem der Verbindung- und da gehört kleben absolut zu meinen Favoriten: schweißen nie und nimmer( viel Spaß wenn du in Afrika einen Fundi brauchst der Alu schweißen soll ) , schrauben soll mir mal jemand vormachen-ansonsten gleiche Nachteile wie nieten, nieten: sehe ich keinerlei Nutzen, da ich mir hier nur Schwachpunkte einhandle, von denen ich nicht weis, ob sie wirklich auf Dauer Pistenfest und DICHT sind.
Absetzcontainer: hm, die Idee hatte ich auch- eigentlich optimal dachte ich zu Begin, doch musst du entscheiden wie die Nutzung später aussehen soll- möchhtest du außerhalb des Urlaubs den Hani zum Transport einsetzen- okay dann vielleicht, aber:
- Dann muß der Kabinenboden tragfähig sein und für die punktuelle Belastung an den Ecken konzipiert sein- mehr Gewicht!
- weiterhin die Pritsche mitschleppen- Gewicht! Aufbauhöhe!
Andere Idee wäre Pritsche und Aufbau zu kombinieren, wie ich es auch mache, doch absetzen ist nicht mehr so einfach- aber möglich- bei mir allerdings nicht für den Container, da:
die Innenmaße bei containern ja okay wären, doch wie komme ich durch die Tür?- Von der Höhe mal abgesehen- aber es gibt ja Open Top-container- nur nützt das dann wirklich?
Also wenn Container, dann entweden einen kleinen Mog ( 416/406) mit Stahlscheiben und Rädern, oder einen Bremach, Duro oder ähnliches
Einen Hani im Container hab ich noch nicht gesehen- wenn dann wäre mir die Kabine entschieden zu klein:)
Wassertank in der Kabine halte ich für sinnvoll, falls es mal nicht in die Wüste gehen soll- alles andere besser an den rahmen falls Platz- bei mir stört das Ersazrad :?:
Zum Thema Fenster : Kunststoff ist Müll! und doch werde ich es nehmen:
sobald du wirklich rausschauen möchtest( Größe) ist das Gewicht übelst!
Der Preis von diesen ist exorbitant :twisted:
Selbstbauen wäre hier eine Alternative, habe mir auch letzte Woche welche angeschaut( Hallo Jana !), viel Arbeit und keiner kann dir sagen ob es letztendlich wirklich alles so klappt wie gedacht.
Habe mich für die Plastiklösung entschieden, versenkt und mir vorgesetzten Aluplatte: echter Sonnenschutz, absoluter Kratzschutz und rel. Einbruchsicher- aber mit ner Akkustichsäge kommst du eh in jedes Womo- gibts bei Bosch :lol:
Grüße
Markus

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Absetzkabine, etc...

#14 Beitrag von ellwood25 » So 10 Aug 2003 17:42

Markus Schieck hat geschrieben:Hallo Florian,

so grob geschätz würde ich sagen , dass selbsttragende Möbel rund 1/3 schwerer sind. Bei dir könnte ich mir vorstellen, die Innenmöbel nur zu kleben, falls die Innnenwand aus GFK besteht. Absolut ausreichend.
Aluformteile gibt es im LKW Bereich- stabil ja, schwer ja! und sie lösen nicht das Problem der Verbindung- und da gehört kleben absolut zu meinen Favoriten: schweißen nie und nimmer( viel Spaß wenn du in Afrika einen Fundi brauchst der Alu schweißen soll ) , schrauben soll mir mal jemand vormachen-ansonsten gleiche Nachteile wie nieten, nieten: sehe ich keinerlei Nutzen, da ich mir hier nur Schwachpunkte einhandle, von denen ich nicht weis, ob sie wirklich auf Dauer Pistenfest und DICHT sind.
Absetzcontainer: hm, die Idee hatte ich auch- eigentlich optimal dachte ich zu Begin, doch musst du entscheiden wie die Nutzung später aussehen soll- möchhtest du außerhalb des Urlaubs den Hani zum Transport einsetzen- okay dann vielleicht, aber:
- Dann muß der Kabinenboden tragfähig sein und für die punktuelle Belastung an den Ecken konzipiert sein- mehr Gewicht!
- weiterhin die Pritsche mitschleppen- Gewicht! Aufbauhöhe!
Andere Idee wäre Pritsche und Aufbau zu kombinieren, wie ich es auch mache, doch absetzen ist nicht mehr so einfach- aber möglich- bei mir allerdings nicht für den Container, da:
die Innenmaße bei containern ja okay wären, doch wie komme ich durch die Tür?- Von der Höhe mal abgesehen- aber es gibt ja Open Top-container- nur nützt das dann wirklich?
Also wenn Container, dann entweden einen kleinen Mog ( 416/406) mit Stahlscheiben und Rädern, oder einen Bremach, Duro oder ähnliches
Einen Hani im Container hab ich noch nicht gesehen- wenn dann wäre mir die Kabine entschieden zu klein:)
Wassertank in der Kabine halte ich für sinnvoll, falls es mal nicht in die Wüste gehen soll- alles andere besser an den rahmen falls Platz- bei mir stört das Ersazrad :?:
Zum Thema Fenster : Kunststoff ist Müll! und doch werde ich es nehmen:
sobald du wirklich rausschauen möchtest( Größe) ist das Gewicht übelst!
Der Preis von diesen ist exorbitant :twisted:
Selbstbauen wäre hier eine Alternative, habe mir auch letzte Woche welche angeschaut( Hallo Jana !), viel Arbeit und keiner kann dir sagen ob es letztendlich wirklich alles so klappt wie gedacht.
Habe mich für die Plastiklösung entschieden, versenkt und mir vorgesetzten Aluplatte: echter Sonnenschutz, absoluter Kratzschutz und rel. Einbruchsicher- aber mit ner Akkustichsäge kommst du eh in jedes Womo- gibts bei Bosch :lol:
Grüße
Markus
Hi Markus,
danke für deine Anregungen. Interessant, wieviele Menschen sich mit den selben Gedanken befassen. Mal schauen, was mir dazu einfällt:

1. Zum Thema Absetzkabine:

Ich wollte den Hano eigentlich nicht mit Pritsche nutzen.
Mir schwebte eher eine Kabine mit Dreipunktlagerung vor. Da muß der Boden meines Verständnisses nach sowieso selbsttragend sein. Das ganze wollte ich dann absetzbar befestigen (nur für Überschiffungen)

Ich habe leider gerade nicht vor Augen wie hoch die Einfahrthöhe in einen Container ist. Ich meine ca. 2,3 Meter. Ein Hano ohne Koffer müßte dann passen. Evtl. brauchts halt Stahlscheiben! 2,3 Meter Höhe für den Koffer reicht mir auch aus.

Ich weiß zwar selber noch nicht, ob die Idee den Aufwand wirklich lohnt. Aber wenn ich mir schon die Arbeit mit einer neuen Kabine mache wäre Containerverschiffung echt super!

Open-Top nützt nix, weil auch die manchmal eine Querstrebe haben (leidvolle Erfahrung!). Wenn du dann im Hafen ankommst hilft nur der Kran. Außerdem schützt der nicht vor rauher Behandlung.
RoRo hab ich schon hinter mir, hat gut geklappt aber ist mir aber zu teuer und gibts nicht in jedem Hafen!

Wie stellst du dir die Klebeverbindungen vor?

Wo bekommt man die Alu-Formteile (evtl. Katalog?)?

Selbstgebaute Fenster hört sich erstmal spannend an. Verfolgst du das schon lange?

Was hältst du von Multiplexplatte (Fahrzeugbauplatte) evtl. in Spantenbauweise (z.B. Dirtdevil)?

Ersatzräder wollte ich eigentlich zwei hinten anbringen (Halterung am Rahmen. Evtl. auch nur eine Decke auf das Führerhaus und nur ein Ersatzrad hinten). Hast du schonmal eine gute Lösung mit einem Ersatzrad vorne gesehen? Was sagen TÜV und Kühler dazu?


ok, soweit erstmal...
Grüße,
Florian

Markus Schieck

#15 Beitrag von Markus Schieck » So 10 Aug 2003 18:40

schwitz,.......
zum Thema Absetzkabine, denke das ist dann der richtige Weg. Nur wenn ich alles objektiv betrachte , hmm eigentlich ein riesen Akt! Bei mir geht das mit der Einfahrhöhe schonmal nicht, da die Aufnahme am Rahmen beim Unimog zu weit nach unten steht- Kabinenhöhe wäre auch nur 2,15 aber mit dem Unterteil so etwa 2,40 - und dann steht sie noch nicht auf Rollen- und die müssen auch wieder recht groß sein, sonst schiebst du den Koffer mit vielleicht 1500kg nie in den Container. Anderes Problem ist auch , dass jeder andere Maße für die Türöffnungen angibt, bei einem würd die Breite ( 2,31) passen, beim anderen wieder nicht- ich habs aufgegeben. Auch das Montieren im Ausland ist recht zeitaufwendig- da ich ein ganzes Stück nach oben muss, um das Gestell wieder unten raus zu bekommen. Läßt man die Pritsche, geht es wesentlich besser - die Höhe passt auch gut- nur eben das Gewicht:)
Klebeverbindungen: Sikaflex und ausreichende Kleberstärke
Aluformteile: denke nur über den Fahrzeugbauer, sonst wüßte ich nichts
( nicht normale Winkel- die bekommst du überall)
Dirtdevil: sieht gut aus- bestimmt sehr druckstabil, aber ich bin mir nicht soo sicher, da der Tauwasserausfall in der Nähe des Holzes sein könnte.
Wenn ichsoetwas machen würde, dann mit einem spezielen Bootsbausperrholz- leichter und rel. Wasserstabil. Aber nur wenn ich nicht immer im Norden unterwegs sein wollte- wg. Tauwasser.
Selbstgebaute Fenster sind wirklich interessant, aber auch recht teuer und schwer und ne Menge Arbeit. mich hat eine Lösung begeistert, die ich auf der Allradmesse in Kissingen und beim Därrtreffen gesehen habe- aber sicher nichts für ein Hochglanzmobil- aber das soll der gute AL auch nicht werden- oder:)- hier geht Funktion, Preis und Gewicht vor.
Ersatzräder: wollte ich auch zuerst an die Rückwand hängen- aber da sollen jetzt unter die Bleche hin, und Platz für einen Motorradträger sein- allerdings direkt am Rahmen, da mir die Kabinenbelastung hinten zu groß wird- trotz meinen Stahlprofilen:) die ich da angeordnet habe.
Verbanne ein Rad auf das Kabinendach- scheiß Schwerpunkt- aber da stört es nicht- falls ich noch ein Karkasse mitnehme , so hat es auch auf dem Kabinendach Platz- und man kann immernoch oben grillen/schlafen.
Vorne würde ich es nicht montieren- zumindest nicht in Afrika- im Norden schon eher. TüV: interessiert mich wenig- beim Vorfahren in Dtl. kommts eben weg :twisted:
Vielleicht versaue ich mir auch den hinteren Böschungswinkel, und montiere es schräg nach unten- aber plus Motorrad wirds zuviel denke ich. Am Rahmen liegt es beim Mog seitlich nicht schlecht- doch wohin mit den Zusatztanks??
Grüße
Markus

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